33. Inseldichter Guillem d’Efak

In Äquatorial-Guinea geboren, in Manacor (Mallorca) zu Hause: der Dichter und Sänger Guillem d’Efak (1929–1995)

Vielleicht wird jetzt, 16 Jahre nach seinem Tod, der mallorquinische Literat und Sänger Guillem d’Efak auf der Insel endlich in Ehren gehalten. Bislang waren seine Lieder und Gedichte, seine Langspielplatten und Lesungen nur einem Zirkel von Eingeweihten zugänglich. Dazu gehörten besonders jene, die den 1995 an Krebs verstorbenen Künstler noch persönlich gekannt oder seinen Nachlass irgendwie verarbeitet haben, wie der Musiker Joan Martorell oder der Maler Miquel Barceló. …

Der Mann mit dem komischen Namen und der dunklen Haut war ein Freigeist und er war, trotz seiner gemischten Herkunft, so etwas wie der inoffizielle Inseldichter. „Seine Sprache war sehr mallorquinisch, er benutzte Wörter, die heute nicht mehr verbreitet sind“, sagt der Komponist Joan Martorell, der vor ein paar Jahren 13 Gedichte von Guillem d’Efak vertont und eingespielt hat. „Und seine Themen behandelte er mit erschütternder Tiefe.“ Die Arbeit mit den Gedichten beschreibt der 35-Jährige als „Therapie und technische Herausforderung, seine Gedichte haben einen absolut freien Rhythmus und gehen an die Nieren“. / Mallorca-Zeitung 8.12.

32. Schock Edition Pre-Release

Am Montag, den 12. Dezember um 21.12 Uhr:

Schock Edition

Pre-Release der im Januar 2012 erscheinenden 3. Folge

mit Gerd Adloff, Florian Günther, Katrin Heinau, Bertram Reinecke und Silka Teichert feat. Anna Rheinsberg.

Das Schock, des -es, plur. die -e. Eigentlich, so wohl ein Haufe, als auch eine Menge; eine im Hochdeutschen veraltete Bedeutung, außer daß man noch im gemeinen Leben eine beträchtliche unbestimmte Menge zuweilen ein Schock zu nennen pflegt. Im Schwed. ist Skock und im Isländ. Skockr noch eine Menge mehrerer Dinge, und das Engl. Shock bedeutet einen Haufen Garben. In einigen oberd. Gegenden wird ein Schober und Feimen noch jetzt ein Schoch genannt, und da hat man auch das Zeitwort schochen und schöcheln in solche Schoche oder Haufen setzen. Bey dem Hornegk ist geschockt gehäuft, häufig. Ohne Zweifel gehöret hierher auch die bey den Jägern mancher Gegenden übliche Bedeutung, wo ein dicker Strauch ein Schock genannt wird.

www.distillerypress.de/edk

Eintritt frei!

31. Barbara Köhler auf Poetry International Web

Die Literaturwerkstatt Berlin ist Deutscher Partner der Poesieplattform Poetry International Web und stellt dort zweimal im Jahr deutsche Dichtung vor. Seit Anfang Dezember ist nun Barbara Köhler mit acht Gedichten im Original und in englischer Übersetzung auf PIW präsent. Zuletzt wurden dort Daniel Falb und Ann Cotten vorgestellt.

Poetry International Web wurde im Jahr 2000 vom Festival ‚Poetry International‘ in Rotterdam initiiert. Ähnlich wie auf lyrikline.org findet sich hier eine beeindruckende Auswahl internationaler Dichter, zwar seltener mit O-Tönen, dafür aber konsequent mit englischen Übersetzungen.
http://www.poetryinternational.org

30. Auch Kinsella will ihn nicht

Ein Skandal bahnt sich an: nach Alice Oswald tritt auch John Kinsella von der Shortlist des T.S. Eliot-Preises zurück mit der gleichen Begründung.

Er dankt Alice Oswald, daß sie ihn auf dieses Sponsoring aufmerksam gemacht hat. Zwar bedauere er, daß die preisstiftende Poetry Book Society durch den Rückzug staatlicher Subventionen in diese Lage gekommen sei. Aber die Geschäfte von Aurum paßten nicht zu seiner persönlichen Politik und Ethik. Er als Antikapitalist könne nicht anders entscheiden. Schließlich seien Hedge Fonds „das spitze Ende des Kapitalismus“.

Gegen den Rückzug des Arts Council aus der Finanzierung des T.S.Eliot-Preises hatten über 100 Lyriker protestiert, darunter  Carol Ann Duffy und Simon Armitage.

