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Veröffentlicht am 22. März 2025 von lyrikzeitung
In dreifacher Hinsicht ein Nachtrag zu gestern: zum Welttag der Poesie, zum Frühlingsanfang und zum 90. Geburtstag von
Hubert Fichte
(* 21. März 1935 in Perleberg; † 8. März 1986 in Hamburg)
Der Geruch des Frühlings, des Aufbruchs zu all dem ...
Dieser Geruch nach Rauch
der Verbrennungsöfen und nach Pulver
der Pelotons, nach Phosphor
ist der Geruch des Herbstes,
der wieder früh einbricht.
Der Sommer roch wie immer
nach milchreifem Korn unter den Stiefeln,
nach Milch unter den Panzerraupen.
Der Geruch des Frühlings, des Aufbruchs zu all dem ...
Wie wird der Winter riechen?
Aus: Aussichten. Junge Lyriker des deutschen Sprachraums, vorgestellt von Peter Hamm, Biederstein Verlag München 1966, S. 137
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Hubert Fichte
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