Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
„Welt“-Debatte mit (u.a.) einem zweiten, diesmal auch online zu findenden Biermann-Beitrag. Der „Chef-Kultur-Korrespondent“ des Blattes lobt die unvollkommene Demokratie und die Liberalisierung der CDU: „so rasant, dass schon 30 Jahre später eine junge evangelische FDJlerin“ Vorsitzende werden konnte. / Die Welt 27.1.01 (Außerdem im… Continue Reading „Neues von der 68er –“
auch in der „Welt“: Eigenwillige Zeitzeugenschaft: Marie Luise Kaschnitz zum 100. Geburtstag. Von Hannes Schwenger: Wie leicht geht einem die Floskel über die Lippen, jemand sei ein zeitgenössischer Autor. Aber was meint sie eigentlich? Marie Luise Kaschnitz hat es in einer Rede die Aufgabe… Continue Reading „Kaschnitz“
In der Frankfurter Anthologie stellt Ulla Hahn ein Gedicht von Marie-Luise Kaschnitz vor: „Gennazzano am Abend/ Winterlich/ Gläsernes Klappern/ Der Eselshufe…“ – Lyrik auch bei den Kollegen von der „Welt“: Ich bin wie ein Kind, das nicht mehr weinen darf . Gedicht von Michel… Continue Reading „Nur auf Papier:“
Zu den dunkleren Traditionen des Leonce-und-Lena-Wettbewerbs, der ja dem Dichter-Nachwuchs gewidmet ist, gehört auch die Ignoranz der Vorjurys, die mit blamabler Beharrlichkeit die interessanten jungen Dichter dieser Jahre einfach übersahen. So konnte Thomas Kling, der diesmal als Ehrengast des „Literarischen März“ geladen war, in… Continue Reading „Dunkle Tradition“
erinnert sich ihrer Lebensjahre mit Louis Fürnberg: Von Lotte Fürnberg, die „die Wende nur schwer verkraften“ konnte, kommt ein zögerliches Ja. „Vielleicht mußte man unsere Erfahrungen machen. Wir haben große Hoffnungen gehabt. Fürnberg ist aus Güte Kommunist geworden, aber wir haben viel Falsches geglaubt, große Fehler gemacht. Nicht… Continue Reading „Die Dichterwitwe Lotte Fürnberg“
by Wolf Biermann , translated by Ina Pfitzner / Exquisite Corpse . A Journal of Letters and Life
Hier stellt „Die Welt“ alle Beiträge zur 68er Debatte zusammen, am 26.1. immerhin 20 (aber nicht den ihres Mitarbeiters Biermann.)
Die Berliner Akademie der Künste huldigt den Dichter. Von Jörg Plath / Tagesspiegel 25.01.2001 Klaus Wagenbach hätte Angela Merkel gern ein wenig Nachhilfeunterricht erteilt, gemeinsam mit Peter Rühmkorf und an seinem Beispiel. Doch die stolze Bürgerin einer „seit 1949 ununterbrochen freiheitlichen, solidarischen, weltoffenen Republik“ fehlte in der Akademie der Künste unentschuldigt, und so erfuhr… Continue Reading „Peter Rühmkorf. Von links her zu beschreiten“
Robert Walsers Schreibtisch privat. Zum Abschluss der sechsbändigen Mikrogramm-Ausgabe . Von Dieter Borchmeyer / Die Zeit 04/2001
Zum 250. Geburtstag von Jacob Michael Reinhold Lenz: Goethe war sein Schicksal, im Leben und beinahe auch noch post festum. Als Jacob Michael Reinhold Lenz, der streng pietistisch erzogene, dann aber durch die Vorlesungen Kants, die er während seines Studiums in Königsberg besucht hatte,… Continue Reading „Der Wandelstern“
Erotische Gedichte von Dieter Schlesak Nicht voyeurhaftes Ausstellen, sondern alle Nuancen der Liebe zwischen Willkommen und Abschied, Lust und Verzweiflung an der Liebe machen Sog und Reiz der erotischen Gedichte Schlesaks aus. Es ist von daher aber eher weniger die Lippe-Lust-Tendenz als wiederum das… Continue Reading „Mails und Küsse“
gesteht man das Murmeln zu. Das Raunen über die Bedeutung ihres Lebens und Werks darf zeitlupenhaft durch die Feuilletons wandern. Und zärtlich schleichen dabei die Eitelkeiten wie verwöhnte Katzen ums gepflegte autobiografische Erinnern. Im Grunde genommen ist das nicht weiter schlimm. Wenn es sich… Continue Reading „Dichtern, die alt werden,“
IN SEINEN BRIEFWECHSELN. Zwischen den Zeilen – der Lyriker und die DDR: Von 1925 bis 1977 reichen die Briefe von und an Peter Huchel, welche eindrücklich die Selbstbehauptung eines Dichters in schwieriger Zeit dokumentieren: Im Zentrum steht seine Zeit als Redaktor der Zeitschrift „Sinn und… Continue Reading „PETER HUCHEL (1903-1981)“
PETER HUCHEL (1903-1981) IN SEINEN BRIEFWECHSELN. Zwischen den Zeilen – der Lyriker und die DDR Von 1925 bis 1977 reichen die Briefe von und an Peter Huchel, welche eindrücklich die Selbstbehauptung eines Dichters in schwieriger Zeit dokumentieren: Im Zentrum steht seine Zeit als Redaktor… Continue Reading „Huchel und die DDR“
Tomas Fitzel: Die innere Apparatur des menschlichen Selbst. „Von wenigen betrauert, von keinem vermißt“. Jacob Michael Reinhold Lenz zum 250. Geburtstag: Im Winter 1988/89 stürmten zwei Studenten der Theaterwissenschaften aus dem Zuschauerraum hinauf auf die Bühne des Berliner Schiller Theaters und sprachen schon während… Continue Reading „„Von wenigen betrauert, von keinem vermißt““
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