Helga M. Novak
wie erschlagen
wie erschlagen von der Hetze wundgestoßen
arg zersplittert sind meine Schalen
kein Bugstall mehr kein Faden und kein Reif
getroffen bin ich flüchtig abgegangen
und ohne Nachsuche gelaufen in die Irre
das Unterholz hat meine Decke zerrissen
wo ich jetzt bin kommt keiner mehr vorbei
habe gezeichnet und mache die letzten Gänge
zu spät noch einen Fangschuß zu erbitten von dir
Die Wilde Jagd ist eine Wilde Ehe
mein Warten auf den großen grauen Jäger
Aus: Helga M. Novak: wo ich jetzt bin. Gedichte. Ausgewählt von Michael Lentz. Frankfurt/Main: Schöffling, 2005, S. 200
Vor ein paar Jahren saß ich auf dem Fußweg (also an einem Tisch dortselbst) vor einem New Yorker Bistro. Eine vorbeigehende Dame blieb stehn und sprach zu mir: „Ich weiß nicht, wer Sie sind, but you have a wonderful beard“. Mir lag auf der Zunge, mit Emily Dickinsoin zu antworten: „I’m nobody – who are you? Are you nobody too?“ Aber ich fürchtete sie zu irritieren.
Jedenfalls heute mehrere deutsche Nachbildungen jener Strophe.
Ich bin niemand – wer bist du?
Gleichfalls niemand? – Dann Glück zu!
Dann sind wir ein Paar – Halt dicht!
Schau: die andern woll‘n uns nicht.
Aus: Julius Bab: Amerikas neuere Lyrik. Ausgewählte Nachdichtungen. Bad Nauheim: Christian-Verlag, 1953, S. 50
Ich bin Niemand! Wer bist du?
Noch ein Niemand mehr dazu?
Schon sind wir ein Paar im Land!
Still, sonst werden wir verbannt!
Deutsch von Lola Gruenthal aus: Emily Dickinson: Guten Morgen, Mitternacht. Gedichte und Briefe. Zweisprachig. Zürich: Diogenes, 1977, S. 23
Ich bin Niemand! Wer bist du?
Bist auch – Niemand – du?
Dann sind wir zwei ein Paar?
Sag nichts – Zeitung – Gefahr!
Deutsch von Gertrud Liepe aus: Emily Dickinson: Gedichte. Englisch und Deutsch. Stuttgart: Reclam, 1970, S. 45
Niemand bin ich! Und du?
Ein Niemand – noch dazu?
Dann sind wir zwei im Land!
Still! Gleich wird man bekannt!
Deutsch von Gunhild Kübler aus: Emily Dickinson: Sämtliche Gedichte. Zweisprachig. München: Hanser, 2015, S. 215
Und im Original:
I’m Nobody! Who are you?
Are you – Nobody – too?
Then there’s a pair of us!
Don’t tell! they’d advertise – you know!
Ich versuchs auch mal ausm Handgelenk. Ich nehme den Paarreim raus, warum? Dickinson arbeitet oft mit fast versteckten Halbreimen, z.B. Auslautreim. Door reimt auf air, sun auf morn, grass auf face, broad auf bread, glow auf through, time auf thumb, die Beispiele sind Legion. Wo es sich aufdrängt/anbietet, dann auch mal be auf me oder wide auf beside oder you auf too, aber das eher selten. Sonst wechselt der Reim auch mal von Vers zwei + vier auf eins + drei, oder bleibt ganz weg. Kurz, auf wenige Dichter paßt der Reim von Karl Kraus so gut wie auf Dickinson: Der Reim ist nur der Sprache Gunst / nicht nebenher noch eine Kunst.
Der Zauber dieses Gedichts beruht trotzdem auf dem platten reinen Paarreim you/too. Er ist nicht ins Deutsche übertragbar, der Versuch führt zu Krampf wie in den meisten der hier vorgestellten Übertragungen.
