92. Hundert Tanka

Auch Gedichte von Kenji Miyazawa wurden bei den Gedenkfeiern rezitiert, dem Lyriker und Kinderbuch-Autor aus Iwate, einer der drei am stärksten betroffenen Präfekturen. Das Werk Miyazawas, der 1933 im Alter von nur 37 Jahren an einer Lungenentzündung starb, verbindet Tragik und Leichtigkeit. Kenji Miyazawa schrieb schon als Kind Tanka, eines der zwei klassischen Genres der japanischen Lyrik. Aus dem siebten Jahrhundert sind Tanka erhalten, die der damalige Kaiser schrieb. Zum ersten Jahrestag der Tsunami-Katastrophe schrieben auch der Kaiser und die Kaiserin Gedenk-Tankas. Hundert Tanka von Trauer und Hoffnung nach der Katastrophe touren derzeit als Ausstellung durch die USA.  / Süddeutsche Zeitung 16.3.

Voices from Japan: Despair and Hope from Disaster

91. Wiederaufbau- Lied

Nachrichten aus Weltstädten bringt die Süddeutsche Zeitung regelmäßig. Am 16.3.

NACHRICHTEN AUS TOKIO

– und zwar 3 Lyriknachrichten. Ich mach mal Werbung für die geschätzte von mir abonnierte Zeitung und dokumentiere sie. Hier die erste:

Bei den Gedenkfeiern zum zweiten Jahrestag der Tsunamikatastrophe wurde das ‚Wiederaufbau-Lied‘ gesungen: ‚Hana wa Saku‘, Blumen werden blühen. Das Fernsehen hatte das schwermütige und heitere Lied eigens komponieren lassen. Man singt es stets mit einer Blume in der Hand. Der Text fängt den Vorfrühling ein, in dem die Katastrophe die Küste überfiel: Der erste Blütenduft liegt im Wind, aber auf den Straßen liegt noch Schnee. Das singende ‚Ich‘ hatte Pläne und Träume, an die es sich nun nicht mehr erinnert, aber auf der andern Seite der Traurigkeit sieht es ein Lächeln, und die Blumen blühen für euch, die ihr später geboren werdet.

90. Klopstock

Endlich geklärt:

Willkommen im Klopstock!

Ihr Speiselokal für traditionelle Hamburger Küche und saisonale Spezialitäten.
Seit über 30 Jahren der Klassiker im schönen Hamburg-Eppendorf.
Wieder in unsererm Saison-Angebot:
Fangfrischer Elb-Stint!

89. Poemandu

KATHMANDU: Zum Welttag der Poesie starteten die BP Koirala India Nepal Foundation und die indische Botschaft „Poemandu“ als monatliches Lyriksymposion. Es will eine gemeinsame Plattform für Dichter aus Nepal und Indien sein. 30 Dichter aus Nepal und Indien lasen in Sprachen wie Englisch, Hindi, Nepal Bhasha (Newari), Maithili, Bhojpuri, Urdu und Awadhi. Unter den Gästen war auch der „Nationaldichter“ Madhav Prasad Ghimire. / The Himalayan Times

88. Modern und gut

Es scheint, als hätte die begeisterte Jury das Urteil der Vorjury zurückgenommen, Kurt Drawert:

„Moderner und besser kann man keine Lyrik schreiben.“

Das Darmstädter Echo berichtet:

Sascha Kokot klang ein wenig verzagt, als er aufs Podium der Centralstation stieg und seine Kollegen ansprach. „Liebe Katharina, lieber Lewin“, fragte er, „wie kann man nach Euch noch lesen?“ Lewin Westermann hatte am Samstagmorgen den Lesewettbewerb des Literarischen März mit sehr konzentrierten Gedichten eröffnet, die den Deutungseifer der ausgeschlafenen Jury ausgiebig beschäftigten. Und direkt vor Kokot hatte sich bei der Lesung von Katharina Schultens ein kleines Wunder ereignet. Ihr Vortrag glitt hell über die langen Texte, setzte zarte Widerhaken in den Rhythmus, verfiel ins Singen und vollzog die emotionalen Bewegungen nach, wenn etwa in dem Gedicht „Gewinnwarnung“ die Herde der Angestellten die Energie aus dem Herdendynamo gewinnt.

Denn Schultens Zyklus „Hysteresis“, für den die Autorin am Abend den Leonce-und-Lena-Preis erhielt, ist eine irritierende Zustandsbeschreibung aus der dunklen Welt globaler Geldgeschäfte. Die Autorin ist gar keine Expertin für derlei Fragen. „Ich interessiere mich für Begriffe aus unvertrauten Bereichen“, sagt sie, „für Begriffe, die banale Tätigkeiten mythologisieren.“ So ist es beispielsweise mit den „dark pools“ im letzten der Gedichte. Es sind anonyme Handelsplätze für Finanzprodukte, die keiner Kontrolle unterliegen. Für Schultens ist das eine unheimliche Vorstellung. In ihrem Zyklus findet sie überraschende Wege, die Entfremdung dieser Arbeitswelt zu zeigen. Sie lässt fremdgesteuerte Wesen um einen Rest an Menschlichkeit ringen, vergeblich: „wie er behauptete manchmal da müsse man / zwischen-d-durch ja auch noch mensch sein // antworte ich verspätet: sind wir aber nicht“.

