Der Stralsunder Verlag „mückenschwein“ präsentiert sich derzeit in der Galerie des Greifswalder Koeppenhauses. Zu sehen sind Bücher und grafische Arbeiten, wie Skizzenbücher, Buchkunstwerke oder Kunstpostkarten. Am Abend der Ausstellungseröffnung war Gunter Lampe zu Gast. Als Dichter und Mitbegründer des Verlages las er aus seinen Werken vor. Gunter Lampe wurde 2006 zum Lyrikmeister Mecklenburg-Vorpommern gekürt. / Nordkurier 25.2.
Mit der Bachmann hat es wohl auch schöne Zeiten gegeben, wiewohl die Beziehung von einem gegenseitigen Nachlaufen und Abstoßen gekennzeichnet war: Wollte der eine den Kontakt wieder, wies ihn der andere zurück und umgekehrt, weiß Jörg Schmutter, der Münchner Kinderarzt, Psychoanalytiker und Maler, Jahrgang 1938, über das Sujet seiner aktuellen Bilder. Sie sind diesmal auch in heiteren Farben gehalten und visualisieren zum Teil die Gedichte Celans, die unter dem Eindruck der Bachmann-Beziehung entstanden sind.
Schmutterer, der im Juni 2008 seine Wasserburger Galerie mit Celan-Bildern, gemalt auf gebrauchten Lkw-Kunststoffplanen, eröffnete, hat nun einen größeren Posten alter Zeltplanen aus Baumwoll-Mischgewebe erworben, auf denen er seine aktuellen Bilder malt. „Es sind die Gebrauchsspuren auf dem Maluntergrund, die mich faszinieren“, erklärt er. / OVB 22.2.
Wenn Paul Celan zu seinem Gedicht „Von Dunkel zu Dunkel“ Frauengesichter mit einer wie eine Prothese klaffenden Augenpartie skizziert oder Hermann Hesse zu seinem vitalistisch-präpotenten Versen „O wilde Nächte“ eine grinsende Fratze schneidet, hat dies eindeutig den Charakter von Hilfszeichnungen. Der Wechsel des Mediums dient zur Lösung eines Problems oder auch zur Selbstanfeuerung der Dichterglut. Doch schon bei Rilke bewegt sich der Deutungswille auf das rutschige Eis der Textoberfläche. Denn worauf bezieht sich das merkwürdige Flügelwesen, das er in einer Notiz zur achten „Duineser Elegie“ hingehaucht hat? / Richard Kämmerlings, FAZ 24.2.
Randzeichnungen. Literaturmuseum der Moderne in Marbach. Bis 18. April. Zu den drei Teilen der Schau ist jeweils ein Marbacher Magazin erschienen; zusammen kosten sie 29 Euro.
ST. ARNOLD. Darf eine Straße heute noch nach der Dichterin Agnes Miegel benannt sein? Die Diskussion läuft, denn Miegel schrieb nicht nur Lobeshymnen auf ihre Heimat Ostpreußen – sondern auch auf Adolf Hitler. / Klaus Spellmeyer, Münstersche Zeitung 24.2.
vor 25 jahren, am 22. februar 1985, starb der katalanische dichter salvador espriu. viele gedenkbeiträge in zeitungen und veranstaltungen im katalanischsprachigen raum
auf deutsch ist das lyrische gesamtwerk in der übersetzung von fritz vogelgsang (1.3.1930 – 22.10.2009) im amman verlag (2007) erschienen, hierzu eine gute rezension von peter hamm aus demselben jahr:
http://www.zeit.de/2007/41/L-K-Espriu-TAB
hier zwei gedichte (in eigener übertragung, à.s.):
XV
Per la maresma
s’estén un fred, lentíssim
toc de campanes.
Boires i grills dominen
tots els camins del vespre.
XV
Über dem Marschland
breitet sich ein kaltes, sehr langsames
Glockengeläut aus.
Nebel und Grillen beherrschen
alle Wege des Abends.
