Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
„Was ist das eigentlich, was Du schreibst?“ haben wir Wolfram Lotz gefragt, nachdem wir seinen Text das erste Mal gelesen hatten. Es ist in einem Zwischenbereich von Lyrik und Prosa angesiedelt und trägt jetzt den UntertitelListe, der am treffendsten beschreibt, was der Wahl-Leipziger macht. Eine Liste… Continue Reading „40. Fusseln“
Die literarischen Undergroundstars dieser Republik lassen sich an einer Hand abzählen: Da gab’s den fesselnden Storyteller Jörg Fauser, den rücksichtslosen Rolf Dieter Brinkmann, den zum Islam konvertierten Kommune-1-Bewohner Hadayatullah Hübsch, den Bukowski-Übersetzer Carl Weißner und den Rockpoeten Wolf Wondratschek. Dann ist da noch der… Continue Reading „38. Lufthansa & Underground“
Und was ist dann ein Gedicht, wenn es keine Lautdichtung gibt? Ist die Lautdichtung von der Zeit abgestempelt? Wer bestimmt die Zeit? Die Armeen der tüchtig schreibenden konventionellen Lyriker? Valeri Scherstjanoi: Mein Futurismus. Mit einem Nachwort von Michael Lentz. Berlin: Matthes & Seitz 2011,… Continue Reading „37. Was ist dann ein Gedicht?“
Nachtrag zu #33: VIDEOLESUNG Friedrich Achleitner liest aus „iwahaubbd“ / Zeit online
Der gebürtige Kärntner, der in Innsbruck lebt, beschreibt sein eigenes Schreiben als Schabearbeit: Wie ein Bildhauer klopft er Verse aus der Sprachmasse. … Nach „die mobilität des wassers müsste man mieten können“ (2001) und „fontanalia.fragmente“ (2003) folgt – nach einem Zwischenspiel mit zwei Romanen… Continue Reading „34. Catull beim Rockkonzert“
Eine Inspirationsquelle für Achleitner ist das Schnadahüpfel oder Gstanzl. Seine normierte Form lädt zum Spielen ein. Bekanntlich hat Artmann, offenbar von solchen Formexperimenten fasziniert, Edward Lears Limmericks [auf Limerick reimt sic, MG] übersetzt. Im Schnadahüpfel und im Gstanzl treffen, wie im Limmerick, anarchische und… Continue Reading „33. Was reimt auf Braissn?“
Die indische Zeitung Deccan Chronicle sprach mit dem Malayalam-Dichter K. Satchidanandan, der Anfang Oktober in britischen Wettbüros als Anwärter auf den Literaturnobelpreis gehandelt wurde: Sie gehörten zu denen, die die Moderne in der Malayalamlyrik ausriefen. Wie sehen Sie das heute? Ihc habe immer noch das… Continue Reading „32. Nicht mehr so laut“
Das Setting für die Lesungen ist hervorragend; das Bühnenlicht weich, das Publikum ist aufmerksam, klatscht sehr gerne und feiert – zu Recht – mehr Texte als es Preise gibt. Ich war ziemlich lange nicht mehr bei solchen Wettbewerben und wundere mich darüber, dass es… Continue Reading „31. Vielleicht lesen sie zuviel, aber nett sind sie doch“
Die Poesie von Wallace Stevens („Hellwach, am Rande des Schlafs“) könnte von Matisse gemalt sein, sagte Durs Grünbein. Der Autor, seit 2006 Dozent an der Kunstakademie, baute in der Kunstsammlung NRW am Grabbeplatz ganz weit gespannte Brücken, nicht nur zwischen Formen der Phantasie und… Continue Reading „30. Hellwach“
„Dichtung“, so hat es der 1962 in Neuss geborene Norbert Hummelt einmal formuliert, ist Lichttherapie, auch wenn sie dunkel ist.“ In einem anderen Zusammenhang hat sich Hummelt, der 1993 mit dem Band „Knackige Codes“ im Galrev Verlag debütierte, dazu bekannt, dass er das Wort… Continue Reading „28. Panisches Licht“
Die Autoren-Jury, bestehend aus Felicitas Hoppe, Kathrin Schmidt und Tilmann Rammstedt, habe sich ganz bewusst für Werke entschieden, die nicht mit erschreckender Professionalität gemacht sind, um in den Rahmen allgemeiner Gefälligkeit zu passen, betonte Hoppe. Angesichts eines handwerklich starken Jahrgangs, der sich perfekt zu… Continue Reading „26. „Erschreckende Professionalität““
Das Texttonlabel KOOK präsentiert: Nach jung offen. Entdeckungen neuester Literatur. Das Texttonlabel KOOK präsentiert im November in der Lettrétage in Berlin ein Panorama jüngster deutschsprachiger Literatur in Einzelbildern. An vier Abenden werden die Autoren Thomas Pletzinger, Rabea Edel, Ulrike Almut Sandig und Ulf Stolterfoht… Continue Reading „25. Nach jung offen. Entdeckungen neuester Literatur.“
Die Künstlerstipendien der Stadt Köln in Istanbul 2012 gehen an die Schriftstellerin Andrea Karimé, den Schriftsteller Gerrit Wustmann sowie die Künstlerin Jana Debus. Andrea Karimé und Gerrit Wustmann werden sich das Stipendium für das 1. Halbjahr teilen und für jeweils drei Monate im „Atelier… Continue Reading „24. Istanbul-Stipendium“
Die Juroren des 19. open mike haben entschieden: Die Preise für Prosa gingen an Christina Böhm (Wien) für den Text „Platzanweisung“ und an Joseph Felix Ernst (Nürnberg) für den Text „Dora Diamant“. Der Lyrikpreis des open mike ging an Sebastian Unger (Berlin). Lobend erwähnt… Continue Reading „23. Die Gewinner des 19. open mike stehen fest“
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