Mit diesen Texten machte Katharina Schultens die Jury ganz ehrfürchtig. Sibylle Cramer schwärmte von der Vielfalt der Redeformen, in denen sich die Typisierung des „global player“ entwickele, und entdeckte Bilder des Satanischen in dieser Gegenwartsbeschreibung. Joachim Sartorius beschrieb, wie die Sprache von New Economy und Arbeitswelt in die Poesie hineingeholt wird, Kurt Drawert fasste die Begeisterung im Lob zusammen: „Moderner und besser kann man keine Lyrik schreiben.“

(…) Und es war, als habe die Auswahl ein Schaufenster lyrischer Möglichkeiten öffnen wollen. Unter den neun Kandidaten waren etliche, denen man einen Preis hätte geben können. Die Wolfgang-Weyrauch-Förderpreise von je 4000 Euro gingen dann an Uljana Wolf und Tobias Roth. Roth, der sich am Samstagnachmittag als letzter vorgestellt hatte, bezieht seine Texte auf Malerei. Das lyrische Ich erscheint als Kulturmensch, staunte Juror Jan Koneffke, während Ulrike Draesner insbesondere von der großartigen Beschreibung von Albrecht Altdorfers mittelalterlicher Darstellung der Alexanderschlacht angetan war, die dem Gemälde noch etwas hinzufüge.

Mit Uljana Wolf zeichnete die Jury eine experimentelle Lyrikerin aus, deren Arbeit sich erst in der Verbindung von Lesung und Schriftbild erschließt – die Texte sind gesetzt in lückenhafte Blöcke, enthalten Abkürzungen und Zeichnungen.

Über die Jury:

Insgesamt freilich war das intellektuelle Schaulaufen der Juroren häufiger als die tatsächliche Auseinandersetzung. Aber es ereignete sich auf so ansprechendem Niveau, dass die Unterhaltung gewährleistet war.

/ Johannes Breckner, Darmstädter Echo

87. Those pesky line breaks

This year, however, the most pressing issue facing poetry publishers is the same one that’s facing everyone else in the book biz: the digital transition. While digitizing poetry collections wasn’t anyone’s first priority, the time has come, and, in one way or another, most of the important poetry presses—Graywolf, Copper Canyon, BOA, Coffee House, Wesleyan—will make at least some of their books available as e-books by the fall.

But poetry publishers do have one issue that most publishers don’t in terms of e-books: those pesky line breaks, the things that happen to make poems what they are. It turns out it’s pretty hard to preserve line breaks in EPub and other e-book file formats: one of the ways reflowable text adapts to readers‘ preferences in terms of font size and reading device is to wrap lines on the screen differently depending on those preferences. So, on one reader’s Kindle, the first two lines of „The Road Not Taken“ might appear correctly („Two roads diverged in a yellow wood/ And sorry I could not travel both“), whereas on the same reader’s Kindle smartphone app, in a larger font, it could, for instance, look like this:

Two roads diverged
in a yellow wood
And sorry I could
not travel both

That’s just an example, and it may not seem to matter much—it’s the same words, right?—but poetry is about not just content but form. The packet of thought that is „Two roads diverged in a yellow wood“ is different from the one that is just „Two roads diverged.“

(…)

So publishers can’t just send their poetry collections to mass-conversion houses and hope for the best. A few have tried, and the results are disastrous (take, for example, HarperCollins’s e-book edition of the Collected Poems of Allen Ginsberg, which makes „Howl“ look like a formless blob of text on a screen; it’s unreadable). / Craig Morgan Teicher, Publishers Weekly

Howl on Kindle

86. Katharina Schultens

Mit Gedichten, die Begriffe der Börsianer aus der Charttechnik aufgriffen, hat  sie gestern abend den Leonce und Lena-Preis gewonnen. (…) mit einem Ineinandertreffen, das Zerbrechlichkeit anbietet als fragile Zuspitzung für möglichen oder unmöglichen Raum. Sehr konzentriert vermeidet sie dabei das Fallbeil der Entscheidung, sondern läßt im Spiel. Also ist die Welt nicht mehr heikel und entschieden, sondern offen und von Optionen gelenkt. Ihre Gedichte sind deswegen lebendig und kommen ganz aus der Zeit. Unser Faktisches soll mit Zerbrechlichkeit rechnen lernen, der Schiedsspruch hie bedeutet das vorschnelle Ende der Kommunikation dort, der Kontext der Schwebe aber vereint Sätze wie in einem Schwimmbad und zeigt sich weltbewegt. / Frank Milautzcki, Fixpoetry

