Russland — Deutschland: literarische Begegnungen nach 1945

Zeit: 14.-15. Mai 2018

Veranstaltungsort: Maxim Gorki-Institut für Weltliteratur der Russischen Akademie der Wissenschaften, Moskau
Zum Andenken an Prof. Vladimir Sedelnik

Am 14.-15. Mai 2018 veranstalten die Abteilung für neuere Literaturen Europas und Amerikas und die Abteilung für neuere russische Literatur und Literatur des russischen Exils des Maxim Gorki-Instituts für Weltliteratur der Russischen Akademie der Wissenschaften zusammen mit der Axel Springer-Stiftungsprofessur für deutsch-jüdische Literatur- und Kulturgeschichte, Exil und Migration der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) und dem Forschungslabor „Erforschung der national-kulturellen Codes der russischen Identität im Kontext der europäischen Mentalität an der Wende vom 20. zum 21. Jahrhundert“ des Instituts für Philologie und Journalistik der Staatlichen Lobachevski-Universität Nižni Novgorod eine wissenschaftliche Konferenz zum Andenken an Prof. Vladimir Sedelnik „Russland — Deutschland: literarische Begegnungen nach 1945“.

Die Konferenz findet im Rahmen des Langzeitprojekts „Der literarische Prozess in Deutschland des 20. und 21. Jahrhunderts“ statt.
Im Anschluss an die Konferenz ist eine gemeinsame Buchpublikation geplant.
Die Konferenzteilnehmer*innen, die auch zur anschließenden Buchpublikation beitragen werden, kommen aus den Bereichen vergleichende Literaturwissenschaft, interkulturelle Kommunikation sowie Geschichte der deutschen und russischen Literatur.
Das neue Projekt setzt das 2017 bereits abgeschlossene Forschungsvorhaben „Russland — Deutschland: literarische Begegnungen 1918-1945 fort. Genauso wie sein Vorgänger zielt es auf die Erforschung der Interdependenzen, Überschneidungen, typologischen Affinitäten, rezeptiven Projektionen und imagologischen Stereotypen, die an den Grenzen zwischen deutschen und russischen Kulturräumen, allerdings erst nach dem Zweiten Weltkrieg entstehen.

Die Konferenzvorträge sollen diese Thematik auf vier Ebenen untersuchen. Das Panel „Russland in den Augen deutscher Autorinnen“ umfasst die Referate, welche die axiologisch aufgeladenen Darstellungen Russlands in den Werken deutscher Schriftstellerinnen aus imagologischer Perspektive präsentieren. Im Fokus des Panels „Deutschland in den Augen russischer Autorinnen“ steht die Rezeption von Deutschland und Deutschen in den Werken der russischsprachigen Gegenwartsschriftstellerinnen. Im Panel „Das ‚russische‘ Deutschland vs. das ‚deutsche‘ Russland: literarische Kontakte“ wird den direkten und indirekten Kontakten zwischen russischen und deutschen Künstlerinnen und Literaturforscherinnen sowie den vielschichtigen Einflüssen dieser Kontakte auf die in der internationalen Kommunikation entstehenden kulturellen Texte in Russland und in Deutschland nachgegangen. Das Panel „Die künstlerische Praxis: Affinitäten, Überlagerungen, Parallelen“ widmet sich schließlich den vielfältigen Formen der literarischen Interaktion, die das Entstehen des gemeinsamen russisch-deutschen Kulturtextes ermöglichen.

Die Exposés der Konferenzvorträge werden frühzeitig in der elektronischen Edition des Gorki-Instituts für Weltliteratur „Neue russische geisteswissenschaftliche Forschungen“ veröffentlicht. Aus diesem Grund bitten wir Sie, uns ihr Thema und das Exposé als rtf-Datei (am besten ohne Fußnoten) bis 30. März 2018 auf folgende Mailadresse zukommen zu lassen: muchina@yandex.ru

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