15. Psalm

Im Streichquartett „Psalm“ ließ sich Mishory von drei Paul-Celan-Gedichten inspirieren: „Auge der Zeit / das titelgebende „Psalm“ / „Sandvolk“. Für die Streicher reizt Mishory alle Möglichkeiten radikaler Klangentfaltung aus, um Celans Lyrik, dieser apokalyptischen Sinnsuche auf die Spur zu kommen: vom Geräusch zur melodisch gesättigten Vokalise, vom gläsernen Flageolett-Ton bis zum scharf geschliffenen Ausbruch. / Manfred Engelhardt, Augsburger Allgemeine

Gilead Mishory „Psalm“ for String Quartet after Paul Celan. „Fugitive pieces“, Cycle for Piano after Anne Michaels. „Psalm“ for Violoncello and Piano. Auritus-Quartett; Gilead Mishory (Piano); Julius Berger (Violoncello). NEOS Music. 11022.

14. 1912 in Marbach

Die stärksten Erlebnisse sind vielleicht jene, in denen Unzusammenhängendes so schroff nebeneinander steht wie im Gedicht „En Ego*“, ebenfalls von Jakob van Hoddis. Es beginnt mit dem Satz: „Wir baun die Welt aus den Unendlichkeiten.“ Das Ende lautet lakonisch: „Und dazu ass er Bierwurscht mit Salat.“ / Andreas Rosenfelder, Die Welt

Überall blühen Frühlingsblumen und wuchern zugleich Metastasen, stehen ornamentale Blütenranken neben streuenden Lungenkarzinomen. Auch wenn sich das, was kommen sollte, niemand vorzustellen vermochte, drängte das Bild vom drohenden Weltende in die Kunst – um mit dem Kriegsausbruch dann von der Wirklichkeit so grausam überholt zu werden. / Sandra Kegel, FAZ

1912 – Ein Jahr im Archiv“ ist im Deutschen Literaturarchiv Marbach bis 26. August zu sehen. Das dazugehörige „Marbacher Magazin“ kostet 15 Euro.

*) Entweder Tippfehler für Ein Ego oder Kombination aus griechisch En = ein und lateinisch ego = ich [so die Ausgabe Dichtungen und Briefe, Wallstein 2007], oder nach dem lateinischen Gebet:

Nach dem Kommunionempfang, sei es durch die eucharistische oder geistliche Kommunion, gewährt unsere Mutter Kirche einen vollkommenem Ablass demjenigen Christgläubigen: „der… an einem beliebigen Freitag der Fastenzeit das Gebet En ego, O bone et dulcissime Iesu (Siehe, o guter und lieber Jesus) vor dem Bild des Gekreuzigten Jesus Christus nach der Kommunion andächtig betet. hier

13. Indischer Mangoverkäufer

Der Band enthält eine Auswahl aus Shiv K. Kumars neun Gedichtbänden aus vier Jahrzehnten. Immer wiederkehrende Themen sind unter anderem Tempel, Hurenhäuser, Liebe, Sex, Familie, Straßen und Städte. Das Gedicht „Ein indischer Mangoverkäufer“ ist typisch für Shiv Kumar.

„Durch die Schlitze ihrer geflickten Bluse eine nackte Schulter, zwei weiße Monde werfen jedes Pferd aus der Bahn/ Die argwöhnischen Augen jenes alten Mannes – träge Vögel, pickend an ihren Mangonippeln.“

Seine besten Gedichte werfen einen um, sind wild und ungeschliffen. / Gopikrishnan Kottoor, The Hindu 3.3.

Which Of My selves Do You Wish To Speak To? Selected Poems, Shiv K. Kumar, Penguin India.

12. Hat das Wort noch Feuer

Die Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz hat die Cismaraner Autorin Doris Runge in ihre Reihen aufgenommen. …

Die mal herbe, mal anmutige Schlichtheit der sie umgebenden Natur, die bewusst reduzierte Einrichtung ihrer Räume im „Weissen Haus“ – sie scheinen in Wechselwirkung mit dem Stil zu stehen, der vor allem das lyrische Werk Runges prägt: das Verdichten von Sprache, die Reduktion auf das absolut Notwendige. „Lyrik schreiben heißt, die Geschwätzigkeit abzubauen“, hat sie selbst einmal gesagt. Einzelne Worte kommen wieder und wieder auf den Prüfstand: „Hat das Wort noch Feuer, taugt es zur Alchemie – oder ist es sinnentleert?“ / Thomas Klatt,  Lübecker Nachrichten

