Der mit € 8.000.- dotierte Heimrad-Bäcker-Preis 2013 geht an den Dichter , Kurator ( nebenbei LARK- Gestalter und SALON- Autor ) Christian Steinbacher ; der mit € 3.500.- angesetzte Förderpreis wurde dem Poeten, Übersetzer und Essayisten Norbert Lange zugesprochen .
Die Begründung dieser Kür seitens der Jury – Franz Josef Czernin, Thomas Eder und der letztjährige Preisträger Urs Allemann – lautet wie folgt :
Christian Steinbacher ist ein Meister der Stimmen und Gespräche, der Rhythmen, Metren und der Prosodie, ein Dialogbegründer in der Literatur. In seiner Prosa und Dichtung werden präsentative Redeformen in repräsentative Schriftformen übergeführt.
Nach einer frühen Phase seiner Dichtung, die im Nachhang zur Konkreten Dichtung die Eigengesetzlichkeit des Sprachmaterials ergründet hat, ist es den jüngeren und jüngsten Arbeiten Steinbachers um die Integration von musikalischen/bildnerischen Aspekten und Semantik zu tun. Es scheint, als ob es kein gerades, ausschließlich denotativ gebrauchtes Wort in Steinbachers Prosa und Gedichten gäbe, die Bestandteile jedes Verses, jeder prosaischen Wendung, sind in ein Gefüge von dialogischen Beziehungen eingebunden – allerdings nicht nur auf Ebene der internen Strukturierung der Gedichte als Dialog zwischen manifesten Redepartnern, sondern auch als eine dialogische Bezugnahme zu anderen Dichtern und Zeiten.
Steinbachers Texte geben Auskunft von der Möglichkeit der umfassenden poetischen Existenz auch neben einer inner-sprachlichen, die von der Überhöhung des Dichterischen bis hin zum Patzen und Klecksen reicht, zwischen poèsie pure und den alltäglichsten In-die-Schrift-Rettungen eines poète maudit vermittelt.
Die feierliche Übergabe der Preise ist für Montag , den 3. Juni ab 19:30 H im Adalbert-Stifter-Haus Linz vorgesehen. Es lesen die Preisträger. Die Laudationes hält Friedrich W. Block. / Mehr bei Zintzen.org
Ulrich Rüdenauer und Wiebke Porombka im DLF über Kookbooks und Daniela Seel:
Ihr erster Lyrikband erschien vor zwei Jahren. Im Moment sammelt sie Texte für ein zweites Werk; hier liest sie ein noch unveröffentlichtes Gedicht:
„verbindungen, fang. hängt überall garn dran, bandagen
aus absperrband. fusseln, patrone, leim. jedes kleid könnte
brautkleid sein, übertüncht. verdammte legende vom honig
dieb, verfolgmich, verfolgmichnicht. die grünen strümpfe
scheuern am knie, beim knöpfen fängts an. gewahrsam.
herden von fenstern ringsum, quillt glut raus. wo sich was
sammelt, flimmert der boden, verteilt wirklichkeit, mischt
sich rein. schick noch eins von den zeitwörtern, später, bald,
morgen, dann, gleich. draus lern ich entfernung. nicht jeder
raum ist als wohnraum gedacht. surrogat, ohne richtig und
falsch. koffer voll strecken, gelöscht im schlaf. je mehr ich
mich schere, desto mehr wächst nach. lunte, mundgroße
drops. nothing to be scared of.“In ihrem eigenen Schreiben erkundet sie Regionen und Regungen des Körpers genauso wie das Bewusstsein, in seinem beständigen Irrlichtern zwischen Wahrnehmung und Täuschung. Seels Sprache hat dabei stets etwas ungemein Konzentriertes, beinahe etwas Gebändigtes, öffnet aber zugleich immerzu Türen zu neuen, fremden, mitunter etwas sinister anmutenden Vorstellungsräumen. Das ist es auch, was Seel an den Büchern schätzt, die in ihrem Verlag erscheinen.
