48. Mehr als ein gutes Dutzend. Lyrik 2011 (4)

Anthologie ∙ Einzeltitel ∙ Essayband ∙ Zeitschrift

Wird in den nächsten 3 Tagen in alphabetischer Folge ergänzt. Nachträge der Leser sind durchaus erwünscht und erbeten und können hier als Kommentar eingetragen werden.  (Bitte erst unter dem jeweiligen Buchstaben eintragen, hier also nur Kr – Na. Die ergänzten Titel werden in die Liste übernommen, in den Kommentaren können Sie nachlesen, was unserm geballten Sachverstand entgangen war, M.G.)

  1. Michael Krüger (Hg.) ∙ Akzente. Zeitschrift für Literatur, Heft 2/April 2011: Moderne hebräische Lyrik, zusammengestellt von Ariel Hirschfeld, aus dem Hebräischen von Anne Birkenhauer, 108 Seiten, Broschur, Verlag Carl Hanser, München 2011.
  2. Alexej Krutschonych: Phonetik des Theaters. Hg. von Valeri Scherstjanoi. Leipzig: Reinecke & Voß 2011.  81 S.
  3. Georg Kulka: Sichtbarkeit. Aufzeichnende Prosa. Prosagedichtezyklus, hochroth Verlag 2011.
  4. Thomas Kunst · Legende vom Abholen, 109 Seiten, Klappbroschur, Edition Rugerup, Berlin · S-Hörby 2011.
  5. Kunstverein Kunstgeflecht (Hg.): Rhein! Zeitschrift für Worte, Bilder, Klang Nr. 2 (Oktober), Kidemus: Köln 2011. Lyrik von Kurt Drawert, Armin Foxius, Frederike Frei, Thomas Geduhn, Harald Gröhler, Gert Heidenreich, Franz Hodjak, Yaak Karsunke, Jochen Kelter, Regine Mönkemeier, Albert Ostermeier, Elisabeth Plessen, Manfred Pricha, Carmen Elisabeth Puchianu, Francisca Ricinski-Marienfeld, Kurt Roessler, Said, Joachim Sartorius,Rolf Stolz, A. J. Weigoni.
  6. Axel Kutsch (Hg.) · Versnetze_vier. Deutschsprachige Lyrik der Ge­genwart von 216 Autorinnen und Autoren, dar­unter Andreas Altmann ∙ Michael Arenz ∙ Hans Bender ∙ Hans Georg Bulla ∙ Uwe Claus ∙ Crauss ∙ Hugo Dittberner ∙ Richard Dove ∙ Hans Eichhorn ∙ Peter Ettl ∙ Karin Fellner ∙ Brigitte Fuchs ∙ Claudia Gabler ∙ And­rea Heuser ∙ Franz Hodjak ∙ Jürgen Israel ∙ Peter Kapp ∙ Ulrich Koch ∙ Christoph Leisten ∙ Vesna Lu­bina ∙ Marie T. Martin ∙ Jürgen Nendza ∙ Andreas Noga ∙ Irmhild Oberthür ∙ Antje Paehler ∙ Tom Pohl­mann ∙ Arne Rauten­berg ∙ Francisca Ricinski ∙ Horst Samson ∙ Vera Schindler-Wunderlich ∙ Marita Tank ∙ Ralf Thenior ∙ Beate Ün­ver ∙ Marianne Ullmann ∙ Ruth Velser ∙ Jürgen Völkert-Marten ∙ Ron Winkler ∙ Ma­rio Wirz ∙ Maximilian Zander ∙ Rosemarie Zens, Vor­wort des Herausgebers, 329 Seiten, Broschur, Verlag Ralf Liebe, Wei­lerswist 2011.
  7. Stan Lafleur/Helena Becker: Das Lachen der Hühner. Liechtenstein-Gedichte und Papierschnitte, parasitenpresse, Köln 2011
  8. James Laughlin: Dylan schrieb Gedichte. Aus dem US-Amerikanischen von Christine Pfammatter. Leipziger Literaturverlag. 136 Seiten.
  9. lauter niemand e.V. (Hg.): lauter niemand. Die Berliner Zeitschrift für Lyrik und Prosa. 11. Ausgabe. Lyrik von Clemens Schittko, Sylvia Geist, Philipp Güntzel, Isabella Roumiantsev, Catherine Hales, Elke Engelhardt, Sina Klein, Richard Duraj, Andrea Scholl, Kerstin Becker, Martina Winter, Levin Westermann, Niklas Lem Niskate, Sonja vom Brocke, Charlotte Warsen, Thomas Steiner, Jan Imgrund, Dieter M. Gräf, Theresa Klesper, Claudia Gabler, Philippe Kottoros, Carl-Christian Elze, Lutz Steinbrück, Tom Nisse, Roberto Yañez, Tibor Schneider, Kirsten Hartung, Simone Hirth, Julian Walther, Robert Bahr, Prosa von Ulrike Almut Sandig, David Frühauf, Dirk Alt, Yulia Marfutova, Stephan Roiss, Martin Lechner, Guy Helminger, Joachim Wendel, Florian Wacker, Marie T. Martin, Bernd Gonner.
  10. Radmila Lazić: Das Herz zwischen den Zähnen. Gedichte. Aus dem Serbischen von Mirjana & Klaus Wittmann. Leipziger Literaturverlag. 160 Seiten.
  11. Ivo Ledergerber · Besuch bei einem Freund, 92 Seiten, Hardcover, Waldgut Verlag, CH-Frau­enfeld 2011.
  12. Wilhelm Lehmann, Poesiealbum 297. Auswahl Axel Vieregg, Grafik Herbert Tucholski. Märkischer Verlag Wilhelmshorst 2011. 32 S.
  13. Christian Lehnert · Aufkommender Atem, 99 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, Suhr­kamp Verlag, Ber­lin 2011.
  14. Anton G. Leitner · Arne Rautenberg (Hg.) · Das Gedicht, 19. Ausgabe: götterschöner freudefunken, Gedichte von Melanie Arzenheimer ∙ Jürg Beeler ∙ Brigitte Fuchs ∙ Norbert Göttler ∙ Ulla Hahn ∙ Erich Jooß ∙ Chris­tine Langer ∙ Andreas Peters ∙ Ilma Rakusa ∙ Robert Schindel ∙ Babette Werth ∙ Johannes Zultner u.v.a., 135 Seiten, Broschur, Anton G. Leitner Verlag, Weßling 2011.
  15. Anton G. Leitner (Hg.) ∙ Gedichte für Zeitgenossen. Lyrik aus 50 Jahren von H. C. Artmann ∙ Ingeborg Bachmann ∙ Werner Dürrson ∙ Jörg Fauser ∙ Axel Kutsch ∙ Mario Wirz u.v.a., 142 Seiten, Taschenbuch mit Schutzumschlag, Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2011.
  16. Anton G. Leitner, Die Wahrheit über Uncle Spam und andere Enthüllungsgedichte, mit einem Nachwort von Ulrich Johannes Beil, 128 Seiten, Broschur, Daedalus-Verlag, Münster 2011.
  17. Michael Lentz · Textleben. Über Literatur, woraus sie gemacht ist, was ihr vorausgeht und was aus ihr folgt, herausgege­ben sowie mit Vor- und Nachwort versehen von Hubert Winkels, 576 Seiten, Hard­cover mit Schutzumschlag, Lesebändchen, S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2011.
  18. Ben Lerner: Die Lichtenbergfiguren. Gedichte, zweisprachig. Übersetzt von Steffen Popp. Mit e. Nachwort von Matthias Göritz.  luxbooks.americana, Wiesbaden 2011.
  19. Lettre International. Europas Kulturzeitung. Heft 95. Winter 2011. 138 S. Wassili Dimow: Kafkasus. Ein Poem. Beiträge von Péter Nádas, Slavoj Žižek, Friedrich Kittler u.v.a.
  20. Liao Yiwu: Massaker. Frühe Gedichte. Übersetzt von Hans Peter Hoffmann, hochroth Verlag 2011.
  21. Ernst Wilhelm Lotz · Wolkenüberflaggt (edition grillenfänger 20). 52 Seiten, Broschüre, Klammerheftung, Potsdam, udo degener verlag 2011.
  22. Wolfram Lotz: Fusseln. Liste. Köln: Parasitenpresse 2011 (paradosis Nr. 8). 16 S.
  23. Gertrud Luick-Conrad: Lebenslinien. Esslingen: Civitas Imperii Verlag 2011.
  24. Nikola Madzirov · Versetzter Stein, aus dem Mazedonischen von Alexander Sitzmann, 64 Sei­ten, Hardco­ver, Edition Lyrik Kabinett bei Hanser, München 2011.
  25. Zvonko Maković: lügen. warum nicht? Gedichte. Übersetzung: Alida Bremer. 96 Seiten, Format: 13.5 x 21 cm, gebunden, Softcover. Das Wunderhorn 2011.
  26. Nadeschda Mandelstam: Erinnerungen an Anna Achmatowa . Aus dem Russischen von Christiane Körner. Kommentiert und mit einem Nachwort versehen von Pawel Nerler. Bibliothek Suhrkamp 1465, Berlin 2011. 205 S., mit zahlreichen Abbildungen.
  27. Horst-Ulrich Mann [d.i. Ulrich Horstmann]: Kampfschweiger. Gedichte 1977–2007. Verlag Shoebox House, Hamburg 2011. 187 S., € 16.90
  28. Julia Mantel ∙ dreh mich nicht um, Bilder von Petrus Akkordeon, Vorworte von Kurt Drawert und Jörg Sun­dermeier, 47 Seiten, Broschur, fixpoetry.Verlag, Hamburg 2011.
  29. Peter Marggraf (Hg.) · Berichte aus der Werkstatt, 10. Ausgabe, Bilder von Peter Marggraf, Gedichte von Hans Georg Bulla ∙ Uwe Claus ∙ Georg Oswald Cott ∙ Hugo Dittberner ∙ Paul Klee ∙ Gerd Kolter ∙ Heiner Müller ∙ August von Platen ∙ Rainer Maria Rilke, 40 Seiten, Format 23 x 33 cm, San Marco Handpresse, Neustadt 2011.
  30. Alfred Margul-Sperber (Hrsg.) · Die Buche. Eine Anthologie deutschsprachiger Judendichtung aus der Bukowina. Aus dem Nachlass herausgegeben von George Guțu, Peter Motzan und Stefan Sienerth. Mit Gedichten von Rose Ausländer · Uriel Birnbaum · Klara Blum · Paul Celan · Zeno Einhorn · Norbert Feuerstein · Ernst Maria Flinker · Robert Flinker · Benjamin Fuchs · David Goldfeld · Lotte Jaslowitz · Josef Kalmer · Alfred Kittner · Ewald Ruprecht Korn · Artur Kraft · Josef I. Kruh · Kamillo Lauer · Siegfried Laufer · Ariadne Baronin Löwendal · Hugo Maier · Itzig Manger · Alfred Margul-Sperber · Tina Marbach · Salome Mischel · Johann Pitsch · Moses Rosenkranz · Heinrich Schaffer · Isaac Schreyer · Jakob Schulsinger · Erich Singer · Isak Sonntag · Klaus Udo Tepperberg · Victor Wittner · Kubi Wohl. 469 Seiten, gebunden, 2. Auflage, Aachen, Rimbaud Verlag 2011.
  31. Jean-Michel Maulpoix: Schritte im Schnee. Prosagedichte. Aus dem Französischen von Margret Millischer. Leipziger Literaturverlag. 140 Seiten.
  32. Ernst Meister · Gedichte, ausgewählt von Peter Handke, 150 Seiten, Hardcover mit Schutzum­schlag, Lese­bändchen, Suhrkamp, Berlin 2011.
  33. Burkhard Meyer-Sickendiek · Lyrisches Gespür. Vom geheimen Sensorium moderner Poesie, 571 Sei­ten, Bro­schur, Wilhelm Fink Verlag, München 2012.
  34. Suzanna Mikesh, „wann eigentlich haben wir damit aufgehört“ 97 Gedichte, 2. überarbeitete und erweiterte Auflage, HC mit Schutzumschlag, Lesebändchen und Faksimilie auf dem Umschlag, ISBN: 978-3-935259-83-5, erscheinen im worthandel : verlag, 2011, 19,80 Euro (www.worthandel.de/wh_voe/aufgehoert.htm)
  35. Anja Möbest (Hg.): Alles auf Anfang. Trennungsgedichte. Reclam. 96 Seiten.
  36. Esther Mohnweg: Zuerst versinkt der Horizont. Berlingedichte und Fotografien. Leipziger Literaturverlag. 124 Seiten.
  37. Shafiq Naz (Hg.) · Der deutsche Lyrikkalender 2012. Jeder Tag ein Gedicht, 366 Ge­dichte von 300 Autorin­nen und Autoren von den An­fängen bis zur Gegen­wart, darunter Hans Assmann von Abschatz ∙ Friedrich Ani ∙ Jürgen Becker ∙ Irène Bourquin ∙ Ann Cotten ∙ Crauss ∙ Michael Donhauser ∙ Jutta Dornheim ∙ Elke Erb ∙ Peter Ettl ∙ Wolfgang Fienhold ∙ Walter Helmut Fritz ∙ Claudia Gabler ∙ Sylvia Geist ∙ Caroline Hartge ∙ Kerstin Hensel ∙ Angelika Janz ∙ Markus Manfred Jung ∙ Gottfried Keller ∙ Thomas Kling ∙ Wilhelm Leh­mann ∙ Alfred Lichtenstein ∙ Friederike Mayröcker ∙ Ernst Meister ∙ Jörg Neugebauer ∙ Hans Erich Nossack ∙ Hellmuth Opitz ∙ Jutta Over ∙ Silke Peters ∙ Marion Poschmann ∙ Bertram Reinecke ∙ Sophie Reyer ∙ Chris­tian Saalberg ∙ Horst Samson ∙ Suleman Taufiq ∙ Jesse Thoor ∙ Unbekannter Dichter ∙ Jürgen Völkert-Mar­ten ∙ Florian Voß ∙ Christian Wagner ∙ A. J. Weigoni ∙ Annemarie Zornack ∙ Stefan Zweig, 440 Seiten, Tischkalen­der mit Spiralbindung, Al­hambra Publishing, B-Bertem 2011.

