Kategorie: Nordamerika

84. Scott McKenzie (1939-2012)

Er hatte nur einen Hit, aber was für einen! Alle werden ihren Text so oder ähnlich beginnen lassen, alle, die heute vermelden müssen, dass Scott McKenzie gestorben ist, der Mann, der einen der bekanntesten Songs der Popgeschichte veröffentlichte: „San Francisco“. Wer kann diese Zeilen nicht… Continue Reading „84. Scott McKenzie (1939-2012)“

81. American Life in Poetry: Column 387

BY TED KOOSER, U.S. POET LAUREATE One of my favorite poems is by Ruth Stone, about eating at a McDonald’s, and I have myself written a poem about a lunch at Arby’s. To these fast-food poems I now propose we add this fine one… Continue Reading „81. American Life in Poetry: Column 387“

59. American Life in Poetry: Column 386

BY TED KOOSER, U.S. POET LAUREATE A while back, we published a poem about a mockingbird, but just because one poet has written a poem about something, he or she doesn’t hold rights to the subject in perpetuity. Here’s another fine mockingbird poem from… Continue Reading „59. American Life in Poetry: Column 386“

58. Salat

Calwer Hermann-Hesse-Übersetzerpreis 2012Der Klang der Sprache Die amerikanische Übersetzerin Susan Bernofsky hat Hermann Hesses Erzählung Siddhartha ins Englische übersetzt. Außerdem hat sie unter anderem Paul Celan und Robert Walser ins Deutsche übertragen. Ihre Übersetzungen folgten der Musikalität der Ausgangstexte, heißt es in der Begründung… Continue Reading „58. Salat“

56. American Life in Poetry: Column 385

BY TED KOOSER, U.S. POET LAUREATE I am very fond of poems that don’t use more words than they have to. They’re easier to carry around in your memory. There are Chinese poems written 1300 years ago that have survived intact at least in… Continue Reading „56. American Life in Poetry: Column 385“

25. Das wollen die Leute nicht verstehen

Im Laufe unseres Briefwechsels fragte ich Pound, was er an einer bestimmten Stelle gemeint hatte. Er schrieb zurück, er hätte dies oder jenes gemeint. Ich antwortete ihm frech, wie ich damals war, wenn er es gemeint hätte, hätte er es jedenfalls nicht geschrieben. Prompt… Continue Reading „25. Das wollen die Leute nicht verstehen“

24. American Life in Poetry: Column 384

BY TED KOOSER, U.S. POET LAUREATE It would be nice if we could all get one last ride through a part of our lives we’d left behind. Patrick Phillips, who lives in Brooklyn, is our guide and pilot in this fine poem. Elegy with… Continue Reading „24. American Life in Poetry: Column 384“

21. Kerouac und Ginsberg

Ginsberg und Kerouac hatten sich an der Columbia University in New York als junge Männer kennengelernt und schon bald ihre regulären Studien vernachlässigt, um in regem Austausch in einem grösseren Kreis von Gleichgesinnten nach sprachlich-literarischen Ausdrucksmöglichkeiten für das zu suchen, was sie antrieb und… Continue Reading „21. Kerouac und Ginsberg“

11. Eigentum

Bob Dylan hat seit jeher eine entspannte Einstellung zum geistigen Eigentum. In seiner Jugend schickte er dem „Herzl Herald“, einer jüdischen Sommercamp-Zeitschrift, ein Gedicht mit dem Titel „Little Buddy“. Er hatte es Zeile für Zeile beim Countrysänger Hank Snow abgekupfert. Dessen ungeachtet setzte er… Continue Reading „11. Eigentum“

5. Auf Erfolgskurs

Auch im Dschungel der „Kleinverlage“ brauchts Ordnung, deshalb beginnt der Artikel von Christina Eickhorn so: Literaturkritiker Michael Braun hält ihn für den „derzeit wirkungsmächtigsten unabhängigen Lyrikverlag im deutschsprachigen Raum“. Den Luxbooks-Verlag mit Sitz in Wiesbaden. Darin heißt es: Das erste Programm erschien dann im… Continue Reading „5. Auf Erfolgskurs“

106. Handwritten

Mitte der Fünfzigerjahre trug der amerikanische Dichter Allen Ginsberg erstmals sein bekanntestes Gedicht „Howl!“ vor. Das dreiteilige Poem spritzt so viel Gift wie die wildesten Rock-’n‘-Roll-Songs, die damals aus den Radios brüllten. Was manchen bloß wie selbstbezügliche Glosse anmutete, war eine konzise Reflexion der… Continue Reading „106. Handwritten“

100. totsein ist gut in amerika

In der zeitgenössischen Lyrik gibt es immer noch ein wichtiges Spannungsfeld, nämlich dass ein Dichter in sich hineinhorcht, dass er versucht, sich bis in die Nervenfasern zu spüren, um empfindsam seine Umwelt in sich aufzunehmen. Und dass er dann im Ausdruck seines Gedichts ein… Continue Reading „100. totsein ist gut in amerika“

77. Shortlist der Forwardpreise

Der mit  £10,000 dotierte Forward-Preis für den besten Gedichtband des Jahres ist einer der wichtigsten Lyrikpreise des UK. Unter den bisherigen Preisträgern waren Don Paterson, Seamus Heaney, Carol Ann Duffy und Ted Hughes. Jetzt wurde die shortlist veröffentlicht. Die Jury, zu der die Lyriker… Continue Reading „77. Shortlist der Forwardpreise“

65. Vom Überleben der Lyrik

John Timberman Newcomb glaubt, daß die Lyrik in den letzten Jahren an Ansehen verloren habe. In der Einleitung zu seinem neuen Buch How Did Poetry Survive? The Making of Modern American Verse (University of Illinois Press) meint er, die amerikanische Lyrik habe sich „“von der modernen… Continue Reading „65. Vom Überleben der Lyrik“

59. Hasenkolonien

Oberflächlich betrachtet geht es der Poesie gar nicht so schlecht. Die kleinen Lyrikverlage – kookbooks in Berlin, der Wiesbadener Lux Verlag, der Poetenladen in Leipzig – vermehren sich wie Hasenkolonien. mehr in der Art in einem offenbar unter die Oberfläche blickenden Text von Joachim… Continue Reading „59. Hasenkolonien“