Veröffentlicht am 10. Dezember 2015 von lyrikzeitung
Die Massaker, die ihre Vorläufer Ende des 19. Jahrhunderts hatten, begannen im April 1915. Erst wurde die armenische intellektuelle Elite ausgelöscht, am Ende jeder greifbare Säugling. Mehr als eine Million Armenier, die Christen waren, starben, etwa 2.000 wurden zwangsislamisiert. Als „Aghet“, die Katastrophe, ging das Morden in das Bewusstsein des armenischen Volkes ein – als eine niemals hintergehbare Tatsache. (…)
Die von Armenuhi Drost-Abgarjan, Jürgen Jankofsky und Edward Militonjan herausgegebene Anthologie „Eine Handvoll Asche“ versammelt Lyrik und Prosa von zehn armenischen Schriftstellern, die im „Aghet“ ihr Leben verloren. (…)
Zu den vorgestellten Autoren gehört der Schriftsteller, der sich Siamanto (1878-1915) nannte, einer der bedeutendsten armenischen Dichter überhaupt, der unter anderem in Ägypten, in der Schweiz und in Frankreich lebte, bevor er 1908 nach Konstantinopel zurückkehrte, wo er 1915 ermordet wurde.
Die Literaturgeschichte führt Siamantos neuromantische Lyrik als „Poesie des Verbrechens“, die aber nicht einer modernistischen Lust am Bösen entspringt, sondern sich der Tatsache verdankt, dass der türkische Terror gegen die Armenier das Thema dieser Lyrik ist.
Die hat nun der hallesche Schriftsteller Wilhelm Bartsch nachgedichtet und somit ein Stück Weltliteratur für den deutschsprachigen Raum gewonnen. Denn um nichts weniger handelt es sich bei dem elf Gesänge fassenden Zyklus „Blutige Briefe einer Freundin“, nämlich den Erinnerungen einer Deutschen, die nicht länger „blauäugig“ leben wird, an die frühen Massaker.
Veröffentlichungen über den türkischen Völkermord in Armenien : Blutige Briefe einer Freundin und eine Handvoll Asche – Christian Eger, Mitteldeutsche Zeitung – Lesen Sie mehr
Siamanto: Blutige Briefe einer Freundin. Ziethen Verlag, 72 S., 14,99. Eine Handvoll Asche. Texte armenischer Autoren. Ziethen, 188 S., 19,99 Euro.
Armenische Literatur bei L&Poe
Veröffentlicht am 9. Dezember 2015 von lyrikzeitung
Lyrik wird erst gefährlich, wenn sie verbreitet wird, besonders unter der Jugend. Lyrikkritik mit Sicherheit:

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Veröffentlicht am 9. Dezember 2015 von lyrikzeitung
Seit Oktober existiert in Köln eine monatliche Zusammenkunft von Literaten, Journalisten und Übersetzern, die als Flüchtlinge in die Region gelangt sind. In der Bibliothek des Kölner Literaturhauses treffen sie auf einheimische Kollegen. FremdwOrte – Interkulturelles Autorencafé nennt sich das Projekt, initiiert hat es der Kölner Übersetzer und Literaturwissenschaftler Roberto Di Bella. / Stan Lafleur
Veröffentlicht am 9. Dezember 2015 von lyrikzeitung
Der österreichische Schriftsteller Robert Schindel hat mit „Scharlachnatter“ einen neuen, beeindruckenden Lyrikband vorgelegt. Die Wörter entwickeln bei ihm eine geradezu unbezähmbare Kraft, werden zu „Wortmonstern“. Dabei entstehen Gedichte mit einer einzigartigen, barocken sprachlichen Wucht. / Michaela Schmitz, DLF
Veröffentlicht am 8. Dezember 2015 von lyrikzeitung
Buschfunk/ EB. Der Mondseer Lyrikpreis 2015 geht an Steffen Popp (geboren 1978), Berlin. Die Jury bestand aus: Kerstin Preiwuss, Leipzig; Ilma Rakusa, Zürich; Klaus Siblewski, München; Anton Thuswaldner, Salzburg.
