Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
beschäftigt sich auch Herr (?) Jamal Tuschik in der FR vom 9.12.02: Die aus Dresden gebürtige Germanistin Ines Geipel eröffnete ihren Beitrag mit einem Gedicht von Jutta Petzold, „der Konter-Stimme zu Christa Wolf“, wie man erfuhr. Zu hören war, dass „die Ohren der Männer… Continue Reading „Mit Frauen im Literaturbetrieb“
***) Zum Vergleich hier der fast komplette Anteil von Weltlyrik in der jüngsten Ausgabe der „Zeit“: der besteht aus einem FAZ-Zitat folgenden Wortlauts in einer Anzeige von S. Fischer: „Deutschlands wichtigster Poet“, darüber in Fett: Robert Gernhardt. – Lesen Sie lieber weiter in der… Continue Reading „Lage der Dinge“
In der Süddeutschen (6.12.02) zwei Gedichte des in München lebenden iranischen (oder iranisch-deutschen) Dichters Said: morgens / der tod .
„ Buch.Preis 2002“ für Ferdinand Schmatz, dessen 1987 mit Franz Josef Czernin verfasster Lyrikband „Die Reise. In 80 Gedichten um die Welt“ für einen kleinen Skandal sorgte, weil er ihn in einem „Gegenband“ („In 80 flachen Hunden in die ganz tiefe Grube“) als bewusste… Continue Reading „Buch.Preis 2002“
Über die Limlingeroder „Dichterstätte Sarah Kirsch“ berichtet die Stuttgarter Zeitung am 5.12.02.
Kreis St. Wendel (red). Anlässlich der ersten St. Wendeler Lyriktage 2003 wird ein Lyrikpreis vergeben, für den sich bis zum 15. Januar im Saarland geborene, lebende oder arbeitende Lyriker bewerben können. Getreu dem Motto „Unter meiner Haut“ müssen sich die Texte mit inneren Befindlichkeiten… Continue Reading „Erster St. Wendeler Lyrikpreis ausgeschrieben“
Und Schindel machte noch schneller klar, dass die Bildfülle seiner Lyrik zur Bildüberfülle zu werden droht: Aus seiner neusten, noch nicht veröffentlichen Gedichtsammlung artikulierte Schindel einen Vers nach dem anderen derart nonchalant-rasant in die Köpfe der Zuhörerschaft hinein, dass diese wie gelähmt war. Gelähmt… Continue Reading „Schindel-Lesung“
Eines scheint festzustehen: Kaddish ist eine Veröffentlichung, die im Spektrum der deutschen Gegenwartspoesie nicht mehr übersehen werden kann. Innerhalb der Lyrik-Neuerscheinungen dieses Jahres eine Spitzenstellung einnehmend, ist seine kommende Bedeutung noch nicht absehbar. / 3.12.02 Jan Röhnert, Titel -Magazin Nr. 49 über Paulus Böhmer:… Continue Reading „Höchstes Lob“
Vokale mit Farben zu verbinden, war, wie John Gage gezeigt hat, seit dem zweiten Drittel des 19. Jahrhunderts im Kontext der «audition colorée» beziehungsweise des «Farbenhörens» ein Phänomen, das zunächst Psychologen und dann auch bildende Künstler nachhaltig interessierte; für die Letzteren ging ein wesentlicher… Continue Reading „Vokalfarben“
Der da spricht, ist ein Querstromschwimmer: Gewagt das Überqueren gewagt meine Stimme der breite Strom Der sensible Beobachter geht ein in die Flusslandschaft: Da ein Ufer dort ein anderes auch nicht meines mit weicher Kreide gezeichnet Lastkähne Rebzeilen badisches Land Herbstgerüche wagen sich über… Continue Reading „Schattenhangschreiten“
Der Landbote Winterthur (29.11.02) schreibt über den in Riga geborenen Lyriker Walter Neumann: Die vergebliche Heimatsuche und das Erlebnis der Vernichtung lassen Neumann eine übermächtige Kraft erahnen, welche die Ursprungssuche zu einer lyrischen – und das heisst: transzendenten – Suche nach sich selbst macht:… Continue Reading „Walter Neumann“
Denn mit wachsender Begeisterung schlägt Kling in seinen neuen Gedichten ästhetische Funken aus Zaubersprüchen, mythischen Gesängen und «carmina diabolica». In seinem jüngsten Gedichtband, «Sondagen», seinem bislang umfangreichsten und fesselndsten Werk, finden wir faszinierende Anverwandlungen der alten Zauberlieder und Hexensprüche, die am oralen Anfang jeder… Continue Reading „Klings Zaubersprüche“
Selten hat jemand länger um ein Gedicht gerungen als Karl Wolfskehl um sein Lied „An die Deutschen“. In Rom, der zweiten Etappe ins Exil, beginnt er mit den Versen: „Euer Wandel war der meine / Eins mit euch auf Hieb und Stich. / Unverbrüchlich… Continue Reading „Karl Wolfskehl“
Für die FR (27.11.02) bespricht ROLF-BERNHARD ESSIG: SAID Außenhaut Binnenträume Neue Gedichte Verlag C. H. Beck, München 2002, 100 Seiten, 14,90 Euro In der gleichen Ausgabe schreibt Yaak Karsunke über Thomas Brasch´ Nachlaßgedichte: Thomas Brasch Wer durch mein Leben will, muss durch mein Zimmer… Continue Reading „poetry news“
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