Alfred Lichtenstein
(23. August 1889 Wilmersdorf – 25. September 1914 bei Vermandovillers, Département Somme, Frankreich)
Aus: Die Gedichte des Kuno Kohn
Etwa an einen blassen Neuklassiker Du, früher August, fühlst dich jetzt Hellene. Dahin sind Hurenhuld und Schiebetänze, Die Poesie berliner Äppelkähne Entschwand dir in dem Blau der Griechenlenze. Die Zeiten ändern sich. Der Mann wird reifer, Hübsch licht und weich wird seine saure Seele. Du zwitscherst jetzt mit Macht und vielem Eifer Dein sanftes Lied aus der geölten Kehle. Was du gelernt von Journalisten hast, Umgibst du schön mit klassischen Fassaden. Und mit geschwollnen Segeln an dem Ast, Gelangst du bald zu fetteren Gestaden. Wer trillert nun die imitierte Flöte: Verlogner Shakespeare und erborgter Goethe.
Erstdruck in: Die Aktion. Wochenschrift für Politik, Literatur, Kunst.
Jg. 4, 1914, Nr. 29, 18. Juli, Sp. 628.
Christine Busta
(23. April 1915 Wien – 3. Dezember 1987 Wien)
UNTER DEN NESSELN
Es sprengte die zarte, wunderbare
Wurzel der Nessel den lastenden Stein.
Durchs brennende Dickicht verschütteter Jahre
dringen wir in die Grabkammer ein.
Heimgang ins fremdgewordene Innen.
Unsere Sohlen rührt kultischer Staub:
war es ein Dornkranz, kindliches Linnen
oder des Ölzweigs zerbröckeltes Laub?
An den langverfinsterten Wänden
tasten wir blind nach Zeichen hin
und erkennen mit scheuen Händen
wieder die Lampe und den Delphin.
Aus: Unter dem sapphischen Mond. Deutsche Frauenlyrik seit 1900. Hrsgg. von Oda Schaefer. München: Piper, 1957
Oda Schaefer
(21. Dezember 1900 Wilmersdorf b. Berlin – 4. September 1988 München)
Die Verzauberte
Den grünen Leib der Libelle,
Das Auge der Unke dazu,
So treibe ich auf der Welle,
Dem murmelnden Mund der Quelle,
Die strömt aus dem dunklen Du.
Hörst du mich?
Siehst du mich?
Ach, ich bin unsichtbar,
Im weißen Spinnenhaar,
Im wirren Gräsergarn,
Unter Dorn und Farn.
Alles, was flüstert und schäumt,
Alles, was schauert und bebt,
Bin ich, die einsam träumt
Und im Entschweben lebt.
Im Schilf, im Ried,
Singt ein Vogel mein Lied,
Liegt das Schwanenkleid
Meiner Flucht bereit.
Suche du mich!
Finde du mich
Bis ich dir wiederkehr
So federleicht
Ist alles still und leer,
was mir noch gleicht.
Aus: Unter dem sapphischen Mond. Deutsche Frauenlyrik seit 1900. Hrsgg. von Oda Schaefer. München: Piper, 1957
Günter Eich (1. Februar 1907 Lebus – 20. Dezember 1972 Salzburg)
BEETHOVEN, WOLF UND SCHUBERT
Ach und O sind zwei Gedichte, die jeder versteht. Und verhältnismäßig kurz, sie erfordern keine langjährige Übung im Lesen. Ob sie jedem gefallen, ist eine andere Frage, sie passen nicht, wenn man den schönen Götterfunken voraussetzt. Bravo oder bis bis wäre da viel besser, aber nicht so kurz. Jedenfalls führt Schwermut in die Anarchie, so einfach ist das. Entzückt verzehrt der Wolf sein Bein, das ihm ein Tellereisen abgerissen hat. Gesegnet sei der Tag, der mir Nahrung gab, ruft er. Der Wolf soll uns ein Beispiel sein. Eine tabula rasa ist besser als ein leerer Tisch, von der fabula rasa kam ich darauf, die Welt ist ein Druckfehler.
