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Der in Düren geborenen und heute in Berlin lebenden Schriftsteller Michael Lentz wird den mit 20 000 Euro dotierte Walter Hasenclever-Literaturpreis der Stadt Aachen 2012 erhalten. Dies gab Dr. Jürgen Egyptien, Vorsitzender der Walter-Hasenclever-Gesellschaft, heute bekannt. Die Verleihung des Walter Hasenclever-Literaturpreises findet am 4.… Continue Reading „58. Walter Hasenclever-Literaturpreis für Michael Lentz“
„Tranzyt. Literatur aus Polen, der Ukraine und Belarus (Weißrussland)“ heißt der Programmschwerpunkt der diesjährigen Leipziger Buchmesse. Man wolle, auch aus Anlass der Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine, Autoren aus Mittel- und Osteuropa bekannt machen und deren Publikationen in deutschen Verlagen befördern, erklärte Buchmessedirektor… Continue Reading „55. Schwerpunkt Tranzyt“
Der kleine Dichter kratzt sich am Kopf. Stadt schön machen? Viele Rezepte, keines ernst zu nehmen, und alle irgendwie bescheuert. Da sitze ich also, im Englischen Garten, trinke, weil durstig, endlich ein Spaten, spiele Schafkopf mit speckigen Karten, betrachte, wie Kinder Drachen, wendige, starten,… Continue Reading „51. Basst scho“
Das Gedicht «Vom armen B. B.», am Ende der ebenso berühmten «Hauspostille», wird seit je als lyrische Autobiografie gehandelt. Noch zu Brechts 50. Todestag wurde es auf BBC verlesen, um einem weltweiten Publikum nahezubringen, wer Bertolt Brecht war. Näher besehen, ist es eine einzige… Continue Reading „50. Vom armen B. B.“
Sehr geehrte Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Dresdner Lyrikpreises 2012, die Vorjuroren haben ihre Entscheidung getroffen und folgende Bewerber für die Endrunde zum Dresdner Lyrikpreis nominiert: Kennworte der Nominierten aus dem deutschsprachigen Raum .Konturist .Schere .Fersensporn .Karl Rahr .draußen aus Tschechien .Florian .pyrit .KISCHON .Einhorn… Continue Reading „47. Chiffren“
Im Jahr 1206 fanden sich die sechs bedeutendsten deutschen Dichter auf der thüringischen Wartburg zusammen, um einen künstlerischen Wettstreit auszutragen. Es galt, den Landesfürsten Hermann bestmöglich zu preisen, wobei dem Verlierer der Tod drohte. Zu den Teilnehmern des legendären „Sängerkrieges auf der Wartburg“ zählten… Continue Reading „45. Der siebenbürgische Meistersänger“
Verständlich, dass ein Heimatort an seinen bekanntesten Sohn erinnert. Am 21. Januar gab es in Untermaßfeld eine Würdigung Walter Werners, der neunzig Jahre alt geworden wäre. Dass Suhl nun mit einer Veranstaltung nachzog, ist nicht nur lobenswert, sondern folgerichtig. Denn der Lyriker Walter Werner… Continue Reading „42. Würdigung Walter Werners“
Dabei kann Nora Gomringer keinesfalls nachgesagt werden, dass sie sich nur mit Banalitäten befasse. Nein, neben dem Froschkönig in ihr, der sich „immer grüner“ wünscht (Selbstironie: „Ein toller Effekt!“), ist auch die hellwache Zeitzeugin präsent. Die kann präzise beobachten, macht sich Gedanken über Thomas… Continue Reading „38. Nora Gomringer macht ein Gedicht“
Bei fixpoetry ein Gedicht von Emmy Ball-Hennings mit einer Einleitung von Stefanie Golisch: An Ninon Hesse, die zweite Frau Hermann Hesses, mit dem sie bis an ihr Lebensende in regem brieflichen und persönlichen Kontakt stand, schrieb sie einmal: Publizieren Sie nach meinem Tode nur nicht… Continue Reading „35. Ich habe auch Cherry getrunken“
Lustig, grad hab ich beschlossen, unter diesem Titel eine Serie türkischer Lesefrüchte zu beginnen, Früchte reisevorbereitender und -begleitender Lektüre, da beschert mir fixpoetry in der Reihe Gedicht des Tages eins von Reisen in die Teikür, damit fang ich also an: Elke Erb ADIEU War… Continue Reading „31. Türkische Früchte (1)“
„Luftwege“, das erste Gedicht in Ulla Hahns jüngster Publikation „Wiederworte“, ist ein programmatischer Text: „Nach Jahrzehnten / noch einmal gelesen / Gedichte der jungen Schwester / Ant-Worten geschrieben / Widerworte Wiederworte…“ Die „junge Schwester“ ist die Autorin selbst, Ulla Hahn vor dreißig Jahren. / Christian… Continue Reading „25. Wiederworte“
Noch deutlicher spürt man die vorbestimmte Blickrichtung bei Helmut Zwanger, der bisweilen in einen hymnischen Predigtton verfällt. Da „wird der Mensch wahrgenommen als das Gefundene und als der zu Findende“ (dies anlässlich der Worte „fundus und findling“ in einer Zeile bei Ulrike Draesner), da „klingt das… Continue Reading „23. Gottesgedichte“
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