Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Die Übersetzung befindet sich fast immer auf dem idealen Mittelweg von Textnähe und Textferne, der eine gelungene Adaption auszeichnet. Lars Vollert verfügt über ein Stilgespür, das seine Übersetzung wohltuend von manchem eher uninspirierten Zugriff abhebt. Wenn sie zuweilen etwas altbackener klingt als das unprätentiöse… Continue Reading „Robert Frost wiederzuentdecken“
„In einer Station der Metro / / Das Erscheinen dieser Gesichter in der Menge: / Blütenblätter auf einem nassen, schweren Ast.“ (Ezra Pound) Das saß, damals. Und das auch: „J. Alfreds Prufrocks Liebesgesang / Komm, wir gehen, du und ich, / wenn der Abend… Continue Reading „„Das saß, damals.““
Die taz und Süddeutsche begutachten heute (13.1.03) eine amerikanische Propagandabroschüre , an der namhafte Autoren mitwirkten, darunter Billy Collins ( What’s American About American Poetry?) , Robert Creeley ( America’s American ) und Robert Pinsky (A Provincial Sense of Time).
Jan Wagner bespricht in der FR (14.12.02) John Ashbery: Mädchen auf der Flucht . Ausgewählte Gedichte, zweisprachig. Aus dem Amerikanischen von Erwin Einzinger, Durs Grünbein, Matthias Göritz, Michael Krüger, Klaus Reichert und Joachim Sartorius. Herausgegeben von Joachim Sartorius. Carl Hanser Verlag (Edition Akzente), München… Continue Reading „Mädchen auf der Flucht“
Über eine amerikanische dichtergestützte Werbekampagne, bei der auch poet laureate Billy Collins mitmacht, berichtet die NZZ am 11.12.02 Die Plädoyers für ein etwas differenzierteres Bild können unter http://www.usinfo.state.gov/products/pubs/writers im Internet abgerufen werden.
There are words in Ms. Stone’s poems that cannot be printed in this newspaper, even for art’s sake. The words are not written for effect, they are there because of a brutal honesty. Indeed, Ms. Stone is sometimes called America’s Akhmatova. Like that poet… Continue Reading „Amerikas Achmatowa“
Times Literary Supplement (6.12.02) schreibt über Harry Mathews , das einzige amerikanische Mitglied der Gruppe „Oulipo“ (in Deutschland u.a., durch gemeinsame Projekte mit dem deutschen Gruppenmitglied Oskar Pastior bekannt: Die Erfindung der Sprache, Schreibheft 40).
„Poetry readings“ boomen in den Staaten, und das droht noch zuzunehmen nach der Millionenspende für das Poetry magazine. Aber ist das wünschenswert? But anyone who has sat through the typical poetry reading — the recitation of difficult verse in a strange, singsongy voice; the… Continue Reading „Poets reading“
Die NYT *) (1.12.02) bespricht die Geschichte des durch Geldsegen in die Schlagzeilen geratenen Poetry magazine (vgl. Lyrikzeitung 11/2002). Eine Zeitschrift, die noch in ihren Absagen Erfolg hat – hat sie doch nicht nur die jetzige Großspenderin abgelehnt, sondern auch die ersten Einsendungen von… Continue Reading „Poetry magazine“
Meghan O’Rourke says Ruth Lilly’s gift to Poetry, „though well-intentioned, is foolish.“ (From Slate.) Eric Gibson asks how $100 million can help make poetry matter (From OpinionJournal.) Jay Tolson says Ruth Lilly’s bequest to Poetry is „a serendipitous sign of a larger poetic revival.“… Continue Reading „Poetry and money (cont.)“
Ein globaler auf jeden Fall. Alles wollte Ginsberg mit allem verknuepfen in seinen uferlos sich verstroemenden Gedichten, alle Kulturen, Zeiten… Ezra Pound mit der Beat-Lyrik, juedische Tradition mit der Weisheit des Buddhismus. So schrieb er um die Welt. Und so nehmen die Autoren dieses… Continue Reading „Ein grosser Dichter?“
Ruth Lilly *), last surviving great-grandchild of the founder of Eli Lilly and Co., will ensure**) the magazine’s future. (From The Chicago Tribune .) More . (From the Chicago Sun-Times .) And . (From AP .) **) und zwar, weil sie Gedichte an die… Continue Reading „Poetry magazine to receive $100 Million“
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