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und es bleibt mir, Dir zu vergeben
Dein irrlichterndes Fehlen
Deinen anmaßenden Appetit
die sture Beschwörung
Dein Allein, zeitlos
das Woanders Gewalt
Dein Recht ohne Recht
Deinen anhaltenden Tod
O in der Sünde festlichem Gewimmel –
Ach, bloß die Laster machen gut und rein.
Ich bin so ungeeignet für den Himmel!
Laß lieber mich ein frommer Heide sein.
Wie sanfter Hauch zarten Lebens
Aus der Sternstunde, in der du und ich einander
Zum Manne, zur Frau machten
Ich weiß nicht, was ich bin; ich bin nicht, was ich weiß;
Ein Ding und nit ein Ding, ein Stüpfchen und ein Kreis.
Bin so ein Stückchen Dichter,
Ein Stückchen Musikant,
Solch hungriges Gelichter
Erfüllt das ganze Land.
Der Tag, vor dem der große Christ
Zur Welt geboren worden ist
War hart und wüst und ohne Vernunft.
Seine Eltern hatten keine Unterkunft
Und auf den Straßen herrschte ein arger Verkehr
Und die Polizei war hinter ihnen her
und dann denke ich an all das unerledigte
um mir einen plan zu machen
und dann schreibe ich wieder auf
was ich heute unbedingt kaufen muss
die lilies Magnolienfelder, von oben
von irgendwoher ich glaube aus verhülltem Gezweig diese
einzelne Stimme mich durchdringt : mein unsichtbarer
Liebster in dieser Baumkrone ach jubiliert!
5 x 5, das war damals noch nicht 25,
und die dämmernde Frühe hatte noch mit keinem Gedanken
an die Existenz der bösen Messer gedacht.
Die wahren Liebhaber gehen
um die Mona Lisa zu sehen
nicht ans Ende der Welt
nicht einmal in den Louvre
Gedichte sind gemalte Fensterscheiben!
Sieht man vom Markt in die Kirche hinein
Da ist alles dunkel und düster;
Und so sieht’s auch der Herr Philister
Early morning, pure, brisk, and beautiful,
you strengthen and enliven me!
Be it a sunny or a stormy day –
Boldly shall I go about facing it.
Ich schreibe nicht für den Herrn im vornehmen Jackett,
nicht für seinen verärgerten Schnurrbart, nicht einmal
für seinen erhobenen tadelnden Zeigefinger
Nur 5% aller sogenannten Liebesgedichte in der deutschsprachigen Literatur seit den Minnegesängen handeln (bis heute!) von der erfüllten Liebe, während der große Rest nur die Sehnsucht nach Liebe oder ihren Verlust und die Vergänglichkeit thematisiert.
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