Das soll uns nicht verdrießen. Was man fürs Leben braucht, lernt man in jedem Tellereisen, und für Kybernetik hat man Fachkräfte. Oder Geometrie, – sie ergibt sich von selbst: Beim Sitzen kann man Wechselwinkel an Parallelen erreichen, wenn man sich Mühe gibt; Schlafen, das heißt hundertachtzig Grad; rechte Winkel beim Kartoffelklauben. Die Welt ist auch eine harmonische Anstalt, ob wirs wissen oder nicht. Franz Schubert schlief mit Brille, aber das geht, und wenn sie zerdrückt wird, setzt das den Optiker in Bewegung. Für äußerste Fälle habe ich ein Medikament erfunden, eine Art Whisky mit Yoga, kleine grüne Pillen, die für und gegen alles helfen, vor allem für alles, wogegen sie helfen. Jeder weiß wie wichtig das ist. Meine Erfindung, mein Beitrag zum Staat. Auf dieser Lorbeere ruhe ich aus.
B.K. Tragelehn
Horrid Laughter für K. D. Wolff Karthago ist zerstört und Cato spottet Was ist Rom ohne seine Feinde Nichts Untergegangen die Armada Spanien Träumt und Britannia rules the waves usw. Die Mauer ist gefallen in Berlin Nein keine Wende nur ein Weiter-so Und wo ist jetzt der Feind Sieh in den Spiegel Die Festung Europa wartet auf den Süden Wie einst Rom hat gewartet auf den Norden Shoppen Und Ficken goldener Zeitvertreib Dauernd der Lärm die Stille rasend Wer Niemals zuvor gelacht hat lacht jetzt sehr Und wer stets lachte lacht jetzt umso mehr
Aus: Poesiealbum 333. B.K. Tragelehn. Wilhelmshorst: Märkischer Verlag 2017
(Dieses Heft zum 50jährigen Bestehen der Reihe ist ein Bonusheft für Abonnenten)
Außerdem: 334 Immanuel Weißglas | 332 Adolf Dresen | 331 Reinhard Bernhof | 330 Sarah Kirsch | 329 Michael Hamburger | 328 Eugen Roth | 327 Arthur Silbergleit |
Paul Klee
Zurufe
Krummfahrer! Bösharrer! Schmutzstarrer!
Pelzläuser! Wissbesser!
Schmerling!
Duckmäuserlehrling!!
*
Alle alle hatt ich gern
und jetzt bin ich kühler Stern.
*
Grosswendig. Schwerhendig
anhaltig-glattfaltig
vieleinig.
*
ferne Seele bitt um Gnade
mach mich tief.
*
weil ich ging
ward Abend
Wolkenschleier
hüllten das Licht
dann schattete das nicht
über Allem
*
Hat Hut
was Glut
sengt dein Blut,
was Kohlen
weiss holen.
*
durch Rinnsal leuchte
Siebenschleier gesiebt Gesicht!
Einst werd ich liegen im Nirgend
bei einem Engel irgend.
*
Aus: Anthologie der Abseitigen. Hrsg. Carola Giedion-Welcker. Sammlung Luchterhand, 1990 (1. Aufl. 1946, 2. 1963)
Wassily Kandinsky (* 4. Dezemberjul. / 16. Dezember greg. 1866 in Moskau; † 13. Dezember 1944 in Neuilly-sur-Seine, Frankreich)
»München beherbergte damals einen Künstler, der dieser Stadt vor allen andern deutschen Städten durch seine pure Anwesenheit einen Vorrang der Modernität verlieh: Wassily Kandinsky. Was ihn beschäftigte, war die Wiedergeburt der Gesellschaft aus der Vereinigung aller artistischen Mittel und Mächte. Keine Kunstgattung hatte er versucht, ohne ganz neue Wege zu gehen, unbekümmert um Hohn und Gelächter. Wort, Farbe, Ton waren in seltener Eintracht in ihm lebendig. . .« (Hugo Ball: Die Flucht aus der Zeit.)
