02-03

3. Februar
  • 1468: Johannes Gutenberg, deutscher Erfinder des Buchdrucks mit beweglichen Lettern †
  • 1602: Paulus Melissus Schede, deutscher Schriftsteller, Psalmenübersetzer und Komponist †
  • 1669: Kada no Azumamaro, japanischer shintoistischer Gelehrter und Dichter *
  • 1722: Mathias Ettenhueber, deutscher Dichter * in München. Schrieb zunächst noch Latein, wechselte unter dem Einfluß von Klopstock, Gellert u.a. zu Deutsch. 1763 Hofpoet, aber „ohne Mittel“. 1778 wurde er infolge der Veröffentlichung der allzu regierungskritischen Ode Das sich beschwerende Baiern verhaftet und fand nach seiner Entlassung Zuflucht in einem Kloster. Vermutlich das Vorbild für Spitzwegs armen Poeten. – Wer in der Poesie nicht will ein Pfuscher bleiben. München, 1765
  • 1735: Ignatius Krasicki, polnischer Geistlicher und Schriftsteller *
  • 1736: Tommaso Ceva, italienischer Dichter und Mathematiker †
  • 1801: Siegfried Schmid schreibt an Hölderlin: „Das waren wieder köstliche Worte des hohen Geistes, hervorgequollen aus der heiligen Tiefe, wo das unvergänglichjugendliche Leben sich regt (…) Nächstens mehr, wann ich dir das Gedicht schike.“
  • 1842: Sidney Lanier, im 19.Jh. berühmter US-amerikanischer Dichter und Musiker *
  • 1844: Marie von Najmájer, österreichische Schriftstellerin *. „Marie von Najmájer ließ sich durch das Leben der persischen Dichterin Tahirih oder Qurrat al-ʿAin (arab. „Trost der Augen“), die als erste Frau die Lehren des Bab annahm und dafür auch ihr Leben gab, zu dem Epos Gurret-ül-Eyn inspirieren. Dieses Werk schildert in Gedichtform den Märtyrertod des Bab und die grausame Ermordung seiner Anhänger und dürfte somit das erste Werk in einer westlichen Sprache sein, welches die dramatischen Ereignisse der Babi- und Bahai-Geschichte in einem literarisches Werk verarbeitet. In dem Epos wird auch die Zusammenkunft einer Gruppe von Babis in Badascht (Bedescht) im Sommer 1848 beschrieben, in der Qurrat al-ʿAin plötzlich unverschleiert vor den versammelten Freunden stand. Hiermit signalisierte sie den Beginn der Emanzipation der Frauen und die Loslösung der Jünger des Bab vom koranischen Gesetz.“ (Wikipedia)
  • 1845: Ernst von Wildenbruch, deutscher Dichter *
  • 1850: Bertha von Arnswaldt, deutsche Salonière *. Wikipedia gibt hier einen kleinen Kurs in Gesellschaftskunde. Bei Saloniere fehlt kein n (sondern jetzt ein accent aigu). Heißt, sie betrieb einen (literarischen) Salon. In Berlin. Leute, die da häufig zu Gast sind, heißen nicht poplig Gäste, sondern Habitués. Unter ihren Habitués waren Theodor Däubler, Cäsar Flaischlen, Walther Rathenau, Ernst Rowohlt, Carl Ludwig Schleich, Hermann Sudermann.
  • 1853: August Kopisch, deutscher Maler und Schriftsteller † (Gedicht: Die Heinzelmännchen)
  • 1866: Fabio Fiallo, dominikanischer Politiker, Diplomat, Journalist und Schriftsteller *
  • 1874: Gertrude Stein, US-amerikanische Schriftstellerin der klassischen Moderne, Verlegerin und Kunstsammlerin * (Lyrikzeitung)
  • 1876: Gino Capponi, italienischer Politiker, Historiker und Dichter †
  • 1889: Artur Adson, estnischer Dichter, Schriftsteller und Theaterkritiker, Landvermesser *
  • 1896: Johannes Urzidil, österreichisch-tschechoslowakischer Schriftsteller *
  • 1897: Lisa Baumfeld, österreichische Schriftstellerin †
  • 1900: Im Deutschen Theater Berlin Uraufführung der Komödie Schluck und Jau von Gerhart Hauptmann.
  • 1912: Dan Kazuo, japanischer Schriftsteller *
  • 1927: Kenneth Anger, US-amerikanischer Filmemacher und Autor, Pionier des amerikanischen Underground-Films *
  • 1933: Am vierten Tag nach Machtübernahme spricht Hitler vor höchsten Vertretern der Reichswehr. Darin verkündet er sein Expansionsprogramm zur Gewinnung von „Lebensraum im Osten“.
  • 1934: Johannes Kühn, deutscher Schriftsteller * (Lyrikzeitung)
  • 1947: Paul Auster, US-amerikanischer Schriftsteller, Regisseur, Kritiker, Übersetzer und Herausgeber *
  • 1952: Kambara Ariake, japanischer Schriftsteller †
  • 1953: Ferdinand Schmatz, österreichischer Schriftsteller * (Lyrikzeitung)
  • 1959: The Day the Music Died (Buddy Holly, Ritchie Valens und The Big Bopper sterben bei einem Flugzeugabsturz)
  • 1971: Esther de Cáceres, uruguayische Lyrikerin †
  • 1973: Andy Razaf, US-amerikanischer Liedtexter †
  • 1997: Bohumil Hrabal, tschechischer Schriftsteller †
  • 2009: Kurt Demmler, deutscher Liedermacher †
  • 2011: Édouard Glissant, französischer Schriftsteller und Philosoph † (Lyrikzeitung)

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