Veröffentlicht am 12. Dezember 2011 von lyrikzeitung
Anthologie ∙ Einzeltitel ∙ Essayband ∙ Zeitschrift
Wird in den nächsten 3 Tagen in alphabetischer Folge ergänzt. Nachträge der Leser sind durchaus erwünscht und erbeten und können hier als Kommentar eingetragen werden. (Bitte erst unter dem jeweiligen Buchstaben eintragen, hier also nur Kr – Na. Die ergänzten Titel werden in die Liste übernommen, in den Kommentaren können Sie nachlesen, was unserm geballten Sachverstand entgangen war, M.G.)
Veröffentlicht am 12. Dezember 2011 von lyrikzeitung
Bloodaxe Books meldete den Tod von Peter Reading, der am 17.11. nach langer Krankheit starb. Reading wurde 1946 geboren. Zu seinen Gedichtbänden zählt ‚Work in Regress‘ (1997), das für den TS Eliot-Preis nominiert war. Er erhielt u.a. den Whitbread Prize for Poetry (1986) und den Dylan Thomas -Preis (1983). / Poet Library
Veröffentlicht am 11. Dezember 2011 von lyrikzeitung
Anthologie ∙ Einzeltitel ∙ Essayband ∙ Zeitschrift
Wird in den nächsten 4 Tagen in alphabetischer Folge ergänzt. Nachträge der Leser sind durchaus erwünscht und erbeten und können hier als Kommentar eingetragen werden. (Bitte erst unter dem jeweiligen Buchstaben eintragen, hier also nur Ha – Kr – Die ergänzten Titel werden in die Liste übernommen, in den Kommentaren können Sie nachlesen, was unserm geballten Sachverstand entgangen war, M.G.)
Veröffentlicht am 11. Dezember 2011 von lyrikzeitung
Am Rande der Pressekonferenz des „Internationalen Festivals der Kulturfoschung des Jahres“ (6. Fajr-Lyrikfestival) drückte der für Lyrik zuständige Stellvertreter des Ministers für Kultur und Islamische Unterweisung Yahya Talebian sein Beileid zum tragischen Tod des Dichters Gholamreza Barusan, seiner schwangeren Frau, Elham Eslami, die ebenfalls Dichterin war, und ihrer sechsjährigen Tochter. / Iran Book News Agency
Veröffentlicht am 11. Dezember 2011 von lyrikzeitung
Georg Stefan Troller im Interview mit Henryk M. Broder, Die Welt:
Wer mit 16 Gedichte schreibt, ist ein Kind, wer mit 40 Gedichte schreibt, ist ein Poet. Wenn man mit 16 keine Gedichte schreiben kann, dann braucht man gar nicht an eine literarische Karriere zu denken. Damals strömte es nur so aus mir heraus, bis ich etwa 30 war. Dann hörte es mit den Gedichten auf.
Veröffentlicht am 10. Dezember 2011 von lyrikzeitung
Anthologie ∙ Einzeltitel ∙ Essayband ∙ Zeitschrift
Wird in den nächsten 5 Tagen in alphabetischer Folge ergänzt. Nachträge der Leser sind durchaus erwünscht und erbeten und können hier als Kommentar eingetragen werden. (Bitte erst unter dem jeweiligen Buchstaben eintragen, hier also nur C – Ha. – Die ergänzten Titel werden in die Liste übernommen, in den Kommentaren können Sie nachlesen, was unserm geballten Sachverstand entgangen war, M.G.)