Nachdem Kandinsky 1920 an die Universität Moskau berufen wurde und dort 1921 die »Russische Akademie der Kunst und Wissenschaft« gegründet hatte, kommt er 1922 an das Bauhaus von Weimar und später nach Dessau, bis dann 1933 seine Übersiedlung nach Paris erfolgt, wo er in ungebrochener Vitalität bis zum 13. Dezember 1944 lebte und arbeitete.
Sehen
Blaues, Blaues hob sich, hob sich und fiel.
Spitzes, Dünnes, pfiff und drängte sich ein, stach aber nicht durch.
An allen Ecken hat’ s gedröhnt.
Dickbraunes blieb hängen scheinbar auf alle Ewigkeiten.
Scheinbar. Scheinbar.
Breiter sollst du deine Arme ausbreiten.
Breiter. Breiter.
Und dein Gesicht sollst du mit rotem Tuch bedecken.
Und vielleicht ist es noch gar nicht verschoben: bloss du hast dich verschoben.
Weisser Sprung nach weissem Sprung.
Und nach diesem weissen Sprung wieder ein weisser Sprung.
Und in diesem weissen Sprung ein weisser Sprung. In jedem
weissen Sprung ein weisser Sprung.
Das ist eben nicht gut, dass du das Trübe nicht siehst: im
Trüben sitzt es ja gerade.
Daher fängt auch alles an — — —
— — — es hat gekracht.
[Aus «Klänge»]
Aus: Anthologie der Abseitigen. Hrsg. Carola Giedion-Welcker. Sammlung Luchtrhand, 1990 (1. Aufl. 1946, 2. 1963)
Selma Meerbaum-Eisinger (Selma Merbaum)
5. Februar 1924 Czernowitz, Bukowina (damals Rumänien, heute Ukraine) – 16. Dezember 1942 Zwangsarbeitslager Michailowka (Ukraine)
Aus: Poem
Sie kommen dann
und würgen mich.
Mich und dich
tot.
Das Leben ist rot,
braust und lacht.
Über Nacht
bin ich
tot.
Ein Schatten von einem Baum
geistert über den Mond.
Man sieht ihn kaum.
Ein Baum.
Ein
Baum.
Ein Leben
kann Schatten werfen
über den
Mond.
Ein
Leben.
Hauf um Hauf
sterben sie.
Stehn nie auf.
Nie
und
nie.
Links
(wird laufend ergänzt)
Was im Dezember geschah: Preise, Ausstellungen, #metoo geht weiter, Skandal um einen israelischen Geldschein, „Not in my name“ in Indien, Ovid wird postum begnadigt und darf zurück nach Rom, Stefan Zweig kriegt postum einen Orden …

6. Dezember. Lorin Stein, Herausgeber der angesehenen Zeitschrift The Paris Review, die seit mehr als 60 Jahren erscheint, trat im Zusammenhang mit einer internen Untersuchung, die seinen Umgang mit weiblichen Angestellten und Autorinnen betrifft, trat von seinem Amt zurück. In einem Schreiben bedauerte er sein Fehlverhalten. In einem 2011 erschienenen Artikel der New York Times war er als der neue „Party Boy“ der Zeitschrift und als „serial dater“ bezeichnet worden. Mehr
An Chanukkah 1932, kurz vor der „Machtergreifung“ Hitlers, fotografierte Rahel, die Frau des Rabbiners Dr. Akiba Posner in Kiel, den Chanukkah-Leuchter der Familie vor dem Hintergrund des gegenüberliegenden Gebäudes, das mit Nazifahnen geschmückt war.
Auf die Rückseite des Fotos schrieb Rahel Posner einen deutschen Vierzeiler:
Chanukkah 5692 (1932)
„Juda verrecke“
Die Fahne spricht –
„Juda lebt ewig“
Erwidert das Licht.
Familie Posner verließ 1933 Deutschland, Foto und Leuchter befinden sich heute in Yad Vashem. Hier mehr über die Geschichte.
