Kategorie: Deutschland

32. Rheinlied

An den Ufern der Wurm dichtete Nikolaus Becker das Lied „vom freien deutschen Rhein“. Sein „Rheinlied“, das 1841 veröffentlicht wurde, ging wie ein Lauffeuer durch ganz Deutschland. Reichskanzler Otto von Bismarck lobte den Verfasser ebenso wie König Ludwig I. von Bayern für sein Werk.… Continue Reading „32. Rheinlied“

31. Konstantin Wecker

Die wachen Augen blitzen, suchen direkten Kontakt zu den Menschen, die ihm gegenüber Platz genommen haben. Es sind die Augen eines Menschen, der bei sich geblieben ist. Einer, der glaubhaft vom Glück spricht, mit dem sein Geld verdienen zu können, das er am meisten… Continue Reading „31. Konstantin Wecker“

26. Gehen und Stehen

Aus dem Gehen neben jemandem, in den heimlich man verliebt ist, kann bei Hefter durch ein neues Arrangement unversehens das Gehen zweier Betrunkener werden. Wobei in diesem Fall die Ähnlichkeit der beiden Ereignisse gar nicht so überraschend ist. gehen betrunken, zu zweit, nachts eine… Continue Reading „26. Gehen und Stehen“

25. Zwischen Hölderlin und Blumfeld

Der Niedergang dieser beiden einst heiligen Kühe einer Elite, der Lyrik (die heute vor allem in Poetry Slams und deutschsprachigem Pop neue Impulse erfährt) und der Neuen Musik, mag letztlich seinen Ursprung in soziologischen Veränderungen, dem Verschwinden des Bürgertums, haben. Nichtsdestotrotz gibt es so… Continue Reading „25. Zwischen Hölderlin und Blumfeld“

24. Aufgestört

Scholl: Der „Lyriksommer“ im Deutschlandradio Kultur, wir sind im Gespräch mit dem Literaturwissenschaftler Michael Braun über politische Gedichte. Jetzt werden wir mal richtig positiv mit der Frage, was denn ein gutes politisches Gedicht ausmacht, Herr Braun, und da haben Sie uns nämlich ein Beispiel mitgebracht,… Continue Reading „24. Aufgestört“

19. Marica Bodrožić

„Ihre Prosa ist lyrisch, ihre Lyrik erzählerisch.“ So heißt es von den Texten der 1973 in Kroatien geborenen Schriftstellerin. Als Zehnjährige kam sie nach Deutschland. Aus ihrer Zweisprachigkeit entwickelte sie einen eigenen Stil, dessen Ausprägung sie in dem Buch „Sterne erben, Sterne färben –… Continue Reading „19. Marica Bodrožić“

16. Das Deutsche und das Japanische

Karkowsky: Sie hören Yoko Tawada im Lyriksommer 2013 im Deutschlandradio Kultur. Frau Tawada, ich finde, dazu passt auch Ihr Gedicht „Die zweite Person Ich“. Auch das würden wir gerne hören, und das lasse ich mir dann auch von Ihnen erklären. Tawada: Die zweite Person… Continue Reading „16. Das Deutsche und das Japanische“

14. Poetopie

36,6° – die Körpertemperatur der Erdkugel Hansjürgen Bulkowski

13. Verdichtungen

Das Gedicht heißt „zeitpunkt“ – und es besteht tatsächlich nur aus einem Punkt. Man könnte ihn auch einen schwarzen Fleck nennen. Ein anderer Text heißt „u“ und besteht nur aus einem einzigen Buchstaben: „x“. Das ist natürlich ein bisschen wie mit den schwarzen oder… Continue Reading „13. Verdichtungen“

8. Lyrik verlegen

Julia Graf: Ich habe ja im Berlin Verlag angefangen als sehr junge Lektorin, und dort war Mathias Gatza, der inzwischen selbst Autor ist, und der hat immer die Theorie gehabt, man muss die jungen Lyriker alle in die Verlage bringen, denn die werden vielleicht… Continue Reading „8. Lyrik verlegen“

4. Begeistern

Granderath empfindet es als großes Geschenk, dass sie Menschen für Gedichte begeistern kann. Auch wenn sich mit Lyrik nicht viel Geld verdienen lässt, wie sie aus eigener Erfahrung weiß. Die Düsseldorferin ist seit Jahren auch als Moderatorin unterwegs. Sie steht für die Poesieschlacht im… Continue Reading „4. Begeistern“

3. Eberhard Häfner

Eberhard Häfner (1990) by Gérard Courant – Cinématon #1179

120. Mara Genschel im Radio

Deutschlandradio mit einem Beitrag über Mara Genschel. Oliver Kranz schreibt:  “Willkommen im lyrischen Sprachlabor. Die Künstlerin Mara Genschel schreibt und sammelt Geräusche.” Weiter entdecken kann man dann auch auf Genschels Blog Höhere Vasen. Der Perlentaucher hat seine Meldung dazu mit einem Video versehen. (gefunden bei Patrick Hutsch, open… Continue Reading „120. Mara Genschel im Radio“

116. Haufs’sches Paradox

Seine Gedichte werden zunehmend durchsichtig und transzendent gemacht für existentielle Vergeblichkeitserfahrungen. „Du kannst … in deinem Leben so viele Erfahrungen machen wie du willst“, lässt sein Freund Christoph Buchwald ihn in einem fiktiven Interview sagen, „letzten Endes weißt du gar nichts, nothing, null, nada,… Continue Reading „116. Haufs’sches Paradox“

114. Autorendarsteller

Aber hat es nicht auch was, wenn ein Dichter wirkt wie ein Dichter? Redet wie ein Dichter? Womöglich sogar aussieht wie ein Dichter? Selbst wenn niemand sagen könnte, wie ein Dichter denn bitte auszusehen hat. Die Physiognomie von Handke brauchte keinen Warhol, um eine… Continue Reading „114. Autorendarsteller“