Aus: Cementiri de Sinera [Friedhof von Sinera], 1946
—
IV
Mentre sèiem al cancell, en la vetlla d’estiu,
en el repòs de l’aire,
i el llum feia de sobte més trista la claror,
arribaven pels rials lladrucs llunyans dels gossos
de les altes masies de la nit.
Car tota la carena era nit, i la fressa
d’un vianant cansat aixecava
de la fosca, a poc a poc, la basarda.
Aleshores algú va dir: «He vist avui
moltes orenetes, com pardals, damunt els camps.»
I una altra veu: «Potser plourà aviat.»
I jo vaig cloure els ulls i els mirava
un a un, ja en la pau, els meus morts.
I sabia aquest camí sense ells per sempre més
i com passen també els dies que vindran
per la llarga buidor del sorral.
IV
Während wir im Windfang saßen, wachend in der Sommernacht,
in der Ruhe der Luft,
und die Lampe plötzlich die Helligkeit trauriger machte,
kam durch die Flußbetten entferntes Gebell von den Hunden
der hohen Gehöfte der Nacht.
Denn der ganze Bergrücken war Nacht, und das Geräusch
eines müden Wanderers hob
aus dem Dunkeln nach und nach das Grauen.
Da sagte einer: »Ich habe heute
viele Schwalben auf den Feldern gesehen, wie Spatzen.«
Und eine andere Stimme: »Vielleicht wird es bald regnen.«
Und ich schloß die Augen und schaute
sie alle einzeln an, im Frieden schon, meine Toten.
Und ich wußte diesen Weg für immer ohne sie
und auch, wie die Tage vergehen, die kommen werden
über die lange leere Sandfläche.
Aus: Llibre de Sinera [Buch von Sinera], 1963
/ àxel sanjosé
Thomas Kling hat die deutsche Lyrik auf ihrem Weg ins 21. Jahrhundert wie kaum ein anderer Dichter geprägt. Er erschloss Themenbereiche und Schreibweisen, die seither zum festen Bestand poetischer Ausdrucksformen zählen. Fünf Jahre nach dem Tod des Lyrikers wird seinem Werk nun eine erste wissenschaftliche Tagung gewidmet. Veranstaltet wird sie vom Heinrich-Heine-Institut, das Klings Nachlass derzeit bearbeitet, zusammen mit dem Institut für Deutsche Philologie der LMU München und dem Göttinger Seminar für Deutsche Philologie sowie der Stiftung Insel Hombroich.
Sie startet heute unter dem Titel „Das gellen der tinte“ auf der Raketenstation Hombroich, dem ehemaligen Wohnort des Dichters und jetzigem Sitz des Thomas-Kling-Archivs. Erwartet werden Literaturwissenschaftler aus Deutschland, Österreich und den USA, die sich mit den Schreib-, Sprech- und Autorschaftskonzepten Klings auseinandersetzen. / Die Welt 24.2.
Der mit 15.000 Euro dotierte Calwer Hermann-Hesse-Preis für Literaturzeitschriften geht in diesem Jahr an das in Leipzig erscheinende Literaturmagazin poet. Die halbjährlich erscheinende Zeitschrift ist die Printausgabe des 2005 gestarteten Literatur-Internetportals poetenladen.
poet und poetenladen seien „eigenständige Foren, die das jeweilige Medium in herausragender Weise nutzen“, heißt es in der Begründung der Jury. Zusammen böten beide „ein beispielhaftes Konzept für die Förderung und Verbreitung junger Literatur“. Die Verleihung erfolgt am 2. Juli 2010, Hesses Geburtstag, in Calw.
Der Calwer Hermann-Hesse-Preis wird seit 1990 alle zwei Jahre verliehen, abwechselnd an eine deutschsprachige Literaturzeitschrift und an einen Übersetzer der Werke Hermann Hesses. Ausgezeichnete Zeitschriften waren zuletzt Sprache im technischen Zeitalter und EDIT.
Erich Kurt Mühsam
for medium high voice and piano von Gary Bachlund
Deutscher und englischer Text und Noten hier
Rr-r-revolution
macht man nur mit Liebe.
Weist den Hetzer von der Schwelle
nur der Intellektuelle
Kennt das Weltgetriebe.