„Mich interessieren Texte, die mir was zeigen, was ich noch nicht kenne, die mich an Orte führen, wo ich alleine nicht hingekommen wäre. Und die das eben mit Sprache machen, sodass ich auch was über Sprache verstehe und darüber, wie Verstehen selber funktioniert oder jedenfalls bei mir. Und mich interessieren Ambivalenzen, also dass es nicht Eindeutigkeiten gibt, sondern dass es eine Balance von mehreren gleichzeitig gibt. Und dass es weggeht von Linearität, und eigentlich ermöglicht, vieles gleichzeitig zu denken, ohne dass es sich gegenseitig ausschließt.“
Manche plazieren Gedichte in den Wald oder Park, andere auf die Straßen, Busse, Bodies oder Müllautos. Splitter oder ganze Texte, Vertrautes oder Bestürzendes. In Moskau fährt seit einigen Wochen noch bis Ende Juli ein Metrozug, dessen Wände mit Gedichten und Plakaten Majakowskis aus den 1910er Jahren ausgestattet sind. Seit 1938 (dem Todesjahr der Stalinopfer Ossip Mandelstam und Bruno Jasieński, neben tausend anderen) gibt es in Moskau eine U-Bahn-Station mit Majakowskis Namen.
In seinem berühmten Vortrag über «Probleme der Lyrik» hat Gottfried Benn einst den Zustand poetischer Wahrnehmungsempfindlichkeit mit den Sinnesorganen von winzigen Urtierchen verglichen. Er verwies dabei auf das Tastorgan von Kleinstlebewesen im Wasser, die «von Flimmerhaaren bedeckt» seien. Auch den Dichter muss man sich in diesem Sinne als einen von Flimmerhaaren bedeckten Menschen vorstellen, der die Bewusstseinsreize wie auch die lyrischen Substantive und Chiffren ertastet und in eine zarte Textur einwebt. Dieses Konzept einer Dichtung der subtilen Wahrnehmungsnuance, die sich mit den einzelnen Aggregatzuständen von Naturstoffen beschäftigt, mit Wind- und Wellenbewegungen, mit den kleinsten Veränderungen einer Landschaft hat der Lyriker Nico Bleutge in mittlerweile drei Gedichtbänden immer weiter verfeinert.
Sein jüngster Band «verdecktes gelände» ist nun ein Meisterstück einer in Dichtung transformierten Naturgeschichte. (…)
Kritiker von Bleutges Lyrik haben gelegentlich eingewandt, dass sich der Dichter nur als Kollektor sinnlicher Eindrücke versteht, seine Subjektivität aber in auffälliger Weise hinter den beschriebenen Dingen versteckt. Richtig daran ist die Beobachtung, dass Bleutge mit dieser artifiziellen Form von Natur- und Wahrnehmungs-Lyrik einen Endpunkt erreicht hat, an dem keine grössere Detailgenauigkeit mehr erreicht werden kann. Bei einem Dichter von diesem Niveau darf man aber sicher sein, dass er sich demnächst neu erfinden wird. / Michael Braun, NZZ 15.5.
Nico Bleutge: verdecktes gelände. Gedichte. Verlag C. H. Beck, München 2013. 76 S., Fr. 21.90.
Monster Poems heißt der neueste Gedichtband von Nora Gomringer, jener deutsch-schweizerischen Lyrikerin, die ihre famose Spoken-Word-Performerei lieber „arbeit als rezitatorin“ nennt. Den Jacob-Grimm-Preis Deutsche Sprache erhielt Gomringer, Jahrgang 1980, “ als erste Vertreterin der Kunstform* Lyrik“ und als „seine mit Abstand jüngste Trägerin“. (…) Monströs erschienen so manchem auch die Kunstaktionen von Wolfgang Flatz. Im Flatz Museum in Dornbirn sind Nora Gomringer und das Wortart Ensemble am 16. Mai in der Reihe „Lyrik bei Flatz“ zu Gast. / Petra Nachbaur, DER STANDARD, 15.5.