In den acht Versen dieses Gedichts ist es so:
you – too – us – know
somebody – frog – June – Bog
Zwei reine Reime, aber wie beiläufig, mal Paarreim, dann Kreuzreim. (Man kann auch too / know als Halbreim auffassen, sie benutzt oft Auslautreime, die auf einen beliebigen Vokal gehen, alle Vokale gelten gleich: low – typify, glow – now, way – sea, see – eye, bow – now, go – too…) Eine Fundgrube für Reimstudien nebenbei!
Wenn es nur verkrampft geht, warum nicht erst mal ganz weglassen? Ich plaziere beiläufig eine andere Art Halbreim, die Assonanz, auf Verse drei und vier (und gleich noch einen Schlagreim-Halbreim in Vers vier, begünstigt durch die Sprechpause zwischen den Wörtern: psst / sonst. Nicht ideal, ideale Lösungen gibt es nicht (bessere sind natürlich immer möglich).
Ich bin Niemand! Und du?
Bist du auch – Niemand?
Dann sind wir schon zwei!
Aber psst! – sonst – plaudern sie gleich.
Helga M. Novak
(* 8. September 1935 in Berlin-Köpenick; † 24. Dezember 2013 in Rüdersdorf bei Berlin)
Sommerzeit
Sommerzeit
die Hähne schrein zur selben Zeit
Winterzeit
die Sauen schrein zur selben Zeit
ach es ist alles zuschanden
die Freiheit die ich habe
ist keine
ich werde verrückt
weil ich es bin
und ich werde rasend
von meinen Rasereien
ach es ist alles zuschanden
Sommerzeit
ich werde den Mund nochmal vollnehmen
Winterzeit
den Mund voller Sand
warum entdeckt denn keiner
die Schönheit meines Verfalls?
Aus: Helga M. Novak: wo ich jetzt bin. Gedichte. Ausgewählt von Michael Lentz. Frankfurt/Main: Schöffling, 2005, S. 202
Catharina Regina von Greiffenberg
(* 7. September 1633 auf Schloss Seisenegg in Viehdorf bei Amstetten, Niederösterreich; † 10. April 1694 in Nürnberg)
Auf die Fruchtbringende Herbst-Zeit FReud'-erfüller / Früchte-bringer / vielbeglückter Jahres-Koch / Grünung-Blüh und Zeitung-Ziel / Werkbeseeltes Lustverlangen! lange Hoffnung / ist in dir in die That-Erweisung gangen. Ohne dich / wird nur beschauet / aber nichts genossen noch. Du Vollkommenheit der Zeiten! mache bald vollkommen doch / was von Blüh' und Wachstums-Krafft halbes Leben schon empfangen. Deine Würkung kan allein mit der Werk-Vollziehung prangen. Wehrter Zeiten-Schatz! ach bringe jenes blühen auch so hoch / schütt' aus deinem reichen Horn hochverhoffte Freuden-Früchte. Lieblich süsser Mund-Ergetzer! lab' auch unsern Geist zugleich: so erhebt mit jenen er deiner Früchte Ruhm-Gerüchte. zeitig die verlangten Zeiten / in dem Oberherrschungs-Reich. Laß die Anlas-Kerne schwarz / Schickungs-Aepffel safftig werden: daß man GOttes Gnaden-Frücht froh geniest und isst auf Erden.
Martin Opitz
Sonnet XXXIV. JHr / Himmel / lufft vnd wind / jhr hügel voll von schatten / Jhr Hainen / jhr Gepüsch' / vnnd du / du edler Wein / Jhr frischen Brunnen jhr so reich am Wasser seyn / Jhr Wüsten die jhr stets müßt an der Sonnen braten / Jhr durch den Weissen thaw bereifften schönen Saaten / Jhr Hölen voller Moß / jhr auffgeritzten Stein' / Jhr Felder welche ziert der zarten Blumen Schein / Jhr Felsen wo die Reim' am besten mir gerathen / Weil ich ja Flavien / daß ich noch nie thun können / Muß geben gute Nacht vnd gleichwohl Muth vnd sinnen Sich fürchten allezeit vnd weichen hinter sich / So bitt' ich Himmel / Lüfft / Wind / Hügel / Hainen / Wälder / Wein / Brunnen / Wüsteney / Saat / Hölen / Steine / Felder / Vnd Felsen sagt es jhr / sagt / sagt es jhr vor mich.