47. Gestorben

Bloodaxe Books meldete den Tod von Peter Reading, der am 17.11. nach langer Krankheit starb. Reading wurde 1946 geboren. Zu seinen Gedichtbänden zählt ‚Work in Regress‘ (1997), das für den TS Eliot-Preis nominiert war. Er erhielt u.a. den Whitbread Prize for Poetry (1986) und den Dylan Thomas -Preis (1983). / Poet Library

46. Mehr als ein gutes Dutzend. Lyrik 2011 (3)

Anthologie ∙ Einzeltitel ∙ Essayband ∙ Zeitschrift

Wird in den nächsten 4 Tagen in alphabetischer Folge ergänzt. Nachträge der Leser sind durchaus erwünscht und erbeten und können hier als Kommentar eingetragen werden.  (Bitte erst unter dem jeweiligen Buchstaben eintragen, hier also nur Ha – Kr – Die ergänzten Titel werden in die Liste übernommen, in den Kommentaren können Sie nachlesen, was unserm geballten Sachverstand entgangen war, M.G.)

  1. Ulla Hahn · Wiederworte, 192 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, Deutsche Verlags-An­stalt, Mün­chen 2011.
  2. Dirk Uwe Hansen: Sirenen. Gedichte (Grillenfänger 24). Udo Degener Verlag Potsdam, 44 S.
  3. Walter Hasenclever · Der Jüngling (edition grillenfänger 23). 52 Seiten, Broschüre, Klammerheftung, Potsdam, udo degener verlag 2011. F
  4. Seamus Heaney · Die Amsel von Glanmore. Gedichte 1965 – 2006, zweisprachige Ausgabe, herausgegeben von Michael Krüger, 430 Seiten, Broschur, Fischer Taschen­buch Verlag, Frankfurt am Main 2011.
  5. Andreas Heidtmann (Hg.), poet. Literaturmagazin, 11. Ausgabe: Gedichte · Gedichtkommentare · Prosa · Ge­spräche · Reportagen · Illustrationen, mit Ge­dichten von Uwe Kolbe, Franz Hodjak, Christian Schloyer, Dirk von Petersdorff, Martina Weber, Manfred Enzensperger, Thilo Krause, Sascha Kokot, Tim Holland, Peggy Neidel, Anne Dorn, Felix Philipp Ingold, Theo Breuer, Augusta Laar, Max Czollek, Tina Ilse Maria Gintrowski, Jörg Bernig, Ulrich Koch, Michael Speier, Adolf Endler, Steffen Popp, Ulrich Koch, Dirk von Petersdorff, Levin Westermann, Elisabeth Langgässer, Kerstin Preiwuss, Harald Hartung, Ulrike Almut Sandig, Norbert Lange, Nadja Küchenmeister, Clemens Eich, Michael Speier, Volker Sielaff, Vor­wort des Herausgebers, 297 Sei­ten, Klappenbroschur, poetenla­den Verlag, Leipzig 2011.
  6. Hel ToussainT: Nachbarin Dimitrowa. (Schock Edition Fünf mal zwölf Gedichte Herausgegeben von Kai Pohl)
  7. Axel Helbig (Hg.) · Ostragehege. Die literarische Arena, 62. Ausgabe, Zeitschrift für Literatur und Kunst, mit Gedichten von Thomas Böhme, Kerstin Hensel, Daniela Seel u.a., 76 Seiten, Bro­schur, Literarische Arena e. V., Dresden 2011.
  8. Angelika Hentschel: Unerhörte Zeiten. Esslingen: Civitas Imperii Verlag 2011.
  9. Rolf Hermann ∙ Kurze Chronik einer Bruchlandung, 101 Seiten, Klappenbroschur, Verlag X-Time, Bern 2011.
  10. Rainer Hesse ∙ Sternenlicht und unberührter Schnee, 112 Seiten, Broschur, Lyrikedition 2000 · Allitera Ver­lag, München 2011.
  11. Fermín Higuera ∙ Ich möchte ans Meer gehen – Yo quiero ir al mar. Gedichte 1982-2006. [zweisprachig]. Aus dem Spanischen von Juana und Tobias Burghardt. 179 Seiten, broschiert, Edition Delta, Stuttgart 2011.
  12. Michael Hillen · Beschattete Erinnerungen, 36 Seiten, geheftete Broschur, Silver Horse Edi­tion, Marklko­fen 2011.
  13. Herbert Hindringer ∙ Judith Sombray ∙ Nähekurs, 48 Seiten, Broschur, fixpoetry.Verlag, Ham­burg 2011.
  14. Hadayatullah Hübsch: Das Vergessen ist die Mutter der Verwahrlosung. Gedichte, mit Linolschnitten von Frank Wildenhahn (Frontispiz, signiert / Umschlag)Vorbemerkung: Hendrik Liersch (signiert). 56 Seiten, 100 Exemplare, Handsatz (Texte) und Maschinensatz(Vorbemerkung), ISBN 978-3-942280-12-9. 16,-
  15. hochroth Nr. 3, Herausgegeben von G. H. H. Beiträge von Walter Famler, Joachim Sartorius, Caspar Wündrich, Benoît Gréan, Gert Pehling, René Haddad, Ilarie Voronca, Piet de Moor, A. S. J. Tessimond. hochroth Verlag 2011.
  16. Robert Hodel (Hg.): Hundert Gramm Seele. Deset deka duše. Serbische Poesie aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Hg. u. übertragen von Robert Hodel. Leipziger Literaturverlag 2011. 316 S.
  17. Florian Höllerer (Hg.): Ulf Stolterfoht: handapparat heslach. Quellen, Dokumente und Materialien. roughbook 018. Berlin, Rettenegg, Stuttgart und Solothurn, November 2011. 32 S.
  18. Georg Hoprich ∙ Bäuchlings legt sich der Himmel, Nachwort von Bertram Reinecke, 101 Seiten, Broschur, Verlag Reinecke & Voß, Leip­zig 2011.
  19. Horn, Hans: Niemand zahlt mir ein Bier. (Schock Edition Fünf mal zwölf Gedichte Herausgegeben von Kai Pohl)
  20. Horn, Katja: Abseitsmoral. (Schock Edition Fünf mal zwölf Gedichte Herausgegeben von Kai Pohl)
  21. Norbert Hummelt · Pans Stunde, 91 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, Luchterhand Lite­raturverlag, München 2011.
  22. Laura (Riding) Jackson, Christian Filips und Monika Rinck: PARA-Riding. roughbook 015, Berlin und Solothurn, September 2011. 190 S.
  23. Franz Janowitz · Auf der Erde. Gedichte (edition grillenfänger 28). 56 Seiten, Broschüre, Klammerheftung, Potsdam, udo degener verlag 2011.
  24. Mathias Jeschke: Das Gebet der Ziege. Mit einem Nachwort von Arne Rautenberg. 80 S., Klapenbroschur, 14,90 EUR (= Blaue Reihe, Bd. 5).
  25. Nina Russo Karcher • Manchmal berührt mich das Dunkel, zweisprachige Ausgabe, ins Italienische übertragen von Fausto Romanato, Vorwort von Sonja Viola Senghaus, 186 Seiten, Broschur, Pop Verlag, Ludwigsburg 2011.
  26. Adrian Kasnitz, Schrumpfende Städte, luxbooks 2011.
  27. Sebastian Kleinschmidt (Hg.): Sinn und Form 63. Jh. H. 6/ 2011. Adam Zagajewski: Ich kann keine Erinnerung an Czesław Miłosz schreiben. Angela Krauss: Das im Leben verborgene Gedicht. Michael Mertes über John Donne. Igor Pomeranzew: Gespräch mit Joseph Brodsky über John Donne. Gespräch mit Richard Wagner. Gedichte von Esther Kinsky, John Donne, Joseph Brodsky.
  28. Heinrich von Kleist. Poesiealbum 296. Hg. Richard Pietraß, Auswahl Arno Pielenz, Grafik Josef Hegenbarth. Märkischer Verlag Wilhelmshorst 2011. 30 S.
  29. Thomas Kling, „Das brennende Archiv“, Unveröffentlichte Gedichte, Briefe, Handschriften und Photos aus dem Nachlaß sowie zu Lebzeiten entlegen publizierte Gedichte, Essays und Gespräche, zusammengestellt von Norbert Wehr und Ute Langanky, Schreibheft. Zeitschrift für Literatur, Nr. 76, Februar 2011
  30. Hubert Klöpfer (Hg.) · Wetzstein Gedichtekalender 2012, faksimilierte Ab­schriften des Auto­graphen Tho­mas Bader mit Gedichten von Ingeborg Bachmann, ∙ Bertolt Brecht, ∙ Joseph von Ei­chendorff, ∙ Marie von Ebner-Eschenbach, ∙ Theodor Fontane, ∙ Stefan George, ∙ Johann Wolfgang von Goethe, ∙ Heinrich Heine, ∙ Her­mann Hesse, ∙ Friedrich Hölderlin, ∙ Christoph Meckel, ∙ Conrad Ferdinand Meyer, ∙ Rainer Maria Rilke, ∙ Theo­dor Storm ∙ Georg Trakl, 24 Blätter, 24 x 45 cm, Ringbindung, Klöpfer & Meyer, Tübingen 2011.
  31. Synke Köhler, waldoffen, 73 Seiten, Broschur, Lyrikedition 2000 · Allitera Verlag, München 2011.
  32. Ko Un: Blüten des Augenblicks. Übersetzt von Hans-Jürgen Zaborowski. Suhrkamp. 154 Seiten.
  33. Alfred Kolleritsch, Günter Waldorf (Hg.): manskripte, Zeitschrift für Literatur. Nr. 194/ Dezember 2011, 154 S. Lyrik von Ronald Pohl, Marcus Pöttler, Elke Erb, Walle Sayer, Willi Hengstler. Prosa von Yoko Tawada, Elfriede Jelinek u.v.a. Essays von Klaus Hoffer, Jürg Laederach, Andreas Unterweger, Klaus Peter Dencker.
  34. Thomas Kraft (Hg.): Rock Lyrik. Mit Konzertfotografien von Helmut Ölschlegel. München: dtv 2011. 128 Seiten. Gedichte von Marcel Beyer, Friedrich Ani, Helmut Krausser, Lydia Daher u.v.a.
  35. Erika Kronabitter (Hg.): Feldkircher Lyrikpreis 2011. Gedichte. 150 Seiten. edition art science, St. Wolfgang. Reihe: Lyrik der Gegenwart, Band 14.
  36. Jürgen Kross ∙ unverwandt, 109 Seiten, Broschur, Brandes & Apsel, Frankfurt am Main 2011.

45. Zwei iranische Dichter verunglückt

Am Rande der Pressekonferenz des „Internationalen Festivals der Kulturfoschung des Jahres“ (6. Fajr-Lyrikfestival) drückte der für Lyrik zuständige Stellvertreter des Ministers für Kultur und Islamische Unterweisung  Yahya Talebian sein Beileid zum tragischen Tod des Dichters Gholamreza Barusan, seiner schwangeren Frau, Elham Eslami, die ebenfalls Dichterin war, und ihrer sechsjährigen Tochter. / Iran Book News Agency

44. Gedichte mit 16

Georg Stefan Troller im Interview mit Henryk M. Broder, Die Welt:

Wer mit 16 Gedichte schreibt, ist ein Kind, wer mit 40 Gedichte schreibt, ist ein Poet. Wenn man mit 16 keine Gedichte schreiben kann, dann braucht man gar nicht an eine literarische Karriere zu denken. Damals strömte es nur so aus mir heraus, bis ich etwa 30 war. Dann hörte es mit den Gedichten auf.

43. Mehr als ein gutes Dutzend. Lyrik 2011 (2)

Anthologie ∙ Einzeltitel ∙ Essayband ∙ Zeitschrift

Wird in den nächsten 5 Tagen in alphabetischer Folge ergänzt. Nachträge der Leser sind durchaus erwünscht und erbeten und können hier als Kommentar eingetragen werden.  (Bitte erst unter dem jeweiligen Buchstaben eintragen, hier also nur C – Ha. – Die ergänzten Titel werden in die Liste übernommen, in den Kommentaren können Sie nachlesen, was unserm geballten Sachverstand entgangen war, M.G.)

