Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Das Buch ist etwas älter, die Rezension von Carola Gruber aber frisch. Hier einige Ausschnitte: Ein Dokument dieser anhaltenden Expansionsbewegung der Narratologie ist der von Jörg Schönert, Peter Hühn und Malte Stein vorgelegte Band Lyrik und Narratologie (2007). Eine Grundannahme der Autoren ist, dass… Continue Reading „89. Lyrisches Erzählen“
Das Literaturhaus Schleswig-Holstein präsentiert am Donnerstag, 18. Februar 2010, um 17 Uhr den Kieler Schriftsteller Arne Rautenberg, der in Lesung und Gespräch seinen neuen Gedichtband für Kinder vorstellen wird. Zusätzlich zu der Buchpremiere findet vormittags eine Lesung für Schulklassen aus dem Gedichtband statt. /… Continue Reading „88. Lesung und Gespräch mit Arne Rautenberg“
Hoch in den Jahren Du? – sprichst zu schnell. Und dann ins tote Ohr. September 1976 Aus: Elke Erb: nachts, halb zwei, zu Hause. Texte aus drei Jahrzehnten. Leipzig: Reclam 1991, S. 53.
Nebel Nebel ist blaue Sprache vom Meer an einsame Ufer gespült Schritte sind fremdes Laub – Kette am gleitenden Fuß. Nichts ist mehr nah – aus fernen Gewässern steigen Gesichte Fetzen aus Dunst milchige Streifen scheuchen die Nacht und fallen zurück in den Schlamm.… Continue Reading „85. Meine Anthologie 19: Anneliese Hager, Nebel“
und viele andere, von Franz Schubert vertont, gibt es auf das-Lied.org. Gesungen von Peter Schöne (Bariton) und Boris Cepeda (Klavier). Und zwar kostenlos zum Download. Riesenprojekte, die sich Plattenfirmen kaum noch trauen, entstehen auch mal unabhängig einfach so.
Ulrich Eisenlohr nimmt Schuberts sämtliche Lieder auf Das Grundproblem jeder Gesamtedition ist die Frage, wie man die einzelnen Werke gruppiert. Hermann Prey hat die Lieder in seinem Konzertzyklus streng chronologisch aufgeführt. Der Pianist Graham Johnson entschied sich bei seiner Einspielung fürs englische Label Hyperion,… Continue Reading „81. „Göthe, Klopfstok und Mathißon““
Hälfte des Lebens Mit gelben Birnen hänget Und voll mit wilden Rosen Das Land in den See, Ihr holden Schwäne, Und trunken von Küssen Tunkt ihr das Haupt Ins heilignüchterne Wasser. Weh mir, wo nehm‘ ich, wenn Es Winter ist, die Blumen, und wo… Continue Reading „78. Meine Anthologie 17: Friedrich Hölderlin, Hälfte des Lebens“
Ostereiermalen Zum Beispiel können wir ewig lange dasitzen und Eier bemalen zu Ostern. Feder, Wachs und Flamme – mythisches Requisit, Tönung der Zwiebel, Farbe des Grases, der Rinden verschieden gefiltertes Schwarz, gekeltertes Grün – wir zaubern, behende in Händen wendend das Urei elementar, punktieren… Continue Reading „76. Meine Anthologie 15: Kito Lorenc: Ostereiermalen“
… ist’s auch (noch) keine Lyrik sondern zunächst nur eine immerhin recht professionelle Homepage und eine Sammlung ambitionierter Domainnamen wie Lyrikonline.eu und Lyrikzeitschrift.de sei hier mal darauf hingewiesen: Ein Verein soll gegründet werden, der Lyriker zusammenführt, dazu eine Zeitschrift namens Kaskaden. Es geht natürlich… Continue Reading „74. Megafusion oder …“
Anja Es hat wieder was ausgebrütet, diesmal zum Valentinstag: Ein kleines Programm mit Gedichten und Texten zur Liebe nämlich. Zwischen den Seufzern kann man sich ein Marzipan-Herz in den Mund stecken oder verbissen ein rabenschwarzes Herzchenlakritz zermalmen – Ganz wie beliebt. In Travemünde
Der Verlag Reinecke&Voß gibt auf seiner Seite auch Textproben seiner Autoren. Hier ein Gedicht des Düsseldorfer Lyrikers Torsten Suhling ein Vorortbahnhof wir sind elf auf dem bahnsteig elf ausflügler die den letzten zug nehmen draußen auf der brücke wartet ein mensch es ist dämmerung… Continue Reading „71. Gedichte“
Davon erzählen die „Autoren“-Filme „Howl“ und „Ghostwriter“ im Berlinale-Wettbewerb Die Überraschung beim zweiten Wettbewerbsfilm „Howl“ ist seine Vielschichtigkeit. Wie visualisiert man ein Gedicht – noch dazu Allen Ginsbergs „Howl“, das manche als Urquell der Popkultur ansehen? Es gibt Ralf Schmerbergs grandios uneinheitlichen Film „Poem“,… Continue Reading „70. Schreiben ist kein sauberes Handwerk“
Mnemosyne* Reif sind, in Feuer getaucht, gekochet Die Frücht und auf der Erde geprüfet und ein Gesetz ist, Daß alles hineingeht, Schlangen gleich, Prophetisch, träumend auf Den Hügeln des Himmels. Und vieles Wie auf den Schultern eine Last von Scheitern ist Zu behalten. Aber… Continue Reading „68. Meine Anthologie 13: Friedrich Hölderlin, Mnemosyne“
[SIC], das ist keine Sippe, keine Sinnzentrale. [SIC], das sind Sichtweisen. Tastend geht es wieder und weiter voran auf dem Seilakt literarischer Qualitätsurteile und Expeditionen. Neu ist dieses Mal ein kleiner Blick über die Grenzen hinaus mit den Gedichten von Tonnus Oosterhoff, die Jürgen… Continue Reading „65. Vierte Ausgabe der Literaturzeitschrift [SIC] erschienen“
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