Ein Sonett von Opitz – in Wahrheit übersetzt Opitz ein Sonett des berühmten Franzosen Pierre de Ronsard (1524-1585), ohne die Quelle zu nennen. Es ist eine freie Übersetzung. Opitz verwandelt die Zehn-/Elfsilbler des Originals – Vers communs oder Gemeinverse (im Deutschen fünfhebiger Jambus) – in den längeren und schwerfälligeren Alexandriner, Zwölf-/Dreizehnsilbler mit starrer Mittelzäsur. Eine neuere annähernd originalmetrische Übersetzung beginnt so:
Ihr Luft und Wind, Berg, Hügel und Gefild
Opitz muß den Himmel einfügen und auch sonst einiges ändern – nicht nur einiges, sondern sehr viel, Um- statt Nachdichtung. Die wichtigste rhetorische Figur aber übernimmt er getreulich: das Summationsschema. Die wichtigsten Nomina des Gedichts werden in der Reihenfolge ihres Auftretens im letzten Terzett in unverbundener Reihung wiederholt (des Reims wegen mit kleinen Abweichungen, die sich auch aus dem gleichen Grund schon in der Vorlage finden). Die Naturphänomene werden zuerst einzeln angeredet und stehn am Schluß angetreten wie Zinnsoldaten als Helfertrupp in Liebesdingen.
Unten das Gedicht im Original und in der zitierten neuen Fassung (von Friedhelm Kemp). „Annähernd originalmetrisch“ sagte ich. Getreu sind Silbenzahl und Reimschema eingehalten, weggefallen ist eine große Kleinigkeit. Das Original sind Gemeinverse, das heißt, sie haben eine Zäsur nicht in der Mitte wie der Alexandriner, sondern nach der vierten Silbe. Dadurch entsteht eine schöne Spannung, annähernd und sozusagen sozusagen der Goldene Schnitt statt des starren Mittelscheitels. Die ersten beiden Verse Kemps halten das ein, aber dann kippt es.
Heute ist Ronsards 494. Geburtstag. Nur noch 6 Jahre bis zum Halbjahrtausend. Bestimmt reißen sich die Verlage schon um die besten Startplätze.
Christian Wernicke
(* im Januar 1661 in Elbing / Elbląg; † 5. September 1725 in Kopenhagen)
An unsre teutschen Poeten
Jhr Teutschen wenn die Lieb aus eurer Feder quill’t /
Jhr eure Buhlschafft wolt mit eurem Vers bedienen /
So kriegt man gleich zu sehn / ein marmor-weisses Bild;
Jhr Aug ist von Achat / die Lippen von Rubienen /
Die Adern von Türckies / die Brüst aus Alabast:
Die frembde Buhlschafften sind lang nicht so verhaßt.
Der Welsche betet sie als eine Göttin an /
Und sucht so offt er immer kan /
Vor ihr auf seinen Knien zu liegen;
Es macht sie der Franzos von lauter Witz /
Zur Freundschafft fähig / ja verschwiegen /
Und folgends ein Gefäß ohn eine Ritz;
Der Englische der nichts als was natürlich thut /
Der machet sie von lauter Fleisch und Blut;
Ihr aber woll’t Pigmaljons alle sein
Und machet sie zu Bilder oder Stein.
[1697]
Constantijn Huygens
Aus: Euphrasia Augentrost
Wie nun? Sind’s etwa dann die Ängstlichen‚ die klarsehn?
Die stets auf sicher gehn‚ wo immer sie Gefahr sehn?
