Kategorie: Deutschland

31. Pommern punkten in Leipzig

Beim 6. Word Wrestling Federation Cup, welcher im Rahmen der Buchmesse Leipzig am 25. März 2004 im Werk 2 in Leipzig stattfand und von der Lokalgröße Volly Tanner moderiert wurde, trug der Stralsunder Richard Rocholl den Sieg nach Pommern. Den dritten Platz belegte Bertram… Continue Reading „31. Pommern punkten in Leipzig“

25. Würzburger Hofbräu und die deutsche Lyrik

Die FAZ kann sich bei Robert Gernhardt für ein (eines von zweien, okay! Das andere: Picasso und Ingres) Glanzlicht des Ostersonnabend-Feuilletons bedanken. In der Frankfurter Anthologie kommentiert er das Gedicht „Hör zu“ von Gottfried Benn. Hier zwei von vier Strophen (Hier das ganze Gedicht… Continue Reading „25. Würzburger Hofbräu und die deutsche Lyrik“

21. Deutsche Fußball-Lyrik

(genauer gesagt: Hertha-Lyrik): Berliner Morgenpost 10.4.04

20. Osterspaziergang

Das Internet-Literatur-Café verschenkt vertonte Gedichte als mp3-Dateien zum Download – am Ostersonnabend passend zum Fest den Osterspaziergang aus Goethes „Faust“. Und hier, hier und hier gibts Parodien. / April 2004

18. Geistige Gummibärchen 6: Generation Reim!

Auch heute könnte die Überschrift „Worte von ´drüben´“ heißen. Merkt denn verdammt noch mal keiner zwischen Boulevard und Tante, daß der Titel-Bildungs-Typ „Deutschland sucht den Super-X“ nervt? „Was alles noch/ mutet man mir zu und soll ich aushalten“ (so ungefähr, jetzt nicht nachgeschlagen, aber… Continue Reading „18. Geistige Gummibärchen 6: Generation Reim!“

15. Berliner PASSIONSPOEMIE

Wer an diesem schönen Ostersamstag normalerweise NICHT in die Kirche gehen würde, der kann um 11 Uhr früh statt der Verkündigung eines von der Kanzel herabredenden Pfarrers keinem geringeren als den passionierten Neuropoelitiker Herrn De Toys vor dem Altar knieend, äh nein: AUFRECHT stehend… Continue Reading „15. Berliner PASSIONSPOEMIE“

9. Ende des Stadtplans

Angelika Overath feiert Prosagedichte des in Prag geborenen, in Hamburg lebenden, aus dem Persischen übersetzenden und deutsch dichtenden Farhad Showghi: Die semantische Struktur ist geschlossen wie das Druckbild, kleine Blöcke rechts, während die linke Seite leer bleibt. Das Buch besteht zu gut zwei Dritteln… Continue Reading „9. Ende des Stadtplans“

8. La Contrescarpe

In derselben Ausgabe der NZZ bespricht Hans Christian Kosler Helmut Krausser: Strom. Gedichte. Rowohlt-Verlag, Reinbek 2003. 107 S., Fr. 30.10 Außerdem: Undine Gruenter: La Contrescarpe. Variation auf ein Gedicht von Paul Celan. Aber wie immer leider ohne Verseinteilung! Früher hatten sie da manchmal die… Continue Reading „8. La Contrescarpe“

7. Lothar Habler

Deutschlands erfolgreichster Dichter heißt Lothar Habler. Gesamtauflage: 5 Millionen (Kein Aprilscherz). Er dichtet z.B. Sprüche auf Glückwunschkarten, so etwa: „Kometen im Verborgenen blühen/ man sieht sie erst, wenn sie verglühen“/ Bericht von Willi Winkler, mit Proben in SZ*) 3.4.04, Wochenendbeilage (nach kostenloser Anmeldung im… Continue Reading „7. Lothar Habler“

6. gekonnt schlecht

Michael Schulte behauptet, die Kempner sei einzigartig, weil sie so ¸¸gekonnt schlecht“ dichten gekonnt hätte. Würden bloß ¸¸schlechte“ Gedichte über hundert Jahre lang gemocht werden? / SZ*) 27.3.04 MICHAEL SCHULTE: Poesie ist Leben. Friederike Kempner. Feature mit Judy Winter, Peter Fricke und Dieter Mann.… Continue Reading „6. gekonnt schlecht“

5. Amplifier

Kein Wunder, dass sich sein neuer, bei Suhrkamp erschienener Lyrikband diesen anatomischen Namen als Titel leiht. Das Lebensgefühl einer ganzen Generation Next jagt der Münchner Mittdreißiger durch den Amplifier seiner atemlosen Sprache. Da pissen Flugzeuge ihr Benzin auf die Schweißränder der Vorstadt, der Baum… Continue Reading „5. Amplifier“

4. Lyrische Fitness mit Thalmayr

Die Dichtkunst sei «Fitness fürs Gemüt», lesen wir bei Andreas Thalmayr . Ein ganzes Buch voller Turnübungen für lyrische Seelen oder solche, die es noch werden wollen, hat er geschrieben. «Lyrik nervt! Erste Hilfe für gestresste Leser» heisst es und sieht aus wie eine… Continue Reading „4. Lyrische Fitness mit Thalmayr“

87. Geistige Gummibärchen 5: Worte von „drüben“

Gern kann ich heute Jochen Schmidt zitieren, der mir in der taz (31.3.2004) aus dem Herzen schimpft. Zwar handelt er von einer Tendenz der Alltagsrede, die sich aber durch allgegenwärtige Medien so unaufhaltsam ausbreitet. Der Autor erklärt, warum es keine Ostalgie ist, auf den… Continue Reading „87. Geistige Gummibärchen 5: Worte von „drüben““

88. neuedichte

In der SZ vom 30.3. stellt Jan Christophersen das Internetforum neuedichte.de – Textlandschaft aus Poesie und Poetik vor : Zwar geben die Macher der Website in ihrem Einleitungstext unumwunden zu, dass selbst in Lyrikkreisen derzeit kaum poetologische Debatten auf der Tagesordnung stehen. Aber mit… Continue Reading „88. neuedichte“

85. Jan Wagners zweiter

Eine Schlüsselfigur bei diesem Widerspiel von stehender oder ins Vakuum gesaugter Luft einerseits, Wind und Sturm auf der anderen Seite ist Jakob van Hoddis. Das Gedicht ¸¸Van Hoddis in Tübingen“ macht den verstummten Dichter, im Blick auf seine Odyssee durch die Psychiatrien, zu einem… Continue Reading „85. Jan Wagners zweiter“