Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Das muß ich zensieren, muß! Di 12.2. 20:00 Klassiker der Gegenwartslyrik: Harald Hartung In Lesung und Gespräch: Harald Hartung (Autor und Kritiker, Berlin) Moderation: Jan Wagner (Autor, Berlin) Harald Hartung (*1932 Herne) gilt innerhalb der deutschen Literatur als der Anti-Pathetiker par excellence. Er tritt… Continue Reading „20. Zensiert“
Am 27.1. erhielt der Schriftsteller Ernst Augustin in Lübeck den Preis ‚Von Autoren für Autoren‘. Seine Dankesrede konnte er aus Gesundheitsgründen nicht selbst halten. Ein Zitat: Eine Dichterkarriere wird ja im Allgemeinen mit sieben oder acht Jahren begonnen. Nun, ich begann sie mit zwei.… Continue Reading „17. Gastürme und Rehe!“
Befragt zum § 218, antwortet die gläubige Jüdin [Else Lasker-Schüler]: „Paragraph 218, wahrscheinlich der des Verbots der Abtreibung?? Ich vermute? Was noch nicht atmet, lebt nicht; die Schäden der ,Kindtragenden“ – ihre Privatsache! Aber warum werden nicht öffentlich unschädliche Mittel verkauft? Außerdem haben nur weibliche… Continue Reading „16. Politisches Statement“
Gesprächsreihe ‚Poesie und Begriff‘ (Organisation: Armen Avanessian, Anke Hennig und Steffen Popp) 9.2.2013 Elke Erb Die Selbständigkeit und Eigenständigkeit des Gedichts Ein Gespräch mit Steffen Popp 18:00 MERVE, CRELLESTRASSE 22, 10827 BERLIN An vier verschiedenen poetischen Texten wird der Werkstattprozess von jeweils der Ursprungsnotiz… Continue Reading „15. Poesie und Begriff“
Gerhard Falkner ist für 9 Monate Stipendiat der neuen deutschen Kulturakademie Tarabya in Istanbul. Die Süddeutsche berichtete: Das türkische Kulturministerium hat darum gebeten, ein Werk von Falkner vor der Uraufführung in einer historischen Zisterne in Istanbul vorlesen lassen zu dürfen. Falkner war darüber, wie er… Continue Reading „14. Grundstimmung positiv“
Der niederösterreichische Dichter Ferdinand Schmatz feiert am 3. Februar seinen 60. Geburtstag. Der Lyriker ist vielfach ausgezeichneter Preisträger und aufgrund seines Stils vor allem unter Literaturkennern bekannt.*) Der Professor an der Universität für Angewandte Kunst ist seit Juli 2012 Leiter des Bachelorstudiums „Sprachkunst“ und… Continue Reading „11. Ferdinand Schmatz 60“
Lyrik ist ja immer so eine Sache. Für mich ist Lyrik ja sowas wie Pralinen. Also: schwierig. Und jetzt bin ich letzte Woche mehr oder weniger zufällig bei Nora Gomringer im Hamburger Literaturhaus gelandet, wo sie zusammen mit dem Wortart Ensemble auftrat. Und wenn selbstgelesene Lyrik… Continue Reading „9. Schwere Pralinen“
je weiter die Entwicklung der Textverarbeitung fortschreitet, desto unbeschreiblicher werden wir Hansjürgen Bulkowski
Mein Vorbild wird Schule machen. Universitäten werden Konfusionsräte einberufen. Neugier gehört nicht zu den Tugenden des Literaturbetriebs. Ich bin so satt ich mag kein Blatt, mäht es allerorten mal laut mal stumm. 74 neue Stimmen einer Generation: Wer soll die ausforschen? Literaturwissenschaftler sind mit… Continue Reading „3. Wolkenhändler“
11 Jahre Jokers Lyrik-Preis: 1.000 Euro für die schönsten Verse Zum elften Mal findet im März 2013 der Jokers Lyrik-Preis statt. Hobby-Dichterinnen und -Dichter können dann wieder einen Beitrag auf der Website von Jokers, der ersten Adresse für Vielleser, einreichen. Es winken Preise im… Continue Reading „2. Jokers-Lyrikpreis“
(…) das Gedicht „Nysa“ beginnt mit den Versen „es schläft das Gras, das Gras / schläft“; in „Bobrowski in Friedrichshagen“ gilt es, sich „zu vertiefen in selbst / verständliches Gras“ und im Gedicht „Die Lebenslinie“ hofft das lyrische Ich, dass es möglich ist, Eigentum… Continue Reading „115. Verständliches Gras“
Gegen Ende des Bandes finden sich denn auch einige Texte, die eben jenes mit uns alternde Ich relativieren. Die es gewissermaßen als Reflexionsmaschine in die Dingwelt stellen. Das ist etwas, was wir Nichtwiener von den Wienern lernen können und sollten, dass man, wenn man… Continue Reading „114. Heute kein Ich“
Wondratschek hat die Hölderlin-Aufnahme zusammen mit Manfred Eicher produziert (ECM), den er vor nicht langer Zeit kennenlernte und den er für solche Kunst der poetischen Verdichtung ohne Überredungsmühe gewinnen konnte. Mit Radikalität meint Wondratschek wohl die Konzentration nur auf das Dichterwort, das Zeile für… Continue Reading „113. Überzeugung“
Ulrich Kochs Gedichte sind Chronometer eines melancholischen Weltgefühls, diskrete Momentaufnahmen einer existenziellen Obdachlosigkeit. Ihre Schauplätze sind die dunklen Rückseiten der Vorstädte: Buswartehäuschen, Hinterhöfe, Vorgärten, Turnhallen, Baggerseen oder «die Regentonnen unter der Traufe». Kochs lyrisches Subjekt ist unter die einsamen Verlierer der Vorstädte gemischt und… Continue Reading „112. Probezeichnung“
Es schadet der Gesundheit nicht, wenn man sich längere Zeit mit einem Gedicht beschäftigt und am Ende doch noch das eine oder andere Rätsel offen bleibt. / Axel Kutsch, KuNo
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