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Es gibt neue Kommentare zu einer schon ein paar Wochen zurückliegenden Meldung: 2010 Aug #5. Übersetzungskritik Hier alle Meldungen über Alfonsina Storni
Ein wenig Fado, ein bisschen spanische Lyrik, eine Prise Südamerika – Don Phillipe und Laura Lopez Castro leuchten auch auf ihrem dritten Album „Optativo“ die dunkle und traurige Seele der iberischen Welt aus. Tonspion präsentiert die kostenlose Remix EP zum Album mit sechs exklusiven… Continue Reading „106. Weltmusikalischer Keim“
Chilean art collective Casagrande dropped 100,000 bookmarks printed with poems from a helicopter over Berlin on Saturday night. The works were by 80 poets from Chile and Germany, and the poetry bombing was meant as an action to protest war and support peace. The… Continue Reading „145. Poetry Bombs“
Er nannte sich Fogwill, ohne Vornamen, so stand es auf seinen Büchern. Sokrates und Hegel seien ja auch ohne Vornamen ausgekommen, pflegte er zu sagen. Rodolfo Enrique Fogwill, wie man ihn der Vollständigkeit halber einmal nennen muss, war ein glänzender Vermarkter seiner selbst und… Continue Reading „120. Fogwill †“
Der Schriftsteller Roger Munier, Übersetzer von Martin Heidegger und Octavio Paz und Rimbaudspezialist, starb am Dienstag im Alter von 87 Jahren. Außer mit René Char, der ein Vorwort zu einem seiner Bücher schrieb, unterhielt er auch freundschaftliche Beziehungen zu Paul Celan, der ihm eins… Continue Reading „78. Gestorben“
Auf der Website des Poetry International Web neu: Aufnahmen von Autorenlesungen des diesjährigen Poesiefestivals: Carlos López Degregori (Peru), Erik Spinoy (Belgien), Thomas McCarthy (Irland), Marc Kregting ( Niederlande) und Valérie Rouzeau (Frankreich) sowie Gespräche und Diskussionen von Herausgebern und Dichtern der US-amerikanischen und japanischen… Continue Reading „25. Poetry International Festival 2010“
Sergio Bizzio hat zwölf Romane veröffentlicht und etliche Drehbücher und Theaterstücke geschrieben doch sein allererstes Werk war ein Liebesgedicht. Mit zwölf Jahren schrieb er es für eine Freundin. Doch dieses Gedicht sei nicht für die Öffentlichkeit, zumindest noch nicht, erklärt er schmunzelnd: „Niemals könnte… Continue Reading „21. Geheimes Gedicht“
Argentinien wird Gastland der Frankfurter Buchmesse.Die FAZ berichtet über die Literaturlandschaft des Landes, das neben Spanien führendes Buchland der spanischsprachigen Welt ist: Es sind meist Einzelkämpfer oder kleine Gruppen von Gleichgesinnten, die die erstaunlichsten editorischen Leistungen vollbringen. In Rosario, der drittgrößten Stadt Argentiniens, hat… Continue Reading „8. Buchland Argentinien“
Statt eines Stornitages haben wir fast eine Storniwoche. Ich habe das Gedicht von Alfonsina Storni in Prosa übersetzt, so wörtlich wie mir möglich. Dabei habe ich die Hinweise von Àxel Sanjosé berücksichtigt, gar von ihm gefundene Formulierungen eingebaut und meine Fassung nach seinen kritischen… Continue Reading „6. Meine Anthologie: Argentinische Eumeniden“
Von Àxel Sanjosé LAS EUMÉNIDAS BONAERENSES Con el viento que arrastra las basuras van a dar al suburbio y se deslizan amarillas por caños de desagüe y se amontonan en las negras bocas. Alzan señales en los paredones y cuelgan, en las largas avenidas,… Continue Reading „5. Übersetzungskritik“
Rolf Dieter Brinkmann übersetzte einmal zusammen mit Ralf Rainer Rygulla ein Gedicht von Guillaume Apollinaire – ohne Französisch zu können. Sie assoziierten einfach ähnlich klingende deutsche oder englische Wörter, nach der Originalanmerkung „nach dem im Augenblick des Lesens sich einstellenden Oberflächenverständnisses“ [sic]. Aus „La… Continue Reading „4. Üble Setzung?“
(Und warum nicht mal einen monothematischen Tag. Ausgewogenheit schert mich wenig. Hier noch einmal Alfonsina Storni.) LAS EUMÉNIDAS BONAERENSES Con el viento que arrastra las basuras van a dar al suburbio y se deslizan amarillas por caños de desagüe y se amontonan en las… Continue Reading „129. Wieder gerade denken“
Der Glaube ist ein Rucksack, den sie auf den Schultern des Mannes spürt, der in ihren Armen liegt. Der Glaube und das angebliche Wissen. „Ich bin schon die Frau, die wachsam lebt, / du der schreckliche Mann, der erwacht.“ Weil sie spürt, wie er… Continue Reading „128. Der Mann weiß noch nicht, daß er ein Trottel ist“
Nein, mit Männern soll Alfonsina Storni ihr Lebtag lang kein Glück haben. Sie fühlt sich gedemütigt, geringschätzt, irgendwann wird sie gegen die Machowelt rebellieren, gegen Stereotype, Konventionen, sie wird sich rächen. Mit Versen. »Üble Männer« heißt ein Gedicht. »Geht niemals nachts ins Freie,/ Ihr… Continue Reading „127. Üble Männer“
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