*) Für diesen Versuch, ein garstiges Fremdwort zu ersetzen, verdiente der Grimm-Preis auc den Grimm-Preis. (Schade nur, daß sie „Lyrik“ durchließen.)
schwäbischen Hütte. Hier zB:
Zum Geburtstag ein kurzes Gedicht: „Du bist 50 – ich bin’s noch nicht!“ Alles Liebe nach Zimmerbach wünscht die Weltstadt Lorch
Das unpoetisch, aber auch nett:
Hallo Schatz! Danke für 10 Jahre Ehegatten-Splitting!
Unter dem Motto «Es gibt keine Schweizer Literatur. Es gibt nur Schweizer Literaturen» hat Bundesrat Alain Berset am Donnerstag in Solothurn die ersten Schweizer Literaturpreise verliehen. Sie gingen an Erica Pedretti, Fabio Pusterla, Jean-Marc Lovay und das Übersetzungs-Festival Babel.
Die 1930 in Mähren geborene, auf Deutsch schreibende Erzählerin Pedretti, der 1957 geborene Tessiner Lyriker Pusterla und der 65-jährige Walliser Romancier Lovay erhalten für ihr Gesamtwerk je 40 000 Franken. Das Festival Babel in Bellinzona erhält gleich zwei Preise, den für Übersetzung und den für Vermittlung.
Wie der Vorläufer der Auszeichnung, der Schillerpreis, hat auch der Schweizer Literaturpreis zum Ziel, sprachgrenzenüberschreitend die Vielfalt zu fördern, wie Kulturminister Berset in seiner Festansprache betonte.
«Ohne Vielfalt würde die Schweiz nicht existieren. Die Vielfalt ist nicht Einheit. Sie erweitert die Horizonte», sagte er in seiner dreisprachigen Rede. (…)
Die Preisverleihung bildete den Auftakt zu den Solothurner Literaturtagen, die am Freitag beginnen. Sie enden am Sonntag wiederum mit einem Festakt: Franz Hohler darf dann den Solothurner Literaturpreis entgegennehmen. / NZZ 9.5.
Fabio Pusterla, geboren 1957 in Mendrisio, ist einer der ganz grossen Lyriker im italienischen Sprachraum. Er lebt in Norditalien und unterrichtet in Lugano am Gymnasium. Er veröffentlichte seit 1985 mehrere Gedichtbände, die mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurden. Er ist zudem Essayist und ein hervorragender Übersetzer aus dem Französischen und dem Portugiesischen und generell ein grosser Akteur in der Kulturszene. Aus dem Französischen hat er ein Grossteil des Werks von Philippe Jaccottet übersetzt. / srf.ch 4.4.
New Anthology Celebrates ‚Ascent‘ of African-American Poets
Jeffrey Brown talks with longtime literary editor Charles Henry Rowell about his passion for promoting undiscovered and underappreciated African-American poets and artists. His latest effort is a new anthology called „Angles of Ascent.“
Durs Grünbeins Bücher werden viel gelobt und viel gescholten. Rezensent Michael Opitz meint, in dem neuen Band „Koloss im Nebel“ gehe es „darum , den Blick zu schärfen und das Gehör zu schulen“. Seine Besprechung im DLF beginnt mit dem Eingangsgedicht
Interieur mit Eule I
Mond scheint ins Zimmer. Nichts ist real.
Jeder Augenblick unergründlich, die Welt
Kolossales Echo im Labyrinth der Sinne.
In der Hand eine Münze – mein Talisman.
Siebzehn Gramm Silber, reines Symbol.
Eule, erleuchte mich, öffne die Augen.
