Kategorie: Deutschland

53. Gegenstrophe 4

Braun, Michael / Dittmer, Kathrin / Rector, Martin (Hg.) Gegenstrophe 4 Blätter zur Lyrik 4 2012, 100 Seiten, Broschur ISBN 978–3–86525–286–9 Preis: 12,00 € »Gegenstrophe. Blätter zur Lyrik« erscheint jährlich im Herbst als Forum für Lyrik und Lyrikrezeption. Unter der Rubrik »Premiere« bietet es… Continue Reading „53. Gegenstrophe 4“

51. Nikolaus Dominik und Arnold Leifert gestorben

Mit Nikolaus Dominik und Arnold Leifert sind in den vergangenen Tagen zwei Lyriker gestorben, deren Gedichte seit vielen Jahren in Anthologien, Zeitschriften und Einzeltiteln veröffentlicht wurden. Für den 1951 in Amberg geborenen Nikolaus Dominik waren nach eigenen Bekundungen die Lust am Sprachexperiment und der spielerische Umgang mit dem Wort… Continue Reading „51. Nikolaus Dominik und Arnold Leifert gestorben“

49. „Leicht hat es die Lyrik nicht,“

und fast versteht man warum, wenn man weiterliest: … sich Gehör zu verschaffen auf dem belebten Platz zwischen Theater und Tinguely-Brunnen. Das Plätschern des Wassers, die Tram, die in kurzen Abständen vorbeifährt, das Klingeln eines Handys, das Stimmengewirr der Leute. Immer wieder dringen Alltagsgeräusche… Continue Reading „49. „Leicht hat es die Lyrik nicht,““

48. Google

Leute, die sich teure Anwälte leisten können, wie Bettina Wulff und Sascha Lobo*, versuchen uns einzureden, daß Google die Wurzel des Bösen ist. (Im Fall Wulff: bis vorgestern wußte ich nichts von irgendwelchen Gerüchten um diese Dame, sie selber hat es mir serviert und… Continue Reading „48. Google“

47. Stadtschreiberin

Barbi (Barbara) Marković war Grazer Stadtschreiberin. Zum  1. September 2012 geht das Amt  an Dana Ranga, die nun für ein Jahr das Cerrini-Schlössl bewohnen darf. / literaturhaus graz

44. Dürener Förderung

Die Stadt Düren hat einen Namen in der Kunstförderung. Eine private Stiftung vergibt u.a. Stipendien an junge Künstler, die 2 Jahre lang jeden Monat 1250 Euro erhalten und, man höre, „Die Stipendiaten sollten möglichst im Umkreis von etwa 1.000 km von Düren leben und… Continue Reading „44. Dürener Förderung“

38. Reappropriation der Antike

Die griechischen Götter und Giganten waren die Superhelden der Antike. Wie ein monumentaler 3D-Comic erzählt der berühmte Pergamonfries ihre Geschichten. In Marmor gebannte Energie. Diese nimmt Gerhard Falkner mit Verve auf und bringt Bewegung ins Gedicht. Defragmentierung der alten Platten. Pulsierende Reappropriation statt Antikenkitsch.… Continue Reading „38. Reappropriation der Antike“

36. Traklpark

Danach muss man sich den kleinen Innsbrucker Traklpark, den der Autor – angezogen durch den Namen des verehrten Dichters – mit 21 Jahren für sich „entdeckte“ und dann wiederholt aufsuchte, als eine besonders dürftige Grünanlage vorstellen, ausgestattet mit einer Marmorplatte und einem eingraviertem Zweizeiler… Continue Reading „36. Traklpark“

33. Keine Krise?

Am Tag der Poesie auf dem Theaterplatz in Basel hauchen Schriftsteller, Rapper, Slam-Poeten, Lyriker und Dozenten der schwindenden Kunst der Poesie neues Leben ein, meint Cédric Russo, Tages Woche. Na, werden sie das schaffen? Die Veranstaltung ist höchst löblich, aber wenn es an einer… Continue Reading „33. Keine Krise?“

32. Wer weiß bis wann

„Ich könnte ja auch ein anerkannter deutscher Lyriker jetzt werden, mit meiner Naturlyrik und meiner uralten schlesischen Bauernahnenreihe, aber ich brächte es nicht über mich, auch nur stillschweigend mich fördern zu lassen von einem System, das für mich das wahrhaft teuflischste ist“, schrieb der… Continue Reading „32. Wer weiß bis wann“

31. Was macht Musik mit einem Gedicht?

Herr Eckels, was macht Musik mit einem Gedicht? Prof. Heiner Eckels: Ich versuche es mal mit einem Vergleich: Nehmen Sie ein Lied der Suleika nach dem Gedicht aus Goethes „West-östlichem Divan“. Das Gedicht wurde sowohl von Mendelssohn-Bartholdy als auch von Franz Schubert vertont. Beide… Continue Reading „31. Was macht Musik mit einem Gedicht?“

30. „Die Wörter sind da!“

Im anschließenden Gespräch mit der Radiojournalistin Silke Behl wird deutlich, wie befreiend die Produktion dieser Gedichte für Herta Müller sein muss. Sie setzt das Gesicht einer schnurrenden Katze auf, als sie erzählt, wie sehr sie das Ausschneiden und die Mechanik des Hin- und Herschiebens… Continue Reading „30. „Die Wörter sind da!““

29. Blonk & Schwitters in Karlsruhe

Donnerstag, 20.09.2012 | 19.30 Uhr Staatstheater Karlsruhe Kleines Haus Im Rahmen der 29. Baden-Württembergischen Literaturtage 2012  zwischen dem 20. und 30. September 2012 in Karlsruhe: Jaap Blonk: die „Ursonate“ von Kurt Schwitters Jaap Blonk, Komponist, Performer und Dichter, entwickelte spezielle dadaistische Lautpoesie-Performances. Bekannt wurde er u. a. durch… Continue Reading „29. Blonk & Schwitters in Karlsruhe“

28. Montagsdemonstration & Bad Bank

Montag, 10. September, 20:30 Uhr Reihe „Montagsdemonstrationen“ der „perspektive literatur berlin e.V.“, Körtestraße 19-21 (Kreuzberg, U7 Südstern) –> Präsentation „perspektive“ Heft 71 mit René Hamann, D. Holland-Moritz, Kai Pohl Donnerstag, 20. September, 21 Uhr: „Die Bad Bank der deutschsprachigen Lyrik“ in der Rumbalotte, Metzer… Continue Reading „28. Montagsdemonstration & Bad Bank“

26. Meckels Vorlaß

Der Autor und Bildende Künstler Christoph Meckel (geb. 1935) hat sein schriftstellerisches Archiv dem Deutschen Literaturarchiv Marbach übergeben. Das Archiv von Christoph Meckel enthält Manuskripte und Vorarbeiten zu seinen Büchern sowie umfangreiche Korrespondenzen, u. a. mit Jurek Becker, Peter Bichsel, Johannes Bobrowski, Hans Magnus… Continue Reading „26. Meckels Vorlaß“