Nicht doch! Beim Angsthas‘ ist die Blindheit erst perfekt‚
ist doch sein Augenlicht vollständig zugedeckt
vom Grauschleier der Angst: tut sich ein Blättchen regen,
fürchtet er schon das Blei; zeigt sich ein blanker Degen,
spürt er den Stich ins Herz und wenn er Pulver schmeckt,
erblickt er sich bereits vom Eisen hingestreckt;
ein Vogel macht ihm Angst, vor einer Fliege bangt er,
schon duckt er sich‚ als ob das Gras ein Kugelfang wär,
fällt hin im flachen Feld, macht blindlings rechtsumkehrt,
und wer der schnellste ist und heil und unversehrt
schon mit den Fersen ficht, den Hagelsturm im Rücken,
meint, dass er schärfer sieht, als die, die dorthin blicken,
wo das Gewitter hängt; sie sehn nicht, dass der Mann,
der seinen Feind anblickt, ihn auch besiegen kann
und gleiche Chancen hat! Doch zeigt er ihm die Waden
(von Ehre red‘ ich nicht!), geht jede Hoffnung baden.
Was ist ein Mann, der flieht? Ein Todeskandidat,
ansonsten winkt die Scham, das weiß jeder Soldat.
Die jungen Leut‘ sind blind (die Liebe unvergessen‚
wir waren auch mal jung, doch nicht so angefressen
und krankhaft wie derzeit); die jungen Leut‘ sind blind …
…
Die Alten sind auch blind …
Aus: Constantijn Huygens, Euphrasia Augentrost. Übersetzt und herausgegeben von Ard Posthuma. Leipzig: Reinecke & Voß, 2016, V. 553 ff
Ernst Meister
Monolog der Menschen
Wir sind die Welt gewöhnt.
Wir haben die Welt lieb wie uns.
Würde Welt plötzlich anders,
wir weinten.
Im Nichts hausen die Fragen.
Im Nichts sind die Pupillen groß.
Wenn Nichts wäre,
o wir schliefen jetzt nicht,
und der kommende Traum
sänke zu Tode unter blöden Riesenstein.
Aus: Ernst Meister: Ausstellung. Aachen: Rimbaud, 1985, S. 7
Das Gedicht zum Sommerende und zur Sommerzeitdebatte. Es stammt vom bayrischen Heimatdichter Johannes R. Becher („Im Schatten der Berge bin ich geboren“). In den 50er Jahren lebte der bekanntlich in Pankow und verbrachte den Urlaub in Ahrenshoop. In Pankow geht die Sonne am 1. September um 19:55 Sommerzeit unter, das ist 18:55 MEZ. Bechers Gedicht handelt freilich nur zum Teil von der Abenddämmerung. Er steht in dem Gedichtband „Schritt der Jahrhundertmitte“, mit den späten Gedichten, einem unverhofften lyrischen Herbst, der sehr direkt mit Chrustschows erstem Entstalinisierungsversuch von 1956 zusammenhing. Becher, der offiziell gefeiert wurde, wußte seit langem, daß er nicht mehr schreiben konnte. Chrustschows in einer Geheimrede versteckte Wahrheit löste ihm die Zunge. Die Panzer, die den ungarischen Aufstand niederwalzten, lähmten sie wieder. Nur in abstrakter Form kam die Wahrheitsaufwartung ins Buch, die Klartexte („War unsre nicht die größte der Epochen? / Und wessen Tür wird heute nacht erbrochen?“) verschwanden im Dunkel. Mutige Germanisten veröffentlichten sie dann Anfang 1990, gleichzeitig wurde die „Geheimrede“ von 1956 erstmals in der DDR gedruckt. Viel Dunkel und wenig Licht. In viele Spiegel gilts zu schauen, bis wir der Wahrheit Spiegel sind.
Johannes R. Becher
ES WIRD SCHON DUNKEL
Es wird schon dunkel abends sieben.
„Was ist vom Sommer uns verblieben?“
So frage ich und sag: „Mach Licht!“
Im Dunkel kann man fragen, fragen
Und kann man schweigen und kann klagen.