…
Rr-r-revolution
macht die Herzen schwellen.
Laßt die Freiheit uns errichten
mit den lyrischen Gedichten
der Intellektuellen.
[Kathrin] Schmidt findet dort bei Heine, Jandl, Claudius, wie in der geformten Sprache überhaupt, Trost und – ein zumindest zeitweise wirksames – Antidot gegen den Tod.
Auch deshalb durchziehen durch den Wortspielwolf gedrehte Redensarten ihren neuen Gedichtband „blinde bienen“: Das „heutige haus schlägt drei fensterkreuze“, man erkennt zuweilen „verlorene lippenmüh“ und in „schnabeltasse“ heißt es: „du fasst den tassenschnabel am wunden punkt“. …![]()
Eine wilde Mischung mutet Schmidt dem Leser zu, keine Frage. Umgangssprache („riss mir den Arsch auf“) trifft auf Fachsprachen, zum Beispiel der Guss-Technik („brammenbrei“), nicht immer überzeugende Kalauer („botschaften / ins boot schafften“) auf Altertümelndes und sinnschwere Erwägungen voller Genitivmetaphern. Als isolierte Reihe betrachtet, wirkten die komisch, ja überambitioniert: „sprachenbrache des erinnerns“, „premienblau der gealterten zeit“, „geschichte der unbrauchbarkeiten“, „pfahl des verzeihens“, „fallbeil der nacht“. Innerhalb der Gedichte selbst treiben sie aber dank der Schmidt´schen Kombinatorik oft genug ganz unpeinliche Bedeutungsblüten. Das hängt natürlich mit ihrer Klang-, Reim- und Neologismenfreude zusammen, die fröhliche Urständ feiert mit „eisschweiß“, „apfelbolero“, „untergedöns“ „funkenluder“, „häftlingin“ und „sensenfräulein“.
Eine übermütige Lust am Überfluss prägt den Band, besonders Gedichte wie „spiegelgedoppelt“: „das zündeln mit haarriss / und hassriss braucht zunder und schwamm / du zeigtest ein feuerzeugnis, die paraffinierte / fintentinte sprach liebe im augenblick / zwischen den tiden des irrens.“ / ROLF-BERNHARD ESSIG, FR 24.2.
Das Gedicht „blinde bienen“ beim Poetenladen
Kathrin Schmidt
Blinde Bienen
Gedichte
Kiepenheuer & Witsch (Leseprobe)
ISBN: 978-3-462-04193-4
Erscheinungsdatum: 22. Februar 2010
96 Seiten, Gebunden
Lieferbar
Euro (D) 16.95 | sFr 29.90 | Euro (A) 17.50
Nachdem das literarische Werk der 1943 in Auschwitz ermordeten Dichterin Gertrud Kolmar in den Nachkriegsjahren fast in Vergessenheit geraten war, gilt sie inzwischen als eine der bedeutendsten deutschsprachigen Lyrikerinnen des 20. Jahrhunderts. Einem größerem Publikum sind ihr Name und Werk jedoch weitgehend unbekannt. Vom 18. bis 21. März 2010 widmen sich über 60 Mitwirkende aus 12 Nationen in Weimar dem poetischen, epischen und dramatischen Schaffen Gertrud Kolmars. Sie schuf ein Oeuvre von fast klassischer Formbewusstheit, trat für soziale Gerechtigkeit ein, äußerte sich leidenschaftlich in teilweise hoch erotischen Gedichten. Von ihrer Entrechtung unter den Nationalsozialisten bis hin zu Zwangsarbeit, Judenhaus und Deportation legt ihr Spätwerk Zeugnis ab. Dass Gertrud Kolmar trotz Fluchtmöglichkeiten nicht emigriere, legt die Frage nahe, ob sie bewusst den Leidensweg ihres Volkes mitgehen wollte. Im Gedicht „Wir Juden“ heißt es: „Nur Nacht hört zu: ich liebe dich, mein Volk im Plunderkleid./Wie der heidnischen Erde, Gäas Sohn entkräftet zur Mutter glitt,/So wirf dich zu dem Niederen hin, sei schwach, umarme das Leid,/Bis einst dein müder Wanderschuh auf den Nacken der Starken tritt!“
Mit Ulla Hahn und Rolf Hochhuth bestreiten namhafte Autoren am Freitag und Samstag (19./20.03.) Abendlesungen zur Dichterin; der Eintritt ist frei, Spenden sind für die zu gründende Gertrud Kolmar Gesellschaft erbeten. Künstlerischer Höhepunkt wird am Donnerstag (18.03.) die deutsche Erstaufführung der Kantate „Out Of The Darkness“ (2009) vom Julian Marshall Ensemble (Großbritannien) nach Texten Gertrud Kolmars sein. Am Podiumsgespräch (21.03.) nehmen neben führenden Experten Gertrud Kolmars Nichte Sabina Wenzel (Brasilien) und ihr Neffe Ben Chodziesner (Australien) als Zeitzeugen teil.