Wie es der Brauch, hat die Jury eine poetische Begründung erdacht:
Steffen Popp erhält den Mondseer Lyrikpreis 2015 für seine Gedichte, in denen er elementaren Begriffen wie Erde, Traum und Feuer nachgeht. Er deutet sie mit kunstvoller Gelassenheit und schafft dabei Welten, die gleichermaßen Teil unserer Erfahrung sind, und verwandelt diese poetisch.
Der Mondseer Lyrikpreis wird im Schnitt alle zwei Jahre von der Marktgemeinde Mondsee (Österreich) im Rahmen der Mondseer Literaturtage verliehen. Er ist mit 7.500 Euro dotiert.
Bisherige Preisträger:
Veröffentlicht am 8. Dezember 2015 von lyrikzeitung
Der Lyriker Uwe Kolbe erhält 2016 die Ehrengabe der Deutschen Schillerstiftung. Sie ist mit 7.500 Euro dotiert. Kolbe sei einer der „bedeutendsten und produktivsten Gegenwartsdichter deutscher Sprache, der in seinem Werk alle Fragen der menschlichen Existenz berührt“, erklärte die Stiftung am Montag in Weimar. / Der Standard
Veröffentlicht am 8. Dezember 2015 von lyrikzeitung
Wie soll sich ein Lyriker in kriegerischen Zeiten verhalten, hin und her gerissen zwischen Marginalisierung, Verstummen und Empörung? Darüber diskutierten am Wochenende vier ukrainische Literaten aus der Ost- und Westukraine in einer bunt gewürfelten Runde, die nur die proukrainische Gesinnung einte. Liubow Jakymchuk, die jüngste im Kreis, die aus dem umkämpften Osten der Ukraine stammt:
„Als der Krieg begann, war mir wichtig zu zeigen, was mit meiner heimatlichen Welt passiert, mit meinen Nächsten. Es ist eine Welt, die in Stücke zerfällt. Auch die ukrainische Sprache hat sich verändert: Es erscheinen neue Worte, neue Inhalte in alten Worten, es gibt eine Manipulation mit Worten, und zwar auf staatlicher Ebene. Und mit all dem habe ich als Dichterin zu arbeiten. Ich muss Mittel finden, in dieser sich verändernden Welt darüber zu sprechen, was mit uns geschieht, um nicht Manipulationen zu erliegen.“
In Liubov Jakymchuks Gedicht über das abgeschosssene Flugzeug gehen nicht nur Welten zu Bruch, sondern die Worte. Der Krieg wird nicht in Verse gesetzt, er zer-setzt sie. Die Sprache wird zerhauen, fragmentiert, zerstückelt, übrig bleiben Töne, Rhythmen. Unübersetzbar. Das Schlüsselwort ist „schramm“, die Schramme, Narbe. Rückwärts gelesen bedeutet es Marsch.