  1. Odile Caradec: Le Ciel, Le Cœur / Der Himmel, das Herz. Französisch-deutsch. Übertragung von Rüdiger Fischer. Éditions En Fôret / Verlag Im Wald. 258 S.
  2. Daniil Charms: Werke in 4 Bänden. Hrsg. von Vladimir Glozer und Alexander Nitzberg. Galiani, Berlin 2011.
  3. Chirikure Chirikure: Aussicht auf eigene Schatten. Gedichte. Dreisprachige Ausgabe, deutsch-englisch-shona. Herausgeber: Indra Wussow, Übersetzung: Sylvia Geist. 120 Seiten, Format: 13.5 x 21 cm, gebunden, Hardcover, Fadenheftung, mit CD. Das Wunderhorn 2011.
  4. Seymour Chwast: Dantes Göttliche Komödie. Adaptiert und gezeichnet von Seymour Chwast. Aus dem Englischen von Reinhard Pietsch. München: Knesebeck 2011, 128 S.
  5. Karl Corino ∙ In Bebons Tal. Neue Bilder aus Bebenhausen, 136 Seiten, Hardcover mit Schutzum­schlag, Klöp­fer & Meyer, Tübingen 2011.
  6. Ann Cotten: Pflock in der Landschaft. EdK / Distillery, Berlin 2011 (Schock-Edition).
  7. Carl Cairo Cramer: Dorn, ohne Alpha und Omega. Esslingen: Civitas Imperii Verlag 2011.
  8. CRAUSS. lakritzvergiftung. Verlagshaus J. Frank Berlin. Quartheft 29 // Edition Polyphon. 179 Seiten
  9. H.D.: Denken und Schauen : Fragmente der Sappho. (roughbooks 016)
  10. Christoph Danne · finderlohn, 107 Seiten, Broschur, tauland-Verlag, Köln 2011.
  11. Dietmar Dath: Gott ruft zurück. Connewitzer Verlagsbuchhandlung. 55 Seiten
  12. Jan Decker: Der Abdecker, Essay, Prosa, Gedichte, Vorwort: Jürgen Brocan, Illustrationen: Wienke Treblin, FIXPOETRY.Verlag, Hamburg Dezember 2011.
  13. Dedović, Dragoslav [Hrsg.]: Ulaznica : Srbija: panorama pesništva 21. veka. – Eintrittskarte / Panorama der serbischen Lyrik im 21. Jahrhundert. Klagenfurt : Drava, 2011. 359 S. Texte von Nina Živančević, Zvonko Karanović, Danica Vukićević, Živorad Nedeljković, Dejan Ilić, Vojislav Karanović, Nenad Milošević, Rade Tanasijević, Marija Knežević, Saša Radojčić, Saša Jelenković, Dejana Nikolić, Oto Horvat, Srđan Valjarević, Petar Miloradović, Ana Ristović, Nenad Jovanović, Milena Marković, Miloš Živanović, Alen Bešić, Željko Mitić, Jasmina Topić, Enes Halilović, Petar Matović, Dragana Mladenović, Siniša Tucić, Marjan Čakarević, Ljiljana Jovanović und Maja Solar.
  14. Udo Degener (Hg.): Deine Dummheit ist nicht zu ertragen. Gedichte über böse Weiber. Von: Blum, Blumauer, Boie, Brockes, Cartheuser, Castelli, Ebersberger, Epple, Förg, Friedreich, Goekingk, Hartleben, Haug, Hengeler, Karsch, Koller, Küttner, Langbein, Lessing, Logau, Marx, Neukirch, Niedermayer, Opitz, Pfeffel, Presber, Rachel, Ratschky, Richey, Rosegger, Rückert, Saphir, Schubart, Thümmel, Tucholsky, Weckherlin, Wedekind, Zuckermandel (edition grillenfänger 25). 60 Seiten, Broschüre, Klammerheftung, Potsdam, udo degener verlag 2011.
  15. Udo Degener (Hg.):  Gorilla, Pavian, Madrill. Affengedichte von: Abschatz, Busch, Castelli, Fröhlich, Grillparzer, Hagedorn, Hartleben, Hebbel, Hey, Heym, Heyse, Hoffmann-Donner, Kaulbach, Klabund, Lessing, Lichtwer, Liliencron, Mertens, Michaelis, Müller, Nicolay, Niedermayer, Pfau, Pfeffel, Presber, Thoma, Trojan, Weisse, Weissmann, Zöllner (edition grillenfänger 21). 40 Seiten, Broschüre, Klammerheftung, Potsdam, udo degener verlag 2011.
  16. Klaus Peter Dencker (Hrsg.): Morgenstund hat kurze Beine. Unsinnspoesie. Reclam Stuttgart 2011.
  17. Stefan Döring ∙ morgestern, 48 Seiten, geheftete Broschur, Verlag Peter Engstler, Ost­heim/Rhön 2011.
  18. Anne Dorn ∙ Wetterleuchten, 79 Seiten, Nachwort von Jayne-Ann Igel, Hardcover mit Schutz­umschlag, poe­tenladen Verlag, Leipzig 2011.
  19. Richard Dove · Straßenbahn, Hiroshima. Gedichte. Mit einem Nachwort von Pia-Elisabeth Leuschner. 300 Seiten, geb., Aachen, Rimbaud Verlag 2011.
  20. Edit. Papier für neue Texte 56. Hg. vom Literaturverein Edit e.V., Leipzig. Gedichte von Jan Imgrund, Anke Bastrop, Rick Reuther, Kenah Cusanit, Mirko Wenig, Sonia A. Petner, Renate Rasp.
  21. Edit. Papier für neue Texte. Edit 57. Hg. vom Literaturverein Edit e.V., Leipzig. Gedichte von Konstantin Ames, Miron Bialoszewski, Georg Leß; Anagramme von Elfriede Czurda, Michael Lentz, Ferdinand Schmatz und Christian Steinbacher zu einem Gedicht von Carlfriedrich Claus.
  22. Sara Ehsan ∙ Deutschland Mon Amour, Gedichte, illustriert von Hannes Haus, Sujet Verlag 2011
  23. Joseph von Eichendorff · Und es schweifen leise Schauer. Die schönsten Gedichte, herausgegeben und mit ei­nem Nachwort versehen von Karl-Heinz Ott, 127 Seiten, Hardcover, Hoffmann und Campe, Hamburg 2011.
  24. Erwin Einzinger: Die virtuelle Forelle. Jung & Jung. 143 Seiten
  25. Urs Engeler (Hg.): Zwischen den Zeilen. Eine Zeitschrift für Gedichte und ihre Poetik. Nr. 32, Januar 2011. Variations sérieuses – Neue Musik trifft neue Poesie. Ein Projekt der Sing-Akademie zu Berlin, hrsg. von Christian Filips. Mit Compact Disc. 117 S. Beiträge von Ann Cotten, Sebastian Elikowski-Winkler, Christian Filips, Mara Genschel, Christoph Herndler, Harald Muenz, Florian Neuner, Monika Rinck, Arne Sanders, Ulrich Schlotmann, Christian Steinbacher, Katia Tchemberdji, Asmus Trautsch.
  26. Urs Engeler (Hg.): Quarta Lingua Quadrophon – vier Miniaturen von Luzius Keller zu vier rätoromanischen Gedichten und deren Übersetzung ins Deutsche, Französische und Italienische. roughbook 017, Zürich und Solothurn, November 2011. Gedichte von Andri Peer, Luisa Famos, Vic Hendry. 62 S.
  27. Jürgen Engler (Hg.): So knallvergnügt: Hundert Gedichte über das Glück. 192 Seiten. Aufbau.
