Ankunft im Regen

Anna Krommer

(* 31. März 1924 in Dolný Kubín, Tschechoslowakei), deutschsprachige Schriftstellerin mit US-amerikanischer Staatsangehörigkeit)

Aus: Ankunft im Regen

Ich kam von fern in diese tiefe Nacht,
Trag als Gepäck des ganzen Lebens Last,
Kam ungebeten, bin bei keinem Gast,
Und habe keinem etwas mitgebracht.

Der Regen hüllt mich ein in graue Tränen.
Rund ist nur Nacht. Verblaßte Lichter schwimmen
Durch eines Windes trübsinniges Stöhnen,
Und greifen hohl ans Herz mir und verrinnen.

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Heut roth und morgen todt

Luise Hensel

(* 30. März 1798 in Linum, Mark Brandenburg; † 18. Dezember 1876 in Paderborn)

Unbegreiflich

Sie rechnen viel und zählen,
Und Eins ist doch nur noth.
Sie sorgen stets und quälen
Sich nur um’s Erdenbrod.
Sie schaffen, tauschen, wählen,
Und bald doch kommt der Tod,
Der ihre Güter stehlen,
Vernichten wird – o Noth!
Drum laßt das Sorgen, Quälen
Und denkt an’s Himmelsbrod.
Habt kurze Zeit zum Wählen:
Heut roth und morgen todt.
So laßt das Rechnen, Zählen,
Begreift: »Nur Eins ist noth,«
Und denkt an eure Seelen
Und denkt an Gott und Tod.

Aus: Louise Hensel: Lieder. Paderborn 1879 (4. Aufl.), S. 125f

Bettelsong

Jo Mihaly

(eigentlich: Elfriede Steckel, Geburtsname: Elfriede Alice Kuhr; * 25. April 1902 in Schneidemühl; † 29. März 1989 in Seeshaupt, Bayern), Tänzerin, Schauspielerin, Schriftstellerin

Bettelsong

Ach quatsch mich nicht an, Mensch
Mit deinem Sermon
lehr du mich die Welt verstehn!
Wat weisst denn du
nu schon davon
wat es heisst, betteln zu jehn!
„Das is keene Arbeit”, hör ich dir sagen
Nu – sag´s schon! Ich kann eine Menge vertragen
ich bin ja so vieles jewohnt!

Aber vor den Türen stehn, betteln jehn
Nacken beugen, Treppen steigen
1. Stock, 2. Stock, 3. Stock, 4. Stock
Immer höher, höher rauf
Eines Tages, da hängste dir auf!

Wat is denn das Leben? Asyl und Spital!
jeboren, jestorben, verjessen.
Und der Hunger, mein Sohn, is manchmal fatal,
und du kriegst nich das mind’ste zu fressen.
„Ach bitt schön, Madam, eine Kleinigkeit!”
aber solche Leute, die haben nie Zeit
das musst du zu allererst wissen.

Aber vor den Türen stehn, betteln jehn
Nacken beugen, Treppen steigen
2. Stock, 2. Stock, 3. Stock, 4. Stock
Immer höher, höher rauf
Eines Tages, da hängste dir auf!

Da fehlt denn das Kleingeld
oder Madam is nich da
oder „der Herr is nich zu Hause…
(is nämlich alles nich wahr!)
Und vor Schwäche knicken die Beine dir weg…
Eines Tages, da liegste im Dreck

Ich hab schon ´ne Übung im Türensystem
ich kenne die Klinken-Gesichter
ich brauche die Herrschaften jarnich zu sehn
ich rieche schon det Jelichter.
Und was so ein Haus alles in sich birgt!
Mich hat schon manchmal das Kotzen jewürgt
viel heftiger als der Hunger.

Und vor diesen Türen stehn, betteln jehn
Nacken beugen, Demut zeigen
1. Stock, 2. Stock, 3. Stock, 4. Stock
immer und ewig dieselbe Not -:
Steine statt Brot!