Tagungsort: Jugend- und Kulturzentrum mon ami Weimar
Weitere Informationen und Bildmaterial hier
Mit „Ode an die freie Unternehmung“ ist der Lyrikband des rumänischen Dichters Caius Dobrescu betitelt – und überraschenderweise heißen auch alle 34 Gedichte genau so. Kriterien einer – ökonomischen – Unternehmung sind laut Wirtschaftsratgeber unter anderem Autonomie und Alleinbestimmung, wozu heutzutage die besondere Rolle von Informationsbeschaffung und „Humankapital“-Einsatz, von Modularisierung, Symbiosen und Grenzüberschreitungen hinzukommen. Auch das Verfassen von Lyrik ist eine Unternehmung, und die genannten Kriterien finden sich in den Versen Dobrescus wieder, wobei zwar das erwerbswirtschaftliche Prinzip eher zu vernachlässigen, ein Gewinn im Ideellen jedoch allemal gegeben ist. …
Nicht Pathos und Bewunderung wie in der traditionellen Ode gilt es für Dobrescu auszudrücken, sondern: „Die wahre Ode weiß in der Ursprungsphase nicht, worüber sie handelt“; „Sie ist geboren, die Ungewissheit von innen heraus zu lobpreisen.“ „Ode ist somit nicht das, / was Schiller geschrieben hat, / sondern was Lichtenberg gegebenenfalls geschrieben hätte.“ Nicht von Überschwang, sondern von Zweifel und Unruhe zeugt seine Lyrik, in der sich wissenschaftlich anmutende Gedankenspiele, Schwebezustände, ein hinterfragender, kritischer Blick, Katastrophenschilderung, aber auch das Aufleuchten von Schönheit und Natürlichkeit finden lassen.
Dobrescu und dem Nachdichter seiner Gedichte ins Deutsche, Gerhard Csejka, wurde für den Band „Ode an die freie Unternehmung“, der 2006 als bibliophiler RanitzDruck Nr. 13 der Edition Thanhäuser erschien, der Preis der Stadt Münster für Europäische Poesie 2009 verliehen. Bei der vorliegenden Ausgabe handelt es sich um den Nachdruck dieser ersten deutschsprachigen Buchpublikation des Dichters, der 1966 in Siebenbürgen geboren wurde, als Hochschuldozent in Braşov/Kronstadt und Bukarest Literaturgeschichte und -theorie lehrt und in den vergangenen dreißig Jahren zahlreiche Lyrik-, Prosa- und Essaybände veröffentlichte. …
Nach Gellu Naum (sowie seinem Nachdichter Oskar Pastior) und Daniel Bănulescu (nebst Nachdichter Ernest Wichner) wurde in diesem Rahmen übrigens nun schon der dritte rumänische Dichter geehrt, dem für seine nachdenkliche, verstörende, sinnliche, komische oder einfach schöne Poesie zahlreiche Leser zu wünschen sind. / Anke Pfeifer, literaturkritik.de
Caius Dobrescu: Ode an die freie Unternehmung. Gedichte.
Übersetzt aus dem Romänischen von Gerhardt Csejka.