  28. Epidemie der Künste (Hg.): floppy myriapoda. Subkommando für die freie Assoziation, H. 18, 2011. Gedichte von Kai Pohl, Rex Joswig, Ernst Fuhrmann, Johannes Witek, Ernst-Jürgen Dreyer, Emmanuel Eni, Ronald Galenza, Clemens Schittko, Schwartz, Andreas Paul, HEL Toussaint, Niccolò Agnoli, Ralf S. Werder, Alex Galper, Jörg Burkhard, Siegfried Strauch; Kai Pohl über „Matthias“ BAADER Holst, weitere Texte von Scheiffele, Paul Günter Krohn, Ann Cotten, Bertram Reinecke u.v.a. Beilage: lauter heiland 0. (zu einem Kommentar von Knofo, Texte von Alexander Krohn, Thomas Steiner, Tom de Toys u.a.).
  29. Herbert Fehmer · die welt braucht keine dachdecker. Gedichte. 88 Seiten, Klappenbroschur, Potsdam, udo degener verlag 2011.
  30. Joachim Feldmann ∙ Frank Lingnau u.a. (Hg.) · Am Erker. Zeitschrift für Literatur, 61. Ausgabe: Über Gren­zen, Geschichten ∙ Gedichte ∙ Essays, u.a. mit Gedichten von Gernot Wolz und Johannes Witek, Essay von Martin Brinkmann über Matthias Baader Holst, 160 Seiten, Bro­schur, Daedalus Verlag, Münster 2011.
  31. Michael Fiedler ∙ Geometrie und Fertigteile, Nachwort von Jan Kuhlbrodt, 63 Seiten, Hardco­ver mit Schutz­umschlag, poe­tenladen Verlag, Leipzig 2011.
  32. Julietta Fix (Hg.) ∙ Brennpunkte. Lyrik aus der Schweiz, Gedichte von Irène Bourqin ∙ Brigitte Fuchs ∙ Svenja Herrmann ∙ Marianne Rieter ∙ Nathalie Schmid ∙ Elisabeth Wandeler-Deck, Illust­rationen von Judith Sombray, 68 Seiten, Broschur, fixpoetry.Verlag, Hamburg 2011.
  33. Julietta Fix (Hg.) ∙ ein Bild von einem Gedicht, Bilder und Gedichte von Michael Arenz, ∙ Klara Beten, ∙ Jan Decker ∙ Peter Ettl ∙ Sabine Georg ∙ Herbert Hindringer ∙ Magdalena Jagelke ∙ Ulrich Koch ∙ Sünje Le­wejohann ∙ Undine Materni ∙ Frank Norten ∙ Silke Peters ∙ Sophie Reyer ∙ Ulrike Almut Sandig ∙ Iris Thür­mer ∙ Janin Wölke ∙ Michael Zoch, 116 Seiten, Broschur, Querformat, fixpoetry.Verlag, Hamburg 2011.
  34. Kurt Flasch: Warum hat Dante Odysseus in die tiefste Hölle verbannt? Münchner Reden zur Poesie. Herausgegeben von Ursula Haeusgen und Frieder von Ammon. Rede #9, gehalten am 19. Juli 2010 im Lyrik Kabinett. 23 Seiten.
  35. Kersten Flenter ∙ Die fetten Haare sind gewaschen, 52 Seiten, geheftete Broschur, Ariel-Ver­lag, Ried­stadt 2011.
  36. Johannes CS Frank und Aurélie Maurin (Hgg.): Zeitkunst. Lyrik und Prosa. Zweisprachig: deutsch und französisch. Verlagshaus J. Frank Berlin. 240 Seiten.
  37. Angelica Freitas, rilke shake, gedichte, zweisprachig. aus dem brasilianischen portugiesisch von odile kennel, luxbooks 2011
  38. Hans-Joachim Gelberg (Hrsg.): Wo kommen die Worte her? Neue Gedichte für Kinder und Erwachsene. Verlag Beltz & Gelberg, Weinheim 2011. 262 S.
  39. Ali Ghazanfari · Falsche Züge, Gedichte, Engelsdorfer Verlag 2011
  40. Traugott Giesen (Herausgeber): Gedichtekalender Kleiner Bruder 2012. Beck. 25 Seiten.
  41. Tina Gintrowski · PENG. Lyrikstories und andere Gedichte, 86 Seiten, Hardcover mit Schutzum­schlag, poetenla­den Verlag, Leipzig 2011.
  42. Peter Goßens (Hrsg.) · »So etwas wie eine Bukowiner Dichterschule«. Ernst Schönwieses Briefwechsel mit Dichtern aus der Bukowina (1947/1948). Vorwort von Peter Goßens (Bukowiner Literaturlandschaft Bd. 57). 3 Abb., 64 Seiten, Klappenbrosch., Aachen, Rimbaud Verlag 2011.
  43. Benoît Gréan: PSA 14 / Petite suite attique / Kleine attische Suite / Piccola suite attica (französisch, deutsch, griechisch, italienisch). Herausgegeben von G. H. H., hochroth Verlag 2011.
  44. Andrea Grewe, Hiltrud Herbst und Doris Mendlewitsch (Hgg.): Fliegende Wörter 2012. Postkartenkalender. Daedalus. 56 Seiten
  45. Durs Grünbein: Limbische Akte. Gedichte. Ausgewählt u. mit einem Nachwort von Norbert Hummelt. Stuttgart: Reclam 2011. 365 S.
  46. Gert Robert Grünert, „Flußschnellen“, Neun Gedichte und ihre Analyse, 128 Seiten, Engelsdorfer Verlag, Leipzig 2011.
  47. Oskar Gudmundsson: Snorri Sturluson. Homer des Nordens. Eine Biografie. Aus dem Isländischen von Regina Jucknies. Böhlau-Verlag, Köln 2011. 447 S., Fr. 35.50.
  48. Gumz, Alexander: Ausrücken mit Modellen. Kookbooks. 88 S.
  49. Egon Günther: unsortierte wahrnehmungen. gedichte und prosa. medien streu. Engstler Verlag, Ostheim/Rhön 2011, 72 S.
  50. Florian Günther: Ausgemistet. Gedichte 1989 – 2011. Taschenbuch, 336 S. Verlag Peter Engstler, Ostheim/Rhön 2011.
  51. Philipp Günzel, Simone Kornappel (Hg.): randnummer. literaturhefte 04, September 2011, 128 S. Gedichte von Dennis Büscher-Ulbrich, Kristoffer Patrick Cornils, Max Czollek, Nicolai Kobus, Jan Kuhlbrodt, Tristan Marquardt, Robert Monat, Stephan Reich, Monika Rinck, Tibor Schneider, Sabine Scho, Mathias Traxler, Michael Zoch, Dmitry Golynko, Birgit Kreipe.
  52. Aldona Gustas, Untoter. Corvinus Presse.
  53. Victor Hadwiger · Wenn unter uns ein Wandrer ist (edition grillenfänger 19). 28 Seiten, Broschüre, Klammerheftung, Potsdam, udo degener verlag 2011.
  54. Matthias Hagedorn (Hg.) ∙ Rheintor Linz – Anno Domini 2011, 64 Seiten, Bilder ∙ Prosa ∙ Gedichte von Swantje Lichtenstein ∙ Peggy Neidel ∙ A. J. Weigoni ∙ Kurzessays über Stan Lafleur ∙ Swantje Lichtenstein ∙ Andreas Noga ∙ Francisca Ricinski ∙ A. J. Weigoni, Vor­zugsausgabe mit einem Holzschnitt von Haimo Hieronymus, Hardcover, Edition Das Labor, Bad Mülheim 2011.
  55. František Halas, „Töt ich den Schatten der krächzt“, Gedichte, ausgewählt von Antonin Brousek, aus dem Tschechischen übertragen von Manfred Peter Hein, mit einem Essay von Ludvik Kundera, herausgegeben von Volker Demuth und Swantje Lichtenstein, Edition Poema im Verlag Ralf Liebe, Weilerswist 2011.
  56. Mehrzad Hamzelo ·  Rudolf Kraus ·  Gorji Marzban (Hrsg.) · Neun Gärten der Liebe. Zeitgenössische persische Liebesgedichte, Edition Roesner 2011

