Kategorie: Italien
Veröffentlicht am 13. Februar 2026
von lyrikzeitung
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132 Wörter, 1 Minute Lesezeit. Lalla Romano Ein tiefer Klang ist im BlutIch wußte es seit deine Hände die meinen zum ersten Mal streiftenVon jenem Tag an hörten wir es wie einen Wind aufsteigen mit dem Brausen einer Orgel bis uns, endlich gezähmt, beugte… Continue Reading „Ein tiefer Klang ist im Blut“
Kategorie: Italien, ItalienischSchlagworte: Ein tiefer Klang ist im Blut, erotische Gedichte Italien, Gino Chiellino, Gino Chiellino Übersetzung, italienische Liebeslyrik, italienische Lyrik 20. Jahrhundert, Lalla Romano, Lalla Romano Gedicht, Liebesgedicht Italienisch Deutsch, Un suono profondo è nel sangue
Veröffentlicht am 21. Dezember 2025
von lyrikzeitung
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Nichts
ist so wie es ist ist
unerschütterlich so wie es ist
ist so wie es gekommen ist
ist so wie es kommen mußte
Kategorie: Deutsch, Italien, RumänienSchlagworte: Dieter Schlesak, Druckhaus Galrev, existenzielle Lyrik, Gedicht des Tages, Landsehn, Lyrik der 1990er Jahre, Negation, ontologische Lyrik, philosophische Lyrik, Sein und Nichts, Und alles ist so wie es ist, Wiederholung in der Lyrik
Veröffentlicht am 20. Juni 2025
von lyrikzeitung
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Ist Mars in den Bädern? Lebt wohl, Heerlager.
Badet selbst Mars? Fort mit euch, all ihr Kriege.
Ist Venus bei ihm? Friede, sei uns gegrüßt.
Das nämlich verlangt Federigos Schicksal.
Kategorie: Italien, LateinSchlagworte: / blandos Martiolo tuo susurros / fac et delitias libidinesque, / misce et suavia, / mollis illecebras decoro amanti, / mox tinge ambrosio liquore fessum, / somnus quo placidus per ossa serpat / et belli rapidus furor quiescat: / hoc, 1429-1505: Baiae. Zwei Bücher Elfsilber. Berlin: Verlagshaus Berlin, 2016 (Edition ReVers 04), adesto: / Hoc sors imperat ipsa Federici. / Tu vero, all ihr Kriege. Ist Venus bei ihm? Friede, aus: Giovanni Gioviano Pontano, bald dem Müden Ambrosia zu geben, bella: / Cumque illo est Cytherea? Pax, castra: / Marsne et ipse lavat? Valete, dass ihm tiefer Schlaf durch alle Glieder schleicht und der Wahnsinn des Krieges zur Ruhe kommt: Darum, du Süße des Himmels, dulce coeli / et terrae decus, einzige Linderung, Giovanni Gioviano Pontano, hoc te rogat ipse Federicus., iunge dulce murmur; / his lusus adhibe beatiores, kleine Venus, lass alles genüsslich und begehrlich sein, mische süßes Flüstern in deine Küsse; zu diesem Spiel noch seligere Spiele, sei schmiegsam deines Geliebten Verlockung, sei uns gegrüßt. Das nämlich verlangt Federigos Schicksal. Du, Tobias Roth, umschmeichle den kleinen Mars mit Gesäusel, unicum et levamen, Venerilla, Zierde der Erde
Veröffentlicht am 6. Mai 2025
von lyrikzeitung
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Was gibt’s im Paradies? Wohl kaum Affären,
Nur Frauen, schwärzer noch als Pech und Ruß,
Nur Greisinnen, von denen Flechten zehren.
Dem Geist bleibt, so umringt, nichts als Verdruß.
Veröffentlicht am 25. März 2025
von lyrikzeitung
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Mein Mùrtola, mal unter Brüdern:
Ist das gerecht, hier das Sensibelchen zu spielen,
Wo alle meine Mühen darauf zielen,
Dass du unsterblich wirst in meinen Liedern?