Aber einmal kommt es dann
anders, mein Sohn!
Verlier nich das bisschen Mut
Was wissen denn alle,
die satt sind, davon
wie wohl uns der Hunger tut!
Und hat uns das Leben um manches beschissen:
was betteln… was Nacken beugen müssen…!

Wir sind so Menschen wie jene sind!
Wir haben das nich zu vergessen!
Wir sind nich faul, aber wir sind auch nich blind,
an ihrer Verblendung gemessen!
Und gibt man dir wieder statt Brot einen Stein
sag ,,Danke!” und steck ihn für später ein -:
du wirst ihn mal brauchen müssen!

Dann gibt es kein
Vor-den-Türen-stehn,
kann einer neben
dem andern gehn.
Im 1. Stock, 2. Stock, 3. Stock, 4. Stock
macht kein Dünkel sich breit.
Das ist unsere Zeit!

Aus: Der Kunde. Zeit- und Streitschrift der Vagabunden, Heft 5/6, 2. Jg., 1929

Selbst den Untergang

Amanda Aizpuriete

(* 28. März 1956 in Jūrmala, Lettland)

Selbst den Untergang nicht erflehn –,
Wie Centimes Sekunden scheppern,
hufspurbittres Sumpfwasser
keine Verwandlung mir bringt.

Mit Fäusten schlag ich den Brustkorb
der Zeit. Aderngedröhn bis endlich
der Friedensbote kommt, ein Bluthund –
die Knie mir zu lecken.

Deutsch von Manfred Peter Hein

An einen Baum am Spalier

Sophie Mereau-Brentano

(* 27.03.1770, † 31.10.1806)

An einen Baum am Spalier

Armer Baum! – an deiner kalten Mauer
festgebunden, stehst du traurig da,
fühlest kaum den Zephyr, der mit süßem Schauer
in den Blättern freier Bäume weilt
und bey deinen leicht vorübereilt.
O! dein Anblick geht mir nah!
und die bilderreiche Phantasie
stellt mit ihrer flüchtigen Magie
eine menschliche Gestalt schnell vor mich hin,
die, auf ewig von dem freien Sinn
der Natur entfernt, ein fremder Drang
auch wie dich in steife Formen zwang.

Aus: Sophie Mereau-Brentano: Ein Glück, das keine Wirklichkeit umspannt: Gedichte und Erzählungen herausgegeben und kommentiert von Katharina von Hammerstein.
München: Deutscher Taschenbuch Verlag 1997

Da verwandelte sich Rilke

 

Aus: Melanie Katz: Silent Syntax. Gedichte. Wiesenburg: hochroth, 2018

Wie die Sennerin aus der Fenchelheide

Heute etwas Spanisches. Ich danke Àxel Sanjosé für die Übersetzung (unter dem Original).

Iñigo López de Mendoza, Marquis de Santillana y Conde del Real de Manzanares (* 19. August 1398 in Carrión de los Condes, Palencia; † 25. März 1458 in Guadalajara)

Serranilla VI

 
Marqués de Santillana
Serranilla VI

Moça tan fermosa
non ví en la frontera,
como una vaquera
de la Finojosa.

Faziendo la vía
del Calatraveño
a Santa María,
vençido del sueño,
por tierra fragosa
perdí la carrera,
do ví la vaquera
de la Finojosa.

En un verde prado
de rosas e flores,
guardando ganado
con otros pastores,
la ví tan graciosa,
que apenas creyera
que fuese vaquera
de la Finojosa.

Non creo las rosas
de la primavera
sean tan fermosas
nin de tal manera;
fablando sin glosa,
si antes supiera
de aquella vaquera
de la Finojosa.