11. Katalanismus

Der moderne Katalanismus ist kaum 100 Jahre alt; um 1830 machte ein katalanischer Höfling in Madrid ein Gedicht im Dialekt seines Landes – zur Belustigung der Hofdamen. Von da an datiert das katalanische linguistische und literarische Selbstgefühl. Aber noch zu meiner Zeit arbeiteten selbst viele Redakteure der katalanisch erscheinenden Zeitungen mit einem kastilianisch (bei uns: spanisch) katalanischen Diktionär; das beste Katalanisch, sagte man in Barcelona, schrieb Dr. Brachfeld, ein Ungar, der an der Sorbonne promoviert hatte, und nicht nur ungarisch und spanisch, sondern mindestens auch deutsch, französisch und englisch sprach. Damit nicht genug, wuchs er sich also auch zum Meister des Katalanischen aus, eines Dialekts, der im Grunde das alte Limousin oder Provencal der Troubadours ist und bis Toulouse gesprochen und verstanden wird, im Süden auch in Valencia und auf den großen Balearen.

/ Vor rund 50 Jahren erschien das Buch „Flucht in die Welt“ mit Exil-Erinnerungen des Waldkircher Autors, Journalisten, Pazifisten und Nazi-Gegners Max Barth. Die Badische Zeitung druckt immer samstags Auszüge aus dem Buch.

10. Antonia Pozzi

Vor 100 Jahre wurde Antonia Pozzi in Mailand geboren, die sich 1938 im Alter von nur 26 Jahren das Leben nahm. Mit Lesungen, kleinen Ausstellungen und einer dramatischen Bearbeitung ihrer Texte feierte das Teatro Parenti die Lyrikerin, die zu Unrecht jahrzehntelang kaum beachtet worden war (auf Deutsch liegt eine Auswahl ihrer Gedicht im Wallstein Verlag vor). / HENNING KLÜVER, Nachrichten aus Mailand, Süddeutsche Zeitung 25.2.

9. 33 1/2 Wahrheiten über deutschsprachige Songtexte

Lyrix – Lies mein Lied. 33 1/2 Wahrheiten über deutschsprachige Songtexte

Jenseits von Kracht: Was haben Rock und Pop mit Literatur zu tun? Es lesen Martin Betz, Tom Franke, Martin Jankowski und Bernhard Lassahn – Kai-Uwe Kohlschmidt (Sandow) und  DJ Rex Joswig (Herbst in Peking) machen Musik.

Freitag, 2. März, 20 Uhr, Grüner Salon
(in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz)
Einlass ab 19 Uhr, Eintritt 7,- Euro.
HIER  der Trailer.

Herzliche Einladung!!


Berliner Literarische Aktion e.V.
Kastanienallee 2
D – 10435 Berlin

8. Doppelt angesagt

Daniela Seel ist eine der angesagtesten deutschen Dichterinnen der Gegenwart. In Idstein liest sie aus ihrem Buch „ich kann diese stelle nicht wiederfinden“.

Schreibt die Allgemeine Zeitung, und ich füge hinzu: In Greifswald gewann sie gestern den Publikumspreis (Greifswalder Jury) gegen starke Konkurrenz.

7. Gestorben

Der große italienische Sänger, Dichter, Klarinettist und Pianist Lucio Dalla starb während einer Konzertreise in der Schweiz im Alter von 68 Jahren. Er komponierte auch Filmmusik für die Regisseure Mario Monicelli, Carlo Verdone, Michelangelo Antonioni und Michele Placido.

Vgl. hier und hier (frz.)

6. Verbotene Zone

Florian Voß startet einen oder ein Blog:

der plan ist, wieder richtig tagebuch zu führen, und zwar ohne rumgejammer – denn so haben meine früheren tagebücher immer ausgeschaut. ich betrachte das blog schon als richtiges literarisches projekt.

5. Lou Reed 70

Als die Punks gegen Ende der 70er Jahre Reed als einen ihrer Veteranen entdeckten, kam seine Karriere abermals in Schwung. Die jüngere Generation der Popkritiker erklärte The Velvet Underground zu einer der wichtigsten US-Bands überhaupt, auch wurde seine sardonische Lyrik erstmals als Literatur gewürdigt. Reed spielte wieder vor ausverkauften Häusern, und die in der Folge entstehenden Alben orientierten sich stärker an der rohen, düsteren, reduzierten Rockmusik seiner Frühzeit, nicht zuletzt »Blue Mask« 1982, mit Robert Quine an der Gitarre, einem erklärten Velvet-Underground-Aficionado. / Frank Schäfer, junge Welt