42. Karlsruher Literaturforum

Das 6. Karlsruher Literaturforum tagt auch in diesem Jahr wieder im Prinz Max Palais und hat am 16. Dezember interessante Autoren eingeladen, darunter Silke Scheuermann, Stan Lafleur, Nadja Küchenmeister, Matthias Göritz, Nora Gomringer, Claudia Gabler und Matthias Kehle. / Berliner Literaturkritik

41. Werner Kofler gestorben

Er war einer der grossen, zornigen Virtuosen der deutschen Sprache. Doch in letzter Zeit wurde er zu wenig und fast nur noch in Österreich wahrgenommen, was auch daran lag, dass er im vergangenen Jahrzehnt bloss noch zwei schmale neue Bücher veröffentlicht hatte. Werner Kofler, geboren 1947 in Villach, gestorben vorgestern in Wien nach langer peinigender Krankheit, hat mehr als zwanzig Bände publiziert. Seine Parabel als funkelnder und letztlich glückloser Literaturkomet ist auch in der Geschichte seines Verleger-Wechsels zu sehen: fünf Bände bei Wagenbach, fünf bei Rowohlt, dann nur noch Bücher bei kleinen und immer kleineren Verlagen in Österreich, teilweise Neuauflagen aus besseren Zeiten. Dabei hatte der geniale Polemiker einst nicht nur sehr viel und ganz Ungeniertes zu sagen, er schrieb es auch bis zuletzt in einer Prosa von unerhörter Musikalität und Schrittfestigkeit. / Franz Haas, NZZ

40. „Jedes Gedicht sticht“

Der Verleger Michael Krüger befragt von Joachim Dicks:

„Es ist ein winziges Werk von allerhöchster Konzentration“, sagt der Verleger Michael Krüger im Gespräch auf NDR Kultur über die Arbeit seines Freundes Tomas Tranströmer, der diesjährige Literaturnobelpreisträger. Oder anders ausgedrückt: „Jedes Gedicht sticht.“ Nur so lässt sich erklären, wie ein Autor mit gerade einmal 350 Gedichten und etwa 80 Seiten autobiografischer Prosa mit dem weltweit bedeutendsten Literaturpreis ausgezeichnet wird. / NDR

39. Mehr als ein gutes Dutzend. Lyrik 2011 (1)

Anthologie ∙ Einzeltitel ∙ Essayband ∙ Zeitschrift

Zusammengelesen von Theo Breuer, Mitarbeit Michael Gratz

Wird in den nächsten 6 Tagen in alphabetischer Folge ergänzt. Nachträge der Leser sind durchaus erwünscht und erbeten und können hier als Kommentar eingetragen werden.  (Bitte erst unter dem jeweiligen Buchstaben eintragen, hier also nur A + B. – Die ergänzten Titel werden in die Liste übernommen, in den Kommentaren können Sie nachlesen, was unserm geballten Sachverstand entgangen war, M.G.)

