„Die Tage in diesen Längen und Breitengraden / Sind kaltgestellt. Wir leben / Verschüttet im ungelobten Land“. So beginnt eines der Gedichte in Horst Samsons Lyrikband La Victoire. Diese Auftaktzeilen verdeutlichen, worum es Samson geht: Er setzt sich in seinen Texten mit dem Leben im Rumänien der Ceausescu-Ära auseinander, er arbeitet den sozialistischen Albtraum auf: Schreibend nur könne er sich zur Wehr setzen, sagt der Lyriker selbst. So wird Literatur, so werden Gedichte zu einem Überlebensmittel in einer Zeit, in der das Wort die einzige nutzbare Waffe gegen Unrecht, Verfolgung und Unterdrückung zu sein scheint. / kulturkurier
Hessisches Literaturforum im Mousonturm e.V.
Literaturforum im Dritten
Donnerstag, 11. März 2010, 20 Uhr
Eintritt: 6,-/3,-
Generell aber gilt: man sollte eben nicht hinter jedem komischen Gedicht eine „ernste Botschaft“ suchen – der Reiz liegt oft im Sprachspiel und in der Absurdität.
Das trifft wahrscheinlich auch auf dieses Gedicht zu: „Der Habicht fraß die Wanderratte, nachdem er sie geschändet hatte“. Das Spiel mit dem Tabubruch ist hier ja eindeutig. Warum lachen wir aber trotzdem?
Keine Theorie kann das hinreichend erklären. Bestimmte Grundmuster sind aber erkennbar: Das Spiel mit Kontrasten, das Unterlaufen von Erwartungen. Die überraschende Wendung zu Dingen, die normalerweise ungesagt bleiben, hier etwa zum Sexuellen. Der Nonsens hat hier durchaus auch seine philosophische Dimension. / Dirk Becker sprach mit Christian Maintz, Potsdamer Neueste Nachrichten
„quellen“ heißt der neue Gedichtband des Ernst-Jandl-Preisträgers Ferdinand Schmatz, und tatsächlich sprudelt und rauscht und fließt und rieselt es in ihm, dass es nur so eine Freude ist. Im Zentrum steht eine lyrische Donaufahrt von Breg und Brigach bis ins Schwarze Meer. Heute (11. März) wird das im Haymon Verlag erschienene Buch in der Alten Schmiede in Wien präsentiert. / relevant.at
Ferdinand Schmatz: „quellen. Gedichte“, 170 Seiten, Haymon, 17.90 Euro, ISBN 978-3-85218-627-6, Präsentation: Donnerstag, 11. März, 19 Uhr, Alte Schmiede Wien; Gert Jonke: „Alle Gedichte“, Herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Klaus Amann, Jung und Jung, 160 Seiten, 20 Euro, ISBN 978-3-902497-65-9.
Zu den gut besuchten Veranstaltungen der Brandenburgischen Frauenwoche gehörte auch die Lesung von Irmtraud Gutschke, die am Dienstagabend in der Stadt- und Landesbibliothek aus ihrem 220 Seiten starken biografischen Interviewbuch „Eva Strittmatter – Leib und Leben“ las. … Gutschke erzählte eine Episode über die Folgen einer allzu aufrichtigen Kritik an einem Romanentwurf ihres Gatten, der sie rausschmiss und aussperrte. Die dadurch plötzlich mittellose Eva musste mit dem Fahrrad die 50 Kilometer bis nach Oranienburg radeln, um von dort mit der S-Bahn nach Berlin zu fahren, wo sie Geld von der Bank abhob. Trotzdem sei die Beziehung der beiden Strittmatters eine „große Liebe“ gewesen.
Als Erwin ihr einmal riet, doch auch zu schreiben, versprach sie ihm: „Ich will lieber nicht schreiben. Ich will dich lieber lieb haben.“ Später berief sich der Großschriftsteller stets auf diese Rollenverteilung, wenn er sie daran erinnerte: „Du hast es mir versprochen.“
Auch beim kurzweiligen Leseausflug in der Bibliothek drehten sich die Gedanken und Redebeiträge wie automatisch immer wieder vom eigentlichen Thema Eva Strittmatter weg zum Manne. Und auch die Zuschauerdiskussion verhedderte sich sehr bald in der SS-Polizeirolle Erwins. Das Leben im endlos langen Schatten eines solchen Schriftstellers ist wahrlich kein Gedicht. / Lothar Krone, Märkische Allgemeine 11.3.