Tier auf der Tetradrachme aus Attika, hilf.
und endet:
In „Koloss im Nebel“ begegnet man einem Poeten, der, als genauer Beobachter, sehr behutsam in einem Terrain ausschreitet, das Gefahr läuft zu verschwinden. Grünbein sieht und benennt die Bedrohungen. Er tut es selten direkt, weil ihm diese Position lyrischen Sprechens nicht angemessen erscheint. Aber die großen Bögen, die er in seinen Gedichten zwischen Antike und Moderne zu spannen versteht oder seine Dinggedichte, die sich Zartestem nähern, erheben Einspruch gegen den Mahlstrom der Zeit. Inmitten einer Geräuschkulisse, die versessen darauf hört, wie der Geldstrom fließt, stören die leisen Töne, die Durs Grünbein anstimmt. Doch gerade das macht den Wert eines gelungenen Gedichts aus – und solche Gedichte gibt es in diesem Band zu entdecken, der ein großes Lesevergnügen ist.
Durs Grünbein: Koloss im Nebel. Gedichte. Suhrkamp Verlag. Berlin 2012. 225 Seiten. 25,00 Euro.
Das 14. poesiefestival berlin fragt nach den Orten der Dichtkunst, nach der „Heimat Poesie“. Vom 7.-15. Juni 2013 präsentiert die Literaturwerkstatt Berlin in der Akademie der Künste am Hanseatenweg die Bandbreite und Vielseitigkeit internationaler zeitgenössischer Dichtkunst.
Zu Gast sind u.a. Christian Bök (Kanada), Breyten Breytenbach (Südafrika), TJ Dema (Botswana), Oswald Egger (Südtirol), Kosal Khiev (USA/Kambodscha), Ursula Krechel (Deutschland), Ise Lyfe (USA), Nikola Madzirov (Mazedonien), Luis García Montero (Spanien), Don Paterson (UK), Tomaž Šalamun (Slowenien), Ana Tijoux (Chile), Natan Zach (Israel) und Adam Zagajewski (Polen).
Hier das komplette Programm.
Kartenvorverkauf
Vorverkauf in der Akademie der Künste
Tel 030. 200 57-1000/-2000
Hanseatenweg 10, 10557 Berlin-Tiergarten
Pariser Platz 4, 10117 Berlin-Mitte
Täglich 10:00–19:00
Im Internet unter: www.adk.de oder www.poesiefestival.org
Festivalpass, gültig für alle Veranstaltungen:
60 EUR/40 EUR, erhältlich in der Akademie der Künste.
Ort
(soweit nicht anders angegeben):
Akademie der Künste
Hanseatenweg 10
10557 Berlin-Tiergarten
S-Bahn Bellevue / U9 Hansaplatz/ Bus 106
Informationen
Literaturwerkstatt Berlin
Tel 030. 48 52 45 0
www.literaturwerkstatt.org
„Hitomaros letzte Liebe“ ist kein Roman, sondern ein empfehlenswerter Aufsatz des Japanologen André Wedemeyer (1875-1958) über den Dichter Kakinomoto-no Hitomaro, der im 7. und 8. Jahrhundert lebte und als einer der „6 berühmten Dichtergenien“ verehrt wird.
Damals schrieb man in einer der kompliziertesten Schreibsprachen der Welt, die viele verschachtelte Sprachspiele erlaubte. Was für Dichter und Leser damals ein reizendes Spiel bedeutete, wäre für uns heute völlig unverständlich wenn es nicht Generationen von Erklärern gegeben hätte.
Auch deutsche Gelehrte haben sich dem Verständnis altjapanischer Dichtkunst gewidmet und Großes auf diesem Gebiet geleistet. André Wedemeyer ist einer von diesen. Völlig zuhause in den Schatzkammern zweier Kulturen, der deutschen und japanischen, sah er mehr als viele andere und konnte es auch schöner herüberbringen. / Jan Kellendonk, Lokalkompaß
(Der Aufsatz mit den Übersetzungen hier zum Download)
Auszug
Dem Langgedicht hat Hitomaro zwei Kurzgedichte beigegeben, von denen das erste in der Textüberlieferung in zwei Fassungen erscheint, so daß hier drei Gedichte vorliegen.