Daedalus Verlag, Münster 2009.
48 Seiten, 9,00 EUR.
ISBN-13: 9783891263112
In der FAZ vom 21.2. spricht Felicitas von Lovenberg mit dem aus Rumänien stammenden Schriftsteller Richard Wagner über weitere Details des Securitate-Netzes:
Nach dem Lyriker Werner Söllner, der sich im Dezember öffentlich zu seiner Securitate-Mitarbeit bekannt hat, ist dies binnen kurzer Zeit der zweite Fall eines als Spitzel enttarnten Schriftstellers. In einem weiteren Fall streitet der als IM „Voicu“ enttarnte Journalist Franz Thomas Schleich seine Securitate-Tätigkeit noch ab. In allen drei Fällen waren Sie selbst als Opfer betroffen, wenn auch in unterschiedlichem Maß. Welcher trifft Sie persönlich am stärksten?
Besonders trifft mich natürlich der Fall Söllner. Werner Söllner war mir seinerzeit in Rumänien ein wichtiger literarischer Gesprächspartner. Seine Gedichte gehören zum Besten der rumäniendeutschen Literatur. Was mich bei Grosz empört, ist vor allem die kriminelle Energie, die er bei seiner IM-Tätigkeit entfaltete. Er hat sogar die Details eines psychischen Zusammenbruchs meines Kollegen Gerhard Ortinau an den Geheimdienst weitergegeben, und der Gipfel ist, dass er jetzt sagt, er habe bewusst Privates in die Berichte geschrieben, um so wenig politischen Schaden wie möglich anzurichten.
BY TED KOOSER, U.S. POET LAUREATE
Often when I dig some change out of my jeans pocket to pay somebody for something, the pennies and nickels are accompanied by a big gob of blue lint. So it’s no wonder that I was taken with this poem by a Massachusetts poet, Gary Metras, who isn’t embarrassed.
Lint
It doesn’t bother me to have
lint in the bottoms of pant pockets;
it gives the hands something to do,
especially since I no longer hold
shovel, hod, or hammer
in the daylight hours of labor
and haven’t, in fact, done so
in twenty-five years. A long time
to be picking lint from pockets.
Perhaps even long enough to have
gathered sacks full of lint
that could have been put
to good use, maybe spun into yarn
to knit a sweater for my wife’s
Christmas present, or strong thread
whirled and woven into a tweedy jacket.
Imagine entering my classroom
in a jacket made from lint.
Who would believe it?
Yet there are stranger things—
the son of a bricklayer with hands
so smooth they’re only fit
for picking lint.
American Life in Poetry is made possible by The Poetry Foundation (www.poetryfoundation.org), publisher of Poetry magazine. It is also supported by the Department of English at the University of Nebraska-Lincoln. Poem copyright ©2008 by Gary Metras, whose most recent book of poems is Greatest Hits 1980-2006, Pudding House, 2007. Poem reprinted from Poetry East, Nos. 62 & 63, Fall 2008, by permission of Gary Metras and the publisher.
Introduction copyright © 2009 by The Poetry Foundation. The introduction’s author, Ted Kooser, served as United States Poet Laureate Consultant in Poetry to the Library of Congress from 2004-2006. We do not accept unsolicited manuscripts.
„Ich empfinde es als Zumutung, so ein Heft in die Hand gedrückt zu bekommen“, schimpfte Mayer. Darüber hinaus sei es widersprüchlich, Mitglied im „Bündnis gegen Rechts“ zu sein und gleichzeitig eine Broschüre mit einem Gedicht von Eckart zu verteilen. Der im Jahr 1868 in Neumarkt geborene Dietrich Eckart war ein geistiger Mentor von Adolf Hitler und ist Dichter des „Sturmliedes“ der SA. Eckart war außerdem Chefredakteur des Völkischen Beobachters und Hitler widmete ihm sein Buch „Mein Kampf“.
„Diese Schattenseite der Broschüre ist mir entgangen“, bekannte Landrat Albert Löhner (CSU) und versprach, künftig genauer aufzupassen. / Donaukurier 22.2.
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