Eine zweisprachige Ausgabe des vietnamesischen Dichters Nguyen Trai (1380-1442) wurde in Ho-Chi-Min-Stadt vorgestellt. Die Gedichte sind in klassischen fünf- und sechssilbigen Versen in Nom, der chinesisch basierten vietnamesischen Schrift, verfaßt. Ins Englische übersetzt wurden sie von den Lyrikern Nguyen Do and Paul Hoover. Nguyen Trai wurde zum Nationalhelden wegen seines Anteils an der Befreiung des Landes von nördlichen Eroberern im 15. Jahrhundert. / Viet Nam News 10.3.
Monika Rinck, Liesl Ujvary und Max Marek
Lesung und Gespräch
10. März 2010, 20 Uhr (Mittwoch)
Akademie der Künste, Pariser Platz 4, 10117 Berlin, Clubraum
Eintritt € 5/3, Tel. 030 20057-1000
In der Reihe Dichter-Gespräch werden Monika Rinck und die Lyrikerin Liesl Ujvary aus ihrem Werk lesen und mit Max Marek vor allem über den dichterischen Impuls in der Lyrik und in anderen Medien sprechen.
Vom Gedicht als „einer philosophischen Tat“ spricht Peter von Matt. Dichtung und die Präzision des Gedankens – das ist das poetologische Credo von Monika Rinck. Und seit jeher richtet sich ihr Blick auf die interdisziplinäre Grenzüberschreitung. Ihr gerade in der edition sutstein erschienenes Buch „Elf kleine Dressuren“ beinhaltet elf Textvignetten, es geht um Dressur, um Training, Konzentration Versagen und Destruktion. Zu jedem Kapitel schuf der Künstler Max Marek ein Bild, Papierschnitte, die die Essenz jedes Textes in bildnerischer Präzision abbilden. So ist jedes Buch ein Unikat, 15 Exemplare sind erschienen, alle signiert.
Liesl Ujvary zeigt Videos. / Kulturkurier
Im Rahmen von „Luzern bucht“ vom 5.-7. März 2010 (Literaturfest, Buchmarkt und Anagrammtage) fand dieses Jahr zum Abschluss der unter dem Motto „Luft & Liebe“ dargebotenen Veranstaltungen in der Kornschütte die Verleihung des Anagramm-Preises statt.
Der vom Verlag Martin Wallimann, Alpnach, und der Stiftung HAUS am SEE, Horw, ausgeschriebene Anagramm-Wettbewerb wurde der Lyrikerin und Sprachspielerin Brigitte Fuchs aus Teufenthal in der Schweiz verliehen. 30 Wortkünstler aus dem gesamten deutschsprachigen Raum waren dazu eingeladen worden, drei unveröffentlichte Anagramme (zwei davon in freier Form und eines mit dem Titel ZWISCHEN HALBER NACHT UND GANZEM TAG) einzusenden. Juriert wurden die unter einem Kennwort eingegangenen Beiträge durch die dreiköpfige Jury, bestehend aus Ina Brueckel (ZHB), Josef Birrer (BVL) und Matthias Burki (Verlag Der gesunde Menschenversand). Das „Preisgeld“ besteht aus einem zweiwöchigen Aufenthalt im HAUS am SEE im Park Krämerstein, Kastanienbaum, Horw/LU.
Dort findet vom 7. Mai bis 27. Juni 2010 eine grosse Anagramm-Ausstellung statt, bei der auch die Wettbewerbsbeiträge gezeigt werden.
Einer der Siegertexte:
Wie Goethe gern schrieb
Schreib gewogen, heiter,
schreib ihretwegen, Ego:
Schreiben gehoert ewig!
