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Ich aber sing‘ in jener Sprache wieder,
In der der Troubadoure Poesie
Erklungen, und es tönten ihre Lieder
Der Welt als wundersüsse Harmonie.
»Das? Alle Wetter — gewiß!
Ei Hasen! Ich dachte nicht,
all mein Lebtage nicht,
daß ich so eine Weltnase führt‘ im Gesicht!«
Sag mir deinen Namen! Heißt du wie ich?
Bist du mein Freund? Oder mein Bruder?
Und jetzt,
Zuspätgeborner, Hinein-
und gleich wieder Hinweg-
geborner,
stehst du auf der Wiese des Exils.
Kratzt euch am Schädel mit feiner Nadel, bis die Urmusik hervor-
springt.
Sofort mußt ich auftreten, voller sound, stück auf stück.
das ende vom lied: in seine suite wurd ich zur übernachtung
einquartiert. fand ich prima. so ein geschenk und
solche ehre!, haben meine freunde nie sich einfalln lassen.
Du hältst mich in den Händen ganz und gar.
Mein Herz wie eines kleinen Vogels schlägt
In deiner Faust. Der du dies liest, gib acht;
Denn sieh, du blätterst einen Menschen um.
wenn du an dein Land denkst
siehst du
Flechten und eine Brille; einen alten Hund voller Blut;
und ein Pferd ersoffen im Fluß
DICH nimm nicht allzu wichtig:
selbstisch ist nichtig!
Sei nur der Welt gewillt,
sie ist dein Spiegelbild!
das brachliegende
tiefstumme
weiße
papier
aufreißen
wind säen
schwarze lettern
zerbrechen
aus den bindungen
reißen
Ich verspreche dir, dich lebendiger zu machen, als du
jemals warst.
Zum ersten Male wirst du sehen, da deine Poren
sich wie Fischmäuler öffnen, und du wirst
dem Rauschen deines Blutes in den Adern lauschen können.
Wir sprechen miteinander, seit wann?
Wer fing an? Ich weiß nicht.
¿Hablamos, desde cuándo?
¿Quién empezó? No sé.
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