32. Vogelherdrecherche

„Vogelherd. mikrobucolica“, so heißt einer der geheimnisvollsten und zugleich konkretesten Gedichtzyklen des Dichters Thomas Kling, der 2005 im Alter von 48 Jahren starb. Das Hörspiel begibt sich auf Spurensuche und versucht dem Geheimnis seiner Texte nahezukommen. / mehr

vogelherdrecherche
Hörspiel von Ulrike Janssen
Unter Mitwirkung von Norbert Wehr

Sendetermin: 7. April 2013, 21.05 Uhr, NDR Info
Komposition: Gerd Bessler
Regie: Ulrike Janssen

Mit Susanne Reuter, Otto Sander

DLF / HR 2011 / 47 Min.

31. Poetopie

keine Probleme? kein Problem – Sprache macht mit uns, was sie will

Hansjürgen Bulkowski

30. Doppelter Fehler

Wenn man Hafis in den Sturm und Drang oder die Romantik übersetzen kann, kann man ihn ebenso gut in den Expressionismus oder in die Neue Sachlichkeit übersetzen. Hafis ist ein Dichter, der auch wunderbar zu den Wiener Avantgarden gepasst hätte, ja dessen Sprachspiele im Deutschen am ehesten vergleichbar sind mit denen von H. C. Artmann oder Reinhard Priessnitz. Dass es zu keiner solchen Rezeption kam, hat zum einen den banalen Grund, dass keiner unserer Nachkriegslyriker einer Islamsprache mächtig war. Zum anderen dass keiner unserer Orientalisten die Lyrik seiner unserer Zeit und Muttersprache auch nur ansatzweise rezipiert hat, geschweige denn sich von ihr inspirieren ließ.

(…)

Freilich ist die vermeintlich klassische Sprache, in die bis heute die ältere orientalische Lyrik übersetzt wird, zumeist nur ein lebloser Klon der Sprache unserer Klassik und Romantik. Zu welchen Verirrungen das führt, belegte vor wenigen Jahren eine Anthologie orientalischer Liebeslyrik, deren Geschmack sich schon im Titel ausdrückt: „Gold auf Lapislazuli“. Mit der folgenden Übersetzung Annemarie Schimmels wird dort versucht, osmanische Dichtung zu vermitteln:

Meine Brust durchbohrte heut ein Liebchen, spielend Kastagnetten
Rosenwangig, rosablusig, und in Seiden, violetten.

Lichtgesichtig, silbernackig, mit zwei Schönheitsmalen, netten
Rosenwangig, rosablusig, und in Seiden, violetten.

Niemandem ist es übel zu nehmen, wenn er angesichts solcher Texte glaubt, sich für orientalische Literatur nicht interessieren zu müssen. Dass moderne Übersetzungen der klassischen islamischen Poesie möglich sind, hat die englisch- und französischsprachige Welt längst bewiesen. Wenn es dagegen hierzulande keine zeitgemäßen und repräsentativen Übersetzungen dieser Poesie mehr gibt, dürfte dies nicht nur an Übersetzern, Orientalisten und kleinmütigen Verlagen liegen: Es zeigt uns auch, wie schlecht heute, anders als zur Zeit unserer Klassik, Philologie, lebendige Literatur und geistige Neugier in unserem Land miteinander vernetzt sind.

/ Stefan Weidner, FAZ 13.1.

