Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Crauss. männer sind also wie eine pfütze: die nähe zur gosse lässt sie erst glänzen. das öl macht aus verachtung achat. Aus: A. Kasnitz / C. Wenzel (Hrsg.): Westfalen, sonst nichts? Eine Anthologie. Köln: [SIC] Literaturverlag + parasitenpresse, 2013, S. 41 Das Gedicht erschien… Continue Reading „O. T.“
Niki Chalkiadaki Familienuntergang Verben sind verloren gegangen in diesem Haus, seltene Verben, die küssten uns einst auf die Stirn, und brachten uns ins Bett. Sie sind nicht mehr hinter dem Sofa, in den Schubladen, im Kleiderschrank; sieh, wenn Mama sie findet beim Auflesen der… Continue Reading „Familienuntergang“
RENATE RASP (Renate Rasp-Budzinski; * 3. Januar 1935 in Berlin; † 21. Juli 2015 in München) Suffragetten rissen uns ein neues Fenster auf, und ein frischer Wind wehte mit den Blättern in die guten Stuben, wirbelte den Staub von Büchern, Sonne schien in Ecken,… Continue Reading „Suffragetten“
Mit Gedichten kann man viel machen – das ist das Gute daran. Man kann sie zum Beispiel lieben, hassen, bekämpfen oder ignorieren. Verstehen und mißverstehen sowieso / sowieso nicht. Das Gedicht Schatten Rosen Schatten von Ingeborg Bachmann, das ich gestern hier gepostet habe, es… Continue Reading „So lallt sie noch immer“
Ingeborg Bachmann (* 25. Juni 1926 in Klagenfurt; † 17. Oktober 1973 in Rom) Schatten Rosen Schatten Unter einem fremden Himmel Schatten Rosen Schatten auf einer fremden Erde zwischen Rosen und Schatten in einem fremden Wasser mein Schatten
Zwei 19. Nahbellpreis-Gedichte von Sophie Reyer & Tanja Lulu Play Nerd G&GN-INSTITUT – Düsseldorf, den 21. Juni 2018 / Der Nobelpreis wird zwar nur „verschoben“ (wie viel Einfluss hat die königliche Änderung der noblen Statuten auf die Jury?), dafür wird der NAHBELLPREIS dieses Jahr… Continue Reading „NOBEL VERSCHOBEN – NAHBELL VERDOPPELT“
«Tausende von männlichen Alkoholikern haben eine Frau als Schutz zwischen sich und dem unkontrollierten Trinken Frauen haben diesen Vorteil nicht» Dagens Nyheter, 26. Juni 1977 Aus: Märta Tikkanen: Die Liebesgeschichte des Jahrhunderts. Roman in Gedichten. Deutsch von Verena Reichel. Reinbek: Rowohlt, 1981, S. 56
Elfriede Gerstl kleines morgen grauen mit angst erwachen gedanken bebrüten am tor des schlafs die sinne behüten die glieder liegen da wie ein kleid aus blei schnell aufstehen dann geht der spuk vorbei Aus: Elfriede Gerstl: alle tage gedichte. schaustücke. hörstücke. Wien/München:… Continue Reading „kleines morgen grauen“
Sándor Weöres AUTOBIOGRAFIE Für Imre Bori Was sollte schon sein: dies war mein Leben. Augen zu. Mund auf. Das dauernde Wunder. Aas. Schaum. Berge, die sich nicht erheben. Tal. Wiese. Sumpf. Blühender Holunder. Leben im Tod. Tod im irdischen Streben. Schwarzer Tag. Flackernde Nacht.… Continue Reading „Autobiografie“
Hannelore Becker (* 3. Januar 1951 Leipzig; † 12. Februar 1976 Berlin) Aus: Vier Autorinnen in der frühen DDR. Hrsg. u. kommentiert von Ines Geipel. Berlin: Transit, 1999, S. 241
Hannelore Becker (* 3. Januar 1951 Leipzig; † 12. Februar 1976 Berlin) Aus: Vier Autorinnen in der frühen DDR. Hrsg. u. kommentiert von Ines Geipel. Berlin: Transit, 1999, S. 223
Richard Pietraß (* 11. Juni1946 in Lichtenstein (Sachsen)) Aus: Richard Pietraß: Notausgang. Gedichte. Berlin u. Weimar: Aufbau, 1980
als Rechtshänder mit links schreiben – der Kopf denkt sich seinen Teil Hansjürgen Bulkowski
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