Kategorie: Deutsch

40. Fluxus

TAGUNG. Fluxus und/als Literatur. Zum Werk Jürgen Beckers 13. – 16.06.2013 Quelle

38. Berauscht

Stefan George (1868 bis 1933), der von seinen Freunden und Jüngern „der Meister“ genannt wurde, war selbst niemals in New York. Was hätte er, der alles Amerikanische, wie er es verstand, als „entseelt“ verachtete, dort auch finden können oder finden wollen? Jedoch hätte ihm… Continue Reading „38. Berauscht“

37. Poetopie

gehst du auf der belebten Straße, verliert sich das Wort „ich“ irgendwo im Gewirr der Eindrücke – erst wenn du angesprochen wirst, fällst du mit deinem Wort wieder ineins Hansjürgen Bulkowski

36. Otto Pankok

6000 Kohlezeichnungen, 800 Holzschnitte und mehr als 500 Lithographien – der Maler und Bildhauer Otto Pankok zählt zu den bedeutendsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Dass der 1966 gestorbene Drevenacker auch ein leidenschaftlicher Lyriker war, wurde anlässlich seines 120. Geburtstages eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Beim… Continue Reading „36. Otto Pankok“

35. Geländelyrik

Seit Bleutges erstem Gedichtband ‚klare konturen‘ (2006) schlägt man sein Werk der Landschaftslyrik zu. Auch sein drittes Buch – ‚verdecktes gelände‘ – hält es mit Farnen, Fischen, Seen, Erdreich, Luft und Wasser – doch Landschaftslyrik ist dies wohl nur, wenn man den Begriff so… Continue Reading „35. Geländelyrik“

34. Das innere Kind

Das Gedicht ist Teil eines Zyklus’ mit dem Titel „schmetterlingssäge.doc“, in dessen Nachfolge der 1975 in Polen geborene, in Leipzig aufgewachsene Andre Rudolph mehrere Preise gewann. Einen Schmetterling zu zersägen ist eine grässliche Vorstellung, die Metapher schließt Schönheit und ihre Vernichtung zusammen. Die gegeneinander… Continue Reading „34. Das innere Kind“

33. Kladderbausch

Er selbst, so bekennt Egger, wandert „auf den Schleichwegen und Schmugglerpfaden der Sprache, Wort für Wort“, jenseits der breiten Straßen des prosaischen Standarddeutsch. Dessen Elemente rekombiniert er, weist ihnen zum Teil andere Funktionen zu oder generiert schlichtweg neue Worte, Neologismen, die etwas beschreiben, „was… Continue Reading „33. Kladderbausch“

32. Referenzfläche

„Der absolute Hammer!“ (Mara Genschel über die Referenzfläche 2#) http://referenzflaeche.com/

31. Kein Trosttexter

Autor Walle Sayer ist kein Trosttexter, kein Erbauungslyriker oder pantheistischer Panegyriker. Seine Gedichte schleichen sich auf leisen Titeln an: „Psalm“, „Tagesanfangsverse“, „Poesiealbumzeilen“, das klingt so betulich-besinnlich und täuscht doch gewaltig. Dieser Dichter ist ganz im Hier und Jetzt, beim „Hörgerät“, der „Bettpfanne“, dem „Schafsmist“,… Continue Reading „31. Kein Trosttexter“

29. Damit sie lebt

Junge Muslime treten beim I, Slam gegeneinander an, ein Informatiker trägt Verse vor und auch in der Wagenburg Lohmühle wird gedichtet: Am Freitag beginnt das 14. Poesiefestival in Berlin. Das Adjektiv „schwierig“ möchte Thomas Wohlfahrt nicht im Zusammenhang mit Gedichten hören. Er lässt auch… Continue Reading „29. Damit sie lebt“

28. Christine Lavant

Vierzig Jahre tot, ist das ein Grund zu feiern? Nein, aber ein Grund, sich an Christine Lavant zu erinnern, das schon. Gerade für sie, die dem Tod immer ganz nah war, ist der 7. Juni der richtige Gedenktag. Als Christine Lavant am 7. Juni… Continue Reading „28. Christine Lavant“

27. Gestorben

Theo Czernik ist tot. Der Lyrik-Verlag Edition L und dessen Verleger Theo Czernik waren und sind im deutschsprachigen Raum ein Begriff. Seine edlen Bucherscheinungen sind Meilensteine anspruchsvoller Lyrik-Literatur. (…) Der charmant-freundliche ältere Herr mit der ruhigen Stimme und der sympathischen Ausstrahlung war ein Verfechter… Continue Reading „27. Gestorben“

25. Berühmt

Es gibt ihn noch, den abgerissenen Notizblock-Zettel, auf dem der 21-Jährige Hans Leip mit einem Bleistift fünf Verse notierte. Sie sollten zu einem der berühmtesten Gedichte des 20. Jahrhunderts werden – und zu einem Lied, das weltweit als das Soldatenlied für den Zweiten Weltkrieg… Continue Reading „25. Berühmt“

24. Brasch

Und jetzt, endlich: „Die nennen das Schrei“, Thomas Braschs „Gesammelte Gedichte“ im Suhrkamp Verlag. 1030 Seiten, eine Wucht von Buch. Ein Ereignis auch das. 1030 Seiten Gedichte und historisch-kritische Kommentare, ein Lyrikband, der 49,95 Euro kostet und sie wert ist – es gibt kaum… Continue Reading „24. Brasch“

22. Aus Ankara

Achim Wagner wurde 1967 in Coburg geboren. Er veröffentlicht seit 1997 Gedichte, Erzählungen, Romane und Libretti. 2009 führte ihn ein Stipendium nach Istanbul. Das Interesse an der türkischen Lyrik hielt ihn im Land. Seit 2010 wohnt er in Ankara und pendelt zwischen der türkischen… Continue Reading „22. Aus Ankara“