Anfang der 1970er Jahre begann Ruth Wolf-Rehfeldt ihre typischen Schreibmaschinengrafiken (Typewritings) zu entwickeln und sich am internationalen Netzwerk der Mail Art zu beteiligen. 1990 stellte sie ihre künstlerische Arbeit ein. 2012 entdeckte Die Weserburg – Das Museum für Moderne Kunst in Bremen ihr graphisches Werk für das Publikum wieder.
Im Jahr ihres 80. Geburtstags hat Ruth Wolf-Rehfeldt eine Mappe ihrer besten Typewritings hergestellt. Sie können sie sich hier ansehen und bestellen.


Für eventuelle Restfeiertagsmuße empfohlen:
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“For” and “four”; “stake” and “steak”; “peak,” “peek,” and “pique”: Why is English spelling so complicated? The trouble started in the sixth century…more»
Er veröffentlichte neun Gedichtbände sowie Essays und Kritiken.
Der Schauspieler James Franco (“Milk”, “127 Hours”, „Howl“) veröffentlicht seinen ersten Gedichtband beim Verlag Graywolf Press. “Directing Herbert White” soll im April 2014 erscheinen. Der Titel bezieht sich auf einen Kurzfilm nach dem Gedicht “Herbert White” von Frank Bidart. / New York Times Blog

*) von quinhento, fünfhundert, die literarische Epoche des sechzehnten Jahrhunderts in der brasilianischen Literatur, entspricht dem portugiesischen Klassizismus mit Parallelen zur europäischen Renaissance.
Von 1986-1988 erschienen seine ‚Gesammelten Werke‘ im Verlag Zweitausendeins. Sie durch eine Briefedition zu ergänzen, war immer geplant, doch wollten sich nach dem Verkauf von Zweitausendeins die neuen Eigentümer nicht auf das Wagnis einlassen. Zum Glück hat der kleine Berliner Verbrecher-Verlag, in dem auch die Tagebücher Erich Mühsams erscheinen und dessen Programm seit Jahren gleichermaßen frisch und überraschend wirkt, sich auch dieses Vorhabens angenommen. Da zudem ein Band mit den Gedichten für Leni und deren ‚Aufzeichnungen über die letzten Tage von Max Herrmann‘ erschienen ist, und zudem Klaus Völker ein Reisealbum des Dichters herausgegeben hat, ergibt sich die willkommene Gelegenheit, ihn neu kennenzulernen.
Dass Max Herrmann-Neiße immer wieder dem Vergessen entrissen werden muss, zeigt, wie ungerecht es auch in der Literaturgeschichte zugeht. Man lese nur das Gedicht ‚Orgie‘, aus dem März 1913, ein Sonett wie viele, aber ganz leicht, Liebesbalgerei neu gesehen und spielerisch verwirbelt. Der tradierte Ton der deutschen Dichtung klingt verjüngt: ‚Wir tappen tief durch Raps und Röhricht / und Sumpf und Säume von wilden Wiesen / und fallen nach Faltern und tuscheln töricht / und narrn uns mit Mohnsam und müssen niesen. // Und wühlen uns wütend in Haufen Heues / und juchzen und johlen wie fröhliche Fohlen / und streifen ab unser Schwaches und Scheues / und kreisen kreischend wie wehende Dohlen. // Spinnen kriechen uns über den Mund. / Ähren kitzlen keck unsre Nasen. / Mücken zerstechen uns Hals und Nacken. // Närrisch umbellt uns der kleine Hund. / Trunken wälzen wir uns auf dem Rasen, / Prustend wie Pane mit blühenden Backen.‘ (…)
Am Tag nach dem Reichstagsbrand verlassen Macke und Leni Berlin, sie treffen am 2. März in Zürich ein, einer Stadt, die ihm gefiel, sie schien ihm die richtige Mischung von Großstadt und Neiße zu sein. Er legte Wert darauf, dass er trotz seiner ‚uralten schlesischen Bauernahnenreihe‘ ins Exil gegangen war, nicht als Verfolgter, sondern aus Abscheu vor der Barbarei, weil er in der ‚Lügen-, Mord-, Tortur-, Räuberluft‘ Nazi-Deutschlands nicht leben wollte und konnte. Hoffnung auf Rückkehr hegte er nicht, hielt einen Krieg für unvermeidlich und war, wie er George Grosz schrieb, ‚mit die Brieder nu beese, richtig beese, wie wir Schlesier sagen‘. / Jens Bisky, Süddeutsche Zeitung 17.12.
