Karl-Johannes Vogt (*1919)
UTOPIE
Ich stelle unser Bett
In den Mondschein
Auf eine Brücke aus Licht
Die über den Strom führt
Der keinen Ursprung hat und kein Ziel
Auf eine Brücke
Aus Licht
Ohne Hin- und Herweg
aus: “DAS FLUGZEUG ÜBER MIR WECKT KEINE SEHNSUCHT”
(Edition naHbell, G&GN-Verlag 2009)
Mehr Infos: www.naHbellPREIS.de
Gern sagt man, es sei wichtig, dass Universitätsabsolventen aus Entwicklungsländern nach dem Studium in ihre Heimat zurückkehren. Jack Mapanje, 1944 geboren, erlebte, was im Anschluss geschehen kann: nach seinem Anglistik-Studium in England wurde er Leiter der englischen Abteilung an der Universität von Malawi, bis er seinen poetischen Erstling „Of Cameleons and Gods“ veröffentlichte und sich um die Verbesserung des Verlagswesens bemühte. Er hatte gerade eine ansehnliche schwedische Förderung dafür erhalten, als man das Projekt erledigte, indem man ihn ins Gefängnis schickte. Nur auf internationalen Protest kam er nach drei Jahren und sieben Monaten frei.
Nachdem er im Gefängnis zwei Gedichtbände geschrieben hatte, die sich mit seiner Situation auseinandersetzen. Inzwischen arbeitet Mapanje an der Universität von Newcastle. Eines der besten Gedichte, die er am Sonntag beim 10. Internationalen Berliner Poesiefestival im Rahmen des Schwerpunkts zum südlichen Afrika vorstellte, widmet sich spöttisch einem Minister und „Giftfrosch“, der plötzlich auch einmal verhaftet wurde, was ihn für Dichter zum erstenmal sympathisch machte. Sie fühlten sich beinahe solidarisch.
Neben dem 1980 geborenen Ghankanani Moffat Moyo aus Sambia wirkte Mapanje wie ein Veteran, doch war er, im Vergleich mit anderen Kollegen, die in der Veranstaltung „Entlang des Sambesi“ auftraten, derjenige, der sich am meisten um die Wörter gekümmert hatte, aus denen seine Gedichte bestehen. Vor allem bei Moffat Moyo ahnte man, dass sich auch im südlichen Afrika ein Wandel in der literarischen Szene bemerkbar macht. Die politische Unterdrückung verliert etwas an Deutlichkeit, worauf ein Teil der Literatur mit Tendenzen zu hoffnungsvoller Unterhaltung antwortet. Aber man sollte Moffat Moyo, der – Hommage ans Klischee – bei seiner Performance im Baströckchen auftrat, nicht unterschätzen. Im nachmittäglichen Poesiegespräch erzählte er von seiner e-Literaturzeitschrift „Echoes of tomorrow“, mit der er 10 000 Leser erreiche. / HANS-PETER KUNISCH, SZ 30.6.
Mehr: Alte Kämpfer, junge Rapper: Das Berliner Poesiefestival präsentiert Dichter aus dem Süden Afrikas. Tagesspiegel 30.6.
BY TED KOOSER, U.S. POET LAUREATE
There’s lots of literature about the loss of innocence, because we all share in that loss and literature is about what we share. Here’s a poem by Alexandra Teague, a San Franciscan, in which a child’s awakening to the alphabet coincides with another awakening: the unsettling knowledge that all of us don’t see things in the same way.
Language Lessons
The carpet in the kindergarten room
was alphabet blocks; all of us fidgeting
on bright, primary letters. On the shelf
sat that week’s inflatable sound. The th
was shaped like a tooth. We sang
about brushing up and down, practiced
exhaling while touching our tongues
to our teeth. Next week, a puffy U
like an upside-down umbrella; the rest
of the alphabet deflated. Some days,
we saw parents through the windows
to the hallway sky. Look, a fat lady,
a boy beside me giggled. Until then
I’d only known my mother as beautiful.
American Life in Poetry is made possible by The Poetry Foundation (www.poetryfoundation.org), publisher of Poetry magazine. It is also supported by the Department of English at the University of Nebraska-Lincoln. Poem copyright ©2008 by Alexandra Teague, whose first book, „Mortal Geography,“ winner of the Lexi Rudnitsky Prize, is forthcoming in 2010 from Persea Books. Reprinted from „Third Coast,“ Fall 2008, by permission of Alexandra Teague and the publisher. Introduction copyright © 2009 by The Poetry Foundation. The introduction’s author, Ted Kooser, served as United States Poet Laureate Consultant in Poetry to the Library of Congress from 2004-2006. We do not accept unsolicited manuscripts.