Das ist doch mehr, bei richtigem Betracht,
Als hättest du´s zum Kardinal gebracht;
Denn ein berühmtes Ei sein bringt mehr Ehre
Als irgend so´ne Dutzendkarriere.
Veröffentlicht am 6. März 2025
von lyrikzeitung
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Noch süßer ist Dein Angesicht als Wein,
So blank, als kroch die Schnecke drüberhin,
Und zierlicher kann keine Rübe sein,
Und Zähne weiß, wie Pastinaken, drin!
Du nähmst sogar den Papst so für dich ein ….
Veröffentlicht am 18. Oktober 2024
von lyrikzeitung
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Deshalb schreibe ich:
weil ich vergänglich bin und die Vergänglichkeit
ist das einzige Heilmittel, das ich besitze
Veröffentlicht am 8. September 2024
von lyrikzeitung
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Wenn wir schon bei den hohen Zahlen sind. Ariost, der Shakespear der Italiäner. Er ging sehr früh von dem Studium der Jurisprudenz, welcher ihn sein Vater widmete, zur Dichtkunst über. Er ging zu dem Herzog Alphons von Ferrara, der ihn zweimahl zu Gesandtschaften an… Continue Reading „Ariost 550“
Veröffentlicht am 24. Juli 2024
von lyrikzeitung
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Die Nacht
am Abend,
Mond-hell
wie am Tag.
Veröffentlicht am 13. Mai 2024
von lyrikzeitung
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Er komponierte Unerhörtes, Ungehörtes,
Stücke, die heute in irgendeiner Truhe liegen,
Makulatur geworden. Vielleicht erfindet jemand
sie unbewußt neu
Veröffentlicht am 15. Februar 2024
von lyrikzeitung
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Es klingen in deinen dorischen Säulen
noch jüngste Meißelschläge nach.
Und die bronzene Siegesquadriga
riecht eher nach Krupp als nach Samothrake
#PaoloBuzzi
Veröffentlicht am 9. März 2023
von lyrikzeitung
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Umberto Saba (* 9. März 1883 in Triest , Österreich-Ungarn ; † 25. August 1957 in Gorizia) MEINE GEDICHTE Das liebe Karlchen sagte; »Ich seh schon, er muß sie wirklich machen.« Ich muß, so wie die Henne das Ei legt. Dies sagte mir einmal meine… Continue Reading „Er muß sie wirklich machen“
Veröffentlicht am 21. November 2022
von lyrikzeitung
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Nach dem Langen, Schweren mal wieder etwas Kurzes, Leichtes. Obwohl die Manieristen auch nicht immer kurz und leicht sind. Dies ist es aber schon und hat es trotzdem in sich (auch abgesehen von der unkorrekten Metapher). Giambattista Marino (* 14. Oktober 1569 in Neapel; † 25. März 1625 ebenda) Das Wunderbare… Continue Reading „Das Wunderbare“
Veröffentlicht am 18. Oktober 2022
von lyrikzeitung
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Andrea Zanzotto (* 10. Oktober 1921 in Pieve di Soligo; † 18. Oktober 2011 in Conegliano) … werde ich euch so gut es geht und im Vertrauen ein sehr heiteres Gedicht vorlesen, das das Thema von Leopardis Quiete dopo la tempesta (Ruhe nach dem Sturm)… Continue Reading „In meinem Dorf“
Veröffentlicht am 10. Oktober 2022
von lyrikzeitung
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Dante Alighieri (* Mai oder Juni 1265 in Florenz; † 14. September 1321 in Ravenna) ALLEGORIE Mein Lied, ich glaube, daß es Wenige sind, Die deinen Sinn genau verstehen werden, So dunkel sprichst du und so mühevoll. Wofern es etwa dir begegnen sollte, Daß du vor solche Leute treten mußt,… Continue Reading „Achtet wenigstens auf die Schönheit“
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