Der kanadische Schriftsteller Yves Boisvert starb am Sonntag im Alter von 62 Jahren an Lungenkrebs. 1985 war er an der Gründung des internationalen Poesiefestivals Trois-Rivières. beteiligt. Er wurde u.a. mit dem Prix du Gouverneur général (1992 für La balance du vent) und dem Félix-Antoine-Savard-Preis (2003 für sein Gesamtwerk) ausgezeichnet. / Radio Kanada
Auch darin sind sie uns voraus. Es gibt kräftigere Strukturen und, mir scheint, dadurch weniger Fixierung auf einen zentralen „Betrieb“. So auch im Buchhandel:
Support independent booksellers
Make your purchase online through IndieBound or find a local bookstore on the National Poetry Map.The National Poetry Map was launched during National Poetry Month in 2003 in the hopes of fostering local poetry communities. Relaunched in 2007, the Map has been updated with more photos, links, and dynamic content.
Zentral der zehnteilige Zyklus „das schwarzbuch die farbfotos“, für den Wenzel beim diesjährigen Lyrikpreis Meran ausgezeichnet wurde. Ein Album in Worten, in dem in dokumentarischer Präzision eine kleine Welt fortlebt, die über Jahrhunderte für die Region zwischen Ruhr, Lippe und Emscher prägend war.
Gute Gedichte sind – nicht prinzipiell, aber oft – auch Wortaufbewahrungsstellen, und so finden sich im „schwarzbuch“ spezialsprachliche Begriffe wie „kaue“, „sauberjunge“, „strecke“ (waagerechter Grubenbau, der von einem anderen Grubenbau ausgeht), „grubensocken“ (auch als Pütt-Socken bekannt), die, untermischt mit Regiolekt („lorenz“ für „Mond“, „jaust“ für „Bengel“, „klümmchen“ für „Bonbon“) und Soziolekt („vadda“, „pulle“), eine Quasi-O-Ton-Qualität und -Funktion haben. Die erwähnte soziologische Genauigkeit kommt auch und vor allem da zum Tragen, wo die Texte vom Alltagsleben und von den Hobbies der Bergarbeiter handeln, dem Brieftaubensport zum Beispiel (Wenzel hat dessen Sprache recherchiert und u. a. für das IX. Gedicht des Zyklus‘ („BERGAUF“) fruchtbar gemacht.) Kein Wunder eigentlich, dass die Männer, die ihr Arbeitsleben unter Tage verbringen („schwarze ringe / um die augen um die nase eine blässe glänzend“), in ihrer Freizeit „kröpper“ und „duwen“ in den Himmel werfen, dessen „dürre lichtausbeute“ 1961 Thema einer Wahlkampfrede Willy Brandts war: „Der Himmel über dem Ruhrgebiet muss wieder blau werden.“ (Hinweis und Zitat finden sich in einem Glossar am Ende des Büchleins.)
