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Und immer träum ich doch im Tanzen, tanz in Träumen,
Und blüh im Raume – und verwelk in Räumen.
Meine Augen sind ein Sehn und ein Versehn,
Meine Haare sind ein Wehn und ein Verwehn.
So äfft ein alter Wahn mit Sätzen und Gestalten,
Die wir für die Natur und für die Wahrheit halten.
Arbeite dich im Schwall der Meinungen empor (…)
Gemeiner Herkunft bin ich zwar,
Mein Vater bloß ein Säufer war
Der Rue Berthe.
Doch hausen seit ’ner Ewigkeit
Ich und die Meinen ohne Streit
Am Montmerte.
Auf Befehl von oben
schießen sie in den Rücken
mit Gummifeuerwerk und scharfem Bling-Bling.
Wo soll man da hin, liebe Eurydike, sag mir,
wohin?
Tausend persische Pferdchen schliefen
auf dem mondhellen Platz deiner Stirn,
und vier Nächte lang umschlang ich
deine Lenden, diese Feinde des Schnees.
Erziehungsberechtigt,
Und doch
Ständig erzogen von meinen Erziehern,
Mit gelockerter Zunge
Mündig geworden,
Und doch
Ständig mich anhaltend, den Mund zu halten,
Geh ich
Noch immer im Kreis.
Hat sie uns vieles auch geraubt, die Zeit,
Dem Dichter kann sie sein Gedicht nicht rauben,
Noch dir und mir, woran wir Beide glauben,
Gehn wir nur immer unsern Weg zu zweit.
und der Kapo
im Schatten der Erde.
Die im Winde klirrenden »links«.
Und der Kapo trunken von Küssen:
Vu nemt men a bisele mazl.
als mir die sprache abhanden kam
vielleicht trank ich gerade kaffee
oder schlug eine zeitung auf.
vielleicht zog ich die vorhänge zu
oder sah auf die straße, als sie
mich verließ, ich dachte noch,
was für ein röcheln
gerhard, frage ich mich
wie schreibt man ein fettes gedicht
#TillmannSeverin #GerhardFalkner
Ich bin ein Kind von Traurigkeit.
Vor meinen Augen sah Stirn Welt.
Krone trug ich stets um m Hals.
Gut Freund mit der Betonung früh.
Ich bin ein Kind von Traurigkeit.
Er ist fünfundvierzig.
Im Schmetterlingsstil
schwimmt er durch seinen
eigenen Mist von klein auf.
Das ganze Zimmer ist voll.
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