85. Poetopie

eine Palme bei starkem Wind – aufgewühlt wippen die Wedel einzeln hoch und nieder, schwingen hin und her, während der Stamm unbewegt dasteht

Hansjürgen Bulkowski

84. An Mamama

Die Briefe zeugen davon, dass Stil und Haltung des Autors sich im Privaten und im Öffentlichen kaum unterschieden. Unbeirrbar war und blieb Peter Hacks in seinen mit weitreichenden Studien und Lektüren unterfütterten ästhetischen und politischen Anschauungen. Olymphoch sah er sich über allerlei »Idioten« und deren Kümmernissen stehen. Geplagt wurde er zwar immer wieder von Witterungsschwankungen, Schnupfen und anderen lästigen Zipperlein, in keinem Moment jedoch von Zweifeln, gar Selbstzweifeln. Hacks, der einen sozialistischen Absolutismus für das bestmögliche Staatswesen hielt, stellt sich auch hier als allzeit aus lichter Höhe auf die Dinge blickender und sie in die richtige Ordnung bringender Souverän vor.

Viel Platz nehmen in den Briefen Bestelllisten von Gebrauchs- und Luxusgütern aus dem Westen in Anspruch. Im Wechsel mit den oft recht undankbaren Dankesschreiben für die eingetroffenen Waren, vorwiegend Konfektion und Delikatessen, stehen sie am Anfang beinahe jedes Schreibens an die Mutter. Man könnte nun daraus schlussfolgern, dass das hehre Ideal vom Sozialismus für den DDR-Immigranten Hacks spätestens am Esstisch in der Mangelwirtschaft endete. Tatsächlich zeigt sich in der Vorliebe für exklusive Produkte vor allem die fehlende Bereitschaft eines von seinen exzeptionellen Leistungen überzeugten Künstlers, auf die angemessenen Annehmlichkeiten zu verzichten. / Martin Hatzius, Neues Deutschland 21.3.

Peter Hacks schreibt an »Mamama«. Der Familienbriefwechsel 1945-1999. Hrsg. Von Gunter Nickel, Eulenspiegel Verlag, 992 S., geb., 49,99 €.

83. Preise vergeben

Soeben ein Kabel aus Darmstadt:

Der Leonce-und-Lena-Preis 2013 geht an Katharina Schultens

Förderpreise: Uljana Wolf und Tobias Roth

L&Poe gratuliert herzlich!

82. Schlesaks Tagebuch

Dieter Schlesak, der 1969 Rumänien verlassen hatte, veröffentlicht seit 2.3. sein „Tagebuch 1968 – 2013“ in seinem Blog.

Die Reisen nach Berlin, Hamburg, München, Frankfurt, die lebensentscheidende Begegnung mit Linde im S. Fischer Verlag am 13. November 68 vormittags. Das Hotel Kupferschmidt, die Parvisgeschichte (Lindes Maker, der wegen Drogenhandel im Knast  gesessen hatte! Dann rauskam und uns im Bett überfiel, wir vögelten gerade. Er hatte die Tür eingetreten und schlug mit seiner Aktentasche auf mich ein.)

Flug Köln -Hamburg.
Hamburg-Frankfurt.
Wieder Frankfurt. Manthey kennengelernt. HR.
November 1968, die Einladung auf den Sonnenberg, das Treffen mit der tschechischen Delegation.
Die Tagebücher ziemlich diffus notiert.
Heute  am 12.7.2012, so viele Jahre später –
Notizen in den TBs (lose Blätter)gefunden:
 Für Dieter-Michael
Ich sehe das Wort nicht
Und kann es sprechen
Die Jacke  halt ich auf
Die du verloren hast
In mir und überall hinaus
Bis an den Rand der Luft.
Bist du ein Sprechgerät
der Fernen?
Als ich  dann erst nach einem halben Jahr, März 1969 nach Bukarest zurückfuhr, sagte Magdalena und auch meine Redaktionskollegen: Du hast dich verändert so als wärst du sehr weit, als könntest du hier nicht mehr ankommen. Und T. (so nannte ich mich: „Totalitäre Seele“) wusste das. Er war „gebrochen“,  schwach und distanziert geworden.

81. Hungertuch verliehen

Der Künstlerpreis das Hungertuch 2013 wird heute verliehen in der Martinskirche, Linz am Rhein, darunter an Swantje Lichtenstein. / Mehr

80. American Life in Poetry: Column 411

BY TED KOOSER, U.S. POET LAUREATE

It seems that love poems have a better chance of being passed around from person to person than other poems, and here’s one by Richard M. Berlin, who lives in the Berkshire hills of western Massachusetts, that we’d like to pass along to you.