Gisela Kraft erhält den diesjährigen Christoph-Martin-Wieland-Übersetzerpreis. Kraft wird für die Übersetzung des Lyrik-Bandes «Namen der Sehnsucht» des türkischen Dichters Nâzim Hikmet geehrt, wie der Verband deutschsprachiger Übersetzer literarischer und wissenschaftlicher Werke am Samstag in Köln mitteilte.
Die Übersetzung der von Kraft selbst vorgenommenen Auswahl von Gedichten zeichne sich durch eine «lebendige, vorantreibende Sprache aus, die Rhythmus und Duktus des Originals wunderbar wiedergibt und die feinen Unterschiede im sprachlichen Register überzeugend meistert», heißt es in der Begründung. Kraft wurde 1936 in Berlin geboren und lebt jetzt in Weimar. / news-adhoc.com 27.6.
Dichten nämlich. Benjamin Zephaniah tats, als er mit einer drag queen in einem Lift steckte, Phillis Levin in einem Auto an einem Berghang, Patience Agbabi in 20.000 Fuß Höhe während einer Schuldattacke wegen der von ihr verursachten CO2-Spur und Kenneth Steven gar während eines Gebets in der Kirche.
Dichter brauchen kein stilles Kämmerlein zum schreiben. Das Ledbury Poetry Festival fragte die diesjährigen Teilnehmer nach dem ungewöhnlichsten Ort, an dem sie gedichtet haben.
Gez Walsh – Autor von The Spot on my Bum, Horrible Poems for Horrible Children – sagte, er habe einst während eines Autounfalls gedichtet, und Philip Wells könnte gut einen verursacht haben, als er „The Rock-Me Timing Bang“ am Steuer seines Wagens schrieb. / Maev Kennedy, Guardian 16.6.
Der heute 28-Jährige, in der Schweiz bekannt als ein rhythmusseliger Rapper, ein wahrer Showman der Poesie, gibt sich in diesem zweiten Band äußerlich konventionell, nicht zuletzt als Anhänger der alten Rechtschreibung, die er übrigens unschweizerisch mit scharfem S exekutiert. Die Gedichte sind kurz, strophisch gegliedert und meist ungereimt, dabei aber melodiös. Auf den ersten Blick erscheint, was gesagt wird, handfest und glasklar. Auf den zweiten Blick bringt JürgHalters Lyrik etwas ganz Merkwürdiges zustande, nämlich Verunsicherung durch Klarheit: Da kippt die beinah kunst-los anmutende Beschreibung mit einem schrägen Einfall ins Kryptische, dort bringt einsurreales Bild einen unterkühl-ten Irrwitz ins Spiel, hie undda wird altkluge Löffelweisheitmit etwas prickelnder Brause versetzt. / Daniela Strigl, DER STANDARD 27./28.6.
Jürg Halter, „Nichts, das mich hält. Gedichte“ . € 16,30 / 64 Seiten. Ammann, Zürich 2009
Jürg Halter liest am 29. 6. um 19 Uhr im Literarischen Quartier Alte Schmiede, Wien (Schönlaterngasse 9, 1010 Wien) nach einem Gespräch mit Xaver Bayer aus den Gedichtbänden „Nichts, das mich hält“ und „Ich habe die Welt berührt“.
Der mit 14.500 Euro dotierte Literaturpreis geht in diesem Jahr an Alfred Kolleritsch, den „Gründervater der Literaturstadt“ Graz.
Als einer der Mitbegründer um das Forum Stadtpark, dem der im südsteirischen Ort Brunnsee geborene und in Graz aufgewachsene Schriftsteller von 1968 bis 1995 auch als Präsident vorstand, gründete er 1960 die Literaturzeitschrift „manuskripte“ und eröffnete damit vor allem innovativen und experimentellen Autoren eine Publikationsmöglichkeit. Damit verhalf er Autoren wie Wolfgang Bauer oder Peter Handke zum Durchbruch. Ebenso zählt Kolleritsch zu den Gründungsmitgliedern der Grazer Autorenversammlung (1973). …
Zu sprechen, ohne vorschnell Bedeutungen zu stiften, ist das Grundanliegen, das Kolleritsch mit seinem Schreiben verfolgt. Dabei weiß er die notwendige Reflektiertheit solchen Schreibens mit Anschaulichkeit und Sinnlichkeit zu verbinden: „Das Denken und Nachdenken behindert das Sehen und Fühlen nicht, sondern verschafft dem Wahrgenommenen Glaubwürdigkeit jenseits von Klischees und falschen Gewissheiten.“ / Kleine Zeitung 26.6.
Es ist ein lustvoll extrem weitgespannter Begriff von Poesie, den die Besucher des 10. Poesiefestivals Berlin in der Akademie der Künste und an anderen Orten kennen lernen können. Es sind Veranstaltungen, die in den schillerndsten Farben der Lyrik funkeln sollen.