Woher geistigen Becher?
Bewege Gehirn erotisch,
betoere Gehirn, schweig!
Gebe Gewirr Schoenheit,
gebe Irrweg Schoenheit!
Gebe rein Hochwertiges!
Wein beschert gehoerig
Grobheiten. Schweige er,
gebe wichtige Rosen her!
So. Wichtigere Begehren,
oh Richter? Gegenbeweis?
Schreib weniger, Goethe!
Brigitte Fuchs
so leute, das gibt keinen echten ticker, das wird hier der INOFFIZIÖSE EEE-teil 4, damit sich keiner zwang antun braucht… FOLGENDES: (OHNE HEADLINER, OHNE UNTERTITEL, OHNE INSTITUTSWEIHEN):
„Mit normal meinte ich so ‚Standardgedichte‘ die z.B. in der Schule behandelt werden (…). Bei solchen Gedichten habe ich keine Probleme, aber „Überwandler“ ist anders als die Gedichte die ich bisher gelesen habe, die einzelnen Bilder die der Dichter vermittelt kann ich nicht wirklich deuten (…) Sogar mit der Überschrift kann ich nichts anfangen, was soll ein Überwandler sein?“
(27.10.2006, 13:08h #4 „KrEeSKor04“)
„im spieltrieb / zwischen meinen lippen (…) / wie ein einziges gebet der stille“
(De Toys, 6.-9.Zeile aus der VOLKSVERSION* des 41.E.S.)
http://knk.punapau.dyndns.org/publisher/site/knk/public/obj/page.php?obj=8644
RE:RE:RE:ÜBERWANDLER-SCHNEE VON ÜBERGESTERN:
Vor jetzt über 3 Jahren, am 25.10.2006, verschickte Lyrikmail als #1400 die Volksversion* des toysianischen 41.E.S.-Beispiels für die Liebeslyriktheorie ERWEITERTE SACHLICHKEIT mit dem Titel „ÜBERWANDLER“, das in einem typischen Internetforum eine Interpretationsdebatte ohne finale Lösung auslöste, die sich einerseits zum Vergleich mit dem Diskussionsstil in der Lyrikzeitung eignet, andererseits aber auch exemplarisch zeigt, WIE sich eine junge Leserschaft (ein User gibt sein Alter mit 22 an) mit „zeitgenössischer“ Lyrik ÜBERHAUPT auseinandersetzt, was an sich schon dankenswert und mutig ist!!! Spannend fände ich persönlich, ob andere HIER mitlesende Dichter ähnliche Erfahrungen dokumentieren können: ich wäre neugierig darauf zu erfahren, wie z.b. ein Gedicht von Thien Tran von derart ambitionierten und wunderbar SCHAMLOSEN Lyrikfans VERSTANDEN wird (oder nicht). DAS wäre nochmal eine völlig andere Nuance zu unserem eigenen letztlich für alle Parteien hier reichlich nervtötenden und „leider“ mißlungenen Versuch von „gewissen“ Dichtern, von anderen „gewissen“ Dichtern auf eine VERSTÄNDNISBASIS hoffen zu wollen… Auf gut Deutsch finde ich es echt zum Kot-ZEN, daß meine „Feinde“ nicht über das Stadium der argumentlosen plumpen Vorwürfe hinaus gelangen, während ich mehrere Tage FREIZEIT zur Aufarbeitung des Themas investiert habe, sogar das Buch von C.Seife GEKAUFT & GELESEN habe (man bedenke, daß ich im Grunde gar kein Geld besitze für solche noch so kleinen Extra-Anschaffungen, ich habe keine 12mit3xnull Euro Stipendienförderungen sondern lebe nach unseren Maßstäben hier „verarmt“ – und TROTZDEM neidlos glücklich mit meiner Existenz in einem Land, wo der Begriff „Armut“ ein Luxus ist gemessen mit wirklich armen Ländern) und mir 3x 3E’s aus den Fingern sauge… Leute, schreibt doch auch mal einen durchgeknallten Artikel mit ein paar „verwirrenden“ Zitaten, dann wäre die Lyrikzeitung nicht so trocken!!! ANNA PANEK zum Beispiel fehlt mir hier, sie hat immer so herrlich erfrischend „verwirrende“ Meldungen abgegeben… Aber ok, ich werde ab jetzt auch nur noch völlig neutrale, obercoole sachliche Presseticker abliefern, keine persönliche Randnotiz mehr und das „klägliche“ Kommentarfeld (um nur noch und nöcher Tran zu zitieren) nicht mehr anrühren. Aber ich finds zum Kot-ZEN langweilig OHNE Klagemauer und ohne selbstverfasste Klagelieder… Naja, Tran hat schon recht: ich kann mich über meinen „Kram“ (hat das Wort irgendwas mit Heideggers „Zeug“ zu tun?) auch woanders unterhalten, klar doch! Gerne. Nur zu gerne. Vorallem am liebsten in AUßER-literarischen Kreisen, da können die Leutchen nämlich noch über Lyrik lachen und Spaß dran haben und sich wilde Schlachten liefern, ohne es böse zu meinen. Zum Beispiel auf Chirurgenpartys (Gruß an K, falls Du grade in der Klinik Notdienst schiebst und Dir die Zeit mit meinen Lesetips breit grinsend totschlagen kannst, weil zum Glück niemand eingeliefert wird!) oder buddhistischen Meditationszirkeln, die sich eh nur wundern, wie wenig Sinn die deutschen Intellektuellen für feinstoffliche Bewußtseinsebenen haben. Eine ganze esoterische Tradition geht hier den Bach runter – und ich weiß zumindest 1 weiteren hier neben mir, der DAS auch weiß!!!! Aber ich schwimme gerne in diesem immer breiter werdenden reißenden Strom, mal mit, mal gegen, es ist doch inzwischen völlig wurschtbrot, WASSER BLEIBT WASSER BLEIBT WASSER BLEIBT WASSER… und alles ist Pop und pöpper – alaaaaaaaaaaaaaaf!!! helauuuuuuu! Vorgestern hat sich jemand in meinem Bekanntenkreis suizidiert, DEM konnte KEIN Gedicht, KEIN EINZIGES VERDAMMTES SCHEISS GEDICHT helfen. Noch nichtmal ein schönes Video mit dem Zauber der Sonne auf dem Wasser. DER hat das Leben NICHT als „Märchen“ sondern als ALPTRAUM empfunden. Und DAS sind um keine einzige Ecke gedacht die ECHTEN Probleme der (deutschen) Lyrik (was wollte Ginsberg? Verdammt, was wollte er, was wollte Artaud, was will ein Thien Tran!!!!!), richtig fette echte Probleme!!! Ich habe mit einem Gedicht vor über 15 Jahren immerhin eine damals 15-jährige Sängerin einer Jugendpunkband durch meine Lesung in einem Jugendklub davor bewahrt, aufzugeben. Und scheisse nochmal, das soll kein Eigenlob sein, ich will hier nur BEISPIELE LIEFERN: BEISPIELE WIE BALLSPIELE !!!! Ich hab die ganze Tasche voller Beispiele, und ich bin nicht der einzige, aber ich gehöre zu den wenigen, die sich nicht zu schade sind, darüber zu REDEN. Schweigen kann ich auch noch später „wie ein Grab“ OHNE wie!!!
UND NUN FÜR HARTGESOTTENE, DIE „WEITERLESEN“ WOLLEN (ja doch, Gruß an Brinkmännchen: weitermachen, weitermachen, weitermachen, bitte bleiben sie nicht stehen, es gibt hier nichts zu sehen! fanta, cola, google, marl-boro, mal andre bon-ZEN, mal mal, mal mal, g-schichten türmen sich auf andere g-schichten wie schildkröten ohne panzer in der unendlichen weite des „des“… des was? des-dur? des-moll? schmoll…)
„Grammatik der Sprachen von Babel“ wird eine Veranstaltung zum Thema Poesie und ihre Poetik in Gedicht und poetologischer Erzählung angekündigt. Johanna Schwedes, Norbert Lange, Jürgen Buchmann und Sophie Dethleffs bei Reinecke&Voß. Musik: Frank Hilpert, Sa 20.03. Beginn: 19.00 Uhr, Eintritt frei, Cafè Anton Hannes, Beethovenstraße 17
Über Jürgen Buchmann und Norbert Lange wurde jüngst berichtet, hier noch ein wenig aus der Werbeprosa des Verlages zu den beiden anderen:
Der sonore Ton von Johanna Schwedes entfaltet einen soghaften Reiz. Gedichte voller Melancholie aber auch voll feiner Komik, die selbst da absolut zeitgenössisch bleiben, wo von abgelegenen Dingen wie Hexen und Feen die Rede ist.