Einstein’s Happiest Moment

Einstein’s happiest moment
occurred when he realized
a falling man falling
beside a falling apple
could also be described
as an apple and a man at rest
while the world falls around them.

And my happiest moment
occurred when I realized
you were falling for me,
right down to the core, and the rest,
relatively speaking, has flown past
faster than the speed of light.

American Life in Poetry is made possible by The Poetry Foundation (www.poetryfoundation.org), publisher of Poetry magazine. It is also supported by the Department of English at the University of Nebraska-Lincoln. Poem copyright ©2011 by Richard M. Berlin from his most recent book of poems, Secret Wounds, BkMk Press, 2011. Poem reprinted by permission of Richard M. Berlin and the publisher. Introduction copyright © 2013 by The Poetry Foundation. The introduction’s author, Ted Kooser, served as United States Poet Laureate Consultant in Poetry to the Library of Congress from 2004-2006. We do not accept unsolicited manuscripts.

79. manuskripte 199/2013

Im aktuellen Heft (März 2013, € 11,70, 161 S.):

2 Nachrufe auf die slowenische Dichterin Maruša Krese, von Andrea Stift:

Liebe Maruša, mein Wunsch für das Jahr 2013 war, dass einmal 365 Tage keiner stirbt, den ich gern habe. Mein Wunsch hat sich nicht erfüllt. (…)

Maruša, Du warst so politisch, dass ich Angst davor hatte, mit Dir über Politik zu reden (weil ich dachte, ich verstünde nichts. Dabei ist das nur eine Ausrede. Jeder versteht).  Du hast es zuwege gebracht, diese zwei Dinge zu vereinen, die sich für mich ausschließen: Menschlichkeit und eben Politik.

und Ilma Rakusa

Am 7. Januar 2013 hat sie ihr nomadisches Unterwegssein beendet. In Ljubljana, ihrer Geburtsstadt, im Alter von 65 Jahren. (…) Wo war ihr Ort? Sie wusste es selbst nhicht. Nicht in Slowenien, das ihr zu eng schien, nicht im hippen Berlin, nicht in San Francisco. Schon eher im versehrten Sarajevo, das sie während des Krieges immer wieder aufsuchte, um zu helfen, was ihr 1997 das Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland eintrug. Nur das Prekäre, Provisorische zog sie an, eine bürgerliche Existenz im trauten Heim konnte sie sich nicht vorstellen.

Gedichte von: Martin Kubaczek, Elke Laznia (Prosagedichte), Verena Stauffer (Sonett, Terzinen), Andreas Unterweger, Sara Ventroni (Italienisch/Deutsch), Franz Josef Czernin (zungenenglisch. visionen, varianten), Marija Ivanović, Ronald Pohl, Ingeborg Horn, Milena Marković, Volha Hapeyeva

Prosa von: Ulrike Draesner, Hanna Engelmeier

Liste der Vögel, die ich von Nietzsches Balkon aus beobachten konnte: Elstern, Blaumeisen, Eichelhäher, Krähen, Buntspechte und einen nicht identifizierbaren Pseudo-Zaunkönig, Tauben.

Gundi Feyrer, Dana Ranga, Thomas Rothschild (Bruder Eichmann, Breivik und die Sopranos), Paul Nizon, Franz Schuh, Lukas Palamar u.a.

Beiträge über: Eugeniusz Tkaczyszyn-Dycki, Peter Waterhouse

78. Chinua Achebe gestorben

Man nannte ihn den Vater der modernen afrikanischen Literatur: In Romanen, Essays und Gedichten befasste sich der Schriftsteller mit dem Leben in Afrika – und dem Bild, das sich Europäer und US-Amerikaner davon machen. 2002 wurde Achebe mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. In der Begründung würdigte ihn die Jury als eine „der kräftigsten und zugleich subtilsten Stimmen Afrikas in der Literatur des 20. Jahrhunderts“.

Chinua Achebe wurde 1930 in Ogidi im Osten Nigerias geboren. Nach dem Studium arbeitete er beim Rundfunk Nigerias, wo er 1961 zum Direktor des Auslandsdienstes „Voice of Nigeria“ ernannt wurde. (…)

1966 legte Achebe nach den Massakern am nigerianischen Volk der Igbo sein Amt beim Rundfunk nieder. Als Sonderbotschafter der separatistischen Republik Biafra warb er während des Biafra-Krieges (1967-70), der über eine Million Menschen das Leben kostete, um Unterstützung für den Freiheitskampf. Nach dem Krieg lehrte er an Universitäten in Nigeria und den USA.

(…) Wie sein Agent mitteilte, ist Chinua Achebe nun in den USA gestorben. Er wurde 82 Jahre alt. / Spiegel