Non tanto mirara
su mucha beldad,
porque me dexara
en mi libertad.
Mas dixe: »Donosa
(por saber quién era),
¿aquella vaquera
de la Finojosa? …«

Bien como riendo,
dixo: »Bien vengades,
que ya bien entiendo
lo que demandades:
non es desseosa
de amar, nin lo espera,
aquessa vaquera
de la Finojosa.«


Eine Maid so schön
sah ich nie im Grenzland
wie die Sennerin
aus der Fenchelheide.

Wandernd auf dem Wege
der von Calatrava
nach Santa Maria,
übermannt vom Schlafe
im dichten Gestrüpp
verlor ich die Richtung
– sah die Sennerin
aus der Fenchelheide.

Dort auf grüner Wiese
mit Rosen und Blumen
die Herde wohl hütend
mit anderen Hirten,
sah ich sie so reizend
da glaubte ich kaum,
dass sie Hirtin sei
aus der Fenchelheide.

Ich glaub nicht, dass Rosen
im Frühling so sind,
von so großer Schönheit
und von solcher Art.
Ich sag’s rundheraus:
Hätt’ ich schon gewusst
von der Sennerin
aus der Fenchelheide,

ich hätt’ nicht so lange
geschaut ihre Schönheit,
auf dass sie mich ließe
wohl in meiner Freiheit.
Doch sprach ich: »Oh Schöne,
(zu hör’n, wer sie sei)
Jene Sennerin
aus der Fenchelheide …?«

Fast als ob sie lachte,
sprach sie: »Seid willkommen!
Ich verstehe bestens,
was Euer Begehr ist:
Nicht verlangt zu lieben
hofft auch nicht darauf,
diese Sennerin
aus der Fenchelheide.«

[Übertragung: Àxel Sanjosé]

Homo sapiens

Richard Leising

(* 24. März 1934 in Chemnitz; † 20. Mai 1997 in Berlin)

Homo sapiens

Der Mensch lebt nicht vom Brot allein
Er will auch sein Rettich und Eisbein.

Unsertäglichbrot genügt ihm nich
Er schreit nach seinem Brotaufstrich.

Von der Wiege bis zum Sarg
Einmal in der Woche Quark.

Mein Herr, wie wollen Sie Ihr Ei?
Mein Herr, ich will zwei.

Der Mensch braucht seine Freunde schier
Da schuf der Mensch Bier.

Käse muss auch sein
Der Mensch lebt nicht vom Brot allein.

Er braucht zum Leben Ideale
Aale.

Zu einem richtigen Arbeiterstaat
Gehört ein richtiger Kartoffelsalat.

Der Mensch lebt nicht vom Brot allein
Es müßte ganz schnell Kommunismus sein.

(1975)

Aus: Deutsch in einem anderen Land. Die DDR (1949-1990) in Gedichten. Berlin: Theater der Freien Volksbühne. Edition Hentrich, 1990, S. 80

Abenteuer der deutschen Grammatik

Yoko Tawada

Die japanisch-deutsche Schriftstellerin wurde am 23. März 1960 geboren.

4 Seiten aus: Yōko Tawada: Abenteuer der deutschen Grammatik. Gedichte. Tübingen: konkursbuch Verlag Claudia Gehrke, 2010



Über Zentauren

Zuzanna Ginczanka, ursprünglich Zuzanna Polina Gincburg oder Zuzanna Pola Gincburżanka, * 22. März 1917 in Kiew, dam. Russisches Kaiserreich; † Dezember 1944 in Krakau, war eine polnische Lyrikerin. Sie wurde von der Gestapo verhaftet, gefoltert und erschossen.

Aus: Polnische Lyrik aus fünf Jahrzehnten. Hrsg. Henryk Bereska und Heinrich Olschowsky. Berlin: Aufbau, 1975

Gefährliche Dichter

ʿAsmāʾ bint Marwān (Asma, Tochter des Marwan) war eine jüdische Dichterin (nach anderen Berichten eine arabische Konvertitin) in Medina zur Zeit des Propheten Mohammed. Sie kommt in der Biographie des Propheten als seine Widersacherin vor und wird auf sein Geheiß getötet.