„Ich will nicht, dass sich meine Gedichte staatlichen oder politischen Vorgaben unterordnen und zur Dekoration werden. Ich will nicht, dass die Politik meine Gedichte bestimmt und mich beherrscht. Es soll umgekehrt sein: Ich muss mit der Sprache arbeiten, um bestimmte Gedanken, Emotionen und Worte zu retten und zu beschreiben. Nur so kann ich etwas verändern.“
/ Barbara Lehmann, DLR
Veröffentlicht am 8. Dezember 2015 von lyrikzeitung
It has been an eventful year for ‘linguistically innovative poetry’; although such poets are often seen as remote, disdainful of fame and popularity, there have been significant incursions not only into the mainstream of poetry and its prizes, itself still a small and self-enclosing world, but also into the comment pages of national newspapers and the bestseller lists. This has been, of course, at the cost of a proper engagement with the innovative character of the poetry at issue; Claudia Rankine’s Citizen has often been discussed in terms of its politics and divorced from questions of form, which, if addressed at all, seem to reach a dead end in banal, inevitable, cries of “but is it poetry?” It is exciting, then, and timely, and good, that we have Out of Everywhere 2, edited by the poet and academic Emily Critchley, which, 19 years after its namesake, brings together nearly 50 contemporary “formally original, politically and philosophically engaged” poets. For all that this small subset of poets has flourished, proliferated even, since 1996, their work, often printed in chapbooks or through small presses, is still difficult to get hold of or stumble upon, and this anthology offers us a guide—or set of starting points, at least. / Rey Conquer, the Oxonian Review
Out of Everywhere 2: Linguistically innovative poetry by women in North America & the UK
Edited by Emily Critchley
Reality Street, 2015
362pp
ISBN 978-1-874400-68-4
£15
Veröffentlicht am 7. Dezember 2015 von lyrikzeitung
Sehr geehrte Damen und Herren,
1680 wurde in der kleinen Thüringer Gemeinde Wandersleben zuwischen Erfurt und Gotha Christian Friedrich Hunold geboren, der unter dem Namen Menantes zu einem der meistgelesenen Autoren des Spätbarock aufstieg. Die Kirchgemeinde des Ortes und die Thüringer Literaturzeitschrift „Palmbaum“ schreiben seit 2006 alle zwei Jahre den Menantes-Preis für erotische Dichtung aus. Jeder Autor, jede Autorin kann sich mit je drei Gedichten oder einer Kurzgeschichte von fünf Seiten um den Preis bewerben.
Erotik mit Kirchensegen – geht denn das? Und ob … Immerhin findet sich eines der schönsten Liebelieder im Alten Testament: Das Hohelied Salomons.
Freilich gibt es den Preis nicht für fromme Texte. Doch was ist Erotik – im Unterschied zu Pornografie? Die Jury hat ein Kriterium: Porno ist Aufgeilen abgestumpfter Sinne, zu dessen Zweck sich eine/r eines/r anderen bedient – mit immer denselben phantasielosen Worten und Griffen … Erotik meint das genaue Gegenteil: Verfeinerung der Sinne zur Steigerung des Genusses im freien Miteinander durch Entfesselung der Phantasie …
Das klingt leicht, gehört jedoch zum schwersten, zu den Königsdisziplinen der Literatur: denn nirgends wuchern die Klischees mehr als im Feld der Liebe, und nirgends ist der Grat zwischen Gelingen und Verfehlen so schmal: entweder dominiert der Stoff die Form, droht der Text ins formlos-Gefühlige oder in Vulgarismen abzugleiten, oder die Form ist so vollendet, das sich kein Kribbeln mehr herstellen will.
Der Preisträger des Jahres 2014 war Uwe Kolbe. Sein Gedicht „Kleinen Mannes Lied auf die große Liebe“ eröffnet die Anthologie „Die fünfte Dimension“, die 2014 im quartus-Verlag Bucha bei Weimar mit Zeichnungen von Roger Bonnard erschienen ist.
Mit freundlichen Grüßen
Jens-F. Dwars
Redakteur Palmbaum, Jury Menantes-Preis
Benannt nach dem „galantesten“ Dichter des Barock, der als Christian Friedrich Hunold (1680-1721) in Wandersleben zur Welt kam, wird der Preis vom Menantes-Förderkreis der Evangelischen Kirchgemeinde Wandersleben in Zusammenarbeit mit der Thüringer Literaturzeitschrift Palmbaum seit 2006 alle zwei Jahre ausgeschrieben. Bis zu 800 Autoren aus 15 Ländern haben sich daran beteiligt. 2016 wird der Preis zum sechsten Mal verliehen!Senden Sie uns bis zu drei Gedichte oder eine Kurzgeschichte mit maximal fünf Manuskriptseiten (à 2000 Zeichen). Die Texte müssen bislang ungedruckt sein (Veröffentlichungen auf Websites sind möglich). Eine Jury aus fünf Kritikern und Schriftstellern ermittelt unter allen Einsendungen die fünf originellsten und lädt deren Verfasser zu einem Lesefest am 11. Juni 2016 in den Pfarrhof von Wandersleben ein, bei dem der Jury-Preis (2.000 EUR) sowie ein Preis des Publikums (500 EUR) vergeben werden. Das Preisgeld wird vom Menantes-Förderkreis gestiftet.
