Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Über den hölzernen Schlagstock, der über ihr von der Decke baumelt, und das in Blockbuchstaben beschriebene Papier daran gibt Angela freundlich Auskunft: Es sei eine Ode auf Mussolinis Schwarzhemden. „Heiliger Knüppel“, heißt es da, „der du jedes Hirn erleuchtest, immer wirst nur du das… Continue Reading „101. Schlagstock-Ode“
Ich war ja mal Messdiener, 2 Wochen lang und muss mir aufregen bei sowenig Viagra im Verstand? Oder hat mann diese Priesterinn der Keuschheit mal ihre politische Vorstellungen laut keuchen lassen. Ein Abschließender Kommentar weiter unten. Oder sollten die politischen Sommerlöcher ab 30 Grad… Continue Reading „96. Panne im Kopf“
Der zweite Teil des Buches ist, wenn man so will und wie das Sonettgedicht schon angedeutet hat, der Form gewidmet, der in Struktur verfestigten Vergangenheit also, die zuweilen, wenn man sich allzu sklavisch an sie hält, zum Gefängnis werden kann, wie wir aber am… Continue Reading „95. Sprossvokale“
Erlanger Literaturpreis für Poesie als Übersetzung für Yoko Tawada Anlässlich des 33. Erlanger Poetenfests (29. August bis 1. September 2013) vergibt die Kulturstiftung Erlangen zum fünften Mal den „Erlanger Literaturpreis für Poesie als Übersetzung“. Die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung wird in diesem Jahr an… Continue Reading „93. Preis für Yoko Tawada“
Mit dem Gedicht ‚A Song for St. Cecilia’s Day‘ huldigte der englische Dichter John Dryden 1687 nicht nur der heiligen Cäcilia, der Patronin der Musik, sondern vielmehr der Musik an sich und ihrer universellen Bedeutung. Dem Musikwissenschaftler David Kimbell zufolge lieferte der Text ‚a fair… Continue Reading „92. Song for St. Cecilia’s Day“
… das ist so eigenartig, das ist so geradezu, das herz dringt durch den mund und spannt die sehkraft an. Aus Berlin – Minsk von Valžyna Mort (in: Tränenfabrik, Suhrkamp 2009), aus dem Belarussischen von André Böhm und Elke Erb Valžyna Mort (1981), die wohl prominenteste Stimme… Continue Reading „91. Valžyna Mort in Berlin“
Wer über Lyrik redet, muss auf den Einwand gefasst sein, dass das Reden und Interpretieren den Sinn(es)genuss beeinträchtigt. Andere Wirkungen erzielt das Beschreiben von auftauchenden Bildern zum Erkennen von bildhaften Zusammenhängen. Ein gutes Gedicht /ein guter Gedichtband zielt auf d i e Stelle(n) im… Continue Reading „90. Knackpunkt“
Das Literaturbüro NRW bringt Lyrik in die Cafés – und will die Besucher selbst zum Dichten anregen. 4800 Bierdeckel mit Gedichten wurden in vier Cafés verteilt. Aufgedruckt ist jeweils Liebeslyrik von einem Düsseldorfer Autor: Peter Maiwald, Rose Ausländer, Heinrich Heine und Johann Wolfgang von… Continue Reading „89. Lyrikbierdeckel“
Mit seinen monumentalen Gemälden, Großskulpturen und dem stilisierten Auftritt als „Malerfürst“ polarisiert Markus Lüpertz in der Öffentlichkeit. Die Schau im Grass-Haus zeigt den Künstler von seiner weniger bekannten lyrischen Seite und wirft einen Blick hinter die große Geste. In der Poesie findet der Maler… Continue Reading „88. Bei Unruhe öffnen“
1215: Friedrich II. (1194-1250) wird in Aachen zum zweiten Mal zum deutschen König gekrönt. Damit erlangt das Geschlecht der Staufer erneut die Herrschaft im Hl. Römischen Reich Deutscher Nation. An seinem Hof in Sizilien wurde das Sonett erfunden. 1562: Götz von Berlichingen, der Ritter… Continue Reading „87. Heute“
22.7. 1849: Die amerikanische Lyrikerin Emma Lazarus geboren. Ihr bekanntestes Gedicht ist „The New Colossus“ (1883), das im Podest der Freiheitsstatue eingraviert ist. Es feiert Amerika als Land der Immigranten. 1863: Heute nachmittag verbrachte ich geraume Zeit mit Oscar F. Wilber (…), der mit… Continue Reading „86. Gestern“
Bereits im März wurde in Berlin das Debüt veröffentlicht, mittlerweile bereitet man dort Ausgabe Nummer zwei vor. Still vereint Lyrik, Kurzgeschichten und Romanauszüge mit kunstvollen Fotoserien. Überwiegend stammen diese von jungen Künstlern, die auf den letzten Seiten in Kurzporträts vorgestellt werden. Das Heftinnere wirkt aufgeräumt und… Continue Reading „85. Still 2“
„Geschwür in den Venen der Kunst und der Zeit“, heißt es zum Beispiel in seinem Gedicht „Prometheusfunken“. Nicht nur durch das Wort „Geschwür“ erinnert die Sprache Calvin Kleemanns eher an die der Expressionisten, die Anfang des 20. Jahrhunderts ihre oft düsteren Gedichte schrieben. Und… Continue Reading „83. Aus der Seele“
Ob er ein Dichter sei, das wolle er „oifach mal offa lassa“, denn Dichter zu sein, das sei eine Berufung und „a ernschte Sach“. Er selbst betreibe das Dichten aber nicht übermäßig ernst, sondern aus einem ganz anderen, ganz einfachen Grund: „Mir macht‘s halt… Continue Reading „82. A ernschte Sach“
Kammweg-Literaturwettbewerb für Lyrik Förderpreis 2014 Veranstalter: Kulturraum Erzgebirge-Mittelsachsen Teilnahmeberechtigte: Autorinnen und Autoren, die im Erzgebirge geboren sind oder leben sowie all jene, die sich nachweislich mit dem Erzgebirge als Landschaft und Lebensraum familiär oder regional verbunden fühlen oder zeitweise im Erzgebirge lebten beziehungsweise arbeiteten… Continue Reading „81. Ausschreibung“
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