29. Polnische Lyrik

1

Der Reiz von Szymborskas Gedichten liegt vor allem darin, dass sie, um aus Adam Zagajewskis Nachwort zu zitieren, „intellektuell, konzentriert, aber auch witzig, ironisch und – o Wunder – verständlich“ sind. Doch das bedeutet nicht, dass sie auch immer leicht zu interpretieren wären. Einfach und verständlich sind nur die Stilmittel, mit denen sie ihre Gedanken zum Ausdruck bricht, ihre klare, sparsame, von Renate Schmidgall und Karl Dedecius perfekt übertragene Sprache, die aus ihrem Naturell resultierte: „Die Form war ihr wichtig, Chaos mochte sie nicht“, sagt Zagajewski dazu. Aber diese lyrische Sprache entstand auch aus ihrer Überzeugung, dass heutzutage zu viel geredet werde. „Fasse dich kurz. Die Welt ist mit Worten übervölkert“, würde der polnische Aphoristiker Stanislaw Lec sagen. Sie persönlich vertraute vor allem auf den Satz „Ich weiß nicht“. Er sei zwar klein, sagte sie einmal, erweitere aber unser Leben ungemein.

2

„Poesie ist die Suche nach Glanz“, stellt er im gleichnamigen Gedicht fest. „Poesie ist der Königsweg, / der uns am weitesten führt.“ Allerdings hat Zagajewski inzwischen erkannt, dass dieser Glanz überall zu finden ist, an den schönsten Orten der Welt, aber auch im Alltagsgesicht von Krakau oder in der grauen, nebligen Herbstlandschaft, die er aus dem „Zug von Krakau nach Warschau“ betrachtet: „Du suchst Erleuchtung in der Höhe, in den Alpen / und in Kathedralen, aber siehst du / diese demütigen Feuer / am Abend glühen, über die Erde / kriechen – wie Lunte, die erlöschen.“

3

Obwohl er ebenfalls nur Gedichte aus den letzten zehn Jahren enthält, ist er zugleich das deutsche Debüt von Julia Hartwig. Dabei gilt sie seit Jahren als eine der großen alten Damen der polnischen Lyrik, neben Szymborska und Urszula Koziol. Hartwig wird als Dichterin, aber auch als Biographin von Apollinaire und de Nerval sowie als Übersetzerin französischer und amerikanischer Poesie hochgeschätzt. Spuren dieser früheren Arbeiten sind auch in ihrem lyrischen Spätwerk zu finden: „Glücklich wer wie Nerval / Nichts zu verbergen hat als seinen Wahnsinn.“

/ Marta Kijowska, FAZ 5.4.

Wislawa Szymborska: „Glückliche Liebe und andere Gedichte“. Aus dem Polnischen von Renate Schmidgall und Karl Dedecius. Mit einer Nachbemerkung von Adam Zagajewski. Suhrkamp Verlag, Berlin 2012. 100 S., geb., 18,95 €.

Adam Zagajewski: Unsichtbare Hand“. Gedichte. Aus dem Polnischen von Renate Schmidgall. Carl Hanser Verlag, München 2012. 131 S., geb., 14,90 €.

Julia Hartwig: „Und alles wird erinnert“. Gedichte 2001-2011. Herausgegeben und aus dem Polnischen von Bernhard Hartmann. Verlag Neue Kritik, Frankfurt am Main 2013. 125 S., geb., 17,- €.

28. Gestorben

Serge Dion, der Gründer des Salon du livre und der Autoren- und Autorenvereinigung im Outaouais in Quebec (AAAO, Association des auteurs et auteures de l’Outaouais), starb am vorigen Wochenende in Gatineau. Der Minister für Kultur und Kommunikation, Maka Kotto, würdigte den frühzeitig mit 59 Jahren Verstorbenen, der Gedichtbände, Radiochroniken und Szenarien verfaßt, Konferenzen über seine Vision von Poesie veranstaltet und sein Leben der Poesie Quebecs gewidmet habe. / Canoe.ca