Auf dem Weg in ein poetisches Neuland, den jedes gelun­gene Gedicht geht (und dem damit zugleich das Kunst­stück gelingt, dieses Neuland als längst vertraut erschei­nen zu lassen), sind also die formalen Möglichkeiten so vielfältig wie die Anzahl denkbarer Gedichte, befreit von den Fesseln eines festgelegten Formenkanons.

Jan Wagner

  1. Silja Aðalsteinsdóttir, Jón Bjarni Atlason und Björn Kozempel (Hg.): Isländische Lyrik. Berlin: Insel 2011. 223 S.
  2. Kurd Adler · Gedichte (edition grillenfänger 29). 34 Seiten, Broschüre, Klammerheftung, Potsdam, udo degener verlag 2011.
  3. Gerd Adloff. Versensporn – Heft für lyrische Reize Nr. 4. Edition POESIE SCHMECKT GUT, Jena 2011.
  4. Pegah Ahmadi „Mir war nicht kalt“, Gedichte, Sujet Verlag 2011
  5. Ahne · Gedichte, die ich mal aufgeschrieben habe. Voland & Quist, Dresden und Leipzig 2011., 95 Seiten.
  6. Bernhard Albers · Der Fall Michael Guttenbrunner. Eine Verteidigungsschrift (Guttenbrunner-Studien Bd. 3; Rimbaud-Taschenbuch Nr. 73). 8 Abb., 52 Seiten, brosch., Aachen, Rimbaud Verlag 2011.
  7. Amanda Aizpuriete (Hg.): Kur Dieviņi paliksi. Wo Gott wirst du bleiben dann. Lettische Volkspoesie. Ausgewählt von Amanda Aizpuriete. Nachgedichtet von Manfred Peter Hein anhand der Übersetzung von Horst Bernhardt (Fäkätä 13). Queich Verlag Germersheim. Imprint des SAXA Verlags 2011. 20 S.
  8. Andreas Altmann · Axel Helbig (Hg.) ∙ Es gibt eine andere Welt. Neue Gedichte. Eine Anthologie aus Sachsen mit Gedichten von Uta Ackermann, Lars-Arvid Brischke, Uwe Claus, Renatus De­ckert, Margot Ehrich, Swen Friedel, Peter Gosse, Martina Hefter, Jayne-Ann Igel, Manfred Jendryschik, Thilo Krause, Kito Lo­renc, Dieter Mucke, Uwe Nösner, Kerstin Preiwuß, Bertram Reinecke, Ulrike Almut Sandig, Sandra Trojan, Günter Ullmann, Guntram Vesper, Michael Wüstefeld, Ulrich Zieger u.v.a., Nachwort von Peter Geist, 400 Seiten, Hardcover mit Schutzum­schlag, poe­tenladen, Leipzig 2011.
  9. Klaus Anders · Andreas Struve (Hg.) · So schmeckt ein Stern. Norwegische Lyrik des 20. Jahrhun­derts, über­setzt und kommentiert von Klaus Anders und Andreas Struve, Gedichte von Olaf Aukrust, Paul-Helge Haugen, Kristofer Uppdal u.v.a., 254 Seiten, Klappenbroschur, Edition Ru­gerup, Berlin · S-Hörby 2011.
  10. Eugénio de Andrade · Das Salz der Sprache & Die Furchen des Durstes – O Sal da Língua & Os Sulcos da Sede. Gedichte [zweisprachig]. Aus dem Portugiesischen von Juana und Tobias Burghardt. Mit einem Nachwort von Tobias Burghardt. 199 Seiten, broschiert, Edition Delta, Stuttgart 2011.
  11. Guillaume Apollinaire · Poesiealbum 294. Herausgegeben und ausgewählt von Richard Pietraß. Grafik Raoul Dufy. Märkischer Verlag Wilhemshorst 2011.
  12. Michael Arenz ∙ Noch nicht ganz aber fast, 42 Seiten, geheftete Broschur, Silver Horse Edition, Marklko­fen 2011.
  13. Michael Arenz (Hg.) ∙ Der Mongole wartet. Zeitschrift für Literatur und Kunst, 22. Ausgabe: Lyrik ∙ Prosa ∙ bildende Kunst, Gedichte Michael Arenz ∙ Peter Ettl ∙ Bernd harlem Fischle ∙ Erna Fitzner ∙ Florian Günther ∙ Kai Pohl ∙ Ruth Velser ∙ Johannes Witek ∙ Maximilian Zander, 504 Seiten, Zenon Ver­lag, Düs­seldorf 2011.
  14. Tone Avenstroup, Stefan Döring, Bert Papenfuß, Michael Peschke, Stefan Ret, Hugo Velarde (Hg.): Gegner. Quartalsschrift. H. 29, September 2011. Gedichte von Jóanes Nielsen, Prosa von Lothar Trolle, Ilia Kitup, Johannes Jansen u.v.a.
  15. Bassirou Ayeva, Cahier D’exil, Gedichte französisch-deutsch, Sujet Verlag 2011
  16. „Matthias“ BAADER Holst·  Versensporn 2. Exdition Poesie schmeckt gut. Jena 2011
  17. Ulrike Bail ∙ wundklee streut aus. 47 gedichte über theodora, 103 Seiten, Broschur, CONTE Verlag, Saarbrü­cken 2011.
  18. Hugo Ball ∙ Zinnoberzack, Zeter und Mordio. Alle DADA-Texte, herausgegeben von Eckhard Faul, 144 Seiten, Klappenbroschur, Wallstein Verlag, Göttingen 2011.
  19. Hans Jürgen Balmes, Jörg Bong, Alexander Roesler und Oliver Vogel (Hg.): Neue Rundschau, 122. Jahrgang, Heft 1/ 2011. Thesen zur Literaturkritik. Lyrikosmose 3, zusammengestellt von Michael Braun und Michael Lentz, Gedichte von Konstantin Ames,  Franz Richard Behrens, Ulrich Koch, Dagmara Kraus, Renate Rasp, Werner Riegel, Jürgen Theobaldy. Carte Blanche, Gedichte von Uwe Dick. 248 S.
  20. Mary Jo Bang, Eskapaden, luxbooks, 2011.
  21. Maximilian Barck (Hg.): Kunst- und Literaturzeitschrift HERZATTACKE. Sonderband 2011: Wolfgang Hilbig. Mit Texten von Andreas Altmann, Maximilian Barck, Rita Bischof, Thomas Böhme, Rene Char, Francis Scott Fitzgerald, Eberhard Häfner, Andreas Koziol, E. O. Kuilman, Stéphane Mallarmé, Thomas Martin, Gérard de Nerval, Gert Neumann, Philipp Passeur, Simone Katrin Paul, Arthur Rimbaud, André Schinkel und Ilona Stumpe-Speer. Kunstverein HERZATTACKE e. V.
  22. Roland Bärwinkel: Bevor es zu spät wird. Wartburg Verlag: Edition Muschelkalk der Literarischen Gesellschaft Thüringen, Band 34.
  23. Christoph W. Bauer: getaktet in herzstärkender fremde. Haymon. 20 Seiten
  24. Christoph W. Bauer: mein lieben mein hassen mein mittendrin du. Haymon. 89 Seiten
  25. Sandra Beasley: Die Abtastnadel in der Rille eines traurigen Lieds. Gedichte (übersetzt von Ron Winkler), hochroth Verlag 2011.
  26. BELLA triste 30. [Pappschachtel] Beiträge von Niklas Bardeli ∙ Christian Filips ∙ Monika Rinck ∙ Bo Wiget ∙ Dieter M. Gräf ∙ Hendrik Jackson ∙ Judith Schalansky ∙ Marius Schmidt ∙ Philipp Schönthaler  ∙ Michael Stavaric ∙ Laetizia Praiss ∙ Andreas Töpfer ∙ Robert Wenrich ∙ Uljana Wolf ∙ Christian Hawkey
  27. Hans Bender ∙ O Abendstunde. Ausgewählte Gedichte, mit einem Nachwort von Arnold Stadler, 40 Seiten, handfadengebundene Broschur, Verlag Ulrich Keicher, Warmbronn 2011.
  28. Timo Berger, Rike Bolte, Juan Carlos Guédez Méndez, Enno Stahl (Hg.): Frachtgut Überseepoesie (Latinale 2011). Remesa Poética de Ultramar: Neue Gedichte aus Lateinamerika und Deutschland / Nuevos Poemas de Latinoamérica y Alemania«. Mit llustrationen von Mónica León, unter Verwendung des Logo von Ana Albero. Mit Gedichten von Luis Alberto Arellano, Damaris Calderón, Luis Chaves, Martín Gambarotta, Maricela Guerrero, Victoria Guerrero, Adrian Kasnitz, Odile Kennel, Björn Kuhligk, Stan Lafleur, Swantje Lichtenstein, Marie T. Martin, Benjamín Moreno, Jinn Pogy, Minerva Reynosa, Monika Rinck, Tom Schulz, Enno Stahl, Ernesto Suárez, Andira Watson, Uljana Wolf. sUkUltUr, November 2011.
  29. Aloysius Bertrand, Gaspard de la nuit, Übersetzt und mit einem Nachwort versehen von Jürgen Buchmann, Reinecke & Voß, Leipzig 2011, 150 Seiten.
