Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Apropos 20er Jahrgänge: In Jerusalem lebt die Lyrikerin und Künstlerin Eva Avi-Yonah, die 1921 in Wien geboren wurde. In ihrer Wohnung trifft sich einmal im Monat ein Kreis von zwölf Dichtern, fast alle Emigranten aus Deutschland, der Bukowina und Österreich, die einander ihre… Continue Reading „73. Der israelische Lyris-Kreis“
Naugarder Straße 14, 10409 Berlin (S-Bhf Greifswalder Str.) DIE SIBIRISCHE ZELLE Mittwoch, 6.10.2004 Das Auge ist frei in seinem Spalt (Kino in der Sibirischen Zelle): COLOURS OF POMEGRANATES von Sergej Paradschanow UdSSR 1968 (armenische OF, engl. UT) „Die Biographie des armenischen Dichters Aruthin Sajadin.… Continue Reading „16. Colours of Pomegranates“
In meinem Lande/ Lieben die Menschen schwankendes Schilf … Da ist niemand, der nach/Dem Odem des Basilikums/ Und den Schmetterlingen der Kindheit fragt“. So schildert die 37 Jahre alte Lyrikerin Suheir Abu Aqsa in ihrem Gedicht Raum der Freiheit die nüchterne Stimmung in ihrer… Continue Reading „41. Auch wenn Intifada ist“
In der ägyptischen Al-Ahram weekly vom 8.4.04 schreibt der 2003 aus dem Exil zurückgekehrte irakische Lyriker Sinan Antoon über die Lage im Irak. Ich zitiere eine Passage über dem im Exil verstorbenen Dichter Al-Jawahiri: What Al-Jawahiri said half a century ago rings true today… Continue Reading „29. I see a horizon, lit with blood“
Sonnabend 23.05.04 WDR 3: „knowing is an uneducated form of doubt“. Lautpoesie und Dekonstruktivismus. Die Vokalkünstlerin Amanda Stewart. Montag 10.03.04 SWR 2: Hafis, du entschlüsselst alle Geheimnisse
Die iranische Schriftstellerin Fereshteh Sari schreibt in der Berliner Zeitung vom 1.4.04 zum 25. Jahrestag der Islamischen Republik: In einem schwebenden Sarg / werde ich alt / Manchmal kommen die Sperlinge / und bauen ihr Nest / auf dem Sarg.“ So beginnt ein Gedicht… Continue Reading „3. Fereshteh Sari“
Der französische Japanologe René Sieffert hat die Lyrikanthologie Manyoshu (8. Jahrhundert) vollständig in fünf Bänden ins Französische übersetzt. Er zitiert einen anonymen japanischen Leser des 12. Jahrhunderts: If you compose a poem, either in our language, or in Chinese, your name will forever be… Continue Reading „49. Lyrikanthologie Manyoshu“
Der israelische Dichter Nathan Jonathan, geboren 1923 in Kiew als Nathan Klein, ist vergangene Woche gestorben, meldet APA. / Kleine Zeitung 14.3.04*)
Vor kurzem [2002] wurde die erste Antologie sephardischer – einer spanisch-jüdischen Sprache – Gedichte den Freunden der Poesie vorgestellt. Der Band enthält in deutscher und türkischer Übersetzung Gedichte von 18 in verschiedenen Ländern lebenden, in der Türkei geborenen Dichtern. Der Titel „Los kaminos s’inchereon… Continue Reading „17. Sephardische Poesie“
Nur in Persepolis, dem Glanzpunkt des alten Kulturlandes und seiner mehrtausendjährigen Geschichte, und an den Grabstätten von Hafiz und Saadi in Schiraz unterbleibt der penetrante Personenkult [um Chomeini). Dort finden sich vor allem junge Menschen ein, um Verse der beiden Poeten zu sprechen und… Continue Reading „2. Goethes (und Chomeinis) Lieblingsdichter“
Das neue Buch des palästinensischen Dichters Mahmud Darwisch La Ta’tadhir ‚Amma Fa’alt (Don’t Apologise for what you Did), is in many ways also a return for Darwish to poetry as poetry, schreibt Al-Ahram Nr. 678. / Februar 2004
Who is the most-read poet in America today? A 13th-century Afghan-born mystic named Jalal ad-Din ar-Rumi, now simply known as Rumi. It’s easy to see why he appeals so powerfully to spaced-out Californians: his thought processes are joyfully anarchic, and his pleasures are all… Continue Reading „37. Amerikas meistgelesener Dichter“
Freitag, 13.02.2004 The last official reading by J. KRISHNAMURTI (Chief of Low Country) in his 2003-04 „Bera and Pansil“ (european) tour. .R.SAANEN – Instruments and video installation ( 5 hour reading and travel ) _________________________________________________________ For thousend of years holy speaker in asia have… Continue Reading „33. THE SPEAKER“
Fräulein Charlotte Brown, Bibliothekarin, schnappt über Von Felix Jung Heute habe ich beschlossen Jedes Gedicht zu lesen, das je einer schrieb In der kurzen Geschichte unserer Zivilisation. Ich weiß, es ist sehr egoistisch, zu lesen. Jedes Gedicht, das je einer schrieb hat seine guten… Continue Reading „32. Verrückte Bibliothekarin (Anthologie)“
Manche Beobachter sagen, dass die eigentliche Heimat der heutigen arabischen Dichtung das Exil in den europäischen Metropolen ist. Paris, London und Berlin – in der Diaspora entstehen arabische Gedichte voller Sehnsucht und Entschlossenheit. »Meine Freunde,/ Eure Verdächtigungen kümmern mich nicht./Wie viele Intrigen schon hab… Continue Reading „20. Bagdad nicht weit“
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