Bericht im Guardian, 7.12. Mehr: New York Observer 

29. Streit um T.S. Eliot-Preis

Die Lyrikerin Alice Oswald, die bereits 2002 für ihren Band  „Dart“ mit dem prestigeträchtigen TS Eliot-Preis ausgezeichnet wurde, zog sich aus Protest gegen das Sponsoring von der 10 Titel umfassenden Shortlist des diesjährigen Preises zurück. Die Investmentgesellschaft Aurum, die Hedge Fonds verwaltet, hat einen dreijährigen Sponsoringdeal mit der Poetry Book Society abgeschlossen. Die Finanzierung steht im Zusammenhang mit der Streichung staatlicher Zuschüsse.

Oswald, die mit ihrem Band „Memorial“ nominiert war, sagte, ihrer Meinung nach solle Poesie solche Institutionen in Frage stellen und nicht stützen.

Der 1953 von T.S. Eliot begründete Preis soll den besten Gedichtband eines Jahres auszeichnen. Die Preissumme beträgt 15.000 Pound. Im vorigen Jahr gewann der Nobelpreisträger Derek Walcott. Die verbliebenen Titel der Liste:

  • John Burnside: Black Cat Bone
  • Carol Ann Duffy: The Bees
  • Leontia Flynn: Profit and Loss
  • David Harsent: Night
  • John Kinsella: Armour
  • Esther Morgan: Grace
  • Daljit Nagra: Tippoo Sultan’s Incredible White-Man-Eating Tiger Toy-Machine!!!
  • Sean O’Brien: November
  • Bernard O’Donoghue: Farmers Cros

Die Jury, der in diesem Jahr Gillian Clarke, Stephen Knight und Dennis O’Driscoll angehören, wählt den Preisträger. Die Mitteilung erfolgt am 15. Januar.

/ Florence Waters, Telegraph

28. Kurt-Wolff-Preis 2012

Der mit 26.000 Euro dotierte Kurt-Wolff-Preis 2012 geht an den Verlag Das Wunderhorn in Heidelberg. Dieser habe seit seiner Gründung 1978 die internationale Orientierung und die lokale Verwurzelung seines Programms erfolgreich ausbalanciert, heißt es in der Pressemitteilung der Kurt-Wolff-Stiftung.

Ebenfalls ausgezeichnet wird die in Hildesheim erscheinende Zeitschrift BELLA triste. Sie erhält den mit 5.000 Euro dotierten Kurt-Wolff-Förderpreis. Die Zeitschrift biete der jungen Gegenwartsliteratur seit gut einem Jahrzehnt eine Plattform, auf der sie in die Welt schaue und über sich selbst reflektiere, so die Mitteilung.

Die Preisverleihung findet am Freitag, dem 16. März 2012, um 13.00 Uhr im Berliner Zimmer auf der Leipziger Buchmesse (15. bis 18. März 2012) statt.

27. Dichtung und Leben

Thórdarson ist unter den verkrachten Geistesaristokraten ein König. Seit sein Gedicht «Nacht» in einer Literaturzeitschrift gedruckt wurde, hält der weltfremde Gymnasiast sich für ein Genie. In der Liebe ist er dagegen noch ein Anfänger, der für seine angebetete Hulda nur platonisch zu schwärmen wagt.

Der Träumer kehrt ernüchtert aus Akureyri zurück: Sehnsucht ist ohnmächtiges Selbstmitleid, das Gerede von reiner Liebe weinerliches Dichtergewäsch. Die Weiber, so lernt er, wollen, wenn sie im Dunkeln zittern, keine Gedichte hören, sondern im Nacken gestreichelt oder noch ganz anders angefasst werden. / Martin Halter, baz

Thórbergur Thórdarson, «Islands Adel», Fischer 2011. ISBN: 978-3-10-078023-2, ca. 35 Franken.

26. Zum Lyrikpreis München

Sandra Trojan sprach mit der Westfalenpost nach dem Münchner Lyrikpreis:

Welche Bedeutung hat nun dieser Lyrikpreis für Sie?

Trojan: Nach dem Erscheinen meines Debüts hatte ich mir viel Zeit genommen um zu überlegen, wie ich meine Arbeit weiterentwickeln möchte. Die Gedichte, mit denen ich mich für den Preis beworben hatte, gehören zu diesen neuen Texten. Und die Tatsache, dass eine fachkundige Jury von ihnen überzeugt war, ist für mich eine Bestätigung, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Außerdem ist so eine Veranstaltung auch sehr spannend und transparent: Bei vielen Stipendien oder Preisen schickt man eine Bewerbung mit Arbeitsproben ab und erhält irgendwann einen Brief, meist eine Absage. In München gab es neben der Jury, die jeden Kandidaten nach seiner Lesung kommentierte, auch ein Publikum, das mitdiskutierte und -fieberte. Die Preisvergabe fand also in einer Öffentlichkeit statt, nicht hinter verschlossenen Türen.

25. rough 2011

Die letzten beiden roughbooks für 2011 sind:

Wer ab roughbook 017 oder 018 Abonnent wird, bekommt Keller oder Stolterfoht als Jahresgabe umsonst – wie alle andern Abonnenten, die die roughbooks unter Dampf halten.