  30. Wolf Biermann: Fliegen mit fremden Federn. Nachdichtungen und Adaptionen. Hoffmann und Campe 2011, 526 S. Aus dem Griechischen, Portugiesischen, Spanischen, Koreanischen, Tschechischen, Italienischen, Schwyzerdütschen, Schwedischen, Englischen, Russischen, Hebräischen, Jiddischen, Lettischen, Finnischen, Litauischen, Estnischen, Französischen. Texte u.a. von José Marti, Ernesto Cardenal, Victor Jara, Giacomo Leopardi, Mani Matter, William Shakespeare, Robert Burns, William Butler Yeats, Andrew Marvell, Robert Frost, John Keats, John Donne, e.e. cummings, W.H. Auden, George Orwell, Dylan Thomas, Bob Dylan, Bulat Okudshawa, Sergej Jessenin, Novella Matwejewa, Wladimir Wyssozki, Andrej Wosnessenski, Julij Daniel, Jizchak Katzenelson, Elie Wiesel, Hirsch Glik, Uri Zvi Grinberg, Mordechaj Gebirtig, Pierre-Jean de Béranger, Boris Vian, Louis Aragon, Jacques Prévert, George Brassens, Guillaume Apollinaire, Paul Verlaine, Arthur Rimbaud.
  31. Bilhana: Gestohlene Lust. Hg. u. aus dem Sanskrit übersetzt von Albertine Trutmann. München: C.H. beck textura 2011. 128 S.
  32. Horst Bingel, Stafettenlauf. Gedichte aus dem Nachlaß. Corvinus Presse
  33. Paulus Böhmer ∙ Teigwaren auf der Terrasse nachts. 36 Seiten. Ostheim/Rhön, Peter Engstler 2011.
  34. Dietrich Bode (Hg.): Blumen, Gärten, Landschaften. Bilder und Gedichte. Reclam. 183 Seiten, 75 farbige Abbildungen (Gestaltung: Susanne Zippel).
  35. Rike Bolte und Ulrike Prinz (Hg.): Transversalia. Horizontes con versos. Horizonte in verkehrten Versen. Verlagshaus J. Frank. Quartheft 31, Edition Polyphon. 220 S.
  36. Jürgen Born: Endlosreise. (Schock Edition Fünf mal zwölf Gedichte Herausgegeben von Kai Pohl)
  37. Nora Bossong ∙ Sommer vor den Mauern, 96 Seiten, Hardcover, Edition Lyrik Kabinett bei Hanser, Mün­chen 2011.
  38. Michael Braun · Kathrin Dittner · Martin Rector (Hg.): Gegenstrophe. Blätter zur Lyrik 3. Mit Texten und Gedichten von Paulus Böhmer · Michael Braun · Cornelia Jentzsch · Simone Kornappel · Michael Krüger · Nadja Küchenmeister · Michael Lentz · Dirk von Petersdorff · Marion Poschmann · Martin Rector · Bertram Reinecke · Jan Volker Röhnert · Àxel Sanjosé · Jan Wagner · Levin Westermann. 120 Seiten, Hardcover, Wehrhahn Verlag, Hannover 2011. (http://www.wehrhahn-verlag.de/index.php?section=03&subsection=details&id=596)
  39. Michael Braun (Hg.): Lyrikkalender 2012. 740 Seiten, Tagesabreißkalender zum Stellen und Hängen, Verlag das Wunderhorn, Heidelberg 2011 (http://www.wunderhorn.de/wunderhorn/content/buecher/pool/978_3_88423_365_8/index_ger.html)
  40. Bess Brenck-Kalischer. Versensporn – Heft für lyrische Reize Nr. 3. Edition POESIE SCHMECKT GUT, Jena 2011.
  41. Tom Bresemann · Berliner Fenster, 94 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, Berlin Verlag, Berlin 2011.
  42. Rainer Weiss, Martin Bruch (Hg.): „Kein herz ungeteilt”. 99 Haiku von Frauen. Frankfurt/Main: Weissbooks 2011. 96 S. Mit Farbseiten zum Ausklappen, Illustrationen im Siebdruck. Beiträge von Barbara Bongartz, Daniela Danz, Tanja Dückers, Nora Gomringer, Martina Hefter, Ursula Krechel, Swantje Lichtenstein, Elsemarie Maletzke, Ilma Rakusa, Silke Scheuermann, Sabine Scho, Anja Utler u.a.
  43. Helwig Brunner. Vorläufige Tage: Prosagedichte. Leykam
  44. Helwig Brunner + Stefan Schmitzer. gemacht/gedicht/gefunden: über lyrik streiten. Droschl.
  45. Werner Bucher ∙ Spazieren mit dem gelbgrünen Puma, 98 Seiten, Broschur mit Schutzum­schlag, Verlag im Waldgut, CH-Frauenfeld 2011.
  46. Werner Bucher · Malcolm Green · Spazieren mit dem gelbgrünen Puma, CD und Booklet, orte-Verlag, CH-Oberegg 2011.
  47. Werner Bucher · Rütegger Gedichte, 108 Seiten, Klappbroschur, orte-Verlag, CH-Oberegg 2011.
  48. Werner Bucher ∙ Jolanda Fäh ∙ Virgilio Masciadri (Hg.) ∙ Poesie Agenda 2012, Cartoons, ∙ Ge­dichte, ∙ Bil­der ∙ Zitate von Michael Arenz ∙ Hans Bender ∙ Gottfried Benn ∙ Claus Bremer ∙ Blaise Cendrars ∙ René Char ∙ Simon Dach ∙ Margot Ehrich ∙ Peter Ettl ∙ Lawrence Ferlinghetti ∙ Brigitte Fuchs ∙ Alexander Xaver Gwerder ∙ Friedrich Hölderlin ∙ Hadayatullah Hübsch ∙ Alfred Ilk ∙ Kla­bund ∙ Axel Kutsch ∙ Ivo Lederger­ber ∙ Erwin Messmer ∙ Andreas Noga ∙ Frank O’Hara ∙ Vera Piller ∙ Salvatore Quasimodo ∙ Joachim Ringel­natz ∙ Christian Saalberg ∙ Barbara Traber ∙ Jürgen Völkert-Marten ∙ William Carlos Williams ∙ Maximilian Zander u.v.a., 256 Seiten, Broschur, orte-Verlag, CH-Oberegg 2011.
  49. Werner Bucher ∙ Virgilio Masciadri (Hg.) orte. Schweizer Literaturzeitschrift. Nr. 167, Mai/Juni 2011. Sag was zur Nacht – oder: die Gomringers sind hier. Enthält: Werner Bucher: Claus Bremer – von der konkreten Poesie bis zur Einsicht, dass wir andere sind. Gedichte von Eugen Gomringer, Nora Gomringer, Virgilio Masciadri; Beiträge über Eugen Gomringer, Nora Gomringer, Forugh Farrokhzad.
  50. Christoph Buchwald ∙ Kathrin Schmidt (Hg.) ∙ Jahrbuch der Lyrik 2011, Gedichte von 138 Au­torinnen und Autoren, darunter Urs Allemann ∙ Friedrich Ani ∙ Anke Bastrop ∙ Thomas Böhme ∙ Mara-Daria Cojo­caru ∙ Crauss ∙ Carolin Dabrowski ∙ Róža Domašcyna ∙ Elke Engelhardt ∙ Elke Erb ∙ Karin Fellner ∙ Ludwig Fels ∙ Mara Gen­schel ∙ Tina Ilse Gintrowski ∙ Caroline Hartge ∙ Mi­chael Hüttenberger ∙ Jan Imgrund ∙ Mag­dalena Jagelke ∙ Manfred Jendryschik ∙ Synke Köhler ∙ Axel Kutsch ∙ Christian Lehnert ∙ Vesna Lubina ∙ Ma­rie T. Martin ∙ Friederike Mayröcker ∙ Mar­cus Neuert ∙ Harry Oberländer ∙ Hellmuth Opitz ∙ Eva Paula Pick ∙ Richard Pietraß ∙ Jan Volker Röhnert ∙ Hendrik Rost ∙ Ulrike Almut Sandig ∙ Vera Schindler-Wunderlich ∙ Marita Tank ∙ Hans Thill ∙ Isabella Vogel ∙ Ernest Wichner ∙ Bastian Winkler ∙ Eva Christina Zeller ∙ Michael Zoch u.v.a., Essays von Jürgen Brôcan · Andre Rudolph · Christa Wißkir­chen u.v.a., Nachworte von Chris­toph Buchwald und Kathrin Schmidt, 272 Seiten, Klappenbroschur, Deutsche Verlags-An­stalt, Mün­chen 2011.
  51. Hansjürgen Bulkowski, Und wie! Corvinus Presse.
  52. Hans Georg Bulla, „Wechselgetriebe – Ausgewählte Gedichte und Notate“, herausgegeben von Gerd Kolter, mit Zeichnungen von Peter Marggraf und einem Nachwort von Hermann Kinder, 174 Seiten, Leinen mit Schutzumschlag, Bücher der Nyland-Stiftung, Köln, Aisthesis-Verlag, Bielefeld 2011.
  53. Erika Burkart: Nachtschicht. / Ernst Halter: Schattenzone. Weissbooks. 150 S.
  54. John Burnside · Versuch über das Licht, zweisprachige Ausgabe, aus dem Englischen und mit einem Nachwort versehen von Iain Galbraith, 138 Seiten, Hardcover, Edition Lyrik Kabinett bei Hanser, München 2011.
  55. Matthias Buth, Weltummundung, Gedichte, Verlag Ralf Liebe, Weilerswist 2011.