Die Beiträge der fünf Finalisten erscheinen im Oktober-Heft des Palmbaums 2016. Eine Anthologie mit den 50 besten Beiträgen zum Menantes-Preis von 2006 bis 2016 ist im quartus-Verlag geplant. Um für die Jury die Anonymität zu wahren, bitten wir die Texte ohne Verfassernamen, jedoch mit einer separaten Kurzbiographie unter dem Stichwort „Menantes“ zu senden an:
Evangelische Kirchgemeinde Wandersleben
Menantesstraße 31
99869 Drei Gleichen, Ortsteil Wandersleben
Einsendeschluss: 31. März 2016 (Poststempel)
Eine Rücksendung der Texte erfolgt nur, wenn ein adressierter und frankierter Umschlag beiliegt.
Veröffentlicht am 7. Dezember 2015 von lyrikzeitung
When Rilke came to Paris he was still a High Romantic, brother-in-art to the likes of Novalis, Klopstock, and the Goethe of Young Werther. Rodin, almost offhandedly, pulled the young dreamer’s head out of the clouds and knocked some common sense into him. For the sculptor, work was everything: Il faut travailler—toujours travailler was his motto. As for inspiration, Rilke wrote, the mere possibility of it he “shakes off indulgently and with an ironic smile, suggesting that there is no such thing….” These assertions must have struck Rilke like thunderbolts. Suddenly it was not the emotion or the idea that mattered, but the thing. Rodin was, above all, a maker of things* … / John Banville, The New York Review of Books**
Letters to a Young Poet
by Rainer Maria Rilke, translated from the German and with an introduction by Mark Harman
Harvard University Press, 94 pp., $15.95
*) Ding, a word as vital to Rilke as it was to Kant and would be to Heidegger, but, as Mark Harman ruefully observes, “no more beautiful a word in German than it is in English.”
**) Ist schon 2 Jahre alt, aber Rilke ist ja noch viel älter…
Veröffentlicht am 7. Dezember 2015 von lyrikzeitung
Wenn er seine Gedichte liest, klingt er wie eine Maschine. Und manchmal wie ein Maschinengewehr. Bumm, bumm, karge Halbsätze, hingeworfene Silben, dazu die linke Hand, die einen harten Takt schlägt: Serhij Zhadan spricht seine Texte mit einer Mischung aus Aggression und Desinteresse – als wende er sich beim Sprechen schon von der Katastrophe ab, die er eben beschrieben hat. „Nimm nur das Wichtigste mit“, hämmert er, „nur die Briefe, nimm nur das, was du tragen kannst. Die Ikone, Brot, Grünzeug. Dann geh, wir kommen nicht zurück. Nimm alle Briefe, auch den letzten, schlimmen.“
Es ist ein Poem über die Flucht aus dem Donbass, über die Meldung vom gefallenen Sohn, über Friedhofsruhe und Totenmessen. „Ich lege meine Koffer ab und krieche los. Vorbei an fremdem Grün. Vorbei am Vaterland, dem endlosen, entbehrlichen.“ Die Botschaft: Du kehrst nicht heim, nie wieder. Die schwarze Erde: „zerschlagen“.
Flucht, Vertreibung, Sterben – nie hatte Zhadan darüber geschrieben. Bisher. Der junge Ukrainer, ein schmaler, durchtrainierter Junge von 41 Jahren mit raspelkurzem Undercut, ist ein Popstar der Literaturszene und ein Literaturstar der Musikszene. Er ist textender und sprechender Teil der Band Sobaky v kosmosi (Hunde im Weltall). Auf Festivals ist er mal als Autor, mal als Bandmitglied unterwegs.
