Kategorie: Deutschland

50. „Die eigene Rede des anderen …“

Unter der Leitfrage „Gibt es ein Gedicht, das einen so über die Maßen mitgenommen hat, dass man es im Kopf immer bei sich trägt, das einen nicht in Ruhe lässt?“ haben Jürgen Krätzer und Kerstin Preiwuß in „Dichter über Dichter“ eine „Privatgalerie poetologischer (Selbst)Auskünfte“… Continue Reading „50. „Die eigene Rede des anderen …““

49. Norbert Langes Kunstkammer

Kunstkammern, wie sie in der Renaissance entstanden, waren Universalsammlungen, die nicht nur Artefakte präsentierten, sondern auch Alltagsobjekte und exotische Materialien. Die „Kunstkammer“ des Dichters Norbert Lange folgt einem ähnlichen Konzept. Sie versammelt in drei Abteilungen nicht nur Gedichttypen, Schreibweisen und Tonarten, sondern sucht in… Continue Reading „49. Norbert Langes Kunstkammer“

48. „mein therapeut heißt sprache“

Als Gewährsmann wählt Preiwuß Stéphane Mallarmé, der mit seiner ‚poésie pure‘ dem Realismus entkommen wollte, da er ihn für unzulänglich hielt, menschliches Sein zu ergründen. Preiwuß zitiert eingangs Mallarmés Diagnose des ’nicht zu verleugnenden Strebens meiner Zeit‘, nämlich ‚den doppelten Status der Rede auseinanderzuhalten,… Continue Reading „48. „mein therapeut heißt sprache““

46. Lyrik zum Sekt

Im Soda-Club lesen Berliner Autoren Lyrik zum Sekt, meldet die Berliner Morgenpost. Mehr nur für Abonnenten.

44. Sprachlabor

Da sitzt ein sehr ernsthafter Mensch, denkt man sich, einer der sich sicherlich jede Zeile, die er schreibt, genau überlegt. Und als er ankündigt, 430 Gedichte lesen zu wollen, in einer Stunde, mit einer Pause dazwischen wegen der Kirchenglocken, die in Pöcking jeden Abend läuten, geht… Continue Reading „44. Sprachlabor“

43. Wie man

… selbst einen Text über Rolf Dieter Brinkmann mit einem Reich-Ranicki*-Zitat beginnen kann? Lesen Sie in der „Welt“ (allmählich die meistzitierte Zeitung hier, eh?)! Marcel Reich-Ranicki hat einmal über ihn gesagt: „Von Anfang an ging er rücksichtslos aufs Ganze.“ Gemeint ist der deutsche Schriftsteller… Continue Reading „43. Wie man“

42. Heym-Cover-Versionen und Remixe

Mit der Anthologie „Ich bin von dem grauen Elend zerfressen“ will der Dichter und Herausgeber [Florian Voß] Heym wieder in die öffentliche Wahrnehmung hieven. Dazu hat er sich nicht für eine geschmackssichere, aber fade Best-of-Sammlung der Heymschen Gedichte entschieden, die als bessere coffee table-Lektüre… Continue Reading „42. Heym-Cover-Versionen und Remixe“

41. Lyrikkatzentische

In den großen – oder den übriggebliebenen – Buchhandlungen in den deutschen Fußgängerzonen schreitet die Schrumpfung der Gedichteecken munter voran, traurige Lyrikkatzentische findet man da, manchmal auch nur größere Schubladen, wo dann letztlich nur mehr so Titel sanft ruhen wie „Die lustigsten Zungenbrecher der… Continue Reading „41. Lyrikkatzentische“

40. Mundart-Haiku

Hätten Wellen Echos, so glaubte man von fern her in diesen Gedichten bisweilen Gertrude Steins Einwürfe zur literarischen Moderne zu vernehmen – um im nächsten Moment aufgrund ihrer strengen Silbenzählung und im dichterischen Erleben der Natur an die japanischen Haikus erinnert zu werden. „untedrunter… Continue Reading „40. Mundart-Haiku“

39. Über Rhythmus

Jan Kuhlbrodt sprach mit Asmus Trautsch über Literatur und Musik. Eine gekürzte Version steht im Poetenladen, das komplette Gespräch soll im „Poet“ erscheinen*. Ein Auszug: J. Kuhlbrodt: Wenn du schreibst, wie achtest du auf den Rhythmus? Erzähl, wie es bei dir funktioniert, wie der Rhythmus… Continue Reading „39. Über Rhythmus“

38. Lyrikpapyri

Tim Voß (ehemals der Voß von Reinecke & Voß) macht jetzt Bücher bei Horlemann – Edition Voß. Dazu gehört auch die Reihe  Lyrikpapyri, die von Mathias Jeschke herausgegeben wird. Aus einem Gespräch mit Mathias Jeschke: Lieber Herr Jeschke, Buchhandlungen bestellen und vertreiben kaum noch Lyrikbände.… Continue Reading „38. Lyrikpapyri“

36. Max Prosa

Warum er gern über „Bob, den Riesen“ schreibt, die Mannheimer Popakademie ihn 2008 als Studenten ablehnte, er nicht Max Lyrik heißt und darüber, ob er oder Hannes Wader „der deutsche Dylan“ ist, rätseln wir mit dem Berliner Songwriter in diesem Interview. / morgenweb

35. Lyrikfest Gegenstrophen

11.09.2012, 19:30 Uhr Literaturhaus Hannover / Mitte mit Klaus Merz, Alexander Nitzberg, Monika Rinck und André Rudolph Mit dem Lyrikfest geben wir auch in diesem Herbst der Lyrik eine eigene Bühne und stellen – immer auf der Suche nach der poetischen Grammatik unserer Zeit… Continue Reading „35. Lyrikfest Gegenstrophen“

34. Von Vokabeln fabeln

In einer kleinen Betrachtung des Grimmschen Märchens von Hase und Igel, einem etymologisch virtuosen «Hasenstück», hat Barbara Köhler ihre Lieblingsbeschäftigung verraten. Sie möchte, erläutert sie zu Beginn des «Hasenstücks», nur von zwei oder drei Wörtern erzählen, sie möchte nur von «Vokabeln fabeln». Tatsächlich ist… Continue Reading „34. Von Vokabeln fabeln“

33. Der Wolkenhändler – Klavki

„Der Wolkenhändler“ ist Titel sowie (eine) Hauptfigur eines Prosatextes des Kieler Dichters Klavki und wurde unter anderem auf Poetry Slams vorgetragen, wo er den ersten Preis gewann. (…) Neben der Thematisierung des Wolkenhändlers als Figur, beinhaltet der gesamte Prosatext vor allem Kritik am Literaturbetrieb, indem er… Continue Reading „33. Der Wolkenhändler – Klavki“