Natürlich kann auch jedes Buch einzeln bestellt werden.

In diesem Jahr sind ausserdem erschienen:

Diese Bücher gibt es nur hier:

www.roughbooks.ch

24. Gegendarstellung

Die Serviceleistung des luxbooks Verlags besteht nicht aus einer Vokabelstütze für die Leserschaft von „Ein weltgewandtes Land“. Sondern vielmehr aus einer Gegen- und Nebeneinanderstellung von Optionen, die diskutabel sind, von poetologischen Ansätzen der Übersetzung, die in einer verwertbaren Form geliefert werden. Wer also aus der Vielzahl an Übertragungen oder besser aus ihrer Schnittmenge die Essenz von Ashberys Gedichten destilliert haben möchte kann nur enttäuscht werden. Letztlich bricht sich in den Spannungsfeldern der deutschen Interpretationen – denn von solchen darf man hier getrost sprechen – die sowieso schon farbenfrohe Welt des US-Amerikaners noch weiter auf. Eine quasi-Anthologie, die als Prisma nicht nur neue Lesarten eines großartigen Gedichtbands ermöglicht, sondern ohne in verstockte Reflexivität zu verfallen viel zum Thema Übersetzung sagt. / Kristoffer Cornils, fixpoetry

Ein weltgewandtes Land. John Ashbery. 340 Seiten. 24,00 Euro. Luxbooks, Wiesbaden 2010

Für die Übersetzung wurden viele der wichtigsten deutschen Lyriker und Übersetzer gewonnen. Dichter wie Gerhard Falkner, Matthias Göritz, Alexander Gumz, Norbert Lange, Tobias Amslinger, Léonce W. Lupette, Jan Volker Röhnert, Hendrik Rost, Andre Rudolph, Daniela Seel, Ron Winkler, Jan Wagner, Uljana Wolf, die renommierten Ashbery-Übersetzer Erwin Einziger und Joachim Sartorius wie auch weitere angesehene Übersetzer anglo-amerikanischer Lyrik wie Iain Galbraith, Margitt Lehbert und Lars Vollert haben jeder für sich Gedichte ausgewählt und übersetzt.

23. Hochprozentiges

Meine erste Begegnung mit den Gedichten Anne Sextons löste damals einen inneren Erdrutsch aus, wie das selten, bei der Entdeckung einer Dichtung oder anderer Ausdrucksformen der Kunst geschieht. Sextons Texte hatten eine erschreckende Offenheit, Nacktheit. Ihre sprachliche Bilderflut war wie eine übersüße, starke, oder zu scharfe Kost. Etwas Hochprozentiges. Ich las und spürte: hier ging es ans Eingemachte.

Sexton war, wie Sylvia Plath, Vertreterin der Confessional Poetry; einer Poesieströmung, die im Amerika der 50’er / 60’er Jahre durch ihren intimen Charakter, der eng an die Biographie der DichterInnen gekoppelt war, Aufsehen erregte. Sexton war in erster Linie aus Selbstrettungsgründen Dichterin geworden. Ihre Texte changieren zwischen zerbrechlicher Zartheit und unerbittlicher Sezierung. Bildpralle Verse bohren sich mit psychoanalytisch forschendem Blick in Intimsphären vor der Kulisse des gesellschaftspolitischen Hintergrundes. Dem amerikanisch bürgerlichen Familienbild mit seinen starren Regeln und Beschränkungen, vermochte Sexton nie zu entsprechen. / Kerstin Becker, fixpoetry

Anne Sexton. Verwandlungen. Hrsg. u. Vorw. v. Elisabeth Bronfen. Aus d. Amerikan. v. Silvia Morawetz. S.Fischer, Frankfurt am Main 1995

22. Keine Weihnachtsgedichte

»ich schreibe keine weihnachtsgedichte, keine liebesgedichte // und ich halte menschen keine vorträge, wie sehr ich sie // mag oder verabscheue // (…) mir hängt das innerste nicht termingetreu aus dem hals heraus. generell nicht und nicht jetzt.«

Simone Kornappel verbietet nicht nur Cocooning oder emotionale Vereinnahmung durch andere. Sie fragt danach, inwieweit ein Weihnachtsgedicht inhaltlich auf die allgemein bekannten Requisiten des Festes rekurrieren muss, eben, indem sie selbst diese Requisiten ausspart. Dass sich dieser Ansatz nicht nur auf Weihnachtsgedichte, sondern auf das Mobiliar von Gedichten generell bezieht, ist klar. Auch der Titel ceci n’est pas un poème verweist darauf.