Die Wahrheit sagt das Dunkel nicht.
Was Freuden waren und was Leiden,
Im Licht nur läßt sich’s unterscheiden.
Ich brauche Licht. Im Licht nur trennt
Das Gute sich von all dem Schlechten,
Das Ungerechte sich vom Rechten,
Vom Abgrund sich das Firmament.
Ich brauche Licht, um nicht zu irren
Und um den Wirrwarr zu entwirren.
Das Dämmerlicht ist kein Gericht,
Das Dunkel macht viel ungeschehen.
Ich brauche Licht, um ihn zu sehen,
Den Mund, mit welchem Mund er spricht.
Man muß auch sehen auf die Hände.
Noch spricht der Mund – sie sind am Ende.
Es ballt ein „Ja“ sich, fleht ein „Nein“‚
Sie sprechen, wenn die Worte schweigen,
Sie können offen dir sich zeigen
Und wie in sich verkrochen sein.
Die Dunkelheit hält uns umfangen,
Das Licht hilft uns aus Angst und Bangen.
Du Sternbild in der Finsternis,
Hoch über mir schwebst du im Zimmer,
Ich blick durch mich in deinem Schimmer
Und werde meiner selbst gewiß.
Es wird schon dunkel abends sieben.
Was ist vom Leben uns geblieben?
Im Dunkel sind die Spiegel blind.
Mach Licht! Laßt uns dem Licht vertrauen!
In viele Spiegel gilt’s zu schauen,
Bis wir der Wahrheit Spiegel sind.
Aus: Johannes R. Becher: Schritt der Jahrhundertmitte. Neue Dichtungen. Berlin: Aufbau, 1959, S. 171f
Hedwig Lachmann
Auswanderer
Sie nehmen ihre Kinder an der Hand
Und ziehen fort; es duldet sie kein Land.
Grenzwächter sind auf ihren Weg gestellt,
Wie wenn ein Hund am Tor die Wache hält.
Sind überm Meer noch ein paar Ackerbreit,
Worauf nicht Gras noch Futterkorn gedeiht?
Sanddünen, die kein Sämann noch bewarf,
Dass dort ein Bettelvolk verhungern darf?
Der Bauch der Schiffe nimmt sie endlich auf,
Zum Ballast hingeworfen, Hauf um Hauf.
Und setzt sie an den fernen Küsten aus
Wie Findlingskinder vor ein fremdes Haus.
Aus: Hedwig Lachmann: Gesammelte Gedichte. Potsdam 1919, S. 56f
Johann Wolfgang Goethe
Solang‘ man nüchtern ist,
Gefällt das Schlechte;
Wie man getrunken hat,
Weiß man das Rechte;
Nur ist das Übermaaß
Auch gleich zu handen;
Hafis! o lehre mich,
Wie du’s verstanden!
Denn meine Meinung ist
Nicht übertrieben:
Wenn man nicht trinken kann,
Soll man nicht lieben;
Doch sollt ihr Trinker euch
Nicht besser dünken:
Wenn man nicht lieben kann,
Soll man nicht trinken.
Aus: Saki Nameh: Das Schenkenbuch
Ernst Jandl
calypso
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in brasilien
nach brasilien
wulld ich laik du go
wer de wimen
arr so ander
so quait ander
denn anderwo
ich was not yet
in brasilien
nach brasilien
wulld ich laik du go
als ich anderschdehn
mange lanquidsch
will ich anderschdehn
auch lanquidsch in rioo
ich was not yet
in brasilien
nach brasilien
wulld ich laik du go
wenn de senden
mi acroos de meer
wai mi not senden wer
ich wulld laik du go
yes yes de senden
mi across de meer
wer ich was not yet
ich laik du go sehr
ich was not yet
in brasilien
yes nach brasilien
wulld ich laik du go
(2.11.1957)
Ernst Jandl: Werke in sechs Bänden 1. Laut und Luise. München: Luchterhand, S. 98
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