27. Gedichte in Restsprache

Seit über zehn Jahren beschäftigt sich Susann Körner, geboren 1972, mit Fundstücken unseres Konsumalltags, mit Warenbezeichnungen auf Kassenbons: Ein sprachliches Paralleluniversum, in dem Produktnamen durch elektronisch bedingte Abkürzungen zu hermetischen Bedeutungsträgern mutieren. Was ist eine „Bismarck Emotion“, was eine „Montage Noir“ und wie sieht ein „Happy End feucht“ aus? Es entstand die Idee, gezielt so einzukaufen, dass ein Gedicht auf dem Kassenzettel entsteht. Die Hamburger Künstlerin sichtete Unmengen von Kassenbons, extrahierte skurrile Produktabkürzungen und schuf so einen eigenen Wortschatz, den sie „Restsprache“ nennt. Einzelne Wörter kombiniert sie zu poetischen Wortbildern, die Gedicht und Einkaufszettel zugleich sind. Anschließend kauft sie im Supermarkt die Produkte passend zu den ausgewählten Wörtern, legt sie in einer bestimmten Reihenfolge aufs Band und ratterratterratterpiep: Fertig ist das Kassenbongedicht! Halb Ready-made, halb Konkrete Lyrik und 100 Prozent Dada. Das scheinbar sinnlos Zufällige wird aus dem gewohnten Kontext gelöst, eine neuartig anarchistische Dimension entsteht.

Mit archivarischer Sammelwut hat sie im Laufe von sieben Jahren einen nach Sachgruppen geordneten Kassenbonwortschatz zusammengestellt, ein 120-Seiten-dickes Nachschlagewerk. Wörter wie „Williams Christ“ oder „Lux Dusche Götter“ findet man unter „Religion“, „Boticelli“ unter dem Schlagwort „Kunst“. Viel Arbeit steckt da drin und ein großes komisches Potential. Texttableaus, Kassenbongedichte, Videoinstallationen, Künstlerbücher, Fensterbeschriftungen, Lesungen – Körner nähert sich dem Phänomen Kassenbon mit unterschiedlichen Medien. / Kultur Vollzug (München)

26. Zum Verständnis von Gedichten

Jan Kuhlbrodt auf Postkultur:

1. Es gibt keine unverständlichen Gedichte (kein einziges).

2. Verstehen findet am und im Rezipienten statt. Das Gedicht liegt vor wie es ist; da ist nichts zu machen.

2.1. Der Leser erschließt sich das Gedicht, und nur so wird er zum Leser. Das Werkzeug dazu muss er am Gedicht entwickeln. Was er mitbringt, ist das Vermögen zu Lesen und zu Denken, und den Willen, sich am Gedicht zu verändern.

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25. Nicht nur nett

Cora L. Hardt kann aber eben auch anders. Nicht nur nett und lyrisch. Sie überrascht ihren Leser immer, egal wo. Und sie kann auch richtig fies sein, mit Bildern und Gefühlen spielen und mit Füßen treten, sie kann sehr schmutzige Worte wählen – sie kann dichten und reimen und sie kann schaurige Sachen schreiben – wobei es ihr diabolischen Spaß macht, Gefühle zu verletzen, Phantasy zu erfinden, Bilder zu schaffen, mit denen niemand rechnete. Es fängt lieblich und harmlos an – und endet in einem martialischen Fiasko. Gerne auf Englisch.

Cora L. Hardt grinst, wirft keck den Kopf in den Nacken: „Wer sagt denn, dass ein Gedicht sich immer reimen muss? Dass man seinen Leser nicht auf die falsche Fährte führen darf? Dass immer alles brav und aufgeräumt sein muss?“ / Heike Waldor-Schäfer, WAZ

24. Unterlassungsklage

Dr. Claus Stephani hat sich mit einer Unterlassungsklage gegen den Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland und Richard Wagner durchgesetzt. Das Oberlandesgericht München verbietet der Siebenbürgischen Zeitung, eine „weitergehende IM-Tätigkeit von Dr. Claus Stephani“ zu behaupten. / Siebenbürgische Zeitung 8.3.

Als juristisch Unbeleckter find ichs recht lustig, daß sich jemand die Mühe macht, eine Äußerung verbieten zu lassen, und die verbotenen Aussagen in seinem eigenen Blog dokumentiert, hier.

