Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
«Strings in the earth and air / Make music sweet / Strings by the river where / The willows meet.» lauten die ersten Zeilen: «Chamber Music» nannte Joyce die Sammlung, die 1906 seine erste Veröffentlichung überhaupt war, 36 Gedichte, ein wenig «pretiös» (Senn) im… Continue Reading „Joyce: Liebes- und musiktrunken“
Die Leonberger Kreiszeitung (sic) druckt Auszüge aus einer Lobrede Michael Brauns auf Michael Donhauser (zur Verleihung des Christian-Wagner-Preises ): Denn es gibt etwas, was diese Lesart (der Naturmagie, d. Red.) stört, etwas, das nicht aufgeht in der unio mystica zwischen Dichter und Naturding. Es… Continue Reading „Christian-Wagner-Preis für Donhauser“
… an: Nürnberg hat damit begonnen, den in Schwabach geborenen Dichter Gerhard Falkner zu ehren, berichten die Nürnberger Nachrichten , 11.11.
Felix Philipp Ingold: «Jeder Zeit andere Gedichte». Droschl Verlag, Graz 2002. Fr. 23.- / St. Galler TAGBLATT , 11. November 2002 – In der gleichen Zeitung stand am 8.11. die Meldung, daß 1100 Jahre alte, mit Neumen aufgezeichnete gregorianische Gesänge des „Codex Sangallensis 390-391“… Continue Reading „Jeder Zeit andere Gedichte“
Noch einmal Provinz und Welt: Über einen Lyriker aus Zaire (DR Kongo) berichtet der Reutlinger General-Anzeiger, 11.11.02: [Biko Jon’s alias Soso] Malila, der 1993 von Zaire nach Metzingen kam, hat bereits in seiner Heimat drei Zyklen verfasst. Veröffentlich hat er sie bisher noch nicht:… Continue Reading „Biko Jon“
(sic) druckt Auszüge aus einer Lobrede Michael Brauns auf Michael Donhauser (zur Verleihung des Christian-Wagner-Preises ): Denn es gibt etwas, was diese Lesart (der Naturmagie, d. Red.) stört, etwas, das nicht aufgeht in der unio mystica zwischen Dichter und Naturding. Es ist das zögerliche,… Continue Reading „Die Leonberger Kreiszeitung“
Zwei Ausgaben des in Deutschland wenig bekannten „metaphysical poet“ George Herbert (1593-1633) bespricht Rüdiger Görner in der NZZ: Herbert verstand sich aufs Spielen mit Sprachformen. Sein Gedicht «Easter-wings» ordnet die Verse in Form eines Flügelpaares an. Nun weist nicht jedes Gedicht, das sich solcher… Continue Reading „George Herbert“
Stefana Sabin bespricht neben anderen Shakespearebüchern: William Shakespeare: Cupido lag im Schlummer einst. Drei neue Übersetzungen von Shakespeares Sonetten. Englisch-deutsche Ausgabe. Kritisch herausgegeben von Christa Jansohn. Stauffenburg-Verlag, Tübingen 2001. 356 S., Fr 110.-. / NZZ 9.11.02
– wenn es nach Enzensberger geht. Der nämlich fordert in der FAZ vernünftige Preise für seine Gedichte: Die Buchproduktion ist, soweit ich sehen kann, die einzige Branche, bei der – um im Bild zu bleiben – ein Hamburger genausoviel kostet wie ein Tournedos und… Continue Reading „Schlechtere Zeiten für Lyrik“
Frankfurter Anthologie der FAZ (9.11.02): Peter Huchel, Späte Zeit (Jürgen Busche).
In den Tagen nach dem 11. September sagte der Dichter Gunter [sic!] Kunert im deutschen Fernsehen, er wolle um Gottes Willen nichts gegen seine türkischen Mitbürger sagen. Doch leider hätten sie nun einmal ein anderes Verhältnis zur Gewalt. „Wenn sie einem Katholiken sagen: ,Geh… Continue Reading „Navid Kermani: Grassierende Islamfeindlichkeit“
Bretons Wohnung war eine Art innenarchitektonische Umsetzung der Poetik des objet trouvé, des aufgelesenen, kruden und aus seiner Gebrauchsfunktion entlassenen Gegenstandes, an dem sich die Phantasie um so heftiger entzündet, je weniger man ihm seine Herkunft ansah. Diese Poetik des Fundes war ebenso Teil… Continue Reading „Breton verscherbelt“
Ein Artikel der Süddeutschen präsentiert den 20jährigen Kanonier Rudolf Augstein als Lyriker und Verschwörer (8.11.02): „O Gott, ich habe das Große gewollt, / Ich wollte den Himmel offenbaren…“ Kein gemeiner Soldat, sondern ein Dichter wollte er werden, und Expressionismus lag damals in der Luft.… Continue Reading „Rudolf Augstein“
Die gute alte (von den Modernisten geschmähte) Anthologie „Palgrave´s golden treasury“ ist wieder da – erweitert bis in die Gegenwart, showing how Palgrave poetry survived the earthquake of Modernism and continued to thrive up to our own time. / Adam Kirsch, Slate 7.11.02.
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