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Eine weltbewegende Laune
ließe sich eh nur in Glück
umtaumeln. Oder gräbst du
immer noch alte
Versprechungen aus?
Am ersten Tag schuf Gott die Gräber,
hob sie aus und ließ sie trocknen
unter der Sonne.
Dein Arm, der mich umschlungen,
Dein Wort, das mich umsungen,
Dein Haar, darein ich tauchte,
Dein Atem, der mich hauchte,
O wie du mich verkennest,
Daß du mich Schwätzer nennest!
Ja, meine Brüder selig,
Die schwatzten unausstehlich.
Unausstehlich!
Kommt gebt mir was zu fressen!
Ich bin der erste große deutsche Nachkriegsdichter;
Nur fehlt mir Fett und Eiweiß.
kerze schämt sich auf dem alpenkamm
herzen brechen gong kanal und lamm
platon holt noch mit dem kirchturm aus
blatt und ei und regen singen rund
Wie spät ist es eigentlich sind
die Kriege schon aus oder
beginnen sie erst
das Gefälle zwischen den Generationen ist derart hoch
daß sich mit einer heute Dreihundertjährigen
für mich kaum Gesprächsstoff böte
geschweige denn für sie
Bei den weißen Stiefmütterchen
Im Park wie ers mir auftrug
Stehe ich unter der Weide
Ungekämmte Alte blattlos
Siehst du sagt sie er kommt nicht
Was erhoffst du zu finden? Eine Arbeit,
die in der Trauer noch grinst, eine fetzige Bockwurst
oder eine Schießbude auf dem Jahrmarkt
„Du bist zu laut“
„In Deutschland macht man das nicht so.“
„Bei euch ist das vielleicht normal, hier nicht.“
Wer nirgends ist, ist niemand. Ich
Auf dem soundsovielten Breitengrad
Aber umgeben von nichts als Wasser und Luft
Bin nicht mehr ich.
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