Veröffentlicht am 10. Dezember 2011 von lyrikzeitung
Das 6. Karlsruher Literaturforum tagt auch in diesem Jahr wieder im Prinz Max Palais und hat am 16. Dezember interessante Autoren eingeladen, darunter Silke Scheuermann, Stan Lafleur, Nadja Küchenmeister, Matthias Göritz, Nora Gomringer, Claudia Gabler und Matthias Kehle. / Berliner Literaturkritik
Veröffentlicht am 10. Dezember 2011 von lyrikzeitung
Er war einer der grossen, zornigen Virtuosen der deutschen Sprache. Doch in letzter Zeit wurde er zu wenig und fast nur noch in Österreich wahrgenommen, was auch daran lag, dass er im vergangenen Jahrzehnt bloss noch zwei schmale neue Bücher veröffentlicht hatte. Werner Kofler, geboren 1947 in Villach, gestorben vorgestern in Wien nach langer peinigender Krankheit, hat mehr als zwanzig Bände publiziert. Seine Parabel als funkelnder und letztlich glückloser Literaturkomet ist auch in der Geschichte seines Verleger-Wechsels zu sehen: fünf Bände bei Wagenbach, fünf bei Rowohlt, dann nur noch Bücher bei kleinen und immer kleineren Verlagen in Österreich, teilweise Neuauflagen aus besseren Zeiten. Dabei hatte der geniale Polemiker einst nicht nur sehr viel und ganz Ungeniertes zu sagen, er schrieb es auch bis zuletzt in einer Prosa von unerhörter Musikalität und Schrittfestigkeit. / Franz Haas, NZZ
Veröffentlicht am 10. Dezember 2011 von lyrikzeitung
Der Verleger Michael Krüger befragt von Joachim Dicks:
„Es ist ein winziges Werk von allerhöchster Konzentration“, sagt der Verleger Michael Krüger im Gespräch auf NDR Kultur über die Arbeit seines Freundes Tomas Tranströmer, der diesjährige Literaturnobelpreisträger. Oder anders ausgedrückt: „Jedes Gedicht sticht.“ Nur so lässt sich erklären, wie ein Autor mit gerade einmal 350 Gedichten und etwa 80 Seiten autobiografischer Prosa mit dem weltweit bedeutendsten Literaturpreis ausgezeichnet wird. / NDR
Veröffentlicht am 9. Dezember 2011 von lyrikzeitung
Anthologie ∙ Einzeltitel ∙ Essayband ∙ Zeitschrift
Zusammengelesen von Theo Breuer, Mitarbeit Michael Gratz
Wird in den nächsten 6 Tagen in alphabetischer Folge ergänzt. Nachträge der Leser sind durchaus erwünscht und erbeten und können hier als Kommentar eingetragen werden. (Bitte erst unter dem jeweiligen Buchstaben eintragen, hier also nur A + B. – Die ergänzten Titel werden in die Liste übernommen, in den Kommentaren können Sie nachlesen, was unserm geballten Sachverstand entgangen war, M.G.)
Auf dem Weg in ein poetisches Neuland, den jedes gelungene Gedicht geht (und dem damit zugleich das Kunststück gelingt, dieses Neuland als längst vertraut erscheinen zu lassen), sind also die formalen Möglichkeiten so vielfältig wie die Anzahl denkbarer Gedichte, befreit von den Fesseln eines festgelegten Formenkanons.
Jan Wagner
Veröffentlicht am 9. Dezember 2011 von àxel sanjosé
Liebe Kundin, lieber Kunde, Sie interessieren sich für Poesie und Lyrik? Dann möchten wir Sie auf die folgenden Bücher aufmerksam machen:
schreibt mir heute amazon.de, und bietet an:
Tomas Tranströmer: Sämtliche Gedichte. Brigitte Beier, Sandra Degenhardt, Barbara Falk, Rolf Fischer (Hrsg.): Literatur 2012. Harenberg Tageskalender. Autoren. Werke. Buchtipps. Leseproben. Berthold Budde, Harenberg (Hrsg.): Zitate 2012. Das treffende Zitat. Witz und Weisheit für jeden Tag. Rainer Maria Rilke: Die Gedichte. Till Lindemann: Messer. Hans-Peter Schneider (Hrsg.): Weihnachten lieben und leben: Bayerische Weihnachtsgedichte und Weihnachtsgeschichten zum Schmunzeln, Lachen und Nachdenken. Yasmina Reza: "Der Gott des Gemetzels": Mit 7 Fotos aus der Zürcher Inszenierung Uraufführung [sic].
und zu guter letzt, sich quasi nochmals rückbesinnend:
Tomas Tranströmer: Das große Rätsel. Gedichte.
Veröffentlicht am 9. Dezember 2011 von lyrikzeitung
Im Winter 2007 unternahm der Ludwigsburger Kulturwissenschafter Thomas Knubben eine Wanderung von Nürtingen nach Bordeaux: auf den Spuren Hölderlins, der seinerseits im Dezember 1801 aufgebrochen war und während acht Wochen westwärts wanderte, um eine Hofmeisterstelle in der Stadt am Atlantik anzutreten. Wie die Jakobspilger erhoffte sich Thomas Knubben von seiner «Winterreise» eine Erleuchtung, ist doch Hölderlins Reise vom Geheimnis umwittert. Denn nach kurzer Zeit hat der Dichter Bordeaux wieder verlassen und ist im Juni 1802 völlig zerrüttet in der Heimat eingetroffen. Was hatte ihn derart aus der Bahn geworfen, dass sein Anblick die Freunde erschreckte? …
Als Glanzlichter stellen sich die kulturgeschichtlichen Essays innerhalb des Textes heraus. Was Thomas Knubben über den politisch bedingten Wandel der Hölderlin-Rezeption anführt, etwa die Vereinnahmung seines Werks durch die Nazi-Ideologie und die neue Sicht, wie sie der französische Germanist Pierre Bertaux entworfen hat, liest sich spannend. Und ebenso fesselt er mit seinen Ausführungen zu Bordeaux‘ reicher Kaufmannschaft, zu der auch Hölderlins Arbeitgeber, der Weinhändler und hamburgische Konsul Daniel Christoph Meyer, gehörte. Prägnant stellt er die Rolle der Stadt im Sklaven- und Kolonialhandel während des ausgehenden Ancien Régime heraus und skizziert die konfessionelle Situation. Bordeaux‘ merkantile Erfolge scheinen auf dem Zusammenspiel zwischen deutschen protestantischen Kaufleuten und französischen Hugenotten, die in dieser Stadt eine Zuflucht fanden, zu gründen; sie ergäben ein Paradebeispiel für Max Webers Thesen. / Beatrice Eichmann-Leutenegger, NZZ 8.12.