Seine Gedichte, seine Prosa, vielfach preisgekrönt, bei Suhrkamp auf deutsch erschienen, waren immer eine Feier des Lebens, der Anarchie, des fröhlichen Chaos. Er war ein Autor der postsowjetischen Jugendkultur, ein Wolfgang Herrndorf der Ukraine: Bei ihm wurde gesoffen und gekifft, gelacht und gevögelt, Freundschaft war dicker als Blut und sein wildes, abgefucktes, herrenloses Personal war immer auf der Suche und immer auf der Reise. / Cathrin Kahlweit, Süddeutsche Zeitung 28.11.
Veröffentlicht am 6. Dezember 2015 von lyrikzeitung
Eine als Besprechung getarnte Eloge auf einen biedermeierlich gesehenen Gernhardt- und Hacksschüler mit vielen Zitaten und einem Ausblick auf die Lyrikszene:
Auch Freunden schwermütigerer Reimlos-Lyrik mit Betroffenheitsgarantie, die in diesem Leben vielleicht nicht mehr zu Droste bekehrt werden, sei im Übrigen zu diesem Buch geraten, denn es besitzt durchaus tragische Tiefe – jedenfalls dann, wenn der Autor die katastrophale BVB-Saison 2014/15 bedichtet: „Was Politik nicht schafft und nicht die Frau, / Dortmund kann das, es färbt das Resthaar grau.“ / Wieland Schwanebeck, literaturkritik.de
Wiglaf Droste: Wasabi dir nur getan? Gedichte.
Verlag Antje Kunstmann, München 2015.
127 Seiten, 12,00 EUR.
ISBN-13: 9783888977046
Veröffentlicht am 6. Dezember 2015 von lyrikzeitung
Die Wahl des Gedichtbandtitels ist programmatisch. Das in ihm enthaltene Versprechen erinnert an den auch als Eindruckskunst bezeichneten Impressionismus. In Roloffs Gedichten wird die impressionistische „Forderung höchster Empfänglichkeit, differenziertester, hingebungsvollster Aufnahmefähigkeit“ (Luise Thon) von Eindrücken sicherlich eingelöst. Doch geht es ihm nicht so sehr um die passive, Aufnahmefähigkeit bedingende Grundhaltung des wahrnehmenden Subjekts, sondern um den Augenblick, in dem sich seine Aufnahmefähigkeit erschöpft: „dass dies gestorbensein so / aus dem schatten springt // aus dieser röntgenmaske / dem dreifaltigen flipchart // hat mich aus dem tritt gebracht / als du dich hinknietest / hörte ich auf genauer hinzusehen“. Ihm geht es um die Voraussetzung des Schreibens schlechthin: Erst bei Überreizung und Rhythmusverlust, nämlich dann, wenn man von gewissen Eindrücken erschlagen wird und aus dem Tritt kommt und wenn das wahrnehmende Bewusstsein zu einem vollen Aura- und Inspirationsspeicher wird, so dass man nicht mehr genauer hinsehen muss, wird Schreiben möglich. / Alexandru Bulucz, Park. Zeitschrift für neue Literatur, Heft 68, Dezember 2015, S. 108f.
Veröffentlicht am 6. Dezember 2015 von lyrikzeitung
was für ein Klima herrscht wohl unter den Teilnehmern der Pariser Klimakonferenz?
Hansjürgen Bulkowski
Veröffentlicht am 6. Dezember 2015 von lyrikzeitung
Vietnam gab eine Briefmarke zum 250. Geburtstag des Dichters Nguyên Du (1765-1820) heraus. Der Dichter, der unter den Namen Tô Nhu und Thanh Hiên publizierte, ist Autor des Romans „Truyên Kiêu“ oder „Kim Vân Kiêu“. Der Roman ist in 3.254 Versen in der traditionellen Lục-bát-Versform (6-8 Füße) geschrieben und erzählt das Leben einer schönen und talentierten jungen Frau, die ihre Liebe opfern muß, um ihre Familie zu retten. / vietnamplus
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