/ Meinolf Reul, lyrikkritik.de
Christoph Wenzel, weg vom fenster. Gedichte. 32 Seiten, Klappenbroschur. vorsatz verlag, Dortmund 2012 (roterfadenlyrik / Edition Haus Nottbeck, Oelde). 5,00 Euro
»Biographie skandalös uninteressant«, schreibt Hermann Grab 1947 im New Yorker Exil über sich selbst. »Geboren am 6. Mai 1903 in Prag, studierte Philosophie und Musik in Prag, Wien, Berlin, Heidelberg, Dr. phil. in Heidelberg. (…) Dann einige Jahre Journalist (Musikkritiker) und Musiklehrer in Prag. ›Stadtpark‹, geschrieben 1932, publiziert Neujahr 1935. Daneben viel unpublizierte Lyrik, Roman und Novellen. (…) Ging 1939 nach Paris, entkam Juni 40 nach Lissabon, Ende 40 in New York eingewandert. In New York als Musiklehrer tätig, Lehrstelle für Klavier an einem Konservatorium. In der Emigration nur ein paar kleine musikalische Dinge veröffentlicht, einige Novellen geschrieben und Arbeit an einem Roman.«
(…)
Hermann Grab starb am 2. August 1949 in New York. »Drei Jahre brachte er im Kampf mit der unheilbaren Krankheit zu, deren Wesen er heroisch sich verschwieg. Sein helles Bewusstsein schien aller rohen Fatalität zu spotten. Dass er starb, ohne zu vollenden was ihm möglich gewesen wäre, bezeugt etwas von der Ohnmacht des Geistes selber«, schreibt Adorno. Es bleiben nicht nur noch zu entdeckende literarische Texte, die nun erst allmählich in Einzelausgaben im Verlag Neue Kritik zugänglich gemacht werden, sondern ebenso das Zeugnis einer Literatur im Widerstreit zwischen Gehalt und Kommunikation, einer geschichtlichen Spannung, die heute zugunsten der verallgemeinerten Kommunikation und einer Modernität, wie sie Coelho für sich reklamiert, aufgelöst zu sein scheint. Grab hat auf dem Gehalt beharrt, nicht die eine Anschauung abstrakt gegen eine andere gesetzt oder Anweisungen zur besseren Bewältigung des alltäglichen Lebens im literarischen Gewand präsentiert, sondern den Blick offen auf die Misere der Gesellschaft in ihrer Totalität gerichtet und diese Erfahrung sich in der literarischen Form sedimentieren lassen. In dieser Hinsicht ähnelt sein Verfahren Adornos Bestimmung: »Kunst heißt nicht: Alternativen pointieren, sondern, durch nichts als ihre Gestalt, dem Weltlauf zu widerstehen, der den Menschen immerzu die Pistole auf die Brust setzt.« / Jakob Hayner, Jungle World
Wiki Deutsch:
Hermann Grab (* 6. Mai 1903 in Prag; † 2. August 1949 in New York) war ein deutschsprachiger katholischer österreichischer Schriftsteller und Musiker jüdischer Abstammung. Sein voller Name lautete Hermann Grab von Hermannswörth (tschechisch Heřman Grab z Hermannswörthu).
Englisch:
Hermann Grab (6 May 1903 – 2 August 1949) was a Bohemian German-language writer.
Tschechisch:
Hermann Grab (* 6. května 1903 v Praze; † 2. srpna 1949 v New Yorku) byl český klavírní virtuos, německy píšící spisovatel a právník židovského původu, ale katolického vyznání.
Hermann Grab (* 6. Mai 1903 in Prag; † 2. August 1949 in New York City) war ein tschechischer Pianist, deutschsprachiger Schriftsteller und Jurist jüdischer Herkunft, aber katholischer Religion.