4. MeeresGarten

Herb und hart im Gebrauch der Sprache, die Erwartungen ihrer Titel vielfach durchkreuzend, räumten die Gedichte von Sea Garden, dem lyrischen Debut Hilda Doolittles, bei ihrem ersten Erscheinen im Jahr 1916, inmitten des Ersten Weltkriegs, gründlich auf mit der Opulenz viktorianischer Dichtung. Erstmals unter dem Titel MeeresGarten von Annette Kühn ins Deutsche übersetzt, haben die Gedichte bis heute nichts von ihrer Kraft eingebüßt. Ihre Verse scheinen regelrecht ins Papier eingekerbt. Unter anderem orientieren sich die Gedichte an japanischer Haiku-Dichtung und japanischer Holzdrucktechnik, die Hilda Doolittle aufmerksam studierte, an der antiken griechischen Dichtung mit ihren mythischen Gestalten, aus der die Autorin zuvor übersetzt hatte und am französischen Symbolismus. Der Bandtitel deutet auf eine am oder im Wasser angesiedelte oder durch das Wasser betrachtete Welt. Wesen und Dinge sehen hier anders aus, Farbe und Licht sind verändert. …

Im gemeinsamen Dichterzirkel rief Pound den Imagismus aus, eine literarische Bewegung, die in der deutschen Literaturgeschichte keine Entsprechung hat. Bis heute gilt H. D. als dessen reinste Vertreterin, immer wieder wurde gemutmaßt, Pound habe den Begriff überhaupt nur als Werbestrategie für ihre Gedichte geprägt. Dem Imagismus lagen drei Forderungen zugrunde: Neben einer „direkten Behandlung des Dings, ob subjektiv oder objektiv“, dem „strikten Verzicht auf jedes Wort, das nicht zur Darstellung beiträgt“, sollte die Sprache des Gedichts nicht am Metronom, sondern an der Musikalität des Rhythmus ausgerichtet sein. Die extreme Kargheit und Kühle von Sea Garden wird vor dem Hintergrund dieses Programms besser nachvollziehbar. / Beate Tröger, der Freitag

H. D.: MeeresGarten. Hilda Doolittle. Aus dem amerikanischen Englisch von Annette Kühn. Mit einem Nachwort von Dietmar Dath und Illustrationen von Martina Hoffmann, luxbooks 2012, 134 S., 19,80 €

2011 erschien:

roughbook 16, Hilda Doolittle
H.D.: Denken und Schauen : Fragmente der Sappho.
Herausgegeben und übersetzt von Günter Plessow
120 Seiten, Euro 9,- / sFr. 11.-,

3. Die Krone der Schöpfung: der Panther, das Schwein

Da spucken die Darsteller – in Anspielung auf Todesursache und Grabinschrift Rilkes – Rosenblütenblätter auf den Ziegelboden, bevor des Dichters Zauberworte fallen, da wird gefroren, gelärmt und gelitten, was das Zeug hält. Rilkes berühmter „Panther“ wird von Jeroen De Man in einem Schweine-Gitterkäfig nachgespielt. De Man brüllt das Gedicht in nahezu akzentfreiem Deutsch, während ihn seine drei Mitspieler mit Schlamm übergießen. Die Krone der lyrischen Schöpfung: der Panther, das Schwein. / Stefan Grund, Die Welt

2. 20. open mike 2012 – Internationaler Wettbewerb junger deutschsprachiger Prosa und Lyrik

Die Literaturwerkstatt Berlin und die Crespo Foundation schreiben zum 20. Mal den open mike aus. Es werden drei Preise vergeben, ein Preis für Lyrik und zwei Preise für Prosa.

Der open mike ist mit insgesamt 7.500 EUR dotiert.

Teilnehmen können deutschsprachige Autorinnen und Autoren, die nicht älter sind als 35 Jahre (Stichtag: 10.7.2012) und noch keine eigenständige Buchpublikation vorzuweisen haben. Eingereicht werden kann entweder kurze Prosa, ein in sich geschlossener Auszug aus einem Großtext ODER Lyrik. Die Texte dürfen weder veröffentlicht (betrifft auch Internet, Zeitschriften, Anthologien und Dokumentationen jeder Art) noch zu einem anderen Wettbewerb oder Stipendium eingereicht worden sein. Jeder Teilnehmer kann nur eine Bewerbung einreichen.

Der Umfang der eingereichten Texte muss in etwa einer 15-minütigen Lesezeit entsprechen. Deutlich zu lange oder zu kurze Einsendungen kommen nicht in die Auswahlrunde.

Formatvorgabe: A 4-Format, einseitig bedruckt, Schriftgröße 12, Zeilenabstand 1,5. Die Manuskripte müssen in zweifacher Ausfertigung als lose Blätter (ohne Heftung) eingesandt werden. Auf den Manuskriptseiten darf weder der Name des Absenders noch ein Zahlencode, Kennwort o. ä. erscheinen. Eine kurze Biographie mit Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse ist beizulegen. Eine Rücksendung der Manuskripte kann leider nicht erfolgen.

Einsendeschluss ist der 10. Juli 2012 (Datum des Poststempels).