Regina Ullmann (14. Dezember 1884 St. Gallen, Schweiz – 6. Januar 1961 Ebersberg, Oberbayern)
Erwachen
Ich lag in dir noch unverzweigt,
Du tiefer Felsen einer Nacht;
So kalt wie Stein und trostesarm.
Da fühlt ich plötzlich, wie der Tag
Sich an dem Sein im Licht verfing
Und liebewarm und flammenhaft
Sich an die kleinsten Dinge hing.
Da war ich wach.
Doch war mir noch ein Silberklang,
Der sich an einem Zimbal schlug,
Erhörbar,
Und meines Engels Morgengang.
Aus: Regina Ullmann: Gedichte. Leipzig: Insel, 1919
Hier ein Faksimile einer wohl um 1950 entstandenen eigenhändigen Abschrift
Ausgabe: Gesammelte Werke. 2 Bände, zusammengestellt von Regina Ullmann und Ellen Delp. Einsiedeln/Zürich: Benziger, 1960. – Neu hrsg. v. Friedhelm Kemp: Erzählungen, Prosastücke, Gedichte. 2 Bände, zusammengestellt von Regina Ullmann und Ellen Delp. München: Kösel, 1978
Link: Peter von Matt: Zu Regina Ullmanns Gedicht „Alles ist sein…“ Planet Lyrik
Heinrich Heine (* 13. Dezember 1797 in Düsseldorf; † 17. Februar 1856 in Paris)
Lyrisches Intermezzo
LXV
Die alten bösen Lieder
Die Träume schlimm und arg,
Die laßt uns jetzt begraben,
Holt einen großen Sarg.
Hinein leg ich gar Manches,
Doch sag ich noch nicht was;
Der Sarg muß sein noch größer
Wies Heidelberger Faß.
Und holt eine Totenbahre,
Von Brettern fest und dick:
Auch muß sie sein noch länger
Als wie zu Mainz die Brück.
Und holt mir auch zwölf Riesen,
Die müssen noch stärker sein
Als wie der heilige Christoph
Im Dom zu Köln am Rhein.
Die sollen den Sarg forttragen
Und senken ins Meer hinab,
Denn solchem großen Sarge
Gebührt ein großes Grab.
Wißt ihr, warum der Sarg wohl
So groß und schwer mag sein?
Ich legt auch meine Liebe
und meinen Schmerz hinein.
Elvio Romero (1926-2004)
SPÄT
Jemand erzählt mir etwas
aus meinem Land, erinnert mich an seinen Regen,
seine unbegreifliche Verlassenheit, formt
Worte und Worte, Honig und Sprache, rein,
meines Landes.
Und dennoch, die Stunde ist vorgerückt.
Jemand spricht zu mir .
von einem glänzenden Vergehen, vom Vergehen der Sonne,
die ein Mädchen im Sand verbrennt,
im vollsten Licht, und sie selbst ist es, die
mir jetzt zulächelt, das Antlitz der Sonne zugewandt.
Und dennoch, die Stunde ist vorgerückt.
Und dennoch, die Stunde ist vorgerückt für mich.
Deutsch von Fritz Rudolf Fries
Aus: Poesiealbum 62. Elvío* Romero. Berlin: Neues Leben, 1972
Der paraguayische Dichter wurde am 12. Dezember 1926 in Yegros (Paraguay) geboren; er starb am 19. Mai 2004 in Buenos Aires. 1947 emigrierte er nach Argentinien. Nach dem Sturz des Diktators Alfredo Stroessner wurde er Mitglied der Academia Paraguaya de la Lengua Española und des paraguayischen PEN-Clubs und Diplomat in der paraguayischen Botschaft in Buenos Aires.
*) Der Name heißt korrekt Elvio (nicht Elvío), das ist ein Fehler in dem sonst überaus schätzenswerten Poesiealbum von 1972 (danke an die aufmerksamen Augen, die mich darauf aufmerksam machen!)