lhami no ya
ko-no-ma YOl’i
Takatsunu yama no
aga furu sode wo
imo mitsuramu ka?In Iwami noch
aus der Waldlichtung
vom Berg Takatsuno
den ich geschwenkt, den Ärmel,
ob die Liebste ihn wohl sah?Ihami naru
ko-no-ma yo mo
Takatsunu yama no
aga sode furu wo
imo mikemu kamo!In Iwami, hier,
aus der Lichtung selbst
vom Berge Takatsuno
das Schwenken meines Ärmels,
sie hat’s gewiß gesehn, ach!Sasa ga ha ha
midaredomo,
mi-yama mo saya ni
are ha imo omofu,
wakare kinureba.Bambusgrasblätter
flimmern zwar, aber
auf dem Berg auch hellschimmernd
ich gedachte der Liebsten,
weil ich ja vom Abschied kam.
Arbeitsstipendien 2013 an Schriftstellerinnen und Schriftsteller vergeben
Berlin, den 22.04.2013
Auch in diesem Jahr wird die Kulturverwaltung des Berliner Senats an 13 in Berlin lebende Autorinnen und Autoren Arbeitsstipendien in Höhe von insgesamt 156.000 € vergeben. Die Stipendiaten erhalten ein sechsmonatiges Stipendium in Höhe von 12.000 € (Monatssatz 2.000 €).
Die diesjährigen Stipendiatinnen und Stipendiaten sind:
Konstantin Ames, Maxim Biller, Rabea Edel, Gerhard Falkner, Patrick Jon Findeis, Günter Herburger, Lioba Happel, Dr. Thomas Hettche, Dr. Gabriela Hift, Georg Leß, Thorsten Palzhoff, Tom Schulz und Ellen Wesemüller.
Der Jury zur Vergabe der Arbeitsstipendien gehörten dieses Jahr an: Verena Auffermann, Ulrike Baureithel, Tom Bresemann, Gregor Dotzauer, Christian Hippe und Dr. Dieter Stolz.
Die Jury hatte über 343 Bewerbungen zu entscheiden.
Die Stipendiatinnen und Stipendiaten werden sich und ihre Arbeiten im Rahmen einer vom Literaturforum im Brecht-Haus organisierten Veranstaltung Ende Oktober oder Anfang November 2013 im Berliner Ensemble präsentieren. Der Termin wird der Öffentlichkeit vorher bekannt gegeben.
Diktionär: Konkrete Poesie
Unterm Anfang
überspielt die Schrift
Wolken aus trautem Anfang.
Anfangsbilder sind Schäfchen
aus glaswolligem
Sprechen.
Zählen, erzählen,
Buchstabenbuchstützen.
Ich war zugegen,
als unter Sprechern und Schreibern
der Stoff geteilt wurde.
Stoff, niemandes Zuständigkeit,
ihm ward Licht zu-
teil, das sich
morgens mittags abends nachts
gegen Ziffern wirft.
Dabei kam zutage:
die Nacht.
Nah der Nebelgrenze
unterkühlt das Wort
alle Wasser.
Zweifel, nicht Scheitern.
Die Inwendigkeit
unter Verzicht genommen.
Das Wildern.
das nichts weiß
von der Wildnis.
Angelika Janz (1993)
Zuletzt:
Wie repräsentativ ist das und wessen Sicht wird da repräsentiert? Abschnitt aus dem Wikipedia-Artikel „Deutsche Literatur“
Rumäniendeutsche Literatur [Bearbeiten]
Der meistgelesene zeitgenössische rumäniendeutsche Autor, der in Rumänien wirkt, ist Eginald Schlattner. Mittlerweile in Deutschland schreibt die Banater Autorin Herta Müller.
Vorher wirkte Adolf Meschendörfer in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Kronstadt.
Obwohl die meisten deutschsprachigen Menschen aus Rumänien ausgewandert sind, hat sich im Banat eine neue Literaturgruppe Die Stafette zusammengefunden, aus der neue deutschsprachige Autoren, die die Rumäniendeutsche Literatur weiterführen, hervorgehen könnten.
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