Da tritt der Lautpoet, Spoken-Word-Künstler, Schauspieler und Musiker Saul Williams auf, der südafrikanische Dichter Keorapetse Kgositsile, die Sängerin und Musikerin Chiwoniso Maraire, der polnische Dichter Adam Wiedemann oder die kanadische Performance-Dance-Company Volcano. Man wird sagen können, dass hier die Poesie zum literarischen Vulkan wird, der den schönsten Wortzauber ausspeit. / Berliner Morgenpost 27.6.
Akademie der Künste: Hanseatenweg 10, Tiergarten. Karten: Tel. 230 99 30, Informationen: Tel. 48 52 450, heute bis 5. Juli, Programm: http://www.literaturwerkstatt.org
Im Jahr 1925 ruft Josep Maria de Sagarra die Schriftsteller seines Landes auf, endlich die „Angst vor dem Roman“ zu überwinden und Bleibendes auch jenseits der Lyrik zu schaffen. „Das katalanische Publikum verlangt unmissverständlich und mit geradezu verzweifeltem Aufschrei, dass man ihm Romane liefert“, schreibt Sagarra in einem Zeitungsartikel. Er ist 31 Jahre alt, selbst ein bekannter Lyriker und Theaterautor und fordert „Personen guten Willens, die bereit sind, mit dem Verfassen von Romanen zu beginnen“. Der Aufruf ist Baustein eines kollektiven Traums. Das katalanische Nationalbewusstsein war seit Jahrzehnten beständig gewachsen, die heimische Kultur zog mit. Nur die Prosa hinkte hinterher. Und ohne hausgemachte Romane würde Katalonien kaum zu anderen Kulturnationen aufschließen können. / MERTEN WORTHMANN, SZ 27.6.
In Karatschi (Pakistan) veranstaltete das Khana-i-Farhang (Kulturzentrum der Islamischen Republik Iran) ein Seminar zum Andenken an zwei große asiatische Dichter: Abu Abdullah Jaffer Rodaki (Vater der persischen Lyrik, 858-941) und Allama Iqbal (1877-1938). Es erwies sich als Fest für die Gehirne eines bedauernswert schmalen Publikums.
Generaldirektor Khana-i-Farhang Syed Husain Taqizade sprach auf Persisch über Rodakis Meisterschaft, die Rede wurde ins Urdu und Englische übertragen.
Die frühere Leiterin der Persischen Abteilung der Universität Karatschi Professor Dr. Rehana Afsar beleuchtete das Zeitalter der Samanidenherrschaft, in dem Rodaki lebte. Er war der Günstling des Samanidenherrschers Nasr Ibn Ahmed. Dr Jaffer Haleem bedauerte, daß von den 1.300.000 Reimpaaren des Dichters der größte Teil nicht überliefert ist.
Dr Mohammad Ali Siddiqui sagte, Iqbal sei über den kulturellen und wissenschaftlichen Niedergang der Moslems besorgt gewesen. Er habe um die Bedeutung der persischen Kultur und Sprache gewußt. Lahore, wo er den größten Teil seines Lebens verbrachte, war damals ein Zentrum persischer Studien. Iqbal forderte die Moslems auf, Bildung zu erwerben und alles zu lernen, was ihnen Fortschritt und Wohlstand in der modernen welt ermöglichen könnte. / Peerzada Salman , dawn.com 24.6.
Iqbal in L&Poe: 2001 Okt # Bitter Chill of Winter; 2007 Okt #80. Petöfi auf Punjabi; 2007 Nov #40. Iqbaltag
Dreimal kam Michael Jackson zu Konzerten in die Stadt, und über den Mauerfall schrieb er ein Gedicht. Auch der Bambi wurde ihm hier überreicht. Doch als er seinen Sohn aus dem Adlon-Fenster hielt, war die Entrüstung groß …
Und wer noch Jacksons Buch „Dancing the Dream – Gedichte und Gedanken“ von 1992 im Regal stehen hat, wird vielleicht zum Gedenken mal wieder darin blättern und auch auf „Berlin 1989“ stoßen – Jacksons Version des Mauerfalls. „Sie hassten die Mauer, aber was konnten sie tun?“, heißt es einleitend, dann lässt der Dichter die Mauer selbst sprechen: „Ich lehre euch schon Mores.“ Doch da erinnern sich alle an die Verwandten drüben, versuchen in einer Art Röntgenblick der Liebe durch die Mauer zu blicken, bis sie zerbricht: „Eine Million Herzen hatten zueinander gefunden.“ / Andreas Conrad, Tagesspiegel 27.06
„Jeden Tag ein Buch lesen, wenigstens ein Drama oder eine Erzählung zu lesen, nahm ich mir vor“, notierte Bender in seinem Buch „Postkarten aus Rom“ (1989). So – oder so ähnlich – darf man sich auch heute noch den Alltag des in Köln lebenden Schriftstellers vorstellen. Einen herben Rückschlag hat Bender in diesem beim Einsturz des Kölner Stadtarchivs am 3. März verkraften müssen. 27.000 Dokumente hatte der Autor in der Vergangenheit auf Anraten von Heinrich Böll abgegeben. Siebzig Prozent davon sind verloren oder liegen noch unter den Schuttbergen.