Eine weitere Ebene bei Kornappel, aber auch bei Daniela Seel, ist die interessante Frage, was »das Innerste« überhaupt sei, wann und ob dieser Begriff zur Floskel wird, längst geworden ist: Menschen sitzen um »die alte funzel hier. abflusslicht, dritter aufguss. kaum, dass // sich noch einer dran stieße. kaum, dass noch einer.« Und überall nur »so ein sitzen«, immer alles »bitteschön unverbindlich.« / Peggy Neidel, titel

Tom Bresemann (Hg.): Im Heiligkeitsgedränge – Neue Weihnachtsgedichte
Berlin: Lettrétage 2011. 32 Seiten. 8,00 Euro

21. Hamburg

Herausgeberin ist die Historikerin Martina Moede, die den Leser auf einen langen, interessanten Spaziergang durch die literarische Geschichte der Hansestadt mitnimmt, die ihre Künstler nicht unbedingt liebte, ebensowenig die Juden, weshalb Heinrich Heine dichtete: „Ausländer, Fremde, sind es meist, Die unter uns gesät den Geist Der Rebellion. Dergleichen Sünder, Gottlob! sind selten Landeskinder.“ / Welt am Sonntag

Martina Moede (Hg.): „Hamburg Gedichte“
446 Seiten
Wachholtz; Auflage: 1., Aufl. (10. Oktober 2011)
ISBN-10: 3529023728
EUR 24,80

20. Drecksack

Frauen sind schwierig. Und Gedichte? Natürlich ist der Mob zum Kotzen. Aber auch der Mob hatn Recht, ne Frau, pardon, n Gedicht zu verstehen. Hören Sie Florian Günther im Interview


Drecksack. Zeitschrift für lesbare Literatur

NEUE AUSGABE DES DRECKSACK 10.12.2011

facebook.com/drecksackberlin

19. Wustmann über Schittko

 

Ich sortier mal die Pros und Contras in Wustmanns übersichtlich gegliedertem Text:

Pro Contra
Clemens Schittko ist ein bissiger Zeitgenosse, zumindest in seiner Lyrik.
Er teilt gerne aus, gegen den alltäglichen bundesdeutschen Politirrsinn,
gegen das, was sich Literaturbetrieb schimpft,
ja sogar gegen die Lyrik selbst, die heute in der Masse so dröge und langweilig ist.
Wenn auch Schittko längst nicht dessen Qualität erreicht,
so ist man von der Grundhaltung doch an Bukowski erinnert, der einmal in einem Lyrikseminar saß und auf die Frage des Dozenten, warum er denn so still sei, antwortete: „Ich habe hier bisher nur Stuss gehört.“
Schittkos Stil ist simpel, seine Strukturen versuchen gar nicht erst, undurchschaubar zu sein. Das macht ihn sympathisch. Er schwimmt gegen den Strom des zwanghaften Verkomplizierens.
… man könnte meinen, er wäre mit einer Zeitmaschine direkt aus den 70ern gekommen, in denen der Alltagsduktus der Lyrik ein mitunter beachtliches Publikum bescherte.
Schittkos Lyrik ist immer auch böse Realsatire an der Grenze zur Anklage und manchmal darüber hinaus (stellenweise etwas zu plakativ, zu starrsinnig links,
aber das mag man diesen Versen verzeihen – es ist ein Austeilen, das Spaß macht, weil nur wenige es sich trauen).
… Diesen Vers kann man als Anspielung auf den Komplexitäts- und Verschlüsselungswahn sehen.
Und treffender als in diesem kann man die aktuelle deutsche Lyrikszene kaum aufs Korn nehmen: „Lyrik, die ihre Abnehmer mit ihren Anbietern verwechselt.“
Und auch der hier ist nett: „Lyrik, die nur noch als kopflastiger Spam-Mail-Text die Chance hat, / von der Literaturwissenschaft kanonisiert zu werden.“
Einen großen Nachteil allerdings hat dieses Langgedicht „Eine neue Lyrik“: Es richtet sich über weite Strecken an die Lyrikszene. Wer sich mit dieser nicht befasst bzw. die immer wieder aufkochenden Debatten nicht verfolgt, wird zu vielen der
herrlichen Frotzeleien kaum einen Zugang finden.
Ob das ironische Absicht ist ?

Gerrit Wustmann, cineastentreff

Ich würd manchen Akzent anders setzen, klar. (Es gibt auch zwanghaftes Versimpeln). Aber wär ich der Autor, würd ich den Kritiker ohrfeigen, der diese Verse nett findet (oder mit Fried und Bukowski vergleicht). Als ich: lob ich das starrsinnig Linke an Schittkos Gedicht, weil und obwohl es satirische Verse sind.

Clemens Schittko: Und ginge es demokratisch zu. sUkUltUr Verlag. 1 €*

*) Meine Erfahrung: Wenn man 10 Stück nimmt und weiterteilt, besorgt es auch die gute Buchhandlung.