Kategorie: Israel
Veröffentlicht am 25. Dezember 2025
von lyrikzeitung
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Ich weiß, ich bin im Kugelglas der Rest,
Und wenn der letzte Mensch die Welt vergießt,
Du mich nicht wieder aus der Allmacht läßt,
Und sich ein neuer Erdball um mich schließt.
Kategorie: Deutsch, Deutschland, IsraelSchlagworte: deutsche Lyrik der Moderne, Else Lasker-Schüler, Engel in der Lyrik, Exillyrik, expressionistische Lyrik, Gebet, Gebet Else Lasker-Schüler, Gedicht 1917, Gedicht des Tages, jüdische Dichterinnen, klassische Moderne, Lyrikzeitung, mystische Lyrik, religiöse Lyrik
Veröffentlicht am 2. Oktober 2025
von lyrikzeitung
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Allein mit meinen ketzerischen Grübeleien
allein mit der ungelösten Arithmetik meiner Liebe
allein mit der verstrickten Erbschaft meiner toten Väter
allein mit Jerusalem in der Fremde
allein mit dem Mittelmeer das Gott ist
allein mit der Wüste die Gott ist
Kategorie: Hebräisch, IsraelSchlagworte: Agnon, Übersetzung, Baukunst, David Rokeah, deutsch-israelischer Literaturdialog, Erich Fried, Exilliteratur, Fremdheit, Galizien, Gedichte aus Israel, Glaubensverlust, Hans Magnus Enzensberger, Hebräisch-Deutsch, hebräische Dichtung, israelische Lyrik, jüdische Identität, jüdische Lyrik, Jüdischer Verlag, Jerusalem, Kabbala, Lemberg, Lwiw, Michael Krüger, Nelly Sachs, Nobelpreis für Literatur, Palästina, Paul Celan, religiöse Metaphern, Rokeah, Samuel Joseph Agnon, Schai Agnon, Schibboleth, Suhrkamp, Tempel zu Jerusalem, Wüste, Wüstensymbolik
Veröffentlicht am 28. Juni 2025
von lyrikzeitung
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Tauben sprechen Jiddisch,
so hörte ich es immer wieder.
Versonnen
schicken sie die Wörter
auf die Erde nieder.
Kategorie: Israel, Jiddisch, LitauenSchlagworte: Dichterinnen 1925, Erinnerungskultur, Esther Alexander-Ihme, Geboren 1925, Gedichtübersetzung, Gedichte über Tauben, hochroth Verlag, Holocaustüberlebende, israelische Lyrikerin, jüdische Literatur, jiddische Lyrik, Lyrik 20. Jahrhundert, Lyrik 2020, Lyrikübersetzung, Niki Graça, Rivka Basman Ben-Chaim, Tauben sprechen Jiddisch
Veröffentlicht am 15. April 2025
von lyrikzeitung
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Die Worte bestimmen nicht
die Bahn des Kometen
nicht das Lied
Gib der Nacht
was der Nacht ist
Veröffentlicht am 29. März 2025
von lyrikzeitung
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Kafka arbeitete nebenher als Filmkritiker für deutsche Emigrantenzeitungen und veröffentlichte 1939 – fünf Tage vor Kriegsausbruch – sein Hauptwerk, den mehr als achthundert Seiten zählenden Roman „Das Schloss“ in dem kleinen Tel Aviver Verlag Salman Schocken.
Veröffentlicht am 29. März 2025
von lyrikzeitung
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Die Hamas schoss ihnen ins Gesicht.
Der Staat schoss ihnen in den Rücken.
Es erwies sich, dass es keiner Gruben bedarf
wie in Ponary oder in Babyn Jar.
Auch auf offener Ebene kann man Juden ermorden.
Sogar ohne sie auszuziehen.
Ohnehin sind sie halb nackt.
Veröffentlicht am 7. November 2024
von lyrikzeitung
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Mein Gott, dass niemals ende
der Sand und das Meer
das Rauschen des Wassers,
das Licht des Himmels,
das Gebet des Menschen.
Veröffentlicht am 31. Juli 2024
von lyrikzeitung
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Jetzt wo rundherum Tod kriecht
und Pekannüsse sich in ihre Schalen drücken
verstecke ich mich im Hebräischen.
Nichts wird mir geschehen beim arglosen Schreiben
nichts wird mir geschehen
Veröffentlicht am 3. Mai 2024
von lyrikzeitung
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Man amputierte
deine Schenkel von meinen Hüften.
Veröffentlicht am 26. März 2024
von lyrikzeitung
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Ich töte nicht in wildem Haß,
doch schieß ich nicht daneben:
deckt dich die kalte Erde zu,
vielleicht bleib ich am Leben
#ManfredWinkler
Veröffentlicht am 20. März 2024
von lyrikzeitung
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JEDEN TAG STERBEN jetzt jene die einst auferstanden
Sie sterben normal wie alle an Alter
Schlaganfall Herzinfarkt Zucker Verbitterung Krebs
Sie sterben in sauberen Betten mit angelegtem Tropf
#IritAmiel
Veröffentlicht am 30. Januar 2024
von lyrikzeitung
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Ich bin da um zu sagen
dieser Weg ist kein Weg
vom Wald, vom Sandberg her
gehe ich, dort, wer geht? ging
ich in der Sonne des Untergangs
mit erfragenden Händen
Schritt für Schritt
das Gesicht meines Vaters
das Gesicht meiner Mutter.
Veröffentlicht am 27. Januar 2024
von lyrikzeitung
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Hadasa Rubin ist eine jiddische Dichterin aus einer Gegend, die nacheinander zu Russland, Polen und der Ukraine gehörte. Sie wurde 1911 oder 1912* in Jampol bei Krzemieniec (Russisches Reich, heute Jampil, Ukraine) in einer jüdischen Familie geboren. 1921 zog die Familie nach Zbarazh (Galizien,… Continue Reading „Zwei Tränen“
Veröffentlicht am 15. Januar 2024
von lyrikzeitung
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Also Beileidsbesuche veranstalten sie hier bei uns
#JehudaAmichai יְהוּדָהעַמִּיחַי#
Veröffentlicht am 12. Januar 2024
von lyrikzeitung
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lasse mir alles geschehen
Schönheit und Schrecken
ohne zu denken
daß sie endgültig sind
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