23. Exportgeschäft

„Exportgeschäft

Wir exportieren!
Wir exportieren!
Wir machen Export in Offizieren!
Wir machen Export!
Wir machen Export!
Das Kriegsspiel ist ein gesunder Sport!

Wir lehren Mord! Wir speien Mord!
Wir haben in Mördern großen Export!

Was tun wir denn Böses?
Wir vertreten doch nur
die deutsche Kultur.“

Hätte er dieses Gedicht im Alter von 18 Jahren nicht geschrieben und wäre es nicht von der sozialdemokratischen Chemnitzer „Volksstimme“ abgedruckt worden, sinnierte Stefan Heym einmal, wäre er höchstwahrscheinlich als Wölkchen über Auschwitz geendet. So aber wird der junge Helmut Flieg vom Gymnasium geworfen, und seine unfreiwillige Weltenbummelei beginnt. / Matthias Eckoldt, DLF

  • „Ich aber ging über die Grenze – Frühe Gedichte von Stefan Heym“, Herausgegeben von Inge Heym, C. Bertelsmann, 128 Seiten, 14,99 Euro
  • „Ich habe mich immer eingemischt – Erinnerungen an Stefan Heym“, Herausgegeben von Therese Hörnigk, Verlag für Berlin-Brandenburg, 180 Seiten, 18,95 Euro

22. Mal ehrlich

… wann haben Sie das letzte Mal einen Gedichtband von Anfang bis Ende gelesen? Diese Frage dürfte selbst Lyriker in Verlegenheit bringen. Charles Bukowski vielleicht? […] Ist ja auch keine Schande, jedes Gedicht beansprucht  seinen Raum und seine Zeit, und manches verursacht Migräne, noch ehe man die klandestine Botschaft verdaut hat. Wer es einfacher haben will, greift lieber gleich nach Kästner oder Tucholsky, weil moderner Poesie, mitunter zu Unrecht, der Ruf des Hermetischen vorauseilt.

Peter Salomons neuer Gedichtband „Die Jahre liegen auf der Lauer“ gehört zu jenen glücklichen Ausnahmen, die man nicht wieder zur Seite legt, weil der Autor nicht nur sein Handwerk beherrscht – das sei vorausgesetzt –, sondern auch etwas mitzuteilen hat. Das Leben eines 65jährigen hat eben doch ein paar mehr Scharten und Brüche aufzuweisen als das eines hochgejubelten Debütanten [der, wenn ich’s richtig verstehe, nichts mitzuteilen hat].

[…]

Und was das Altern betrifft, das ja selbst den Großmeister Benn melancholisch werden ließ, so kann man getrost sein. Salomon ist darauf vorbereitet. Das Alter hat nämlich auch Vorzüge: „Erst seit ich alt bin kann ich/  Auf dem Rücken schlafen.“ („Rückenlage“), das zweistrophige Titelgedicht setzt noch einen drauf: „Die Jahre kann man nicht aufschlitzen/ So bleibt im Bauch die Lebenstrauer./ Der Jäger liebt den Gassenhauer/ Und vom Hochsitz runterspritzen.“ Wer also immer noch meint, Gedichte seien nur was für blutarme Legastheniker oder Autisten unter „www.dichtung-fuer-fans.wuerg.“, der darf sich bei Salomon eines Besseren belehren lassen.

/Thomas Böhme in Fixpoetry

21. Gestorben

Der algerische Dichter Mustapha Toumi starb in der Nacht von Dienstag zu Mittwoch in Algier im Alter von 75 Jahren. Er beteiigte sich am Befreiungskrieg und wirkte am Untergrundradio der Befreiungskräfte mit. Nach dem Sieg engagierte er sich in der Kulturarbeit im Informationsministerium. / Lynda Graba, El Moudjahid

20. Erich Mühsam zum 135.

Unter dem Titel »Liebe und Anarchie« sendet Deutschlandradio Kultur am 6. April um 0.05 Uhr (also in der Nacht von Freitag auf Sonnabend) »Eine lange Nacht über Erich Mühsam«, am Abend dann um 23.05 Uhr im Deutschlandfunk.