Wettbewerbsablauf:

1. Runde: Auswahl durch Lektoren
Ein unabhängiges Lektorat, bestehend aus Verlagslektoren, wählt aus den anonymisierten Texten bis zu 22 für die Endrunde aus. Die ausgewählten Autoren erhalten Anfang Oktober 2012 eine persönliche Einladung, die Namen werden zudem auf www.literaturwerkstatt.org veröffentlicht. Die anderen Teilnehmer des Wettbewerbes erhalten keine gesonderte Mitteilung.
Die Texte der ausgewählten Autoren werden als Anthologie im Allitera Verlag (München) veröffentlicht, die Anthologie erscheint zum Wettbewerb im November. Die ausgewählten Texte sind bis zum Finale des Wettbewerbs im November exklusiv der Veröffentlichung in der Anthologie vorbehalten.

2. Runde: Endrunde
Die Endrunde wird in Form öffentlicher Lesungen an einem Wochenende im November 2012 in Berlin ausgetragen. Jeder Teilnehmer hat genau 15 Minuten Lesezeit zur Verfügung, um seine Texte vorzustellen und die Jury, bestehend aus drei Autoren, und das Publikum zu überzeugen.

3. Preisvergabe
Die Jury ermittelt drei Gewinner und vergibt Stipendien in der Gesamthöhe von 7.500 EUR. Ein Preis wird für Lyrik vergeben, zwei für Prosa. Über die Aufteilung der Gewinnsumme entscheidet die Jury. Die taz-Publikumsjury vergibt den Publikumspreis, der einen Abdruck des Gewinnertextes in der Tageszeitung beinhaltet. Darüber hinaus produziert Deutschlandradio Kultur ein Feature über den Wettbewerb, die Gewinner und ihre Texte.

Bestandteil des Preises ist auch eine Lesereise im Anschluss an den Wettbewerb. Die Gewinner des open mike werden im November 2012 nach Frankfurt, Zürich und Wien eingeladen. Der Gewinn des Lyrik-Preises umfasst außerdem eine Aufnahme für die Website www.lyrikline.org, der Internetplattform für zeitgenössische Dichtung in Originalton, Originaltext und Übersetzungen.
Zudem nehmen alle Teilnehmer der Endrunde des open mike an einem Workshop im Februar 2013 teil, bei dem sie die Möglichkeit haben, mit erfahrenen Autoren und Lektoren an ihren Texten zu arbeiten und wertvolle Informationen für den Start in den Literaturbetrieb zu erhalten.

Der Autor stimmt mit der Einsendung seines Textes für den Fall der Auswahl für die Endrunde Folgendem zu:
– der Veröffentlichung seines Textes in der Anthologie des Allitera Verlags zum Wettbewerb. Die Rechte am Text verbleiben beim Autor. Die ausgewählten Texte sind bis zum Wettbewerb im November exklusiv der Veröffentlichung in der Anthologie vorbehalten.
– der möglichen Veröffentlichung seines Textes durch die Literaturwerkstatt Berlin und die Crespo Foundation in eigenen Publikationen und auf den Internetseitenwww.literaturwerkstatt.org und www.crespo-foundation.de.
– dem Mitschnitt der öffentlichen Lesung und der Verwendung des Mitschnitts durch die Literaturwerkstatt Berlin, ihre Kooperationspartner und die Medien.

Bewerbungen unter dem Kennwort „open mike“ bis zum 10.7.2012 an:
Literaturwerkstatt Berlin
Knaackstraße 97 (Kulturbrauerei)
10435 Berlin

1. Testament Wisława Szymborskas

Am Mittwoch wurde das Testament der am 1.2. in Krakau gestorbenen Dichterin Wisława Szymborska veröffentlicht. Darin spricht sie von einer literarischen Stiftung und einem neuen Literaturpreis.

In Übereinstimmung mit dem Willen der Dichterin plant die Stadt Krakau die Gründung eines Literaturmuseums.

Die stellvertretende Bürgermeisterin Magdalena Sroka sagte: „Viele hervorragende Schriftsteller lebten und leben in Krakau, und oft wurden die Nachlässe nach ihrem Tod verstreut.“ Dafür brauche man das Museum.

Neben Szymborska lebte mit Czesław Miłosz ein weiterer Nobelpreisträger in Krakau – nach dem Fall des Eisernen Vorhangs war er aus dem amerikanischen Exil zurückgekehrt.

Auch Stanisław Lem verbrachte den größten Teil seines Lebens in Krakau. Zu den bekannten Autoren, die eine Zeitlang hier lebten, gehörten Sławomir Mrożek und Konstanty Ildefons Gałczyński.

Gleichzeitig wurde bekannt, daß ihr letzter Gedichtband mit dem Titel „Wystarczy“ (Es reicht) Ende April erscheinen wird.

Gerade erschienen ist eine neue Ausgabe ihrer „Wierszy wybranych“ (Gesammelten Gedichte).

/ Polskie Radio

Mehr: Bericht der Gazeta Wyborcza