Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Nichts ist dagegen einzuwenden, eine Geschichte zu erzählen, den klassischen Grund zur Prosa, wenn auch ich oder andere damit nichts anfangen mögen. Alles ist gegen den entsprechend klassischen Grund, ein Gedicht zu schreiben, einzuwenden: Sentimentalität. Das heißt, wenn es etwas zu erzählen gibt, sagen… Continue Reading „71. Miese Gedichte“
1985 hat er angefangen mit der Mail-Art, damals in der DDR. Fast täglich schickte Wohlrab, wie viele andere Künstler auch, Karten raus, korrespondierte damals schon mit dem Politsatiriker und Grafiker Staeck in Heidelberg oder Robert Rehfeldt in Ost-Berlin, dem Vater der Mail-Art in der… Continue Reading „67. Vorsicht KNST“
Zum 1. Januar 2014 übernimmt Dr. Holger Pils die Leitung der Münchner Stiftung Lyrik Kabinett, die die europaweit zweitgrößte Lyrik-Bibliothek (mit 50.000 Medien) unterhält, regelmäßig Autorenlesungen ausrichtet und Editionen vorlegt. Dr. Pils leitet seit April 2009 das Buddenbrookhaus in Lübeck und tritt in München die… Continue Reading „65. Neuer Leiter“
Hunderte Tonnen alter Bücher verarbeiten Ellen Vegelahn und ihr Mann jedes Jahr: Aus den Seiten der Bücher stellen sie Ökowolle her, die Hauswände dämmt. Das tut manchmal ein bisschen weh, ist aber ökologisch – und muss unter strengster Geheimhaltung geschehen. (…) Rund 300 Tonnen überzählige… Continue Reading „59. Bücherdämmung“
Deutschlandfunk Büchermarkt. 11.10.2013. 16:10 Uhr Denis Scheck sprach mit Georg M. Oswald und Jo Lendle über den Tod des Midlist-Buches und Wege zur Rentabilität […] Oswald: Im Großen und Ganzen ist es natürlich schon so, dass man sich bei jedem Titel die Frage stellen… Continue Reading „57. An der Lyrik liegts nicht“
… vor 947 Jahren schlug Wilhelm der Eroberer die Engländer in der Schlacht bei Hastings. König Harold II verfolgte die Normannen, wurde aber durch Kriegslist geschlagen und getötet. Am 25.12. wurde William in London zum König gekrönt. Heinrich Heine schrieb eine Romanze vom „Schlachtfeld… Continue Reading „56. Gestern“
Datum Vom 15/10/2013 bis zum 19/10/2013 Orte Instituto Cervantes Rosenstr. 18-19 10178 Berlín Instituto Iberoamericano Potsdamer Str. 37 10785 Berlín Freie Universität (Lateinamerika-Institut) Rüdesheimer Str. 54-56 14197 Berlín Lettrétage Mehringdamm 61 10961 Berlín Theater 89 Putlitzstr. 13 10551 Berlín Latinale: 8. Mobiles lateinamerikanisches Poesiefestival. Literarischer… Continue Reading „54. Latinale“
lies langsam, Wort für Wort – das Buch in deinen Händen überträgt dir seine Zeit Hansjürgen Bulkowski
Mit schönster Stetigkeit baut der 1963 im südtirolischen Lana geborene Dichter Oswald Egger sein literarisches Universum aus: als Sprachkünstler, der ein unverwechselbares Idiom entwickelt hat, als raffinierter Buchgestalter, der seine Texte mit Zeichnungen und Formeln verknüpft, so dass der Eindruck einer in mathematische und… Continue Reading „46. Sprachkünstler“
Matthias Hagedorn schreibt: Bei KUNO präsentieren wir Essays über den Zwischenraum von Denken und Dichten, wobei das Denken von der Sprache kaum zu lösen ist zumal, zumal es sich bei den ausgezeichneten Autoren um Lyrikerinnen und Lyriker handelt. Die Jury hat sich nach intensiver Beratung… Continue Reading „45. Essaypreis“
In wenigen Versen lässt Bertolt Brecht ein Mädchen über die Liebe sprechen. Was sie im Gedicht scheu verschweigt, tritt für Marcel Reich-Ranicki dennoch offen zutage. In den kommenden Wochen veröffentlicht die FAZ ausgewählte Beiträge zur „Frankfurter Anthologie“ aus der Feder von Marcel Reich-Ranicki.
Heute vor 50 Jahren starb Jean Cocteau im Alter von 74 Jahren in Milly-la-Forêt bei Paris. Cocteau arbeitete u.a. als Journalist, Zeichner, Maler, Buchillustrator, Lyriker, Dramatiker, Romancier, Drehbuchautor, Regisseur und Schauspieler. Mit Deutschland und der deutschen Sprache verband ihn eine besondere Beziehung. Schon durch… Continue Reading „41. Heute“
… vorm Stand von S. Fischer diesen Kommentar zum Lyrikprogramm des großen Verlages aufgeschnappt: 2012 liao yiwu und uwe kolbe, wulf kirsten, ganze drei lyribände, sieht man mal von aufgewärmten und exhumierten ab, alle männer, davon ein friedenspreisträger und alle seit jahrzehnten bekannt. hut… Continue Reading „40. Im Messegedränge“
Reichlich absurd ist also das Versprechen des Klappentextes, Gomringer würde „das Unbeschreibliche“ beschreiben, handelt es sich bei den Monstern doch um Reproduktionen kulturell bereits beschriebener Typen. So unterhaltsam harmlos die meisten dieser monströsen Ergebnisse sind, so sind es leider auch viele Gedichte, die unter… Continue Reading „36. Harmlose Monster“
Neueste Kommentare