19. Dilemma

Im Zuge der heftigen Debatten um Oskar Pastiors IM-Akte stand von Anfang an die Frage im Raum, ob auch sein literarisches Werk neu bewertet werden müsse. Als Stefan Sienerth vor zweieinhalb Jahren mit seiner Entdeckung an die Öffentlichkeit trat, dass Oskar Pastior von Juni 1961 bis April 1968 als IM „Stein Otto“ beim rumänischen Geheimdienst Securitate unter Vertrag gestanden hatte, plädierte er am 17. September 2010 im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa für eine „neue Lesart“ von Pastiors Werk: „Seine Lyrik hat eine eigenartige Bildlichkeit – und eine neue Untersuchung vor diesem Hintergrund ist bestimmt nicht uninteressant.“ (…)

Beispiele für die Verunsicherung im Umgang mit dem literarischen Oeuvre von Oskar Pastior ließen sich viele nennen. Hier sei lediglich ein weiteres herausgegriffen, um das Ausufern der Diskussion zu verdeutlichen. In der Zeitung für Literatur Volltext vom 29. März 2011 hat der Publizist und Schriftsteller Felix Philipp Ingold die Frage aufgeworfen, „inwieweit Pastiors hermetischer Formalismus […] als subversiv beziehungsweise als simulativ zu gelten hat und ob bei ihm allenfalls ,zwischen Zeilen‘ schon längst festgeschrieben steht, was sein ,Ordner‘ erst heute an Dokumenten freigibt“, um dieser Hypothese zufolge ein close reading zu fordern, das „im Hinblick auf ,verschwiegene‘ oder ,verdunkelte‘ oder ,verfremdete‘ Informationen“ unerlässlich sei, „da der Autor […] sein zweites Trauma, den IM-Dienst, bis zu seinem Lebensende konsequent tabuisiert hat“.

Weil zahlreiche Spekulationen und Unterstellungen die Auseinandersetzung mit Pastiors IM-Vergangenheit begleitet haben, sieht es die Oskar-Pastior-Stiftung als ihre Aufgabe an, die Debatte zu versachlichen und mit ebenso detaillierten wie fundierten Forschungsergebnissen nicht allein für biografische, sondern auch für literarische Klarstellungen zu sorgen. Ein erster Schritt auf diesem Weg war das Symposion mit ausgewiesenen Literaturexperten am 23. Juni 2012 in Berlin (diese Zeitung berichtete), dessen Ergebnisse nun ein Sonderband der Zeitschrift TEXT + KRITIK unter dem Titel „Versuchte Rekonstruktion – Die Securitate und Oskar Pastior“ präsentiert. / Edith Konradt, Siebenbürgische Zeitung

Versuchte Rekonstruktion – Die Securitate und Oskar Pastior. Herausgegeben von Ernest Wichner. Text + Kritik, Zeitschrift für Literatur, Sonderband, München, 2012. ISBN 978-3-86916-199-0, Euro 24,00

Oskar Pastior: Lesen gehn … Gedichte, gelesen und teilweise kommentiert von Oskar Pastior, Urs Allemann, Oswald Egger, Péter Esterházy, Michael Krüger, Michael Lentz, Herta Müller, Ulf Stolterfoht und Ernest Wichner. 2 CDs, 142 Minuten, Hörbuch Hamburg, 2013, ISBN 978-3-89903-380-9, Euro 14,99

18. Nachfrage

WALDKIRCH. Dass sich so viele Menschen einen Abend lang Gedichte anhören mögen, überraschte selbst die Veranstalter. Der Förderverein Mehrgenerationenhaus Rotes Haus hatte zum Vortrag der Gedichte von Lothar Beckmann eingeladen und der stimmungsvoll hergerichtete Saal des Roten Hauses füllte sich bis auf den letzten Platz. / Badische Zeitung