Höllerer, heute vor 90 Jahren in Sulzbach-Rosenberg geboren, war ein Mann der vielen Talente, ein Tausendsassa, der sich der Literatur nicht nur als Universitätslehrer verpflichtet sah, sondern auch als Institutionen- und Zeitschriftgründer, als Autor und Journalist. / Oberpfalznet
Eine schöne Idee*: „Lyrikerinnen und Lyriker der Gegenwart stellen sich vor“. Dirk von Petersdorff legt 19 Gedichte von Frauen und 70 von Männern vor, die die sich ausgesucht hatten, um zu sagen, zu zeigen, wer sie sind. 17 von ihnen sind vielleicht nicht für diese Sammlung geschrieben, aber hier doch erstmals veröffentlicht. Wolf Wondratscheks Gedicht zum Beispiel hat er zwar geschrieben, stammt aber, wie hinten bei den Nachweisen erklärt wird, aus dem Besitz von Dr. med. Wolfgang te Breuil. Man stellt sich vor, wie Wondratschek seinem Arzt Gedichte geschenkt hat wie mancher Maler mit seinen Bildern Rechnungen bezahlt. Vielleicht aber ist es ein Geschenk unter Freunden, und es gibt überall auf der Welt bisher unveröffentlichte Gedichte von Wondratschek, die er verstreut hat. Einfach aus Lebensfreude. Dieses hier ist ein Gedicht vom Ende, ein Gedicht auch wie von Descartes:
„Es kommt vor, daß wir in Zügen sitzen,
die durch die gelbe indische Nacht fahren.
Wir haben aufgehört zu schlafen.
Wir glauben nicht mehr, daß wir träumen.
Ja, es kommt vor! Es kommt vor, daß es dort,
wo wir hinfahren, keine Bahnhöfe mehr gibt,
keine anderen Reisenden außer uns,
am Ende nicht einmal mehr den Zug,
in dem wir sitzen.“
Der älteste Dichter in diesem Band ist Günter Grass, Jahrgang 1927. Die jüngste Autorin Theresa Hahl, geboren 1989 in Heidelberg. Sie hat eines der längsten Gedichte beigesteuert und auch das mit der längsten Zeile: „spült das auch immer ein bisschen gefühl durchs rippengemühl“. Theresa Hahl steuert auch das längste Wort bei: „ventrikelverdichtungsverschluss“ und sie spricht vom „gefühlsbausatz mensch“. (…) Der Versuch, sich den Gefühlen zu nähern, sie – frei von aller Empathie – zu verstehen, ist heute so reizvoll und nötig wie vor zweihundert Jahren. Die alphabetische Anordnung der Autoren fügt es, dass gleich nach Theresa Hahl Ulla Hahn kommt und sofort ist ein ganz anderer, ein gegensätzlicher Ton da:
„Für
All die geschundenen Körper zerrissenen Seelen
Gesichter ohne NAMEN ohne Gesicht“
Es macht den Reiz solcher Sammlungen aus, dass der Leser sehr Unterschiedliches, Popsongs und Durs Grünbein, zu sehen bekommt, dass er sich wie ein Hund hinlegen kann, wo er gerade Lust hat. / Arno Widmann, FR
*) sagt Arno Widmann
(…) und die luftige (lustige) paragrammatische Assoziation feiert fröhliche Urständ auch in der Lyrik nach 2000: In, beispielsweise, Mikael Vogels Massenhaft Tierelaufen mir nicht bloß Leeren und Lehren der Straßen übern Steg, und dermaßen durchdrungen lese ich, eyes wide as saucers, nein, kein Scherz (eher schon: Merz), auf dem buchstabenblutenden Beipackzettel von SalbuBronch: Zur Erheiterung der Bronchien, und, suchstäblich gleichsam, antithetisch · brachylogisch ∙ chiasmisch ∙ dysphemismisch ∙ elliptisch ∙ floskelhaft ∙ geminationisch · hyperbolisch · ironisch · katachretisch · lautmalerisch ∙ metaphorisch ∙ neologisch ∙ oxymoronisch ∙ paronomatisch ∙ quirilierend ∙ repetitorisch ∙ synästhetisch ∙ teodadaistisch ∙ untertreibend ∙ vulgär · wortspielerisch · xylophonisch ∙ yiddisch ∙ zynisch geht es zu in den alltäglichen Alphabeten von Fabrikanten, Feinden, Fremden, Freunden, Verwandten, Versverfassern,der schatten des dichters schreibt die sonnenzeit (Claus Bremer), daß mir, ja, in der Tat, Hören und jetzt / jetzt jetzt jetzt (beim Lesen von Helmut HeißenbüttelsTopographien) auch Sehen vergehen, beispielsweise so bei Oskar Pastior: flunder plunder zander schinder – ›usw.‹