Gestorben im November 2017
Am 11. Dezember 1728 wurde Polyxena Christiane Auguste Dilthey (Christiana Büsching) in Köthen, Anhalt geboren. Sie war gebildet, spielte Klavier und dichtete. Hier die Titel von zweien ihrer Bücher:
Sie war durchaus erfolgreich.
Durch Förderung von Franz Dominikus Häberlin verlieh ihr die Universität Helmstedt1751 die Dichterkrone. Die Deutsche Gesellschaft zu Göttingen ernannte sie im selben Jahr zum Ehrenmitglied. Sie war das neunte weibliche Ehrenmitglied der Gesellschaft, die Frauen nicht als Mitglieder aufnahm. Empfohlen hatte sie der Theologe und Geograf Anton Friedrich Büsching, ein Jugendfreund ihres Bruders, mit dem sie seit 1750 verlobt war. Er schrieb am 9. April 1751 an Rudolf Wedekind, den Sekretär der Gesellschaft: „Vielleicht halten Sie die Jungfer Polyxena Christiane Auguste Dilthey in Stadhagen […] vor würdig, Sie unter die Mitglieder Ihrer Deutschen Gesellschaft aufzunehmen. Sie schreibt in ungebundener Rede wie ein gelehrter, und behauptet unter den gelehrten Frauenzimmer einen ansehnlichen Platz […].“ Außerdem war sie Mitglied der adligen Brunnengesellschaft in Karlsbad. (Wikipedia)
Eine Strophe aus einer Ode auf die Würde der weiblichen Geschäfte:
Ja, Schwestern, lernt! ja lernt nur denken,
Blos denkend könnt ihr glücklich seyn.
Müst ihr euch ganz der Wirthschaft schenken,
So geht den Schluß nur denkend ein:
Ja, folget freudig dem Geschicke,
Auf was vor Wegen es euch führt,
O wenn man nur an unserm Blicke
daß unsre Seele denkt, und edel denket, spührt.
In folgendem Gedicht relativiert sie ihr poetisches Genie, und es ist vielleicht nicht nur der Bescheidenheitstopos. Interessant ist es für uns, weil sie Bezugsgrößen weiblichen Schreibens aufmacht:
Gedanken bey Lesung der Verse der Jungfer Zieglerin
Dir feuerreiche Schöne
Dir laß ich deine Scherze,
Und deine Schrift von Liebe,
Und was du sagst vom Weine.
Du singest zwar sehr reizend,
Ich nur aus matten Thönen,
Doch sollen meine Lieder,
So schlecht ich sie auch singe,
Von solchen Dingen handeln,
Die ein gesetztes Wesen,
Das muntre Jahre zieret,
Das selbst die Schönen zieret,
In meiner Brust zu gründen
Mir Lust und Beystand reichen.
Ich bin zwar keine Langin,
und lange keine Walthern,
Und so wie diese dichten,
Die so erhaben dichten,
Werd ich auch niemals dichten:
Doch ihren starken Thönen
Die zugleich zärtlich rühren
Wil ich vergnügt zuhören,
Und darnach meine Seyten
Auch immer besser stimmen.
Ihr Gedicht nennt vielleicht Christiana Mariana von Ziegler (1695–1760), auf deren Texte Bach 9 Kantaten verfaßt hat; sie war die erste und einzige Frau in Gottscheds „Deutscher Gesellschaft“ in Leipzig und wurde 1733 zur „Poeta laureata“ von der Universität Wittenberg gekrönt. Wahrscheinlicher aber Johanna Charlotte Unzer geb. Ziegler (1724-1782), die wie Christiane Ehrenmitglied der Deutschen Gesellschaft Göttingen war und 1753 zur Dichterin gekrönt.
Anna Dorothea Lange (-1764), Frau des Dichters Samuel Gotthold Lange, die selber zur Hallischen Schule gerechnet wurde.
Eleonora Walther (1723-1754), ebenfalls Ehrenmitglied der Göttinger und anderer Gesellschaften.
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