Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Frankreich hat uns ein Beyspiel gegeben nicht daß wir es wünschten ooooNachzuahmen. Allein merkt und beherzigt es wohl! Goethe: Venezianische Epigramme Erstdruck in Musen-Almanach auf das Jahr 1796 (auf Seite 237; übrigens mit 3 Kommas, die also wohl vom Herausgeber Schiller stammen mögen). Übrigens… Continue Reading „53. Meine Anthologie: Frankreichs Beispiel“
Welt am Sonntag: Ich werde den Verdacht nicht los, dass etliche Grünen-Anhänger ein weniger ausgewogenes Modernitätskonzept haben. Auf dem Weg sah ich im Eckensee, der zwischen Landtag und Staatstheater liegt, zwei junge Männer im flachen Wasser stehen, die ein Transparent mit folgender Aufschrift hochhielten:… Continue Reading „52. Bürgerlied“
Und was bleibt denn an dem Leben, Wenn es alles ging zu Funken, Wenn die Ehre mit dem Streben Alles ist im Quark versunken. Und doch kann dich nichts vernichten, Wenn Vergänglichem zum Trotze Willst dein Sehnen ewig richten Erst zur Flasche dann zur… Continue Reading „51. Drei Pünktchen (Meine Anthologie)“
Dies ist eine Information und eine Einladung. Ich habe eine neue Seite dieses Titels eingerichtet. Die bisherige Selbstbeschreibung: Lyrikwiki Labor ist ein Wikiprojekt, daß im Zusammenhang mit meinen Lyrikseminaren am Institut für deutsche Philologie der Universität Greifswald und meiner Arbeit an der Lyrikzeitung im… Continue Reading „50. Lyrikwiki Labor“
Sein lyrisches Werk, nie zu trennen von seinem geistlichen, stellt ihn [Friedrich Spee] auf eine Stufe mit den größten seiner Zeitgenossen, Paul Gerhardt, Simon Dach und Paul Fleming. In seiner Sammlung „Trutz Nachtigall“, an der er jahrelang komponierte und feilte, übertrug er Formen und Motive… Continue Reading „49. Schmerz und Wollust“
Elke Erb gehört jener Spezies von Menschen an, die den Kampf gegen unsere Ohnmacht, aus unserem Ich-Käfig nicht heraus zu können, mit List und Tücke, warum nicht auch mit Heimtücke, aufnimmt. Voraussetzung ist, dass sie ein Gegenüber findet, das einsteigt auf ihr Angebot, ihren… Continue Reading „48. Der Zweifel schreibt immer mit“
Gerade ist sein neuer Lyrikband erschienen, der erste seit 25 Jahren. Geschrieben habe er ja eigentlich immer. In der Freizeit, ohne den Vorsatz, das einmal veröffentlichen zu wollen. „Ich hatte keine Lust, mich in diesen Buchmarkt zu mischen. Da herrschen ja zum Teil mafiöse… Continue Reading „47. Antikapitalistischste Form“
In seinen Performances gurgelt, rappt und schmatzt Valeri Scherstjanoi bekannte und erfundene Laute. Im FIGARO-Lesecafé trifft der Lautpoet auf den Dichter Michael Lentz – ihre Begegnung kann zu einem Fest lyrischer Improvisation werden. Wer Angst vor experimenteller Lyrik hat, dem wird sie von Lentz… Continue Reading „44. Lautland im Literaturcafé“
drei Monate lang wohnhaft auf dem Stadtfriedhof, in direkter Nähe zu Hölderlins Gebeinen: Marion Poschmann (Schwäbisches Tagblatt) – ganz so schlimm ist es wohl nicht. Offenbar stimmt davon nur, daß sie Hölderlins Grab auf dem Stadtfriedhof von ihrem Fenster im Stadtschreiberhäuschen aus sehen kann… Continue Reading „43. Marion Poschmann Stadtschreiberin“
Zwischen zwei Polen reimt sich Jan Wagners Gedicht-Buch „Australien“ ins Offene, Fremde, Neue. Den einen könnte man mit Joseph von Eichendorff nennen: „Ach, wer da mitreisen könnte!“ Den anderen mit Fernando Pessoa: „Nur äußerster Mangel an Einbildungskraft rechtfertigt, dass man auf Reisen geht; existieren… Continue Reading „34. Wagners Wortwandern“
Peter Ruzickas „Recherche (im Innersten)“ wurde durch die Lyrik Paul Celans inspiriert, das Stück ist eine der Vorstudien, die der Hamburger Komponist zu seiner Celan-Oper schrieb. Das einzige Wort darin: „Jerusalem“, als Beschwörung, als Schrei, als Ruf der Freiheitshoffnung, denn für Celan besaß das… Continue Reading „30. Das Wort „Jerusalem““
Text und Tanz VON UND MIT Martina Hefter, Martina La Bonté Vier sehr unterschiedlichen Bewegungssequenzen werden vier Gedichte gegenübergestellt. Dabei werden die Gedichte nicht inhaltlich, akustisch oder rhythmisch in Bewegung umgesetzt – es geht allein um das Zusammenspiel von Sprache und Bewegung, das Beobachten… Continue Reading „29. 4 x 4“
PIW (Poetry International Web) Germany presents the fragmented and experimental work of Daniel Falb, translated into English by Brian Currid and Christian Hawkey.
Er ist nicht larmoyant, sondern auf eigenbrötlerische Art angriffslustig. Man atmet auf, liest man am Ende den „Vorsatz“: „Vielleicht ist es wirklich am besten, / Man pfeift auf die Altersgebresten, / Es komme, wie’s mag. / Man lebt in den Tag / Und freut… Continue Reading „23. Osten im Westen“
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