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Veröffentlicht am 16. September 2010 von lyrikzeitung
Peter Suhrkamp und Siegfried Unseld haben den Suhrkamp Verlag als Trojanisches Pferd in die Festung Kulturindustrie gestellt: Es sieht aus wie ein Geschäft, es arbeitet wie ein Geschäft, ist aber in Wahrheit mehr als ein Geschäft. …
Ein Verlag kann gegen all das, was gerade geschieht, allein nichts ausrichten, das kann nur die Gesellschaft, die es geschehen lässt oder nicht. Ein Verlag ist keine öffentliche Bibliothek. Ein Verlag ist kein wirksamer Schutz gegen das Übersehenwerden. Ein Verlag ist kein Ersatz für eine Literatur-Gewerkschaft. Ein Verlag ist kein Museum. / Ulla Berkéwicz, Die Zeit 35
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Suhrkamp, Ulla Berkéwicz, Verlage
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hat madame ulla denn irrrrrrrrrrrrrrgendwas von suhrkrampf ERWARTET? der verlag IST teil der kulturmaschinerie und STABILISIERT den stAUtus quo. brinkmann würde heute auf der pappelallee am neuen eingang glatt vorbeiflanieren und über die beschlipsten feinen gesellschaftler kotZEN. suhrkrampf go home! berlin ist keine festung zum erobern, das pferd ist morsch (natürlich neu lackiert und mit baumwolle getarnt) und die soldaten tragen nadelstreifen-kostümchen… DAS sind die pseudoprogressiven kulturpolizisten, und das volk läßt sich glatt an die wand stellen und mit des kaisers neuen büchern steinigen!!!
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