Wenn Klaus Groth der Goethe des niederdeutschen Sprachraums ist, dann ist Sophie Dethleffs dessen Wieland. Wie dieser wurde sie von ihrem unmittelbaren Nachfolger, der sich selbst eine Klassik erfand, an den Rand gedrängt und verunglimpft und ist deshalb heute weithin unbeachtet.
Das Jüdische Museum Berlin eröffnet am 24. März eine Ausstellung über Leben und Werk der Dichterin Nelly Sachs. Die Ausstellung «Flucht und Verwandlung» würdigt die Nobelpreisträgerin anlässlich ihres 40. Todestages, wie das Jüdische Museum mitteilte. Es werden bisher unveröffentlichte Fotos, Manuskripte sowie Ton- und Bildaufnahmen gezeigt. / Berlin Online
Mathilde Vietze hat Walter Mixa ein Gedicht gewidmet.
Mixa, das Sprachrohr der Reaktionäre tönt sehr laut,
damit endlich mal wieder die Presse auf ihn schaut.
Ganze Hochkulturen gingen unter in den großen Bränden der Antike. Doch die Tontafeln, auf denen die Sumerer ihre Keilschrift aufbewahrten, wurden in den Flammen nur noch härter. Gut 4000 Jahre alt sind einige der dadurch überlieferten Gedichte, die zwar kultisch-religiösen Zwecken dienten, doch im Ritual der Fruchtbarkeit auch explizite, exzessive Sexualsymbolik transportierten. Wenn der „Vogel“ im „Salat“ (oder der „Kresse“) wildert und das „Beet der Beine“ eine „Wässerung“ empfängt, ahnt man noch heute, was gemeint sein könnte. …
Die eigenen Gedichte Schrotts kommen der Triebkontrolle eines kultivierten Mitteleuropäers näher. / Hans-Günter Fischer, Mannheimer Morgen 9.3.
Nach zwanzig intensiven Jahren zieht sich die Gründerin, Ursula Haeusgen, in den Vorstand der Stiftung zurück und übergibt die Leitung des Lyrik Kabinetts Dr. Maria Gazzetti. „Ich bin zufrieden und glücklich, dass sich alles so gefügt hat“, sagt Ursula Haeusgen. Sie schätze Maria Gazzetti sehr, ihre Liebe zur Literatur, ihre Begeisterung, Energie und Phantasie. „Ich bin überzeugt, sie ist die Richtige, der nicht ganz einfachen Vermittlung von Poesie noch einmal einen neuen und kräftigen Impuls zu geben“. Maria Gazzetti hatte nach 15-jähriger erfolgreicher Tätigkeit als Programmleiterin des Literaturhauses Frankfurt am Main letztes Jahr bekannt gegeben, ihren bis zum 30. Juni 2010 befristeten Vertrag nicht mehr zu verlängern. Sie beginnt ihre neue Aufgabe in München Ende dieses Jahres.
Zur Unterstützung des Lyrik Kabinetts hat sich auch ein neues siebenköpfiges Kuratorium konstituiert – zu seinem Vorsitzenden wurde Michael Krüger, zum stellvertretenden Vorsitzenden Christian Döring gewählt.
München, den 8. März 2010
Ursula Haeusgen
Stiftung Lyrik Kabinett
Lyrik-Bibliothek
Amalienstraße 83a
80799 München
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