„Seine Kurzgeschichten gelten heute schon als klassische Beispiele. Seine Lyrik besticht durch ihre klare und unpathetische Sprache“, rühmte Kölns Oberbürgermeister Fritz Schramma, als sich der mit dem Professorentitel des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnete Autor im September 2002 ins goldene Buch der Stadt eintrug. Eine bisher weitgehend unbekannte Facette offenbarte der jüngst erschienene Band „Wie es kommen wird.“ Humor und Ironie prägen Benders darin versammelte Vierzeiler aus den „Akzenten“, denen er selbst attestiert, dass sie unbrauchbar („sogar verständlich sind sie“) für die „Frankfurter Anthologie“ sind. „Vertraute Wörter, Rhythmen, Reime / vier Zeilen, leicht zu verstehn. / Schön, meine Freundinnen und Freunde / bei der Lektüre lächeln zu sehn.“ / Peter Mohr, literaturkritik.de
Hans Bender: Wie es kommen wird. Meine Vierzeiler.
Carl Hanser Verlag, München 2009.
80 Seiten, 12,90 EUR.
ISBN-13: 9783446233317
„Ich lese dann erstmal meine rund 800 Gedichte, und dann noch ein paar kürzere Texte“, versprach der 1958 in Essen geborene Joachim-Ringelnatz-Förderpreisträger zu Beginn.
Dass es dann doch schon nach gut zwei Stunden zu Ende war, bedauerten alle, die gerne noch viel mehr der bissigen Glossen aus „Titanic“-Tagen oder absurde Verse über deutsche Städte oder Berufe gehört hätten – und zu zwei Zugaben ließ sich der gefeierte Spaßpoet denn auch beklatschen.
„Nennt mich Gott“ lautet der Titel seiner neuesten Gedichtsammlung, aus der er reichlich vorlas, ebenso wie aus der vorletzten Buchveröffentlichung, auch aus diesem Jahr, in der freche Gedichte versammelt sind, die das Väter-Töchter-Verhältnis ironisch untersuchen. Stets erweist sich Gsella dabei als Könner klassischer Metrik und Rhetorik, wenn er den überforderten und augenscheinlich unterbelichteten Vater sich in den eloquent formulierten, metrisch hübsch alternierend rhythmisierten Fangfragen des neunmalklugen Töchterleins verlieren lässt. Oder Gsella kolportiert mit derben Pointen in vollendet gereimten Drei-Strophern peinliche Klischees über Polen, Italiener oder andere europäische Landsleute – und legt durch diesen Kunstgriff den Finger in die Wunde deutscher Befindlichkeiten und Vorurteile gegenüber Fremden. So taugt der Finne laut Gsella wenig, denn: „Der Finne ist für nichts gemacht als fürs In-Finnland-Wohnen“.
Niemand wird von Gsella verschont, nicht die Piloten, nicht die Bauern und nicht einmal die Lehrer, obwohl der an Robert Gernhardt und der Neuen Frankfurter Schule gewachsene Reimer fast selber einer geworden wäre, hat er doch sein Erstes Staatsexamen erfolgreich mit einer Arbeit zu Rainer Maria Rilke abgeschlossen. Zahnärzte, die ihm sein galliges Gedicht über deren sadistische Berufsgenossen übel nahmen, wünschten sich Gsella auf den eigenen Behandlungsstuhl, damit er erfahre, was richtige Schmerzen seien. / Siegener Zeitung
Vielleicht haben Sie schon davon gehört (zuerst wusste es Tobias Lehmkuhl in der Süddeutschen Zeitung, dann Roman Bucheli etwas genauer in der Neuen Zürcher Zeitung und Kollege Jörg Sundermaier etwas umfassender in der tageszeitung; schliesslich habe ich selbst in einem Gespräch mit Nils Kahlefendt auf der Webseite des Börsenblattes ein paar Worte dazu gesagt): Der Verlag Urs Engeler Editor steht vor einer ungewissen Zukunft. Es ist eine günstige Zeit, uns zu unterstützen und unsere Bücher zu kaufen und zu lesen. Die Bücher des Frühjahres 2009 sind erschienen, wir bereiten das Programm für den Herbst 2009 vor, fast jedes Buch der Backlist ist noch lieferbar. Ob wir fortfahren können, hängt auch von Ihrem Interesse und Ihrer Neugier ab. Bestellen Sie jetzt direkt beim Verlag oder im Buchhandel. / Urs Engeler Editor
Neueste Kommentare