Kategorie: Europa

«What ur-Sprache did the labour speak?

/ ur ur ur to t’master’s Sprache / the hang-cur ur- grunt of the weak / the unrecorded urs of gobless workers», so beginnt Tony Harrisons Gedicht «The Ballad of Babelabour». Es könnte das Motto sowohl für Michael Schmidts grosse Anthologie «The Story of… Continue Reading „«What ur-Sprache did the labour speak?“

Chaucer original und in deutscher Prosa

Kemmlers Prosaübersetzung ist nicht so sehr eine literarische als vielmehr eine philologische Leistung. So enthält diese Ausgabe denn auch einen umfangreichen Kommentarteil, den Jörg O. Fichte besorgt hat. Er umfasst Einleitungen zu den einzelnen Erzählungen, Anmerkungen zum Text, Bibliographie, einen Abriss der Formenlehre und… Continue Reading „Chaucer original und in deutscher Prosa“

fackel

In dem frechen Online-Literaturmagazin “ fackel “ glossiert Gregor Eisenhauer eine Diskussion zwischen Günter Kunert, Rita Dove und Inger Christensen . 4.5.02

Gedenken toter Dichter

Frankreich hat die Pléiade und das Panthéon. Deutschland verewigt seine Dichter in historisch- kritischen Ausgaben. Und Österreich hat den Zentralfriedhof. Nur die Schweiz weiss nicht recht wohin mit ihren toten Dichtern (auch wenn sie ihr im Grunde lieber sind als die lebenden). Immerhin: Hoch… Continue Reading „Gedenken toter Dichter“

Kurt Drawert

In der Frankfurter Anthologie stellt Joachim Sartorius ein Gedicht von Kurt Drawert vor. / FAZ 4.5.02

Nachtwanderer der Moderne

In seinem jüngsten Gedichtbuch Bilder vom Erzählen kehrt Hilbig , der Nachtwanderer der Moderne, zu den Themen und Motiven seiner lyrischen Anfänge zurück. In dem Titelgedicht des Bandes Bilder vom Erzählen ersehnt sich nun das lyrische Alter Ego des Autors von einem Raben die… Continue Reading „Nachtwanderer der Moderne“

Aus dem Lavanttal – bildverrückt & wutoffen

Lavant , wie sich Thonhauser, die den 20 Jahre älteren Maler Habernig geheiratet hatte, nannte, ist eine religiöse Dichterin, aber streng im Sinn des 20. Jahrhunderts, das heißt als Ketzerin. Kerstin Hensel hat es in einem schönen Lavant-Aufsatz einmal so gesagt: „Bei jeder Perle… Continue Reading „Aus dem Lavanttal – bildverrückt & wutoffen“

Büchnerpreis an Hilbig

Der Büchnerpreis geht in diesem Jahr an Wolfgang Hilbig. Darmstädter Echo (2.5.02) schreibt u.a.: 1979 gab der Verlag S. Fischer in Frankfurt am Main den Lyrik-Sammelband „Abwesenheit“ heraus. Die DDR reagierte auf ihre Weise – mit einer Anklage gegen „Devisenvergehen“, mit Untersuchungshaft und einer… Continue Reading „Büchnerpreis an Hilbig“

Marcel Beyer,

hoch gelobter und mit dem Heinrich Böll-Preis der Stadt Köln ausgezeichneter Lyriker, ist der zweite Stipendiat des von Thomas Kling betreuten „Fellowship: Literatur“ der Stiftung Hombroich und wohnt und arbeitet seit einigen Wochen im sogenannten „Dreigeschossigen“ (Gästehaus) auf der Raketenstation Hombroich. / Neuß-Grevenbroicher Zeitung… Continue Reading „Marcel Beyer,“

Drawert: Frühjahrskollektion

Dennoch, aus solchem «Abfall», aus Schreckenswörtern wie «leicht», aus den von der Werbeindustrie okkupierten Träumen steigt Phönix, und «Rettung, / wenn überhaupt, / kommt von den Fehlanzeigen». «Kurz vor der Selbstabschaffung» also immer noch «die Sehnsucht nach einer Botschaft». Es sind die Gedichte selbst,… Continue Reading „Drawert: Frühjahrskollektion“

Sabine Scho

In der FAZ vom 29.4.02 weist Thomas Kling auf die junge Dichterin Sabine Scho hin.

Verbal Pyrotechnics

Make way for the mind-bending experiments — the verbal pyrotechnics — of the Russian poet Velimir Khlebnikov (1895-1922), whose friends christened him „Velimir the First, King of Time.“ Khlebnikov’s early Futurist work has the hijinks glow and aggressive hilarity of youth („We rang for… Continue Reading „Verbal Pyrotechnics“

Lyrik in Fahrt

Über das vorzeitige Ende der Plakataktion „Lyrik in Fahrt “ berichten die Dresdner Neusten Nachrichten , 27.4.02

Im Diesseits verschwinden

H.-D. Schütt bespricht: Karl Krolow: Im Diesseits verschwinden. Gedichte aus dem Nachlass. Hrsg. von Peter Härtling und Rainer Weiss. Suhrkamp Frankfurt (Main). Geb., 240 S., 19 EUR / ND 27.4.02

Gegenmodell zu Grünbein

Dr. Lutz Hagestedt, Literaturkritiker und Dozent am Institut für Neuere deutsche Literatur der Philipps-Universität, betonte in seiner kurzen Vorstellung des Autors, dass Grünbein in den letzten Jahren sogar noch weiter angezogen habe: „Quantitativ wie qualitativ.“ Der junge Autor bringe die erstarrten Formen des Kanons… Continue Reading „Gegenmodell zu Grünbein“