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Ganz kleiner Beitrag zum 300. Geburtstag des großen Philosophen. Dieses kleine Gedicht des großen Geistes gehörte mal zum Hausschatz deutscher Anthologisten. Es ist aus den Anthologien weitgehend verschwunden. Immanuel Kant (* 22. April 1724 in Königsberg (Preußen); † 12. Februar 1804 ebenda) Glaube und TatWas auf das Leben folgt, deckt tiefe… Continue Reading „300. Geburtstag“
blind soll er wieder werden, der auf einem auge blind war.
dass du blind wärest, für seine eigenen angelegenheiten blind.
wenn schon, dann nur blind.
ich sehe aus wie Thomas Bernhard
aber ich bin nicht Thomas Bernhard
ich sehe lediglich so aus wie er
Christine Lavant (* 4. Juli 1915 in Großedling bei St. Stefan im Lavanttal; † 7. Juni 1973 in Wolfsberg) Kaum habe ich die Lampe ausgelöscht gehn meine beiden dummen Augen über und eine Maus nagt unter meinem Bett.Doch greift dann niemand, wie bei meinen Schwestern, durchs Dunkel her und fragt: Bist du denn traurig? –Und niemand stellt… Continue Reading „Kaum habe ich die Lampe ausgelöscht“
Aufschäumender Traum, ich schwimme
oben. Der Schaumschläger ist ein Tenor,
er trägt die Arie von den Zitronen vor.
Das ist die Seifenstrophe.
#MargretKreidl
Weh ist ein Wort, das ich aus den Opern von Wagner
gelent habe. Man sagt es, wenn man gleichzeitig singen
und kreischen muss
Ein Tor schlug zu, der Mond hing schief,
Der Brunnen schlief, die Stadt war tot,
Der Ringplatz schlief, die Gasse schlief,
Der Mond hing schief und rot.
worüber…
muss eine dichterin schreiben damit
es die herzen der leser derart berührt
dass sie sich alle sofort und für immer
umarmen wollen
Es beginnt der Tag.
Er ließ sich nicht umgehen.
Die Pflanzen stranden
im Licht; reagieren
#AnjaUtler #otd #Huchelpreis
dem eigenen denken zu lauschen
als sei es ein fließband ohne produkte
in einer geisterfabrik ohne namen inmitten
der unendlichen landschaft ohne horizont
#TomdeToys
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