Auszug des Omeir I. Adii zur Ermordung der Assma‘, Tochter Merwan’s.

Assma’, die Tochter Merwan’s, gegen welche Omeir I. Adii auszog, war von den Benu Omejja, und zeigte sich als eine Heuchlerin nach der Ermordung Abu Afak’s.* Abd Allah I. Alhârith I. Fudheil berichtet von seinem Vater: sie war die Gattin eines Mannes von den Benu Chatmeh, welcher Jezid I. Zeid hiess. Sie schmähte den Islam und seine Bekenner in folgenden Versen:

„Ihr gehorchet den niedrigen Benu Mâlik, Nebît, Auf und Chazradj, und erwartet von Fremden Geschenke, nicht von Murad und Madshidj, nach der Ermordung der Häupter, wie man den Saft reifender Früchte erwartet. Gleicht ihr nicht dem der eine kranke Nase hat und ein schönes Gesicht wünscht, und Hoffnungen hegt die nie erfüllt werden?“

Hassan erwiederte hierauf:

„Die Söhne Wail’s, Wâkif’s und Chatmehs stehen unter den Benu—l-Chazradj. Wehe ihr, als sie ihr thörichtes Geschrei erhob, als das Geschick kam und einen Mann antrieb von ruhmvollem Stamm und ehrenhaftem Ein- und Ausgang, der sie ohne Zagen, als ein Theil der Nacht vorüber war, mit ihrem schwarzen Blute färbte. “

Als Mohammed diess hörte, sagte er: befreit mich Niemand von der Tochter Merwan’s? als Omeir I. Adii Alchatmi, der bei ihm war, diess hörte, gieng er noch in derselben Nacht zu ihr und tödtete sie. Am folgenden Morgen begab er sich zu Mohammed und sagte ihm, er habe sie getödtet. Mohammed sagte: Du bist Gott und seinem Gesandten beigestanden. Da fragte er: ob er um ihretwillen etwas zu befürchten habe? Mohammed antwortete: es werden sich um ihretwillen nicht Böcke stossen. Omeir begab sich hierauf zu den Seinigen zurück. Die Benu Chatmeh waren in grosser Erregung wegen der Tochter Merwan’s, denn sie hatte damals fünf erwachsene Söhne. (…) Als aber am Tage der Ermordung der Tochter Merwan’s die Benu Chatmeh die Stärke des Islams sahen, bekehrten sich noch andere von ihnen.**

Aṣmāʾ bint Marwān wurde am 21. März 624 ermordet.

*) Der Dichter Abu Afak hatte ein Schmähgedicht auf Mohammed geschrieben. Mohammed sagte: wer befreit mich von diesem Bösewicht? Salim I. Omeir (…) zog aus und erschlug ihn. Aus: Das Leben Mohammed´s nach Mohammed Ibn Ishak. Bearbeitet von Abd el-Malik Ibn Hischam
Aus dem Arabischen übersetzt von Gustav Weil. Suttgart: Metzler, 1864. Bd. 2, S. 337
**) Ebd. S. 337f

Die erste amerikanische Dichterin klagt

ANNE BRADSTREET

(geboren um 1612 in Northampton, England; gestorben am 16. September 1672 in Andover, Massachusetts)

Zu ihren Beinamen gehörten „die zehnte Muse“ und „die erste amerikanische Dichterin“ (zumindest in englischer Sprache). Ihre Probleme „gehören nicht“ nur zum Amerika des 17. Jahrhunderts.

Aus: Der Prolog

Ein Ärgernis bin ich den Kritikastern,
Des Dichters Feder, schmähn sie, sei entweiht,
In meine Hand würd nur die Nadel passen;
Solche Verachtung trifft die Frau von Geist.
Was hilfts, wenn, was ich schreibe, etwas taugt:
Sie sagen, Zufall seis oder geklaut.

