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Mit ihrem Gedichtband „Mein lieber Fisch“ hat Arezu Weitholz das schwierige Feld der Lyrik aufgelockert. Die ehemalige Journalistin schreibt in Berlin-Kreuzberg an ihrem nächsten Buch und arbeitet seit Längerem mit Herbert Grönemeyer zusammen. / Bettina Ritter, DLR 11.8.
Dieser Dichter hat eigentlich Angst, die Dinge zu benennen, und es gelingt ihm, diese Angst auch uns einzuflößen. Wie besessen holt er Wörter hervor, welche zwar nicht die Dinge sind, aber doch so nahe bei ihnen, dass sie stellvertretend deren Härte, Geruch, Farbe und… Continue Reading „65. Angst, die Dinge zu benennen“
Albert Hofmann, der Erfinder des LSD, und der konservative Schriftsteller Ernst Jünger lernten sich 1949 kennen. Nach gemeinsamen Experimenten mit der halluzinogenen Droge schrieb Jünger das 1952 erschienene Buch ‚Besuch auf Godenholm‘. Hofmann veröffentlichte seine Erinnerungen an die Versuche erstmals 1979 in ‚LSD mein… Continue Reading „64. Ernst Jüngers erster LSD-Trip“
Aus London kommend breitet sich seit dem iPad-Start unter jungen Autoren eine Mode aus, ein radikales Retro-Experiment für potentielles Schreiben: Sie kaufen sich Olivettis und andere Schreibmaschinen aus der ersten Hälfte des zurückliegenden Jahrhunderts. Dann berichten sie mit glänzenden Augen von ihren Schreibexperimenten jenseits… Continue Reading „63. Tippfehler“
Während der Zeremonie trugen die Islamisten Gedichte und Gesänge vor, die den Märtyrer-Tod verherrlichten. / Bild
Nüchtern kommentiert sie im Zeugenstand am Kieler Landgericht: „Gedichte sind nicht geschickt worden.“ / Wedel-Schulauer Tageblatt
„Ich bin in der Anstalt – Fusznoten zu einem nichtgeschriebenen Werk“ heißt das neue Buch der österreichischen Dichterin, erschienen bei Suhrkamp. Beim MDRein Gespräch, das Michael Hametner mit der Autorin führte. Friederike Mayröcker ist eine der ganz großen Sprachkünstlerinnen und das schon seit mehr… Continue Reading „57. Beschwörerin der Worte“
In dem Sterbehaus des Dichters, Zeichners und Cineasten Jean Cocteau, das jetzt in ein Museum verwandelt wurde, lebt sein Geist fort, berichtet Marc Zitzmann aus Milly-la-Forêt bei Paris. Zitat: Es ist erstaunlich, wie ein Mann, der den «Künstler» bis zur Karikatur verkörperte (er traute sich z.… Continue Reading „56. Jean Cocteau“
Oswald Eggers „Die ganze Zeit“ ist – salopp gesprochen – ein Ziegel. 741 Seiten in zinnoberrotes Leinen gebunden – ohne Genrebezeichnung: Das Buch ist kein Roman, kein Gedicht oder Epos, kein Traktat. Selbst im Vergleich zu früheren Arbeiten wie die umfangreiche „Herde der Rede“… Continue Reading „52. „Simultanität, Glossolalie, Bedeutungen statt Bedeutsamkeit““
Der Literaturpreis der Stadtsparkasse Düsseldorf geht in diesem Jahr an den in der Eifel geborenen Schriftsteller Norbert Scheuer. Der 59-Jährige schreibt Erzählungen, Gedichte und Romane, in denen meist die Menschen seiner unmittelbaren Heimat im Zentrum stehen. … Der Literaturpreis der Stadtsparkasse Düsseldorf ist mit… Continue Reading „51. Norbert Scheuer erhält Literaturpreis der Sparkasse Düsseldorf“
Sein besonderer Blick auf geschichtlich geprägte Landschaften, die die Gegenwart in einem anderen Licht erschienen ließ, machte ihn zu einem zentralen Poeten in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts. Wie von den Gedichten Ingeborg Bachmanns und Paul Celans gingen von seiner „sinnlich vollkommenen Rede“… Continue Reading „50. Bobrowski“
Gut zu wissen, dass es ihn gibt, diesen wundergläubigen Mario Wirz, den Schauspieler, Autobiographen, Erzähler und Poeten. In seinem fünften Gedichtband sind die Lebenszeichen des einst fast Totgesagten milder geworden und nachdenklicher. Aber noch immer wirken die Verse des Schwärmers wie Anleitungen zum Leben… Continue Reading „49. Anleitungen zum Leben“
Die neun Kapitel sind klar geometrisch geordnet. Da denkt Hefter nach über die Schule des Tanzes, schreibt ein fein gegliedertes „Buch des Körpers“, überrascht mit einem „Pflanzenporno“, mit „Vierschanzengedichten“ über das Skispringen und einem „Handbuch der Pomologie“. Von den seltenen Apfelsorten, die Michael Hamburger… Continue Reading „48. „Artige Wortmauserei““
Der Basler Verleger Urs Engeler, der unter seinem Namen rund 15 Jahre lang ein so verdienstvolles wie hermetisches poetisches Programm konzipierte und darüber nicht nur Geld, sondern schließlich auch die Lust am Weitermachen verlor, dürfte einen Sinn für beide Positionen haben. Was er jetzt… Continue Reading „47. Liederlich“
– nämlich der Lyriker und Rezitator – wird am 29. August zum Abschluss der Internationalen Sommerserenaden im Odeon der SMTT in Sindelfingen präsentiert. / szbz
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