Veröffentlicht am 9. Dezember 2011 von lyrikzeitung
Viele Gedichte sind zum ersten Mal ins Deutsche übersetzt worden. Im Nachwort zu seiner Übersetzung bemängelt Nitzberg «das Fehlen von Metrum und Reim» in den vorangehenden Übertragungen. Vor allem reibt er sich an Peter Urban. Dieser kleinkarierte Hickhack soll den Leser aber nicht stören. Die Übersetzungen von Nitzberg (Gedichte) und Beate Rausch (Prosa) lesen sich jedenfalls sehr gut. Sie gewähren den Blick auf ein Leben und Werk, das imprägniert ist vom Leiden unter einer totalitären Herrschaft. Wie ein Nachtwandler, angstvoll träumend und zugleich hellsichtig, ist Charms durch den Albtraum des Grossen Terrors gegangen. Die Wahrheit der Sowjetunion ist wohl nirgendwo so klar, rücksichtslos und illusionslos beschrieben worden wie im Werk von Charms. / Claus-Ulrich Bielefeld, Tages-Anzeiger
Daniil Charms: Werke in 4 Bänden. Hrsg. von Vladimir Glozer und Alexander Nitzberg. Galiani, Berlin 2011. Pro Band ca. 36 Fr. Marina Durnowo: Mein Leben mit Daniil Charms. Aus dem Russischen von Andreas Tretner. Galiani, Berlin 2011. 156 S., ca. 25 Fr.
Veröffentlicht am 9. Dezember 2011 von lyrikzeitung
… titelt der Focus. Klingt nach Hölderlin: „Und ihre Vaterlandsgesänge lähmen die Knie den Ehrelosen“. Aber ganz so schlimm ist es wohl nicht. (Wenn auch bös genug. Lupenreine Demokratie ist nicht jedermanns Sache.) Es handelt sich um keinen Putinschen Vaterlandsgesang, sondern „nur“ um ein Lobgedicht auf Putin:
Die russische Oppositionspartei Jabloko hat sich über Telefonterror durch ein Gedicht an Regierungschef Wladimir Putin in Dauerschleife beklagt. Die Hotline sei praktisch lahmgelegt worden, teilte Jabloko am Donnerstag in Moskau mit. „Putin ist unser Leben“, „Ohne Putin hat das Leben keine Bedeutung“ oder „Putin liebt Dich“ trug demnach eine Frauenstimme bei jedem Anruf vor. Ein Rückruf auf die angezeigte Telefonnummer sei nicht möglich gewesen. Die liberale Partei beteiligt sich an den kremlkritischen Protesten gegen Fälschungen bei der Parlamentswahl vom 4. Dezember.
Veröffentlicht am 8. Dezember 2011 von lyrikzeitung
Die im Libanon geborene und in Paris lebende Dichterin Vénus Khoury-Ghata erhielt am 6.12. den Prix Goncourt für Lyrik – Adrien Bertrand für ihr Gesamtwerk. Außer rund 20 Romanen veröffentlichte sie auch neun Gedichtbände. Sie erhielt bereits zahlreiche andere Auszeichnungen, darunter den Grand prix de poésie der Académie française (2009) und den Grand prix Guillevic de poésie de Saint-Malo (2010).
Seit 1903 vergibt die Akademie jährlich den Prix Goncourt an einen Romanautor. 1985 wurde ein spezieller Preis für Lyrik zu Ehren des Schriftstellers Adrien Bertrand (Goncourt 1914) hinzugefügt. (Warum nach Bertrand, der natürlich für einen Roman ausgezeichnet wurde, und nicht nach einem der großen Lyriker, ist Außenstehenden nicht leicht einsichtig. Vielleicht, weil die wichtigsten Namen bereits vergeben waren?)
Klickt man bei Wikipedias Prix Goncourt-Eintrag auf den Namen Bertrands, erhält man die Mitteilung, dieser Eintrag existiere nicht. was aber nur für die deutsche Version gilt. Es gibt sehr wohl einen (knappen) französischen und auch einen englischen, die erreicht man aber nur durch einen Trick (z.B. bei Goncourt auf Französisch klicken und dann dort anklicken oder suchen).
Übrigens haben ja auch die vielen Millionen deutschen Mallorcabesucher bisher nicht ausgereicht, um dem „Inseldichter“ einen deutschen Eintrag zu sichern. Der hat einfach zu viele Minuspunkte: Dichter, katalanisch schreibend und auch noch aus Afrika. D’Efak gibt es auf Spanisch und Katalanisch.
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