Kategorie: Österreich

16. zur kleinschreibung

zur kleinschreibung die kleinschreibung ermöglicht den ankauf dieses blattes auch dem leser, welcher der grossbuchstaben noch nicht mächtig ist. ich bitte den fortgeschrittenen leser um verständnis. *** Aus: Poesiealbum 267. Konrad Bayer. Berlin: Neues Leben 1989 (Mehr bei Fixpoetry, wo heute beginnend sechs Werktage lang von… Continue Reading „16. zur kleinschreibung“

12. Gerhard Rühm | CD-Presentation & Reading

Sunday 9th September Presentation of the new CD ‚Verlautbarungen‘ (Tochnit Aleph TA107) by Gerhard Rühm. The artist will be present and performing some pieces from the CD. Open 18:00 / Performance 19:00 (Please note we will ask for a 3 Euro donation) http://www.tochnit-aleph.com/ruehm Gerhard… Continue Reading „12. Gerhard Rühm | CD-Presentation & Reading“

126. Christine Lavant

Als ob das keine relevante lexikalische Information wäre! Der polnische Wikieintrag über Christine Lavant: Christine Lavant[edytuj] Christine Lavant, właśc. Christine Habernig, z domu Thonhauser (ur. 4 lipca 1915 w Groß-Edling, zm. 7 lipca 1973 w Wolfsbergu) – austriacka artystka i pisarka. Wybrana twórczość[edytuj] 1948: Das Kind. Erzählung 1948: Die Nacht an den Tag. Lyrik 1949: Das Krüglein.… Continue Reading „126. Christine Lavant“

119. Die erste Lesung

1963 fand im Wiener Café Hawelka die erste öffentliche literarische Lesung in Österreich statt: Elfriede Gerstl trug Gedichte vor, die sie unter dem Titel «Gesellschaftsspiele mit mir» gesammelt hatte. Die Jüdin, die, mit ihrer Mutter von Wohnung zu Wohnung fliehend, den Verfolgungen des Nationalsozialismus… Continue Reading „119. Die erste Lesung“

112. Poesia militans

Ecclesia militans Gegen alle Kirchenfeinde, Glaubensgegner, Ketzer arg, Publizierte Pater Rožeń eine Schrift, An die hundert Bogen stark; Fester Einband und dazu Metallbeschlag – – Damit schlägt er alle tot, gar keine Frag‘! Karel Havliček Borovský (1821-1856) Deutsch von Eduard Albert In: Slavische Anthologie.… Continue Reading „112. Poesia militans“

92. Zwei Frühvollendete

Buchebners zweite Inspirationsquelle ist, wie man in dem wunderbaren Sammelband ich die eule von wien nachlesen kann, weitaus verblüffender. Der Dichter, lose verankert in dem Literatenzirkel um den Wien-Heimkehrer Hermann Hakel, verehrt den US-Beat-Poeten Allen Ginsberg. Ihm denkt er die Rolle des Erlösers zu: „ginsberg wo… Continue Reading „92. Zwei Frühvollendete“

87. Pflicht zum Protest

Elfriede Jelinek hat einen klugen Text der Solidarität geschrieben: Ich habe lange überlegt, wie ich mich mit den Pussy Riot solidarisch erklären könnte. Ich habe sogar einen kleinen Text geschrieben, den ich in meine Homepage stellen wollte, ein Foto von mir selbst dazu, mit… Continue Reading „87. Pflicht zum Protest“

80. Das Fräulein und der Rowdy

In I, Coleoptile schlägt Cotten eine wieder andere Richtung ein. In diesem Projekt rücken ihr ironisches Spiel mit der Autorschaft und ihr Experimentieren mit der Form in den Hintergrund und machen Platz für einen intimistischeren Ansatz. Auf Wunsch des Verlegers John Holten schrieb Cotten zum ersten… Continue Reading „80. Das Fräulein und der Rowdy“

75. Bildstärke

In der arabischen Welt hat Lyrik einen anderen Stellenwert als bei uns. Man besitzt, ob Handwerker oder Ärztin, ob Politiker oder Straßenhändler, einen gewissen Fundus an auswendig gelernten Gedichten, die ganz selbstverständlich in Konversationen eingebaut werden. „Mein Baghdad ist ein Lied“ heißt es in… Continue Reading „75. Bildstärke“

70. Schönheit des nächtlichen Lyrik-Lesens

Die besondere Schönheit des nächtlichen Lyrik-Lesens besteht wohl in der Entlastung von der Bedeutsamkeit. Der Umgang mit Gedichten ist uns leider von den strengen Literaturlehrern in ganz besonderem Maß erschwert worden. Die „Interpretation“ oder die „Textanalyse“, die uns schon in der Schule als einzig… Continue Reading „70. Schönheit des nächtlichen Lyrik-Lesens“

54. Konrad-Bayer-Dossier

Nie zuvor hat das „Schreibheft“ so viel Sorgfalt und Mühe auf die bio­grafische Erschlie­ßung eines Schrift­steller­lebens verwendet. Frühere Hefte konzen­trierten sich auf kühle literatur­theoretische Exegesen und streng philo­logische An­nähe­rungen. Das Konrad-Bayer-Dossier trägt nun in seiner Collage persön­licher Dokumente, Erin­nerungen und Bild­zeug­nisse fast hagio­grafische Züge.… Continue Reading „54. Konrad-Bayer-Dossier“

45. Lyrische Protokolle

Mittlerweile hat der unermüdliche Herausgeber Helmuth A. Niederle einen weiteren Band mit Gedichten Davids ediert: „spurenelemente“. Wie viele Texte in Davids Gesamtwerk umschreiben und umkreisen diese 24 Gedichte eine Wahrnehmung der Welt, die aus kontemplativer Ruhe und klarer Beobachtung des Bewusstseins gespeist wird. Vier… Continue Reading „45. Lyrische Protokolle“

32. Korrespondenzen

Hinter der Idee zum Verlagsnamen stecke nicht nur ein literarischer Bezug (das Sonett „Correspondances“ von Charles Baudelaire), sondern auch eine ganz praktische Begegnung. Ich solle mal an die Pariser Metro denken, da stehe überall „correspondance“ für die Verbindungen/Umsteigemöglichkeiten in den einzelnen Metro-Stationen, die die… Continue Reading „32. Korrespondenzen“

19. Himmelswortkunst

Über den Dichter Peter Waterhouse – anlässlich der Verleihung des Großen Österreichischen Staatspreises für Literatur: Seit seinen literarischen Anfängen, seit mehr als 30 Jahren, beschäftigt sich der 1956 in Berlin geborene, zweisprachig aufgewachsene Peter Waterhouse mit Sprache. Der Name der Sprache, Konstruktives Verfahren und süße Bestimmung,Gemeinschaft der Sätze, Ins… Continue Reading „19. Himmelswortkunst“

57. Ernst Goll

Er war ein aufstrebender Lyriker, verkehrte in höchsten Künstlerkreisen – und zerbrach noch vor der Veröffentlichung seines ersten Gedichtbandes am Leben. Ernst Goll stürzte sich am 13. Juli 1912, gerade einmal 25-jährig, aus einem Fenster der Grazer Universität. „Wir haben wahrscheinlich an ihm einen… Continue Reading „57. Ernst Goll“