An einem Tag im Mai des Jahres 2012 lese ich in einer E-Mail von Axel Kutsch Gotthold Ephraim Lessings Begehr Wir wollen fleißiger gelesen sein. An diesem heftigen Verlangen hat sich wahrscheinlich wenig bloß geändert seit jener ›guten alten Zeit‹ (die sicherlich alles andre, bloß das nicht war, nicht wahr?). In Massen werden Bücher gedruckt, in Horden Autoren in den Himmel gehoben, aber werden sie auch gelesen? (Muß man sie alle lesen, und wollen sie alle gelesen sein?) »Ja, das weiß man nicht«, seufzt Kraus – vielsagend wie eh und je. Mich mit dieser sibyllinischen Bemerkung keinesfalls abfinden wollend, blättre ich ein bißchen in Büchern und werde schnell fündig – bei Friederike Mayröcker, die ich immer lesen will: Ich möchte einfach, daß Leute meine Bücher l-e-s-e-n. – Und zwar Leser, die etwas mit meinen Texten machen, die mich in irgendeiner Weise kennenlernen und damit wahrscheinlich auch sich selber besser kennenlernen. / Theo Breuer, KuNo
Aus drei schmalen Bändchen, in denen Kaléko einst ihr Vermächtnis vermutete, sind so – mit allen bekannten Werken, dazu rund 150 bisher unveröffentlichte literarische und journalistische Texte sowie über 1400 erstmals publizierte Briefe inklusive Kommentarband – vier dicke Bücher geworden, über 4000 Seiten stark. Die umfassende Edition ist nicht nur eine Fundgrube für jene Kaléko-Fans, die bisher in verstreuten Sammelbänden vom Suchtstoff der einfachen und doch so eleganten Sprache dieser Dichterin gekostet haben. Vor allem erhellt sie bislang eher wenig beachtete Etappen einer auch politisch aufregenden Dichterinnenbiografie. So sind hier, mit „Höre, Teutschland“ und „Bittgesuch an eine Bombe“, zwei leidenschaftliche Hassgedichte auf die Nazis erstmals wieder im Kontext der 1945er Originalausgabe von „Verse für Zeitgenossen“ zu finden. 13 Jahre später fehlten sie in der von Rowohlt beträchtlich modifizierten Neuauflage des Exil-Bands. In den Briefen finden sich keine Belege für einen Widerstand Kalékos gegen diesen Eingriff; wohl ein Hinweis darauf, dass sie glaubte, nach dem Comeback 1956 mit den neu aufgelegten beliebten Vorkriegsgedichten eine Art Frieden mit Wirtschaftswunder-Deutschland gemacht zu haben. Er sollte trügerisch sein.
(…) ein Berliner Ereignis nur drei Jahre später aber sollte den Nachkriegsruhm Mascha Kalékos abrupt beenden. Die Akademie der Künste hatte ihr den Fontane-Preis angetragen; Hans Egon Holthusen aber, damals Direktor der Abteilung für Dichtung, war jahrelang SS-Mitglied gewesen. Aus seiner Hand mochte sie die Ehrung nicht entgegennehmen. Kalékos Haltung wurde damals nicht öffentlich. Wohl aber dürfte ihre Prinzipienfestigkeit die Runde im Literaturbetrieb gemacht haben. Nie wieder in ihrem Leben wurde sie mit einem Preis bedacht. Auch die Verbindung zu Rowohlt kriselte bald; sie warf dem Verlag vor, zu wenig für ihre Bücher zu tun, und trennte sich. / Jan Schulz-Ojala, Tagesspiegel
Mascha Kaléko: Sämtliche Werke und Briefe. Hrsg. und kommentiert von Jutta Rosenkranz. dtv, München 2012. 4 Bände in Kassette, 4068 Seiten, 248 €. Broschierte Studienausgabe 78 €.
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