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und viele andere, von Franz Schubert vertont, gibt es auf das-Lied.org. Gesungen von Peter Schöne (Bariton) und Boris Cepeda (Klavier). Und zwar kostenlos zum Download. Riesenprojekte, die sich Plattenfirmen kaum noch trauen, entstehen auch mal unabhängig einfach so.
Ulrich Eisenlohr nimmt Schuberts sämtliche Lieder auf Das Grundproblem jeder Gesamtedition ist die Frage, wie man die einzelnen Werke gruppiert. Hermann Prey hat die Lieder in seinem Konzertzyklus streng chronologisch aufgeführt. Der Pianist Graham Johnson entschied sich bei seiner Einspielung fürs englische Label Hyperion,… Continue Reading „81. „Göthe, Klopfstok und Mathißon““
Hälfte des Lebens Mit gelben Birnen hänget Und voll mit wilden Rosen Das Land in den See, Ihr holden Schwäne, Und trunken von Küssen Tunkt ihr das Haupt Ins heilignüchterne Wasser. Weh mir, wo nehm‘ ich, wenn Es Winter ist, die Blumen, und wo… Continue Reading „78. Meine Anthologie 17: Friedrich Hölderlin, Hälfte des Lebens“
Ostereiermalen Zum Beispiel können wir ewig lange dasitzen und Eier bemalen zu Ostern. Feder, Wachs und Flamme – mythisches Requisit, Tönung der Zwiebel, Farbe des Grases, der Rinden verschieden gefiltertes Schwarz, gekeltertes Grün – wir zaubern, behende in Händen wendend das Urei elementar, punktieren… Continue Reading „76. Meine Anthologie 15: Kito Lorenc: Ostereiermalen“
… ist’s auch (noch) keine Lyrik sondern zunächst nur eine immerhin recht professionelle Homepage und eine Sammlung ambitionierter Domainnamen wie Lyrikonline.eu und Lyrikzeitschrift.de sei hier mal darauf hingewiesen: Ein Verein soll gegründet werden, der Lyriker zusammenführt, dazu eine Zeitschrift namens Kaskaden. Es geht natürlich… Continue Reading „74. Megafusion oder …“
Anja Es hat wieder was ausgebrütet, diesmal zum Valentinstag: Ein kleines Programm mit Gedichten und Texten zur Liebe nämlich. Zwischen den Seufzern kann man sich ein Marzipan-Herz in den Mund stecken oder verbissen ein rabenschwarzes Herzchenlakritz zermalmen – Ganz wie beliebt. In Travemünde
Dorfabend Beim weißen Oleander begruben sie das Kind und horchten miteinander, ob nicht der falsche Wind den Nachbarn schon erzähle, daß es ein wenig schrie, eh seine ungetaufte Seele, im Halstuch der Marie erwürgt, zum Himmel floh. Es roch nach Oleander, nach Erde und… Continue Reading „72. Meine Anthologie 14: Hertha Kräftner, Dorfabend“
Der Verlag Reinecke&Voß gibt auf seiner Seite auch Textproben seiner Autoren. Hier ein Gedicht des Düsseldorfer Lyrikers Torsten Suhling ein Vorortbahnhof wir sind elf auf dem bahnsteig elf ausflügler die den letzten zug nehmen draußen auf der brücke wartet ein mensch es ist dämmerung… Continue Reading „71. Gedichte“
Mnemosyne* Reif sind, in Feuer getaucht, gekochet Die Frücht und auf der Erde geprüfet und ein Gesetz ist, Daß alles hineingeht, Schlangen gleich, Prophetisch, träumend auf Den Hügeln des Himmels. Und vieles Wie auf den Schultern eine Last von Scheitern ist Zu behalten. Aber… Continue Reading „68. Meine Anthologie 13: Friedrich Hölderlin, Mnemosyne“
[SIC], das ist keine Sippe, keine Sinnzentrale. [SIC], das sind Sichtweisen. Tastend geht es wieder und weiter voran auf dem Seilakt literarischer Qualitätsurteile und Expeditionen. Neu ist dieses Mal ein kleiner Blick über die Grenzen hinaus mit den Gedichten von Tonnus Oosterhoff, die Jürgen… Continue Reading „65. Vierte Ausgabe der Literaturzeitschrift [SIC] erschienen“
In den Sechzigern, als Poesie noch gefährlich war, titelte der österreichische „Express“: „Opernmord: Wiener Mundartdichter muss wegen seiner Verse Alibi erbringen!“ Das ihm zur Last gelegte Lustverbrechen an einem Ballettmädchen hat der österreichische Schriftsteller Gerhard Rühm definitiv nicht begangen, denn er selbst war nicht… Continue Reading „64. „Opernmord““
Er musste sich zunächst eine Zeit im Ausland aufhalten, ich glaube, in Italien, ließ sich aber dann in der Ortschaft Staufen nieder. Wir haben dort stundenlange Spaziergänge gemacht. Die Gespräche mit Huchel waren für mich sehr interessant. Sie betrafen ein einziges Thema: Huchel sprach… Continue Reading „63. Reich-Ranicki über Huchel“
Am 12. Februar um 19 Uhr wird das neue Buch „Totenmaske“ (Corvinus Presse Berlin, 2010) im Festsaal des Berliner Schlosses Britz präsentiert. (Alt-Britz 73,12359 Berlin, Tel: 030 / 609 79 23-0). Der Verleger Hendrik Liersch ist anwesend, der Künstler Zoppe Voskuhl und natürlich die… Continue Reading „62. Buchpräsentation: Totenmaske“
Samstag, 13. Februar 2010, 19:30 Uhr, Eintritt: 5,- Euro Lettrétage Methfesselstraße 23-25 Telefon 030 692 453 8 10965 Berlin Ein Autoren-Leseabend, zusammengestellt von Lutz Steinbrück Mit Tobias Roth, Birgit Kreipe, Simone Kornappel, Magdalena Jagelke, Silke Peters und Jinn Pogy Während der Fluss noch die… Continue Reading „61. Goldwasser auf den Pflastern Neuköllns (II)“
Der Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik 2010 geht an die Journalistin und Literaturkritikerin Dorothea von Törne. Sie schreibt regelmäßig über deutschsprachige und internationale Lyrik und Prosa in Tages- und Wochenzeitungen, in jüngster Vergangenheit vor allem für „Die Literarische Welt“. / Tagesspiegel / 11.2.
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