38. Poesie und Lyrik

Liebe Kundin, lieber Kunde,
Sie interessieren sich für Poesie und Lyrik? Dann möchten wir Sie auf die folgenden Bücher aufmerksam machen:
schreibt mir heute amazon.de, und bietet an:
Tomas Tranströmer: Sämtliche Gedichte.
Brigitte Beier, Sandra Degenhardt, Barbara Falk, Rolf Fischer (Hrsg.): Literatur 2012. Harenberg Tageskalender. Autoren. Werke. Buchtipps. Leseproben.
Berthold Budde, Harenberg (Hrsg.): Zitate 2012. Das treffende Zitat. Witz und Weisheit für jeden Tag.
Rainer Maria Rilke: Die Gedichte.
Till Lindemann: Messer.
Hans-Peter Schneider (Hrsg.): Weihnachten lieben und leben: Bayerische Weihnachtsgedichte und Weihnachtsgeschichten zum Schmunzeln, Lachen und Nachdenken.
Yasmina Reza: "Der Gott des Gemetzels": Mit 7 Fotos aus der Zürcher Inszenierung Uraufführung [sic].
und zu guter letzt, sich quasi nochmals rückbesinnend:
Tomas Tranströmer: Das große Rätsel. Gedichte.

37. Winterreise

Im Winter 2007 unternahm der Ludwigsburger Kulturwissenschafter Thomas Knubben eine Wanderung von Nürtingen nach Bordeaux: auf den Spuren Hölderlins, der seinerseits im Dezember 1801 aufgebrochen war und während acht Wochen westwärts wanderte, um eine Hofmeisterstelle in der Stadt am Atlantik anzutreten. Wie die Jakobspilger erhoffte sich Thomas Knubben von seiner «Winterreise» eine Erleuchtung, ist doch Hölderlins Reise vom Geheimnis umwittert. Denn nach kurzer Zeit hat der Dichter Bordeaux wieder verlassen und ist im Juni 1802 völlig zerrüttet in der Heimat eingetroffen. Was hatte ihn derart aus der Bahn geworfen, dass sein Anblick die Freunde erschreckte? …

Als Glanzlichter stellen sich die kulturgeschichtlichen Essays innerhalb des Textes heraus. Was Thomas Knubben über den politisch bedingten Wandel der Hölderlin-Rezeption anführt, etwa die Vereinnahmung seines Werks durch die Nazi-Ideologie und die neue Sicht, wie sie der französische Germanist Pierre Bertaux entworfen hat, liest sich spannend. Und ebenso fesselt er mit seinen Ausführungen zu Bordeaux‘ reicher Kaufmannschaft, zu der auch Hölderlins Arbeitgeber, der Weinhändler und hamburgische Konsul Daniel Christoph Meyer, gehörte. Prägnant stellt er die Rolle der Stadt im Sklaven- und Kolonialhandel während des ausgehenden Ancien Régime heraus und skizziert die konfessionelle Situation. Bordeaux‘ merkantile Erfolge scheinen auf dem Zusammenspiel zwischen deutschen protestantischen Kaufleuten und französischen Hugenotten, die in dieser Stadt eine Zuflucht fanden, zu gründen; sie ergäben ein Paradebeispiel für Max Webers Thesen. / Beatrice Eichmann-Leutenegger, NZZ 8.12.

36. Durch den Albtraum des Grossen Terrors

Viele Gedichte sind zum ersten Mal ins Deutsche übersetzt worden. Im Nachwort zu seiner Übersetzung bemängelt Nitzberg «das Fehlen von Metrum und Reim» in den vorangehenden Übertragungen. Vor allem reibt er sich an Peter Urban. Dieser kleinkarierte Hickhack soll den Leser aber nicht stören. Die Übersetzungen von Nitzberg (Gedichte) und Beate Rausch (Prosa) lesen sich jedenfalls sehr gut. Sie gewähren den Blick auf ein Leben und Werk, das imprägniert ist vom Leiden unter einer totalitären Herrschaft. Wie ein Nachtwandler, angstvoll träumend und zugleich hellsichtig, ist Charms durch den Albtraum des Grossen Terrors gegangen. Die Wahrheit der Sowjetunion ist wohl nirgendwo so klar, rücksichtslos und illusionslos beschrieben worden wie im Werk von Charms. / Claus-Ulrich Bielefeld, Tages-Anzeiger

Daniil Charms: Werke in 4 Bänden. Hrsg. von Vladimir Glozer und Alexander Nitzberg. Galiani, Berlin 2011. Pro Band ca. 36 Fr. Marina Durnowo: Mein Leben mit Daniil Charms. Aus dem Russischen von Andreas Tretner. Galiani, Berlin 2011. 156 S., ca. 25 Fr.

35. Putin-Gedicht legt Oppositions-Telefon lahm

… titelt der Focus. Klingt nach Hölderlin: „Und ihre Vaterlandsgesänge lähmen die Knie den Ehrelosen“. Aber ganz so schlimm ist es wohl nicht. (Wenn auch bös genug. Lupenreine Demokratie ist nicht jedermanns Sache.) Es handelt sich um keinen Putinschen Vaterlandsgesang, sondern „nur“ um ein Lobgedicht auf Putin:

Die russische Oppositionspartei Jabloko hat sich über Telefonterror durch ein Gedicht an Regierungschef Wladimir Putin in Dauerschleife beklagt. Die Hotline sei praktisch lahmgelegt worden, teilte Jabloko am Donnerstag in Moskau mit. „Putin ist unser Leben“, „Ohne Putin hat das Leben keine Bedeutung“ oder „Putin liebt Dich“ trug demnach eine Frauenstimme bei jedem Anruf vor. Ein Rückruf auf die angezeigte Telefonnummer sei nicht möglich gewesen. Die liberale Partei beteiligt sich an den kremlkritischen Protesten gegen Fälschungen bei der Parlamentswahl vom 4. Dezember.

34. Goncourt vergeben

Die im Libanon geborene und in Paris lebende Dichterin Vénus Khoury-Ghata erhielt am 6.12. den Prix Goncourt für Lyrik – Adrien Bertrand für ihr Gesamtwerk. Außer rund 20 Romanen veröffentlichte sie auch neun Gedichtbände. Sie erhielt bereits zahlreiche andere Auszeichnungen, darunter den Grand prix de poésie der Académie française (2009) und den Grand prix Guillevic de poésie de Saint-Malo (2010).

Seit 1903 vergibt die Akademie jährlich den Prix Goncourt an einen Romanautor. 1985 wurde ein spezieller Preis für Lyrik zu Ehren des Schriftstellers Adrien Bertrand (Goncourt 1914) hinzugefügt. (Warum nach Bertrand, der natürlich für einen Roman ausgezeichnet wurde, und nicht nach einem der großen Lyriker, ist Außenstehenden nicht leicht einsichtig. Vielleicht, weil die wichtigsten Namen bereits vergeben waren?)

Klickt man bei Wikipedias Prix Goncourt-Eintrag auf den Namen Bertrands, erhält man die Mitteilung, dieser Eintrag existiere nicht. was aber nur für die deutsche Version gilt. Es gibt sehr wohl einen (knappen) französischen und auch einen englischen, die erreicht man aber nur durch einen Trick (z.B. bei Goncourt auf Französisch klicken und dann dort anklicken oder suchen).

Übrigens haben ja auch die vielen Millionen deutschen Mallorcabesucher bisher nicht ausgereicht, um dem „Inseldichter“ einen deutschen Eintrag zu sichern. Der hat einfach zu viele Minuspunkte: Dichter, katalanisch schreibend und auch noch aus Afrika. D’Efak gibt es auf Spanisch und Katalanisch.