Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Eine der Fraktionen, die Herr Hass für Umweltzerstörer hält (s.u.), verliert eine Bastion: Eines der renommiertesten Autorentreffen, die das literarische Leben in Deutschland nach 1945 hervorgebracht hat, wird es in Zukunft nicht mehr geben. Pünktlich zu seinem fünfundzwanzigsten Jahrestag hat das von Ernst Jandl… Continue Reading „Letztes Colloquium“
Mit Walle Sayer aus dem badischen Dettingen und Jean Krier aus Luxemburg begrüßte Annette Bosetti, stellvertretende Chefredakteurin der „Nachrichten“, zwei Lyriker, die erst vor wenigen Wochen in der Nachrichten-Gedicht-Galerie vorgestellt wurden. / Aachener Nachrichten 6.5.02
In dem frechen Online-Literaturmagazin “ fackel “ glossiert Gregor Eisenhauer eine Diskussion zwischen Günter Kunert, Rita Dove und Inger Christensen . 4.5.02
In der Frankfurter Anthologie stellt Joachim Sartorius ein Gedicht von Kurt Drawert vor. / FAZ 4.5.02
In seinem jüngsten Gedichtbuch Bilder vom Erzählen kehrt Hilbig , der Nachtwanderer der Moderne, zu den Themen und Motiven seiner lyrischen Anfänge zurück. In dem Titelgedicht des Bandes Bilder vom Erzählen ersehnt sich nun das lyrische Alter Ego des Autors von einem Raben die… Continue Reading „Nachtwanderer der Moderne“
Lavant , wie sich Thonhauser, die den 20 Jahre älteren Maler Habernig geheiratet hatte, nannte, ist eine religiöse Dichterin, aber streng im Sinn des 20. Jahrhunderts, das heißt als Ketzerin. Kerstin Hensel hat es in einem schönen Lavant-Aufsatz einmal so gesagt: „Bei jeder Perle… Continue Reading „Aus dem Lavanttal – bildverrückt & wutoffen“
Der Büchnerpreis geht in diesem Jahr an Wolfgang Hilbig. Darmstädter Echo (2.5.02) schreibt u.a.: 1979 gab der Verlag S. Fischer in Frankfurt am Main den Lyrik-Sammelband „Abwesenheit“ heraus. Die DDR reagierte auf ihre Weise – mit einer Anklage gegen „Devisenvergehen“, mit Untersuchungshaft und einer… Continue Reading „Büchnerpreis an Hilbig“
hoch gelobter und mit dem Heinrich Böll-Preis der Stadt Köln ausgezeichneter Lyriker, ist der zweite Stipendiat des von Thomas Kling betreuten „Fellowship: Literatur“ der Stiftung Hombroich und wohnt und arbeitet seit einigen Wochen im sogenannten „Dreigeschossigen“ (Gästehaus) auf der Raketenstation Hombroich. / Neuß-Grevenbroicher Zeitung… Continue Reading „Marcel Beyer,“
Dennoch, aus solchem «Abfall», aus Schreckenswörtern wie «leicht», aus den von der Werbeindustrie okkupierten Träumen steigt Phönix, und «Rettung, / wenn überhaupt, / kommt von den Fehlanzeigen». «Kurz vor der Selbstabschaffung» also immer noch «die Sehnsucht nach einer Botschaft». Es sind die Gedichte selbst,… Continue Reading „Drawert: Frühjahrskollektion“
Über das vorzeitige Ende der Plakataktion „Lyrik in Fahrt “ berichten die Dresdner Neusten Nachrichten , 27.4.02
H.-D. Schütt bespricht: Karl Krolow: Im Diesseits verschwinden. Gedichte aus dem Nachlass. Hrsg. von Peter Härtling und Rainer Weiss. Suhrkamp Frankfurt (Main). Geb., 240 S., 19 EUR / ND 27.4.02
Dr. Lutz Hagestedt, Literaturkritiker und Dozent am Institut für Neuere deutsche Literatur der Philipps-Universität, betonte in seiner kurzen Vorstellung des Autors, dass Grünbein in den letzten Jahren sogar noch weiter angezogen habe: „Quantitativ wie qualitativ.“ Der junge Autor bringe die erstarrten Formen des Kanons… Continue Reading „Gegenmodell zu Grünbein“
«Reizstrom in Aspik» ist ein existenzieller Text, wer ihn gelesen hat, wird Gedichten mehr Antworten zutrauen. / Angelika Overath, NZZ 27.4.02 Brigitte Oleschinski: Reizstrom in Aspik. Wie Gedichte denken . Ein Poetik-Projekt mit Urs Engeler. Dumont-Verlag, Köln 2002. 131 S., Fr. 31.80
NZZ druckt versfrei ein Gedicht von Kurt Drawert : Koloskopie (sowie, nicht online, Emily Dickinson zweisprachig!) / 27.4.02
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