Deutsch von K. Bartenstein. Aus: Englische und amerikanische Dichtung. Gesamtwerk in 4 Bänden. Zweisprachig. München: C.H. Beck, 2000. Rund 2700 S.: In Kassette ISBN 978-3-406-46464-5 Herausgegeben von Werner von Koppenfels, in Verbindung mit Eva Hesse, Heinz Ickstadt, Friedhelm Kemp, Horst Meller, Manfred Pfister und Klaus Reichert
Band 4: Amerikanische Dichtung. Von den Anfängen bis zur Gegenwart, 978-3-406-46463-8 Hrsg. Eva Hesse u. Heinz Ickstadt, S. 11

I am obnoxious to each carping tongue
Who says my hand a needle better fits.
A Poet’s Pen all scorn I should thus wrong,
For such despite they cast on female wits.
If what I do prove well, it won’t advance,
They’ll say it’s stol’n, or else it was by chance.

Adam und Eva

Anna Kamieńska

(* 12. April 1920, Krasnystaw, Polen, † 10. Mai 1986, Warschau)

Adam und Eva

"Vertrieben aus meinem Wetterleuchten,
aus Regenguß, Donner, Frost und Feuer."

   "Vertrieben aus der Krippe des Lichts,
   aus Nebeln, Stille, schaukelnden Kräutern."

"Aus Unwissenheiten, Traum und Nichtsein,
vertrieben mit den Peitschen des Bluts."

   "Aus süßer Fühllosigkeit ohne Liebe
   verstoßen in deine harte Umarmung."

Deutsch von Karl Dedecius

Aus: Polnische Liebesgedichte. Mit Zeichnungen von Pablo Picasso. Ausgewählt und übertragen von Karl Dedecius. Frankfurt/Main: Insel, 1980, S. 7

L’origine du monde

Hans Arnfrid Astel

L’ORIGINE DU MONDE (November 1996)
für Courbet & Lacan

Die Innenlippen blinzeln aus den äußern.
Im Lebenswasser spiegelt sich das Land,
lachendes Ufer aller Landungswünsche.
Hier springt die Welt zur Welt bei der Geburt,
nachdem zuvor die Welt zur Welt gedrungen.

Kommunikation über Bande

Ise war eine japanische Dichterin, die im späten 9. und frühen 10. Jahrhundert lebte. 178 ihrer Gedichte sind in kaiserlichen Anthologien überliefert. Das folgende hat eine lange Überschrift, die gewisse biographische Informationen liefert. Es „verrät“ sich aber nur über Bande. Es spricht über einen Berg. Nur wer die Überlieferung kennt, versteht es als Einladung. Hier zuerst ihr Gedicht, dann das Antwortgedicht des Eingeladenen. Beide Gedichte kommunizieren über ein drittes, das Briefpartnern und Lesern bekannt war. Die lesende und dichtende Gesellschaft hatte ihren Klatsch, aber sie spielten intertextuelle Spiele.

Ise:

Nachdem sie sich von Nakahira, mit dem sie vertraut gewesen war, entfremdet hatte, ging sie zu ihrem Vater in die Provinz Yamato und sandte Nakahira diese Verse

Du, Berg Miwa, wie
kannst du warten und warten
und weißt doch, soviel
Jahre auch vergehen, kein
Gast wird je sich dir nahen.

Nakahira:

Und säß sie versteckt
auf Yoshinos Bergen im
fern, fernen China!
Überallhin würd ich ihr
folgen, meiner Geliebten!

Aus: Sechsunddreißig Dichterinnen des Alten Japan. Höfische Dichtkunst der Heian- und Kamakura-Perode. 9. bis 13. Jahrhundert. Köln: DuMont Buchverlag. In Zusammenarbeit mit der New York Public Library, 1992 (2L)